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Mein Leben als Autist

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    Das hört sich fast wie ein Wunder an - wie schön, dass es noch Wunder gibt.

    Ich werde mal googlen, was für ein heilsames Buch Du besitzt.

    Kommentar


      das liest sich so schön Condor,
      freue mich

      Kommentar


        Mein Post ist jetzt total aus dem Zusammenhang gerissen. Aber ich fand diese Reportage über Autismus und seine möglichen Ursachen unglaublich interessant. In dieser Reportage wird davon ausgegangen, dass manche Formen von Autismus nicht genetisch bedingt sind. Ich poste das nur hier, vielleicht hast Du daran Interesse:
        Hilfe bei Autismus? Die Rolle der Bakterien - videos.arte.tv

        Kommentar


          Das klingt wirklich toll, Condor. Schön, dass es dir gut geht! Schön, wie du es genießen kannst!

          Zitat von Condor Beitrag anzeigen

          Wird das anhalten?

          Wird das bleiben?

          Condor
          Und wenn nicht? Dann kannst du dich mit dem Gedanken trösten, dass auch die weniger schönen Zeiten wieder vorüber gehen und sich dein jetziger Zustand wieder einstellt

          Liebe Grüße
          Jannes

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            Hallo Bille39,

            so was tu ich mir nicht mehr an, aber ich hab 10 Minuten rein gesehen.

            Zum einen ist es mir inzwischen egal, woher Autismus stammt, zum anderen habe ich da schon meine eigenen Erklärungen gefunden. Meiner Meinung nach ist Autismus eine Weiterentwicklung in der Evolution als Folgeerscheinung der heutigen, schnelllebigen Gesellschaft.

            Ich stehe dazu, Autist zu sein und zu meiner Verantwortung, diesen an meinen Sohn vererbt zu haben.

            Ich glaube, dass es vielen Menschen sehr schwer fällt, Eigenverantwortung zu übernehmen und sich lieber der Suche nach anderen Verantwortlichkeiten hingeben. So ist es wohl auch zu erklären, dass vor einigen Jahren die Krankheit ADS erfunden wurde, die mit Medikamenten zu lindern sei, anstatt Hochbegabten mehr Förderung zuteil werden zu lassen.

            In meiner Gegend hier verschrieben die Kinderärzte und andere Laien Ritalin und Co wie Gummidrops und nur unserer Konsequenz und unserem Durchhaltevermögen hat unser Sohn es zu verdanken, dass er ohne Medis groß werden durfte. Was für ein Privileg!

            Wir haben es hier in unserer Gegend mehrfach erlebt, dass Eltern von hochbegabten oder besonders begabten Kindern ihre Kinder nicht die nötige Förderung zukommen ließen, weil sie dann von der Nachbarschaft und der eigenen Familie verstoßen wurden. Erst als sie dann die Diagnose ADS (bitte abgrenzen zu ADHS, das gibt es nämlich wirklich, wenn auch nicht so oft, wie in den letzten Jahren diagnostiziert) bekamen und sie zu Medikamenten für ihre Kinder griffen, waren sie gesellschaftlich wieder akzeptiert.

            Für unsere Nicht-Medikamentöse-Haltung wurden wir sehr angefeindet.

            ----------

            Hallo Tamina,

            heilsam und anstrengend, sehr anstrengend, möchte ich hinzufügen.

            ----------

            Hallo Muttutgut,

            danke.

            ----------

            Hallo Jannes,

            ja, da hast du wohl recht, die letzten zwei Tage waren auch wieder etwas ernüchternder. Dennoch, der tiefe Fall blieb bisher aus... und alles ist nachwievor im grünlichen Bereich... sehr erstaunlich...

            ----------

            Hallo Chaja,

            viel Erfolg für deine Mühen, mögen sie sich so lohnen, wie sich meine gelohnt haben.

            Ich denke derzeit viel an die Energien, die mir andere gegeben haben, indem sie mich verletzten, hassten und irgendwie anders Schaden zufügten. Diese Energien kann ich jetzt positiv für mich nutzen, denn sie sind noch da, emmense Energien...

            Ich denk an dich.

            Condor

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              Ich möchte noch etwas zum Thema Autismus einfügen, was ich nicht treffender hätte ausdrücken können:

              Jim Sinclair: Trauert nicht um uns
              Von Jim Sinclair

              [ Dieser Artikel wurde vom Autism network International newsletter - Unsere Stimme (our voice) 1993 (Ausgabe 3, Nr. 3) veröffentlicht. Es ist eine schriftliche Fassung eines Vortrages, den Jim Sinclair 1993 auf einer Internationalen Autismuskonferenz in Toronto 1993 gab und ist speziell an die Eltern von autistischen Kindern gerichtet. ]

