Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Mein Leben als Autist

Einklappen
Dieses Thema ist geschlossen.
X
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Zitat von Condor
    ein tiefes Misstrauen gegenüber mir selbst und anderen Menschen

    einen unreifen Menschen,...

    schlechtes Selbstbewusstsein
    An diesen 3 Punkten deiner Selbstdarstellung kannst du sofort und - nur wenn du es wirklich willst - erfolgreich arbeiten. Alles was du dafür brauchst, hast du. Das hat ausnahmlos jeder Mensch, der in der Lage ist, über sich selbst zu reflektieren.
    Du könntest es auch. Ich befürchte nur, du hängst zu sehr an dem Bild, das du dir von dir gemacht hast und willst es nicht loslassen, ...
    Du "gefällst dir" in der Opferolle ... und vergißt darüber, dass Opfer auch Täter sind ... an anderen, die dann ihrerseits zu Opfern werden ... und zu Tätern an anderen ... usw.

    Deine Eltern sind auch Opfer, die zu Tätern wurden.

    Kommentar


      Hallo Shepherd,

      lange nichts von dir gehört und ehrlich, ich habs auch nicht vermisst.

      Deine Antwort finde ich sehr schade, ich hatte dir mehr emotionale Intelligenz zugetraut, als dass du mich hier mit som abgedroschenen Zeugs von wegen Opferrolle und so kommst. Das hab ich echt alles schon hinter mir.

      Nun ja, so kann man sich eben täuschen.

      Ja, ich nehme mir hier das Recht raus, in meinem Faden mich selbst zu bemitleiden und ich werde es so oft machen, wie es mir hilft. Du musst es dir ja nicht antun.

      Im übrigen arbeite ich bereits an diesen und auch an den anderen Punkten.

      ___________________________


      Ich habe heute etwas wichtiges gelernt, nämlich dass ich überhaupt nicht weiß, wie man Freundschaften knüpft.

      Das ist für Autisten typisch, denn dabei geht es ja um zwischenmenschliche Kommunikation, die unsereiner nicht in dem Maße beherrscht, wie es für Kontakte mit NTs notwendig wäre. Und andere Autisten kennen zu lernen, ist verdammt schwierig, weil die meisten am liebsten zu Haus oder bei ihren Spezialthemen bleiben.

      Den ersten Kontakt kann ich knüpfen, so weit bin ich schon, aber wie gehts dann weiter? - Keine Ahnung.

      Da ich als Autist sehr ungeduldig bin, das liegt am Autismus, obwohl ich finde, dass ich schon sehr geduldig geworden bin, möchte ich natürlich, dass ich mit einem Freund das ganze Geplänkel überspringe und wir gleich so dicke sind, als würden wir uns schon Jahre kennen.

      Ich glaube aber inzwischen, dass die meisten NTs mit dieser Einstellung überfordert sind und da liegt das Problem.

      Als Geplänkel bezeichne ich all den ganzen Kommunikationsschrott, der zwischen dem ersten Annähern und der tiefen Freundschaft liegt. Halte ich für völlig überflüssig, NTs sagen dann schon mal, wieso, ich muss dich doch erst kennen lernen und ich denke dann, haben wir doch schon.

      Schwierig finde ich auch, zwischen Freundschaft und Liebe zu unterscheiden. Ich kann nicht erkennen, ob jemand mit mir nur befreundet sein möchte oder ob er/sie mit mir in die Kiste will, es sei denn man sagt es mir direkt und unverblümt. Sämtliche anderen Andeutungen verstehe ich nicht und verwirren mich bloß.

      Das Dumme daran ist, dass mich auf der anderen Seite jemand jahrelang still und heimlich anhimmeln könnte und ich es nicht bemerke.

      Condor

      Kommentar


        Zitat von Condor
        Das hab ich echt alles schon hinter mir.
        ... und nichts davon reflektiert, geschweige denn integriert.

        Jeder ist seines Glückes Schmied, oder so ähnlich.

        Kommentar


          Das kannst du nicht wissen.

          Ich mach das auf meine Weise.

          Dass du sie nicht verstehst, ist dein Problem.

          Geh bitte aus meinem Faden.

          Condor

          Kommentar


            Zitat von Condor Beitrag anzeigen
            (...)Den ersten Kontakt kann ich knüpfen, so weit bin ich schon, aber wie gehts dann weiter? - Keine Ahnung.
            Tja, aus meiner Sicht geht es weiter, indem durch gegenseitiges Kennenlernen das Vertrauen wächst.
            Beim gegenseitigem Kennenlernen erfahre ich nicht nur Dinge aus dem Leben des anderen, sondern auch, wie er sich aktuell in bestimmten Situationen verhält. Und natürlich, wie er sich mir gegenüber verhält.

