Hallo Naima,
Dafür ist es sicher zu kurz, aber mehr Zeit kann ich mir nicht freischaufeln und würde ich derzeit nicht durchhalten.
Mir kam dazu gestern Nacht ein Gedanke, den ich ich danach bearbeitet habe:
Ich denke, dass es falsch ist am WE weg zu fahren.
1.) Entspricht dieser Gedanke der Wahrheit? - Weiß ich nicht.
2.) Hilft mir dieser Gedanke, mich gut zu fühlen? - Nein, weil er mir ein schlechtes Gewissen macht.
3) Wie kann ich diesen negativen Gedanken in einen hilfreichen Gedanken umwandeln?
Psychisch wird mir das WE allein gut tun.
Es ist, wie es im Buch (Rolf Merkle, Wenn das Leben zur Last wird) stand, dass die richtigen Gedanken sich falsch anfühlen können.
Eigentlich ist der Gedanke kein Gedanke, sondern ein negatives Gefühl, welches von negativen Gedanken kommt, die da wären:
- Ich denke, dass es egoistisch ist, allein wegzufahren, während zu Hause so viel Arbeit auf mich wartet.
- Ich denke, dass ich nicht das Recht habe, so etwas für mich selbst zu tun.
Und nun wieder von vorn...
1.) Wahrheit? - Nein, weiß nicht, vielleicht
2.) Hilft? - Nein!
3.) Hilfreich:
- Auch ich darf egoistisch sein, wenn es mir gut tut und niemandem schadet.
- Wenn ich mal ein paar Tage weg fahre, dann schadet das niemandem.
- Es sind nur zwei volle Tage, die schaden meinem Sohn nicht, wenn er an diesen beiden Tagen mehr Computer spielt und Fastfood isst (weil meine Frau nicht kochen kann und es auch noch nie versucht hat und wird).
- Meine negativen Gedanken versuchen mir ein schlechtes Gewissen zu machen, damit ich mich schlecht fühle.
- Ich will mich nicht schlecht für etwas fühlen, was mein Recht ist und mir gut tut.
- Wenn ich nicht negativ denke, werde ich mich nicht mehr schlecht fühlen.
- Die Arbeit läuft mir nicht weg und es muss nicht perfekt sein, wenn meine Eltern zu Besuch kommen.
So geht das immer wieder mit anderen Gedanken und das schreibe ich alles auf, damit ich es immer wieder nachlesen kann.
Ja, zu warm mag mein Knie aber nicht.
Sicher, für eine Zeit... 
Ich arbeite mit dem Buch von Rolf Merkle - Wenn das Leben zur Last wird. Es ist sozusagen eine kognitive Verhaltenstherapie, die ich in Eigenregie mache.
Es hilft, es ist reine Übungssache. Vielleicht mach ich daraus noch mal einen eigenen Thread, das ist nämlich sehr umfangreich.
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Ich bin vermutlich auch nicht so gut drauf, weil ich, als wir neulich bei meinen Eltern waren, von meinem Vater erfahren habe, dass sie den Hauskomplex, wo wir zur Miete gewohnt haben, letztes Jahr abgerissen haben. Und das einfach nur, weil unser Exvermieter Geld machen wollte. Das Haus war über 100 Jahre alt. Sicher, es war feucht und hätte saniert werden müssen, aber dazu hatte unser ehemaliger Vermieter keine Lust. Das fing schon vor ein paar Jahren an, als seine Mutter starb verkaufte er bereits das ganze Land drumherum, alles wegen Geld... in unserem alten Garten wurde ein Haus gebaut, im großen Garten mit den alten Obstbäumen steht heute noch ein Haus...
Alles, wie es wahr, nur noch in meiner Erinnerung, noch mehr Platz schaffen im Kopf, um es bloß nicht zu vergessen. Ich war da gar nicht glücklich damals, aber da konnte ja die Wohnung nichts für.