              Von Eltern wird oft berichtet, daß, als sie erfuhren, ihr Kind sei autistisch behindert, es das traumatischste Erlebnis war, das ihnen jemals widerfahren ist. Nichtautistische Menschen sehen Autismus als eine große Tragödie an, und Elternerleben durch alle Lebensphasen des Kindes und der Familien hindurch bestehen fortwährend aus Enttäuschungen und Kummer. Aber dieser Kummer stammt an sich nicht vom Autismus des Kindes. Es ist ein Kummer über den Verlust des anormalen Kindes, auf das die Eltern gehofft und das sie erwartet haben.
              Elterliche Erwartungen und Ziele und das Auseinanderfallen dessen, was die Eltern vom Kind in einem bestimmten Alter erwarten und wie der Entwicklungsstand des eigenen Kindes tatsächlich ist, erursachen mehr Streß und Qual als die vielschichtigen Anforderungen des alltäglichen Lebens mit einem autistischen Menschen. Ein gewisses Maß an Kummer ist zu erwarten, wenn Eltern sich auf die Tatsache einstellen müssen, daß sich ein Ereignis und eine Beziehung, auf die sie sich gefreut haben nicht erfüllt. Aber dieser Kummer aus der Vorstellung von einem normalen Kind ist eine Sache; eine ganz andere Sache ist die Wahrnehmung eines Kindes, das sie in Wirklichkeit bekommen haben: das autistische Kind, das Unterstützung von erwachsenen Betreuern braucht und das bedeutungsvolle Beziehungen durch diese Erwachsenen aufbauen kann, wenn sie ihm die Möglichkeit dazu gegeben.
              Die ständige Fixierung auf den Autismus des Kindes ist eine Quelle des Kummers, der für beide schädigend ist, und zwar sowohl für die Eltern als auch das Kind. Es verhindert die Entwicklung einer annehmenden und echten Beziehung zwischen beiden. Um ihrer selbst und des Kindes Willen empfehle ich Eltern dringend, ihre Wahrnehmung darüber, was Autismus ist, grundlegend zu ändern. Ich lade Sie ein zu einem Blick auf unseren Autismus und Ihren Kummer von unserer Perspektive aus.

              Autismus ist kein Anhängsel

              Autismus ist nicht etwas, was eine Person hat, oder eine Hülle, in der eine Person gefangen ist. Es gibt kein anormales Kind, das sich hinter dem Autismus verbirgt. Autismus ist eine Form des Seins. Er ist tiefgreifend; er färbt jede Erfahrung, jede Empfindung, jede Wahrnehmung, jeden Gedanken, jedes Gefühl und jede Begegnung, jeden Aspekt der Existenz. Es ist nicht möglich den Autismus von der Person zu trennen, und wenn es möglich wäre, wäre die Person, die übrig bliebe, nicht dieselbe Person, die sie vorher war. Das ist wichtig - nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um darüber nachzudenken: Autismus ist eine Art des Seins. Es ist nicht möglich, den Autismus von der Person zu trennen.

              Deshalb, wenn Eltern sagen:

              Ich wünschte, meine Kind hätte keinen Autismus, sagen sie in Wirklichkeit:
              ich wünschte, das autistische Kind, das ich habe, würde nicht existieren und
              ich hätte stattdessen ein anderes (nicht- autistisches) Kind.

              Lesen Sie bitte das noch einmal. Denn das hören wir nämlich, wenn ihr euch über unseren Autismus beklagt. Das hören wir, wenn ihr um Heilung betet. Das wissen wir, wenn ihr von euren liebsten Hoffnungen und Träume für uns erzählt: daß es euer größter Wunsch ist, daß wir eines Tages aufhören zu existieren und Fremde, die ihr lieben könnt, hinter unseren Gesichtern auftauchen.