            In puncto Vertrauen bin ich sehr zurückhaltend. Vertrauen schenke ich nicht sofort. Bei mir wächst Vertrauen und ist nicht von jetzt auf gleich da.
            Und damit bin ich wieder bei dem ersten Satz : Vertrauen wächst durch gegenseitiges Kennenlernen.

            Kommentar


              Hallo Mistral,

              danke für deine Antwort, jetzt wird mir einiges klarer.

              Ich mache es genau andersherum... also ich spreche oder schreibe erst einen Menschen an, wenn ich ihn schon etwas kenne und er/sie mir sympathisch ist.

              Dann geht es sehr schnell in die Tiefe und in Themen, die andere vermutlich erst in einem halben Jahr behandeln würden.

              Wer hier nicht mehr folgen kann, der entfernt sich dann meistens von mir und ich denke, dass ist dann auch ok so, denn mit demjenigen würde ich ja nie auf einer Welle schwimmen.

              Ich denke zwar von mir selbst, dass ich sehr misstrauisch bin, fasse aber dennoch immer wieder sehr schnell vertrauen, also denke ich wohl falsch über mich und bin eher einer, der gar nicht so misstrauisch ist.

              Wenn mir allerdings jemand unsympathisch ist, dann bleibt er/sie es meistens auch.

              Ich denke, dass es schon ok so ist, wie ich es mache.

              ___________________

              Die Verliebtheit konnte ich tatsächlich beenden. Es fiel mir auch leichter, weil der andere auch nicht in mich verliebt war. Jetzt steht uns einem Weg in eine Freundschaft nichts mehr im Wege.

              ___________________

              Ich vergesse immer wieder, die Tools regelmäßig anzuwenden. Gerade wenn es mir gut geht, denke ich nicht daran. Aber ich muss, denn sonst falle ich in meine alte depressive Welt zurück, wie man gestern so schön lesen konnte.

              ___________________

              Ich war auch gestern noch im Garten arbeiten, habe den restlichen Rasen gemäht und einen ca. 30-40kg schweren Findling ausgebuddelt und woanders hingelegt. Heute suche ich nach weiteren größeren Steinen, die ich für eine Beetumrandung brauche.
              Wo ich wohne, da gibts Steine ohne Ende im Boden, mal kann man sie gut gebrauchen, mal verhindern sie, dass man etwas einpflanzen kann, denn einige sind noch größer, so dass ich sie nicht mehr aus dem Boden bekommen kann.
              Wir leben hier am Rande eines ehemaligen Eiszeittals, da ist der Boden sehr sandig und voller Steine.
              Für meinen Gemüsegarten musste ich etwas gute Pflanzerde untergraben, da der Boden schnell ausgelaugt ist.

              ____________________

              Schade finde ich, dass, wenn mein Partner nicht da ist, er nicht einmal anruft, um seinem Sohn gute Nacht zu sagen oder so etwas. Ich weiß nicht, ob er das einfach vergisst, obwohl, wie kann man so etwas vergessen oder ob ihm sein Sohn nicht wichtig genug ist.

              Er ist ja nicht nur ein Ar... das macht die Beziehung zu ihm und der Wunsch nach einem möglichen Ende für mich so schwierig. Er fährt ab und zu mit seinem Sohn in wissenschaftliche Austellungen, auch ins Ausland oder zur Formel1 oder Jahrmarkt. Da fahre ich meistens nicht mit, weil es mich a) nicht so interessiert und b) finde ich, dass die beiden auch mal was alleine machen sollten. Mich hat mein Sohn schließlich den ganzen Tag um sich, seinen Papa nur am WE.

              Manchmal hilft er auch im Haushalt, räumt die Spülmaschine aus und so was, aber er macht es eben nur, wenn ich ihn darum anbettel oder er macht es von sich aus, aber möchte danach bitte einen Orden umgehängt bekommen, indem er den restlichen Tag davon erzählt, dass er ja nun heute die Spülmaschine ausgeräumt hat. Da weiß ich auch nicht so recht, wie ich damit umgehen soll. Ist das normal?

              Letztes WE war es wieder mal so, dass ich vorher fürchterliche Angst hatte, er aber ganz normal und nett war. Also hatte ich meine Energien völlig umsonst verpulvert.

              Aber, wie wird das nächste WE? Noch habe ich keine Angst, aber meistens ist es dann so, dass es mies wird. Seine gute Laune hält 1-2 Wochen, danach werde ich wieder wochenlang mit fiesen Ausdrücken bombadiert und verarscht und so Kram halt.

              Condor

              Kommentar


                Gestern war ein merkwürdiger Tag... selbst mein Sohn war totmüde. Das Wetter war so anstrengend, so gut wie windstill, etwas wärmer, grau in grau und irgendwie erschlagend... habe dann auch nicht mehr im Garten gearbeitet, nur noch gegossen.

                Irgendwie bin ich wieder ziemlich schlapp und groggy. Zu den Tools muss ich mich zwingen, was ich aber dann auch tu und die sind echt anstrengend, aber der Lohn ist ne bessere Laune, also tu ich es.

                Heute regnet es wieder zeitweise monsunartig... langsam nervts, aber warmes Wetter nervt mich auch, also still sein und das Beste daraus machen.

                Wir haben wieder kein Telefon, die Telefonanlage macht Müll, mein Partner kümmert sich immer darum, in letzter Zeit mit mäßigem Erfolg.

                Und dann habe ich heute eine Mahnung von Web.de bekommen und weiß nicht einmal wofür? Angeblich hätten sie auch Zahlungserinnerungen geschickt, nur habe ich keine davon bekommen. So was mache ich nämlich nicht, ich zahle immer sofort oder in Raten, aber auch dann immer pünktlich. Ich also meinen Partner angeschrieben, mal sehen, was der sagt. Der zahlt seine Rechnungen nämlich nie sofort, lässt gerne Monate und Jahre verstreichen und zahlt oft erst, wenn der Gerichtsvollzieher schon drei Mal da war. Dem letzten Gerichtsvollzieher habe ich geraten, meinen Partner doch mal in Beugehaft zu nehmen, vielleicht hilft das ja. Alles andere bewirkt nämlich nichts.

                Was glaubt ihr, wie oft ich mit unserem Sohn schon Ärzte gewechselt habe und von denen angeschrien worden bin, weil mein Partner nicht bezahlt hat...

                Für mich ist das ein enormer Stress, wenn hier Leute unangemeldet vor der Tür stehen, meinem Partner ist das egal, er ist ja meistens nicht zu Hause. Inzwischen rufe ich meinen Partner dann an, wenn mal wieder jemand gekommen ist und mich ruft er dann auch zurück, zumindest, wenn das Telefon geht, und dann gebe ich den Hörer nur noch weiter.

                Ich verstehe seine Haltung nicht, ich kann mir doch nur etwas kaufen, wenn ich auch das Geld habe...

                Er meint, dass, die Post von WEB.DE wäre ein Fake und er hätte auch keine Ahnung, na toll, nachfragen kann ich da auch nicht, weil das Tel nicht funktioniert.

                Klingt nach einem richtig tollen Tag!

                Condor

                Kommentar


                  Nun, das mit WEB.DE hab ich wohl selbst verbockt. Ich weiß noch, es war dieser Tag nach meinem Geburtstagsessen, wo ich meine Eltern eingeladen hatte und mein Partner, sonst lustig und nett zu meinen Eltern, diese boykottiert hat, indem er nicht mit ihnen gesprochen hat. Nicht mal ihre Fragen hat er beantwortet. Meine Mutter war so verunsichert, dass sie gedacht hat, dass sie was falsch gemacht hätte. Aber ich konnte sie beruhigen, das dem nicht so war, sondern das dieses Verhalten genau jenes ist, welches er ab und an aus heiterem Himmel an den Tag legt und damit jede Veranstaltung sprengen kann. Im Grunde hat er sich damit nur ins eigene Fleisch geschnitten, denn zum ersten Mal hatte ich nun Zeugen dafür und bin nicht mehr als überzogener Spinner betrachtet worden.

                  Ich hab mir den Tag lang nichts anmerken lassen und mich auf unseren Sohn und meine Eltern konzentriert (zu derzeit hatte ich die Tools noch nicht). Doch danach war ich fix und fertig. Und der Tag danach war der, wo ich versucht hatte, mir ein weiteres Emailkonto bei Freemail bei WEB.DE anzulegen und ich weiß nur noch, dass mir das ganze Prozedere zu verwirrend war und ich den ganzen Vorgang abgebrochen habe.

                  So dachte ich jedenfalls. Aber Mahnungen und so was habe ich per Mail nie bekommen. Nun sagen sie, dass ich das bezahlen soll oder sie schalten ein Inkassounternehmen ein.

                  Mein Partner sagt, dass soll mir Web.de erstmal beweisen, dass ich da was kostenpflichtiges abgeschlossen habe und dann bliebe ja auch noch zu klären, warum ich keine Erinnerungsmails bekommen habe.

                  Aber so viel Aufwand nur für 20 Euro? Ich weiß nicht, wenn ich bezahle habe ich vermutlich weniger Ärger, oder was meint ihr?

                  Ich denke, ich war an dem Tag einfach so gar nicht anwesend. Früher ist mir das öfter passiert, als die Depressionen noch stärker waren, dass ich nicht mehr wusste, was ich die letzten 5 Stunden gemacht hatte. Die einzige Person, die das nachvollziehen kann, ist im übrigen meine Ex-Borderline-Freundin, weil die das von sich kennt. Man sitzt so rum, starrt ausm Fenster oder die Wand an und plötzlich sind 5 oder mehr Stunden vergangen, ohne dass man eingeschlafen wäre oder sonst wie ohnmächtig oder so was, die Zeit ist einfach an einem vorbeigelaufen.