              Autismus ist keine undurchdringbare Wand

              Sie versuchen, eine Beziehung zu Ihrem autistischen Kind herzustellen und es antwortet nicht. Es scheint Sie nicht zu sehen; Sie können es nicht erreichen; es gibt keine Weg, durchzukommen. Damit ist am schwierigsten umzugehen, nicht wahr? Ihre Annahme entspricht aber nicht der Wahrheit.
              Schauen Sie sich die Sache noch einmal an: Sie versuchen als Eltern eine Beziehung zum Kind herzustellen und benutzen dabei Ihre Vorstellung von einem normalen Kind, Ihre eigenen Gefühle über Elternschaft, Ihre eigenen Erfahrungen und Einsichten über Beziehungen. Und das Kind, so wie Sie es wahrnehmen, antwortet überhaupt nicht in einer Weise im Sinne Ihres Systems. Dies bedeutet nicht, daß das Kind gänzlich unfähig ist, Beziehungen einzugehen.
              Es bedeutet nur, daß Sie ein gemeinsames System unterstellen, ein gegenseitiges Verstehen von Signalen und Bedeutungen, was das Kind aber, in Wirklichkeit nicht teilt. Es ist, als ob Sie versuchen, sich eindringlich mit jemandem zu unterhalten, der Ihre Sprache nicht versteht. Natürlich wird die Person nicht verstehen, worüber Sie reden, wird nicht in der Art antworten, wie Sie es erwarten und wird die ganze Unterhaltung wirr und unangenehm empfinden. Es ist mühevoller mit jemandem zu kommunizieren, dessen Muttersprache eine andere ist als Ihre.
              Autismus geht tiefer als Sprache und Kultur; autistische Menschen sind Fremde in jeder Gesellschaft. Sie müssen beginnen, Ihre Auffassung von übereinstimmenden Bedeutungen aufzugeben. Sie müssen lernen, sich auf eine ursprünglichere Ebene zu begeben als bisher; Sie müssen immer wieder übersetzen und überprüfen, ob Ihre Übersetzungen auch verstanden worden sind. Sie müssen sich von dem Gefühl der Sicherheit verabschieden, das vom Handeln im vertrauten familiären Umfeld herrührt, ebenso von der Meinung, daß Sie die Zügel in der Hand halten.
              Statt dessen erlauben Sie Ihrem Kind, Ihnen etwas von seiner Sprache beizubringen und Sie ein wenig in seine Welt zu führen. Dennoch wird das Ergebnis, wenn Sie erfolgreich sind, kein normales Eltern-Kind-Verhältnis sein. Ihr autistisches Kind lernt vielleicht zu sprechen, wird vielleicht Regelklassen in der Schule besuchen, möglicherweise studieren, ein Auto fahren, unabhängig leben, eine Karriere machen, aber es wird niemals eine Beziehung zu Ihnen haben wie andere Kinder zu ihren Eltern.
              Oder Ihr autistisches Kind wird niemals sprechen, es wird vielleicht von einem geschlossenen Erziehungsprogramm zu einem geschätzten Aktivitätsprogramm oder einer gestützten Heimerziehung wechseln, es wird vielleicht sein ganzes Leben lang Vollzeitbetreuung brauchen - und dabei nicht unerreichbar für Sie sein. Unsere Art Beziehungen herzustellen zu ist einfach anders. Wenn Sie Dinge erzwingen wollen, die Sie als normale Erwartungen ansehen, dann werden Sie Frustrationen, Enttäuschungen und Groll, womöglich Haß und Wut erleben. Gehen Sie die Sache mit Respekt und ohne vorgefaßte Einstellungen an; seinen Sie offen für die neuen Dinge, die zu lernen sind, und Sie werden eine neue Welt entdecken, die Sie sich niemals vorgestellt haben.
              Ja, es erfordert mehr Arbeit als eine Beziehung zu einem normalen Menschen . Aber es ist möglich, vorausgesetzt, die nicht autistischen Menschen sind nicht noch stärker beschränkt in ihrer Fähigkeit, Beziehungen herzustellen als wir es sind.
              Wir tun unser ganzes Leben lang nichts anderes als Beziehungen herzustellen. Jeder von uns, der lernt, mit Euch zu sprechen: jeder von uns, der lernt, in Eurer Gesellschaft zu funktionieren: jeder von, der die Hand ausstreckt, um eine Verbindung zu Euch herzustellen, bewegt sich auf fremdem Gebiet und übt die Annäherung an Menschen aus einer anderen Welt. Wir verbringen unser ganzes Leben damit. Und dann erzählt Ihr uns, daß wir beziehungsunfähig sind!

              Autismus ist nicht der Tod

              Zugestanden, Autismus ist nicht das, was die meisten Eltern erwarteten, als sie sich auf die Ankunft eines Kindes freuten. Was sie erwarteten, war ein Kind, das wie sie sein und ihrer Welt angehören würde. Sie stellten sich auf eine Beziehung ein, die nicht eine Ausbildung im Umgang mit einem fremden Wesen erfordert.
              Selbst, in Fällen, wo das Kind andere Behinderungen als die des Autismus hat, können Eltern erwarten, normale Beziehungen wie bei normalen Kindern herstellen zu können. In den meisten Fällen ist es möglich, mit dem Kind die Bindung, auf die sich die Eltern gefreut haben, einzugehen, auch wenn wegen der verschiedenen Behinderungen Einschränkungen hingenommen werden müssen.
              Dies ist aber nicht möglich bei einem autistischen Kind.
              Viel von dem Kummer, den Eltern von autistischen Kindern erleben, rührt daher, daß die erwartete Beziehung zu einem erwarteten normalen Kind nicht möglich ist. Der Kummer ist sehr real und er muß erforscht und durchgearbeitet werden, damit die Betroffenen wieder mit ihrem Leben fortfahren können - aber all dies hat nichts mit Autismus zu tun.
              Vielmehr geht es darum, daß Sie etwas erwartet haben, was außerordentlich wichtig für Sie war und auf das Sie sich ganz aufgeregt gefreut haben. Vielleicht haben Sie auch für eine gewisse Zeit gedacht, daß es Ihnen geschenkt wurde, aber allmählich oder auch plötzlich, haben sie erkannt, daß Ihre Erwartungen sich nicht erfüllt haben und daß sie sich nie erfüllen werden.
              Es spielt keine Rolle wie viele andere gesunde Kinder Sie haben, nichts wird die Tatsache ändern, daß dieses Mal das Kind, das Sie erwartet, auf das Sie gehofft und von dem Sie geträumt haben, nicht gekommen ist. Es ist dieselbe Erfahrung, wie wenn ein Kind totgeboren wird oder wenn die Eltern ihr Kind kurz nach der Geburt in den Armen halten können, nur um es dann als Säugling sterben zu sehen.