                  Vielleicht war es an diesem Tag auch so und deswegen weiß ich nicht mehr viel von dem missglücktem Versuch ein Emailkonto for free einzurichten.

                  Condor

                  Kommentar


                    Durch das Schreiben über meine Schlafapnoe und den damit verbundenen Gedanken der Selbstheilung, habe ich mich an den Oktober 2004 erinnert.

                    Damals konnte ich immer weniger Atmen. Anfangs hatten die Ärzte und ich noch gedacht, es sei psychosomatisch, bis ich dann zu Hause einmal sorgar Ohnmächtig wurde, war auch mir klar, da musste was Echtes zu Grunde liegen.

                    Ich hatte eine Thrombose mit Lungenembolie, beim Internisten durfte ich gleich bleiben, mit dem Krankenwagen gings ins heimische Krankenhaus auf die Intensivstation.

                    Da das kleine KH hier mit mir überfordert war, wurde ich per Krankenwaren in die nächste Uniklinik überführt, wo die Ärzte entspannter waren und meinten, da hätten sie schon Schlimmeres gesehen.

                    Aber ich war erst 34 Jahre alt und das machte allen Kopfzerbrechen. Mein Blut wurde von oben bis unten untersucht, ohne Ergebnis. Scheinbar gab es für die Thrombose, die in der Kniekehle war, wodurch ich sie nicht entdeckt hatte und die Lungenembolie keine medizinisch-wissenschaftliche Erklärung.

                    Ich war in dieser Zeit sehr damit beschäftigt, ob ich nun TS war oder nicht. Ich bin deswegen ungefär 3 Jahre lang abends ins Bett gegangen und der festen Überzeugung TS zu sein und jeden Morgen aufgewacht und hab gedacht, und wenn doch nicht... Das war sehr kräftezehrend und gerade in diesem Herbst 2004 war ich so uneins mit mir selbst, dass ich innerlich jeglichen Lebensfluss anhielt. Ich konnte nicht mehr, ich wusste nicht, wie ich mir selbst glauben konnte.

                    1,5 Wochen war ich im KH mit der Embolie, eine Woche davon auf der Intensivstation. Dort war ein indischer Atemtherapeut, der mir was ganz wichtiges auf den Weg gab. Er sagte, alle, die gekämpft hätten, wären inzwischen wieder aus dem KH raus und auf dem Weg der Besserung und alle, die nicht gekämpft hatten, wären tot. - Da wusste ich, was ich zu tun hatte, nämlich kämpfen.

                    Mein Ziel war auch klar, denn die Ärzte im KH hatten deutlich gemacht, dass, wenn ich stabiler wäre, sie mir mit Freude (Schadenfreude) den ganzen Bauch von oben bis unten aufschneiden würden, um an den großen Thrombus in der Hauptaterie heran zu kommen, den die Therapie mit blutverdünnenen Mitteln niemals wegkriegen würde.

                    Jeden Tag sagte ich mir, dass ich nicht operiert werden würde. Ich machte Atemübungen und konzentrierte meine inneren Kräfte auf diesen Thrombus und das Unerklärliche geschah... als mir der Professor Dr. XXX, hinter dem sämtliche anderen Ärzte wie hinter einem Guru hinterher dackelten, gerade verkünden wollte, wann er mich denn aufschneiden wollte, wurde er von dieser Gruppe Arschkriecher zurück gehalten und aufm Gang darüber aufgeklärt, dass es in meiner Brust nichts mehr zu schneiden gäbe.

                    Er kam dann noch mal rein und... wie soll ich das umschreiben, er war so von oben herab, beinahe beleidigt und verkündete mir, dass ich nun nicht mehr aufgeschnitten würde und in ein paar Tagen das KH verlassen könnte.

                    Ich hatte etwas geschafft, was niemand für möglich gehalten hatte.

                    Und jetzt, wo ich mit dem richtigen Werkzeug sogar meine Depressionen aus meinem Leben verbannen konnte, denke ich, vermute ich, könnte ich mir vorstellen, mich mit Selbstheilungskräften an diese Schlafapnoe heran zu wagen.

                    Ich denke, dass ich mehr kann, als ich es mir oft eingestehen kann.

                    Schlafapnoe ist für mich ein kleiner Tod auf Raten. Hat mich bisher nicht gestört. Im Zuge der Depressionen war es mir sogar ganz recht. Alles, was mich schneller zum Sterben brachte, war mir ganz recht. Leben, wollte ich nicht wirklich.

                    Aber das ändert sich derzeit. Meine Grundstimmung hat sich von durchweg negativ zu einer normalen positiven Stimmung verändert. Ich will mich nicht mehr darauf ausruhen, dass wir ja sowieso irgendwann alle sterben müssen.

                    Und wenn ich etwas gut kann, dann ist es das Kämpfen.

                    Dann werde ich damit wohl mal anfangen, was?

                    Condor

                    Kommentar


                      Kommentar


                        Ich verlagere jetzt meine Antwort aus "Immer müde" hierher, weil es sich in dem anderen Thread zu sehr mit meinem Autismusthema überschneidet.

                        Tja Sabine, was soll ich dir noch antworten? Von meiner Seite ist alles gesagt, dass es von dir (und vielleicht auch von anderen) nicht so verstanden wird, wie ich es geschrieben und gemeint habe, gehört zu meinen Kommunikationsproblemen als Autist.

                        Zitat von Sabine_nrw Beitrag anzeigen
                        Ich bin normal dumm
                        Das zeugt in meinem Augen eher von einem geringen Selbstwertgefühl, als dass es etwas über deine Dummheit/Schläue aussagt.

                        Zitat von Sabine_nrw Beitrag anzeigen
                        Tja, die Schlafapnoe. Wenn du sie nicht erwähnst hättest, müßtest du nicht über die diskutieren. Das wäre vielleicht einfacher, möglicherweise für dich und für diejenigen, die die Folgen dieser Apnoe als gravierend ansehen.
                        Wenn ich nicht über sie geschrieben hätte, dann hätte ich aus meiner Sicht gelogen. Ich empfinde Lügen sowohl, als wenn man nicht die Wahrheit sagt, als auch, als wenn man etwas von der Wahrheit weglässt und ebenso Ironie und Sarkasmus, sofern sie nicht deutlich gekennzeichnet werden, als Lüge.

                        Ich habe mir in dieser Hinsicht keine Gedanken darüber gemacht, dass wenn ich von der Schlafapnoe schreibe, ich damit andere Gedankengänge zunichte machen könnte und darüber diskutieren müsste.

                        Fakt ist, dass ich schon immer die Leute um mich herum, mit meiner Art zu atmen, scheinbar irritiert und geschockt habe. Mal haben mich Freunde gefragt, wie ich denn atmen würde? Wobei ich die Frage damals nicht verstanden habe, ja wie soll man denn anders atmen, als ein- und ausatmen... nun gut, es bezog sich auf meine Atmung am Tage, die sehr unregelmäßig ist. Aber atmen tu ich automatisch, gesetz den Fall, ich mache gerade keine Atemübung, wo ich mich bewusst auf meinen Atem konzentriere. - Ich kann nicht auch noch darüber nachdenken, wie ich jetzt gerade atme, das ist mir zu viel.

                        Zitat von Sabine_nrw Beitrag anzeigen
                        Das kannst du ignorieren, weil du meinst, dass es dir nicht helfen kann, wenn du sie ausschalten könntest.
                        Das habe ich so nicht geschrieben, weil es auch nicht stimmt. Sicher hilft es mir, wenn ich keine Schlafapnoe mehr hätte, aber dieses umzusetzen, ist für mich derzeit nicht mit medizinischem Gerät möglich.

                        Zitat von Sabine_nrw Beitrag anzeigen
                        Wissen kannst du es aber nur, wenn du es ausprobierst.
                        Natürlich, sehe ich genauso.

                        Zitat von Sabine_nrw Beitrag anzeigen
                        Womöglich müßtest du nicht mehr an so vielen Baustellen kämpfen, weil du ausgeruhter wärest?
                        Ich weiß, welche Probleme mit der Schlafapnoe zu tun haben und welche nicht. Ich sehe aber nicht ein, mir andere Probleme dazuzureden, nur damit ich beruhigter bin.

                        Zitat von Sabine_nrw Beitrag anzeigen
                        Ja, ja, ich weiß, das ist alles mein von mir gesponnener Quark, denn das ist nicht deine Weise, zu denken und zu fühlen.
                        Das verstehe ich jetzt nicht. Entweder du schreibst, was du schreiben willst oder du lässt es, aber schreib nicht etwas und negiere es danach gleich wieder, dann hättest du es auch weglassen können. - Außerdem glaube ich nicht, dass du weißt, wie ich denke und fühle, selbst wenn du autistisch wärst.

                        Zitat von Sabine_nrw Beitrag anzeigen
                        Ich weiß schon, das geht an dir vorbei
                        Warum tust du das?

                        Zitat von Sabine_nrw Beitrag anzeigen
                        Und eine neue, gute Matratze ist Gold wert. Schön, dass du dich mit ihr wohler fühlst.
                        Das wird wohl noch etwas dauern, wir müssen uns erst aneinander gewöhnen.

                        Ich habe mir den Link angeschaut, aber nicht verstanden. Meine Englischkenntnisse reichten dafür nicht aus. Ich habe aber die Masken gesehen und bin erschaudert!
                        So was, werde ich wohl nicht tragen können. Ich bin am Kopf extrem empfindlich.
                        Anders ausgedrückt: Du kannst mich vergewaltigen, aber berühre niemals ohne meine Erlaubnis meinen Kopf.