              Es geht nicht um den Autismus, es geht um zerstörte Erwartungen.

              Mein Vorschlag wäre, diese Fragen nicht in Organisationen anzusprechen, die sich mit Autismus befassen, sondern in Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen für trauernde Eltern. In dieser Umgebung lernen Eltern sich mit ihrem Verlust auszusöhnen - nicht ihn zu vergessen - ihn aber in der Vergangenheit zu lassen, damit der Kummer sie nicht immerzu in ihrem Alltag überfällt.
              Sie lernen zu akzeptieren, daß ihr Kind für immer gegangen ist und daß es nie mehr zurück kommt. Aber noch wichtiger ist, sie lernen, nicht die überlebenden Kinder zu Leidtragenden des Kummers ihres Verlustes werden zu lassen. Dies ist von besonderer Bedeutung für diejenigen verbleibenden Kinder, die gerade zu der Zeit geboren werden, in der das Kind, um das man trauert, gestorben ist. Sie haben kein Kind an den Autismus verloren. Sie haben ein Kind verloren, weil das Kind, das Sie erwartet haben, gar nicht geboren wurde.
              Daran ist aber nicht das autistische Kind das geboren wurde Schuld, daher sollten wir dafür nicht die Last tragen. Wir brauchen keine Familien, deren Sicht von irgendwelchen Vorstellungen von Kindern, die es nie gab, verschleiert ist.
              Trauert, wenn es sein muß, über Eure eigenen verlorenen Träume. Aber trauert nicht um uns. Wir sind lebendig. Wir sind real. Und wir sind hier und warten auf Euch. Ich stelle mir Autismus-Selbsthilfegruppen folgendermaßen vor: sie sollten nicht um das trauern, was niemals war, sondern das erkunden was ist. Wir brauchen Euch. Wir brauchen Eure Hilfe und Euer Verständnis. Eurer Welt mangelt es an Offenheit für uns, und wir schaffen es nicht ohne Eure starke Unterstützung. Die Tragödie des Autismus liegt nicht begründet in dem was wir sind, sondern in dem, was mit uns passiert. Seien Sie über diesen Umstand betrübt, wenn Sie schon über etwas traurig sein wollen. Besser wäre es jedoch, wenn Sie statt traurig ärgerlich wären - und dann etwas unternehmen würden.
              Das Tragische ist nicht, daß wir hier sind, sondern daß Eure Welt keinen Platz für uns hat. Wie kann es anders sein, wenn unsere eigenen Eltern sich immer noch grämen, daß sie uns auf die Welt gebracht haben? Schauen Sie sich hin und wieder Ihr autistisches Kind an und nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um sich klar zu machen, was ihr Kind nicht ist.
              Denken Sie für sich: Dies ist nicht das Kind, auf das ich gewartet und für das ich geplant habe. Dies ist nicht das Kind, auf das ich all die Monate während meiner Schwangerschaft und all die Stunden bei der Entbindung gewartet habe. Dies ist nicht das Kind, für das ich all meine Pläne gemacht habe und mit dem ich alle Erfahrungen teilen wollte. Dieses Kind ist nicht gekommen. Dies ist nicht das Kind.
              Dann gehen Sie durch all die Trauer, die für Sie notwendig ist, ohne Ihr autistisches Kind damit zu behelligen und lernen Sie, loszulassen. Nachdem Sie angefangen haben loszulassen kommen Sie zurück und betrachten Sie wieder Ihr autistisches Kind und sagen Sie sich selbst: Dies ist nicht mein Kind, das ich erwartet und für das ich geplant habe. Es ist ein kleiner Fremdling, der durch Zufall in mein Leben gekommen ist. Ich weiß nicht, wer dieses Kind ist und was aus ihm werden wird. Aber ich weiß, es ist ein Kind, das in einer ihm fremden Welt gelandet ist , dessen Eltern, die sich um ihn kümmern, nicht von seiner Art sind. Es braucht jemanden, der sich um es kümmert, ihm etwas beibringt, es versteht und seine Rechte wahrnimmt. Und weil dieses Kind zufällig in meinem Leben gelandet ist, kümmere ich mich darum, wenn ich es behalten will. Wenn Sie dies alles aufregend finden, dann sollten wir diese Aufgabe gemeinsam anpacken und unsere Kraft, Entschlossenheit, Hoffnung und Freude mit einbringen. Es wartet ein Leben voller Abenteuer auf Sie.