                        Ich kann nicht mal einen Fahrradhelm länger als eine Minute auf dem Kopf habe, ohne das Gefühl zu bekommen, dieser würde gleich platzen. Kriege unter einem Fahrradhelm sofort Kopfschmerzen.

                        Eine Sonnenbrille setze ich nur dann auf, wenn ich fast nichts mehr sehen kann (und ich bin sehr lichtempfindlich), weil sie mich zu sehr stört.

                        Und dann soll ich mit so einer Maske, die am Kopf befestigt wird, eine ganze Nacht oder länger damit schlafen?

                        Das ist nicht möglich.

                        Zu dem Schlaflabor und möglichen anderen Ärzten will ich noch schreiben, dass mich jeder Mensch stresst, sogar mein Partner und mein Sohn. Mit einem von beiden zusammen sein, ist inzwischen ok, mit beiden gleichzeitig zusammen sein, schon sehr stressig und anstrengend. Wenn dann auch noch andere Leute dazu kommen, steigert sich diese Anstrengung ins Unermessliche.

                        Nun müsste ich in ein Schlaflabor zusammen mit mir völlig unbekannten Menschen, da ist meine Angst noch zu groß, dass ich eventuell einen gedanklichen Overflow bekomme, vor dem sich jeder Autist fürchtet. Dann ginge nichts mehr, innerlich würde vieles gespeichert, aber es sind zu viele, zu viele Eindrücke, die nicht mehr abgelegt werden könnten. Und zur Folge hätte so ein Zustand, dass man mich dann mal ausrasten sehen würde, dass ich nur noch schreie, mich selbst schlage oder mich auf den Boden setzte und gar nichts mehr sage und dabei sämtliche Stereotypen abrufe, die ich kenne, um mich zu beruhigen... nein, das will ich nicht.

                        Letztes Jahr war ich ja mehrmals wegen einer Analfistel im KH. Als es zur letzten OP ging, machte ich klar, dass ich Autist bin. Ich bekam also ein Einzelzimmer ohne Aufschlag, hatte mich sehr gefreut, aber ein paar Tage später wurde die Station übers WE geschlossen und das hatte mir im Vorfeld niemand gesagt. Da bin ich auch fast durchgedreht. Aber immerhin waren die Ärzte nicht vom Dorf, sondern das KH lag in einer benachbarten Großstadt, so dass ihnen schnell klar wurde, warum ich so panisch wurde. Die eine Ärztin hat sich im nachhinein noch entschuldigt, weil sie nicht daran gedacht hatte, dass mich ein plötzlicher Zimmerwechsel so aus der Bahn werfen würde...

                        Das ist jedes Mal so, wenn sich etwas in meinem gewohnten Tagesablauf ändert oder unvorhergesehen passiert. Jetzt in den Ferien ist es für mich dann noch schwieriger, weil ich meinem Sohn nicht vorleben, zeigen will, wie Unvorhergesehenes mich innerlich zerreisst. Schaffe ich auch meistens. Habe das immer so gemacht, die letzten 14 Jahre, dass ich vor meinem Sohn mein wahres Ich versteckt hatte, damit er sich ja nicht abschaut, was mich so anders macht.

                        Ich glaube, es hat schon ganz gut funktioniert, aber ich bin mit meinen Kräften am Ende und zeige mehr und mehr von mir. Ich hoffe nicht, dass er sich davon zu viel abschaut, aber er ist eigentlich alt genug, um genug eigenes mit zu bringen.

                        Und, nein, ich denke nicht, dass das alles etwas mit der Schlafapnoe zu tun hat.

                        Und noch etwas Info: http://www.bsfh.ch/pdf/publikationen...gi_2010_04.pdf

                        Condor

                        Kommentar


                          Hallo Condor,

                          "ich bin normal dumm" ist ein Ausdruck von Fatalismus. Ich gerate immer wieder an die Grenzen meiner Einflussmöglichkeiten. Ich spreche 3 Sprachen außer meiner Muttersprache, takte in vielerlei Hinsicht auf "hohem Niveau" und bewerkstellige das alles doch irgendwie normal: mit Schwierigkeiten, mit Aversionen und (schlimmer als geringe Selbstwertschätzung) mit einem touch von: so wichtig ist das nicht. Es ist weniger geringe Selbstachtung als das Resignieren vor den Machtstrukturen anderer, weil ich meine, dass das gegen diese Ankämpfen nicht lohnt. Entweder ist jemand so selbstbewußt, dass er mit meinen Vorschlägen konstruktiv umgehen kann, oder er ist dumm genug und hört nicht zu, bekommt ein Produkt, das nicht schlecht ist, aber eben nicht unbedingt optimiert. Macht ist eben einfach nur durchsetzen und etwas anderes als Einfluss haben auf eine wie auch immer bessere Richtung und Lebensweise.

                          Andere Menschen, die eher egobezogen sind, sehen mich als dumm an, weil sie es für sich brauchen und ich bin so fair und lasse ihnen ihre (scheinbaren) Siege. Es ist nicht so wichtig für mich, sterben müssen wir alle mal und ob die Dinge superoptimal und nur optimal oder überhaupt laufen... sind nicht gerade gravierende Nuancierungen... Wozu sich abkämpfen, wenn ohne abkämpfen auch ein relativ gutes Ergebnis dabei herumkommt oder, falls das Ergebnis Schrott bedeutet, letztlich auch niemand einen größeren Schaden hat. Das nenne ich normal dumm, schlau wäre es, das Optimum anzugehen. Emotional leader zu sein, sozusagen. Aber lieber gehe ich einen einfachen Weg ...

                          Warum ich das tu?

                          Deswegen: "Personen mit Asperger Syndrom wissen oft nur rudimentär über
                          eigene Gefühle und die anderer Menschen Bescheid. Das
                          Vokabular und die Nuancen müssen gelernt werden." Aber wissen ist von meiner Seite zu stark formuliert, ich gehe davon aus, weil ich aus der Erfahrung mit anderen Autisten erlebt habe, dass ihre Welt nicht meine ist (ohne Wertung, bitte). ich habe nicht negiert, sondern versucht, zwei Wahrnehmungsstufen nebeneinander zu stellen...

                          Und dann noch etwas: ich schlafe auch schlecht und mir hat auch mal jemand ein Schlaflabor empfohlen. Ich sagte: "verdrahtet und verkabelt mich und ich zeige euch, wie wenig aussagekräftig eure Messwerte sind." Man müßte mich 14 Tage an die Apparaturen gewöhnen, um halbwegs aussagekräftige Messungen ausführen zu können...

                          Ausrasten, schreien oder Beißen sind dann nicht meine Reaktionen, aber es gibt sehr viele Dinge, die ich tun kann, um Dinge ad absurdum zu führen...

                          Es könnten zwei Dinge sein, die bei dir eine Rolle peilen, einerseits dein Autismus, andererseite die Apnoe. So wie man auch Läuse UND Flöhe haben kann, gleichzeitig. Das muss nicht zutreffend sein, könnte aber.

                          Und wenn es gute Gründe gegen ein Schlaflabor gibt, dann ist das eben so. Punkt. Keine Wertung. Angenommen.

                          Dein Sohn und deine Liebe zu ihm. Das ist wirklich schön.

                          Ich wünsche dir sehr, dass dein Weg gut und angenehm für dich werden mag. Vielleicht gibts ja hier irgendwann einen Hinweis, der dich die Idee für eine Lösung finden lässt.

                          Alles Liebe für dich

                          Sabine

                          Kommentar


                            Hallo Sabine,

                            Zitat von Sabine_nrw Beitrag anzeigen
                            "ich bin normal dumm" ist ein Ausdruck von Fatalismus. Ich gerate immer wieder an die Grenzen meiner Einflussmöglichkeiten. Ich spreche 3 Sprachen außer meiner Muttersprache, takte in vielerlei Hinsicht auf "hohem Niveau" und bewerkstellige das alles doch irgendwie normal: mit Schwierigkeiten, mit Aversionen und (schlimmer als geringe Selbstwertschätzung) mit einem touch von: so wichtig ist das nicht. Es ist weniger geringe Selbstachtung als das Resignieren vor den Machtstrukturen anderer, weil ich meine, dass das gegen diese Ankämpfen nicht lohnt. Entweder ist jemand so selbstbewußt, dass er mit meinen Vorschlägen konstruktiv umgehen kann, oder er ist dumm genug und hört nicht zu, bekommt ein Produkt, das nicht schlecht ist, aber eben nicht unbedingt optimiert. Macht ist eben einfach nur durchsetzen und etwas anderes als Einfluss haben auf eine wie auch immer bessere Richtung und Lebensweise.
                            Ich habe leider nicht mal im Ansatz verstanden, was du da sagen willst. Kannst du das bitte noch mal erklären?


                            Zitat von Sabine_nrw Beitrag anzeigen
                            Andere Menschen, die eher egobezogen sind, sehen mich als dumm an, weil sie es für sich brauchen und ich bin so fair und lasse ihnen ihre (scheinbaren) Siege. Es ist nicht so wichtig für mich, sterben müssen wir alle mal und ob die Dinge superoptimal und nur optimal oder überhaupt laufen... sind nicht gerade gravierende Nuancierungen... Wozu sich abkämpfen, wenn ohne abkämpfen auch ein relativ gutes Ergebnis dabei herumkommt oder, falls das Ergebnis Schrott bedeutet, letztlich auch niemand einen größeren Schaden hat. Das nenne ich normal dumm, schlau wäre es, das Optimum anzugehen. Emotional leader zu sein, sozusagen. Aber lieber gehe ich einen einfachen Weg ...
                            Auch hier kann ich nichts mit anfangen... was willst du mir mitteilen?