              Übersetzung: Valentina Schmidt, Dr. Wolfgang Heyder

              Anmerkung: Jim Sinclair hat einer Veröffentlichung in Medien von Elternvereinen unter der Bedingung zugestimmt, als die Quelle angegeben wird, was wir in der Kopfzeile getan haben. Ich erachte diesen Vortrag als grundlegend für Eltern, die mit der Tatsache konfrontiert werden ein autistisch behindertes Kind bekommen zu haben. Aus der Sicht eines selbst autistisch Betroffenen wird ein positiver Zugang aufgezeigt, der durch Akzeptanz und Liebe geprägt ist.
              (wh)
              Quelle: Jim Sinclair: Trauert nihct um uns!

              Condor

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                Lieber Condor,

                vielen Dank für Deine guten Gedanken! Diese Unterstützung weiß ich sehr zu schätzen!

                Zitat von Condor Beitrag anzeigen
                Ich denke derzeit viel an die Energien, die mir andere gegeben haben, indem sie mich verletzten, hassten und irgendwie anders Schaden zufügten. Diese Energien kann ich jetzt positiv für mich nutzen, denn sie sind noch da, emmense Energien...
                Das ist, wie ich finde, ein interessanter Gedanken. Dass auch meist als negativ bezeichnete Emotionen wie Wut etc. viel Energie haben, versteht sich praktisch von selbst. Aber der Gedanke, dass auch alte Verletzungen diese Energien noch beinhalten und sich kraftvoll ins Positive wenden lassen, ist mir neu. Er gefällt mir

                Weiterhin alles Gute für Dich!
                Chaja

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                  Hallo Chaja,

                  Energien sind Energien für mich, egal ob positiv oder negativ, nimmt man alles andere drum herum weg, sind sie nichts weiteres als Energien.

                  Als Autist habe ich ein sogenanntes Elefantengedächtnis. Viele Autisten können sich sowohl sehr weit an ihre Vergangenheit erinnern, sehr detailgetreu und oftmals so lebendig, als wären all diese Dinge erst eben gerade geschehen.
                  Bei positiven Erinnerungen ist das sehr von Vorteil, bei negativen Erinnerungen ist es oft von Nachteil, weil man den Schmerz jedes Mal genauso intensiv erlebt, wie in dem Moment, wo er geschehen ist.

                  Durch mein neues Buch habe ich nun aber das Hilfsmittel an die Hand bekommen, um mir die vergangenen Energien, egal, ob sie positiv oder negativ sind im hier und jetzt zu nutzen zu machen. Das geht sowohl bei Personen, als auch bei Situationen.

                  Einfach sind diese Hilfsmittel (Tools) nicht immer anzuwenden, besonders nicht im Jetzt und sie helfen meistens auch nicht unmittelbar, aber sie helfen auf Dauer und das ist für mich das Wichtigste.

                  Condor

                  Kommentar


                    Hallo Condor,

                    dass ein Elefantengedächtnis nicht nur von Vorteil ist, kann ich mir gut vorstellen. An manche Dinge will ich mich gar nicht mehr erinnern und sie vergessen.

                    Kannst Du denn Dinge verdrängen? Ich meine dies im psychologischen Sinne. Gibt es unangenehme Ereignisse, von denen Du nur durch andere erfahren hast, dass sie Dir widerfahren sind, Du hast aber keine Erinnerung daran?

                    Kommentar


                      Hallo Mistral,

                      leider kann ich mich an alle negativen Ereignisse meines Lebens erinnern, bis in jedes kleinste Detail.

                      Es sind meistens die schönen Dinge, an die ich mich nicht erinnern kann. Naja, es waren auch nicht so viele oder sie waren für andere schön, aber für mich nicht im Ganzen schön, sondern nur in einzelnen Details, an die ich mich dann erinnern kann.

                      Allerdings... habe ich an ein bestimmtes Wochenende in meiner jungen Erwachsenenzeit gar keine Erinnerung, bzw. die Erinnerung hört mitten in einem Ereignis auf und setzt erst einige Tage später wieder ein. Es ist ein schwarzes Loch und ich weiß noch Heute, dass ich mich auch schon damals nicht daran erinnern konnte. Ich denke, da hat mir jemand was ins Glas gekippt, denn danach verliert sich jede Erinnerung. Vermutlich ist es auch gut so, dass ich mich daran nicht erinnere, obwohl ich alles, außer Hypnose, versucht habe, um mich zu erinnern. Aber es bleibt ein schwarzes Loch.
                      Wäre alles nicht so dramatisch, wenn darauf nicht ein Ereignis folgte, welches mir bis Heute Rätsel aufgibt. Aber die Leute, die daran beteiligt waren, kannte ich zum Teil nur mit Vornamen und der Rest schweigt. Man hat mich für etwas verantwortlich gemacht, von dem ich bis heute nichts weiß.