                            Zitat von Sabine_nrw Beitrag anzeigen
                            ich habe nicht negiert, sondern versucht, zwei Wahrnehmungsstufen nebeneinander zu stellen...
                            Versteh ich nicht.

                            Zitat von Sabine_nrw Beitrag anzeigen
                            Und dann noch etwas: ich schlafe auch schlecht und mir hat auch mal jemand ein Schlaflabor empfohlen. Ich sagte: "verdrahtet und verkabelt mich und ich zeige euch, wie wenig aussagekräftig eure Messwerte sind." Man müßte mich 14 Tage an die Apparaturen gewöhnen, um halbwegs aussagekräftige Messungen ausführen zu können...
                            Wer hat dich in deinem Leben so sehr verletzt, dass du jetzt so hart bist?

                            Zitat von Sabine_nrw Beitrag anzeigen
                            aber es gibt sehr viele Dinge, die ich tun kann, um Dinge ad absurdum zu führen...
                            Das glaube ich dir. Nur denke ich, dass ich es in gewissen Bereichen nicht steuern kann, du aber sehr wohl. Was willst du damit bezwecken?

                            Zitat von Sabine_nrw Beitrag anzeigen
                            Es könnten zwei Dinge sein, die bei dir eine Rolle peilen, einerseits dein Autismus, andererseite die Apnoe. So wie man auch Läuse UND Flöhe haben kann, gleichzeitig. Das muss nicht zutreffend sein, könnte aber.
                            Es gibt in/an mir noch genug andere Dinge, die eine Rolle spielen. Ich bin nahezu ein Sammelsorium diverser Krankheiten und Allergien.


                            Zitat von Sabine_nrw Beitrag anzeigen
                            Dein Sohn und deine Liebe zu ihm. Das ist wirklich schön.
                            Schön? Ich hab das geschrieben, um darauf aufmerksam zu machen, dass meine Liebe zu ihm zu weit geht, nämlich auf meine Kosten. Das ist nicht schön, aber ich arbeite daran.

                            Ich denke immer, dumm ist der, der Dummes tut. Demnach muss ich sehr dumm sein, da ich schon sehr viele dumme Sachen getan habe. - Nur mal so am Rande.

                            Ich habe von dir keine Vorstellung in diesem Forum finden können. Schade, ich hätte gern mehr von dir erfahren.

                            Condor

                            Kommentar


                              Hallo Condor,

                              Die Dichte in meinen Informationen scheint zu hoch. Anders: ich halte mich nicht für dumm (deswegen Beispiele), aber Andre haben es nötig, meine Leistung klein zu reden. Das ist eher deren Problem als meins, nett ist etwas Andres. Ich versuche, so etwas nicht an mich heran zu lassen, funktioniert nur teilweise, inzwischen aber immer öfter.

                              Ja, ich wurde verletzt, zu viel Energie in der Familie.

                              Ja, ich kann es zumindest teilweise steuern. Die Frage nach dem, was ich damit bezwecke, versteh ich nicht.

                              Du hast echt viele Baustellen. Ich habe keinen Ratschlag.

                              Ich bin etwas über 50, verheiratet, keine Kinder, gesellschaftlich etabliert, irgendwie sehr normal, sehr gestresst im Job, dachte Mal an burnout, aber es war glücklicherweise nur eine depressive Verstimmung.

                              Immer noch auf der Suche nach mir ;)

                              Kommentar


                                Hallo Sabine,

                                du hattest davon geschrieben, dass du viele Dinge tun kannst, um die Dinge ad absurdum zu führen. Daher meine Frage, was willst du damit bezwecken, dass du die Dinge ad absurdum führst? Oder anders ausgedrückt, was willst du damit beweisen?

                                In dieser Hinsicht möchte ich auch keinen Ratschlag, aber wenn du mir etwas aus deinem Leben erzählst, weniger komprimiert, dann kann ich die für mich wichtigen Dinge herausziehen und davon lernen. Ratschläge sind doch nur Schläge.

                                Um dir auf der Suche nach dir selbst etwas zu helfen, hab ich was für dich. Kennst du deinen Schatten?
                                Jeder Mensch hat einen Schatten. In ihm befindet sich die Summe all unserer negativen Eigenschaften, die wir vor allen anderen Menschen zu verstecken versuchen.
                                Wenn du deinen Schatten gefunden hast, jeder sieht anders aus, wirst du viel über dich lernen können.

                                Gesellschaftlich etabliert klingt für mich gruselig.

                                Condor

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X