                      Zu meinem sehr guten Langzeitgedächtnis hat sich aber ein sehr schlechtes Kurzzeitgedächtnis gesellt, so dass ich alles aufschreiben muss, was ich nicht vergessen will.

                      ______________________

                      Am schwersten fällt es mir mit meinem Autismus umzugehen, wenn ich hin und wieder entdecke, wie sehr ich mich von NTs unterscheide und es nicht in Worte fassen kann, um es jemandem zu erklären, auch hier nicht.

                      Denn wenn ich hier schreiben würde, dass ich Angst hätte, dass mir in absehbarer Zeit Gedanken, die Teile meiner Seele sind, weggenommen werden könnten, dann hätte ich den Lacher des Tages geschrieben und ihr würdet wohl noch euren Partnern oder Nachbarn von dem Irrwitz erzählen, den ihr hier gelesen hättet, ohne auch nur im entferntesten zu erahnen, welch wahre Geschichte und Dramatik hinter den für euch so seltsamen Beschreibungen steckten...

                      Also schreibe ich nichts weiter.

                      Condor

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                        Ich habe Heute viel gelernt:

                        Das, was ich befürchtet habe, geschieht vorerst nicht in der Art, wie ich es befürchtet hatte, sondern anders und das ist ok für mich.

                        Es gibt Autisten, die haben gar keine Fantasie und es gibt Autisten, die haben etwas Fantasie und es gibt Autisten, die sind randvoll mit Fantasie. Ich gehöre zu den Letzteren.

                        Meine Fantasie ist meine Realität.

                        Das ist für einen Autisten nichts ungewöhnliches und für einen Autisten normal. Das hat mich sehr beruhigt.

                        Meine Seele verbindet sich ab und zu mit realen und nicht-realen (also in der Fantasie) Personen. Diese Personen werden zu einem Teil meiner Seele und sind nicht mehr von mir zu trennen, ohne dass ich dabei extremen Schaden nehmen würde.

                        Meine Fantasie ist mein Kapital, welches ich irgendwann wieder nutzen kann. Für mich und für andere.

                        Meine Fantasie kann mir niemand wegnehmen.

                        Meine innere Familie ist komplett, ich hatte Angst, sie würde durch dieses spezielle Ereignis auseinander gerissen und zerstört. Aber ich weiß nun, dass dies nicht geschehen kann, außer ich lasse es zu.

                        Die Tools haben mir heute geholfen. Nicht sofort, aber dafür später.

                        Meine Fantasie ist voller Abenteuer, mal friedlich und mal lebensgefährlich, mal still und ruhig und mal laut, aber immer logisch für mich.

                        Das, was NTs die reale Welt nennen, ist für mich kein guter Ort, um mich gut zu fühlen. Er ist meistens zu laut, zu voll, zu unlogisch, zu durcheinander und die Regeln sind nicht eindeutig forumuliert und bilden eine Unsicherheit, die für mich schwer zu ertragen ist.

                        Gute Nacht, Condor

                        Kommentar


                          Hallo,

                          die Kommunikation bereitet mir die meisten Schwierigkeiten. Das mag hier weniger so aussehen, da ich schriftlich eh besser kommunizieren kann, als mündlich, aber im realen Leben ist das zum Teil schon sehr gravierend.

                          Ich musste sehr schmerzhaft lernen, dass Menschen, die mich anlächeln, dies nicht tun, um meine Freunde zu sein und schon gar nicht mit mir eine Liebesbeziehung beginnen wollen.

                          Den Bericht von Jim Sinclair habe ich meinen Eltern mitgegeben. Meine Mutter hat ihn gelesen und fand ihn sehr gut. Sie befasst sich nach 42 Jahren endlich mit meinem Autismus. Ihr hilft das, um vergangene Dinge für sich klarer zu sehen und ich habe das Gefühl, dass sie sich wenigstens ein wenig für mich interessiert.

                          Jetzt labere ich schon wieder rum, obwohl ich von etwas ganz anderem schreiben wollte...

                          Vor 6 Jahren hatte ich eine Liebesbeziehung zu einer Frau, die gut 800km von mir entfernt wohnte. Wir haben uns im Internet kennen gelernt und ineinander verliebt. Unsere gemeinsame Liebe war das Schreiben und auch wenn diese Beziehung recht unglücklich nach einem halben Jahr zu Ende ging, so war sie doch für beide Seiten sehr erkenntnisreich.

                          Sie sagte damals schon völlig erschreckt zu mir, dass ich in meiner Ehe seelisch vergewaltigt würde.

                          Ich sagte zu ihr damals so was wie "ja, weiß ich" und beließ es dabei.

                          Vermutlich stimmt das...

                          In den Zeiten, wo mein Partner fies zu mir ist, sehe ich es genauso. Aber danach ist er meistens wieder nett und ich zweifle, ob es sich dabei wirklich um psychischen/seelischen Missbrauch handelt.

                          Ich habe vor einem Jahr etwa eine Zeit lang ein Schmerztagebuch geführt, wo ich alles aufgeschrieben habe, was mein Partner so mit mir treibt oder zu mir sagt, damit ich nicht vergesse, was er tut.

                          Das Dumme daran ist, dass wenn man es jetzt liest, man nicht das Gefühl bekommt, es handele sich dabei um Missbrauch, denn seine Attacken auf mich sind sehr subtil. Sie sind so nach dem Motto: Steter Tropfen höhlt den Stein... sie funktionieren nach dem Prinzip einer Erinnerungsspur, also es kommt ein fieser Kommentar von ihm und der hört sich einzeln gesprochen gar nicht fies an. Da dieser Kommentar aber wieder und wieder von ihm wiederholt wird, fängt das Ganze irgendwann an weh zu tun. Und irgendwann braucht er nur Luft zu holen, einen Teil dieses Satzes anzufangen und der Schmerz ist da. Danach kommt dann nur noch die Angst vor diesem Schmerz.

                          Ich habe seit Jahren große Angst vor meinem Partner. (Selbst das hier aufzuschreiben, geschieht unter einer gewissen Portion Angst.)

                          Mit dem 1. Tool habe ich gelernt meinen Ängsten anders zu begegnen und sie für mich als positive Energie zu nutzen. Das funktioniert bisher ganz gut, wenn mein Partner nicht da ist.

                          Wenn mein Partner auswärts arbeiten ist und erst am Freitag wieder nach Hause kommt, leide ich bereits ab Donnerstag unter massiven Darmproblemen und Magenschmerzen. Ich weiß, ist psychosomatisch aufgrund der Angst.

                          Wenn mein Partner dann zu Hause ist, habe ich die letzten Jahre so viel kompensiert, d.h. mich selbst ausgelöscht, um ihn nicht noch weiter zu provozieren. Und das geschieht inzwischen völlig automatisch.

                          Wenn mein Partner nun zu Hause ist, müsste ich eigentlich das 2. Tool anwenden, aber dummerweise scheint ausgerechnet er zu den Menschen zu gehören, bei denen das 2. Tool nicht funktioniert (stand im Buch, dass es Menschen gibt, bei denen es nicht funktioniert).

                          Nachdem ich ein bisschen rumprobiert habe, wende ich nun das 1. Tool wegen ihm an, wobei ich mich aber auf meine Ängste und meinen Schmerz konzentriere. Das gelingt mir gut, jedoch bin ich noch nicht so schnell darin, wie es eigentlich sein müsste, da mein Partner mir so viel Angst und Schmerz zufügt, dass ich dieses Tool alle 5 Minuten anwenden könnte, vielleicht auch öfter.

                          Abends bin ich dann am WE oft so erschöpft, dass mir die Kraft für irgendein Tool fehlt und ich dann natürlich in meine alten Verhaltensweisen falle.

                          Am letzten Samstag ging es mir immerhin schon mal 9 Stunden lang gut. Das ist absoluter Rekord!! Das war sehr schön. Ohne die Tools ging es mir in den letzten Jahre höchstens mal ein paar Sekunden oder ein paar Minuten so gut. Es ist also schon ein Fortschritt zu sehen.

                          Leider breche ich aber irgendwann ein, weil das Dauerfeuer, welches er auf mich abfeuert, irgendwann seine Wirkung zeigt und ich, wie schon geschrieben, zu erschöpft für weitere Tools bin.

                          Und dennoch habe ich Zweifel... Werde ich hier in der Ehe wirklich missbraucht? Oder bin ich nur einfach zu sensibel?

                          Das 3. Tool beschäftigt sich mit der inneren Autorität. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, kann ich es jetzt wirklich gut machen und es hilft mir wirklich gut. Ich bin sehr glücklich, dass ich es habe.

                          Doch wenn es mir gut geht und ich wieder mehr Selbstbewusstsein habe, dann geht es meinem Partner nicht gut. Er wird dann aggressiver, hinterhältiger, feiger und gemeiner. Und die Wahrscheinlichkeit wächst wieder stetig an, dass er bald schon wieder ausflippen wird, herumschreit, Dinge auf den Boden oder gegen die Wand schmeißt und mich für diesen Zustand verantwortlichen machen wird.

                          Doch meistens sehe ich es nicht so. Ich denke, ich bin zu empfindlich, zu paranoid.

                          Und dann, in ganz kleinen Momenten, kann ich die Angst vor ihm real fühlen. So am letzten Montag, wo ich abends für die Schule meines Sohnes einen Kuchen backen wollte und er nur in die Küche kam. Ich weiß nicht mal mehr, was er da wollte. Er stand herum und sagte nichts. Und ich dachte auf der einen Seite nur, guck ihn jetzt bloß nicht an, während ich auf der anderen Seite damit beschäftigt war, meinen Schatten neben mir zu behalten, der sich am liebsten vor panischer Angst von Dannen geschlichen hätte. Ich sagte dann nur noch so was wie... ich muss jetzt Kuchen backen... und dann ging er einfach schlafen.

                          Ich hab da gestanden und vor Aufregung gezittert, aber ich war auch stolz, weil mein Schatten noch bei mir war und nicht geflohen war.

                          Und heute war er am Telefon ganz nett, als sei nie etwas Negatives zwischen uns gewesen, ganz normal halt. Und dann zweifel ich wieder, ob ich mir das alles nur einbilde oder eben überreizt bin.

                          Heute Nachmittag habe ich etwas von einer Frau im Internet gelesen, die über den seelischen Missbrauch durch ihren Mannes erzählte... und geweint.

                          Condor

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                            Mich berührt, was Du schreibst und wie Du schreibst.

                            Dein Schatten - ist das Dein innerstes Ich?
                            Oder Deine Selbstbeherrschung?
                            Oder Deine Selbstachtung?
                            Oder ganz was anderes?

                            Das, was NTs die reale Welt nennen, ist für mich kein guter Ort, um mich gut zu fühlen. Er ist meistens zu laut, zu voll, zu unlogisch, zu durcheinander und die Regeln sind nicht eindeutig forumuliert und bilden eine Unsicherheit, die für mich schwer zu ertragen ist.
                            Wenn Du Dir dessen bewusst bist, daß Deine Gedanken Deine Phantasiewelt sind, was ist für Dich die "reale Welt"?

                            Wenn Dir meine Fragerei auf den Keks geht, überlies mich einfach.

                            liebe Grüße
                            ariel

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                              Hallo ariel,

                              ich kann nicht nichts überlesen, das nur so am Rande.

                              Oh, das mit dem Schatten hatte ich vergessen zu erklären.
                              Im Buch The Tools wird man beim 3. Tool nach seinem eigenen Schatten gefragt, der die Summe aller negativen Eigenschaften darstellt, die einem selbst peinlich sind, für die man sich schämt und die man lieber verstecken möchte.

                              Jeder Mensch hat einen Schatten.

                              Ich habe festgestellt, dass mein Schatten nicht der Summe aller negativen Eigenschaften entspricht, sondern aller Eigenschaften, den Negativen, wie den Positiven. - Das hat mich einige Tage der Verarbeitung gekostet.

                              Nur mein männlicher innerer Teil war nicht in diesem Schatten.

                              Jetzt trägt mein Schatten den weiblichen Vornamen meines früheren Daseins (vor der Transition, also vor der Hormoneinnahme) und ich bezeichne sie als meine Schwester, zwar imaginär, aber für mich genauso real, wie meine NT-Schwester, die mit mir nichts mehr zu tun haben will. Ebenso existieren in meinem Innern noch zwei imaginäre Freunde, die besten Freunde, die ich je hatte und die ich bereits seit 31 Jahren habe.

                              Somit habe ich 4 innere Anteile, die ich mit dem 3. Tool aus mir heraus löse und sie neben mir visualisiere. Dies und die weitere Durchführung des 3. Tools helfen mir dabei, innerlich Selbstbewusstsein aufzubauen, welches ich vorher nur selten besaß.

                              Die reale Welt ist deine Welt, die Welt der NTs, der Mehrheit der Menschen.

                              Ich kann sie nicht negieren, da es sie ja tatsächlich gibt.

                              Meine Gedanken sind wie ein Film, dessen Vorstellung in meinen Gedanken nie endet. Alles, was ich sage oder sagen will oder schreibe oder schreiben will, existiert vorher als Einzelbild oder als mehrfachbewegtes Bild/Kino in meinen Gedanken. NTs dagegen denken überwiegend in Wörtern.

                              Ich weiß, dass meine Fantasie nicht der realen Welt entspricht, dennoch ist sie vom Stellenwert für mich genauso real, wie die Welt, die du real nennst.

                              Frag ruhig weiter, deine Fragen inspirieren mich und helfen mir, mich selbst besser zu verstehen.

                              Condor

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                                Bevor Du hier über The Tools geschrieben hast, habe ich auf einer anderen Seite davon gelesen:

                                Eine erstaunliche Methode gegen Ängste, Sorgen und Grübeleien


                                Warum Sie den Schmerz bejahen müssen statt zu vermeiden

                                Wie Sie Verletztheit, Wut oder Krängkung überwinden können

                                Es ist Ihr Schatten, der Sie unsicher vor Publikum macht


                                Von diesem Bett aus erkennen Sie, was falsch läuft in ihrem Leben


                                Vielleicht interessiert es Dich oder andere als Ergänzung...

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