Ich kann mich noch genau erinnern, wie die Wohnung roch, wie kalt die Fliesen unten im Flur waren, wie sich unser Türgriff an der Haustühr angefühlt hat und die Arbeitsplatte in der Küche...
Meine Eltern sind dort vor über 10 Jahren weggezogen und sie haben es nie vermisst, auch jetzt nicht, es lässt sie kalt.
Mich nicht. Das war mein zu Hause, da bin ich groß geworden! Alles weg...
Condor
Ich denke das verlängerte Wochenende wird dir helfen, deine innere Ruhe wiederzufinden. Eine Internetfreie Zeit schadet niemanden und gibt einen Zeit sich mehr um sich zu kümmern.
Hoffentlich hast du was schönes zu berichten, wenn du wieder Heim kommst
Hoffentlich hast du was schönes zu berichten, wenn du wieder Heim kommst
Mir kam dazu gestern Nacht ein Gedanke, den ich ich danach bearbeitet habe:
Ich denke, dass es falsch ist am WE weg zu fahren.
1.) Entspricht dieser Gedanke der Wahrheit? - Weiß ich nicht.
2.) Hilft mir dieser Gedanke, mich gut zu fühlen? - Nein, weil er mir ein schlechtes Gewissen macht.
3) Wie kann ich diesen negativen Gedanken in einen hilfreichen Gedanken umwandeln?
Psychisch wird mir das WE allein gut tun.
Es ist, wie es im Buch (Rolf Merkle, Wenn das Leben zur Last wird) stand, dass die richtigen Gedanken sich falsch anfühlen können.
Eigentlich ist der Gedanke kein Gedanke, sondern ein negatives Gefühl, welches von negativen Gedanken kommt, die da wären:
- Ich denke, dass es egoistisch ist, allein wegzufahren, während zu Hause so viel Arbeit auf mich wartet.
- Ich denke, dass ich nicht das Recht habe, so etwas für mich selbst zu tun.
Und nun wieder von vorn...
1.) Wahrheit? - Nein, weiß nicht, vielleicht
2.) Hilft? - Nein!
3.) Hilfreich:
- Auch ich darf egoistisch sein, wenn es mir gut tut und niemandem schadet.
- Wenn ich mal ein paar Tage weg fahre, dann schadet das niemandem.
- Es sind nur zwei volle Tage, die schaden meinem Sohn nicht, wenn er an diesen beiden Tagen mehr Computer spielt und Fastfood isst (weil meine Frau nicht kochen kann und es auch noch nie versucht hat und wird).
- Meine negativen Gedanken versuchen mir ein schlechtes Gewissen zu machen, damit ich mich schlecht fühle.
- Ich will mich nicht schlecht für etwas fühlen, was mein Recht ist und mir gut tut.
- Wenn ich nicht negativ denke, werde ich mich nicht mehr schlecht fühlen.
- Die Arbeit läuft mir nicht weg und es muss nicht perfekt sein, wenn meine Eltern zu Besuch kommen.
So geht das immer wieder mit anderen Gedanken und das schreibe ich alles auf, damit ich es immer wieder nachlesen kann.
Die gute alte Pferdesalbe ist auch mein ständiger Begleiter und immer vorrätig im Medizinschrank. Hast du schon mal eine Thermosalbe ausprobiert? Sie wärmt und lindert den Schmerz ebenso, für mein Gefühl sogar schneller als Pferdesalbe. Rosmarin und Wachholderholzöl sind die Bestandteile der Salbe.
Wir Frauen können manchmal sehr undurchsichtig sein, hat auch manchmal was mit unserem Hormonhaushalt zu tun. Vielleicht legt sich das ja wieder.

Eine tolle Übung. Hilft dir diese Übung denn auch? Welche Erfahrungen konnstest du bislang sammeln?
Es hilft, es ist reine Übungssache. Vielleicht mach ich daraus noch mal einen eigenen Thread, das ist nämlich sehr umfangreich.

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Ich bin vermutlich auch nicht so gut drauf, weil ich, als wir neulich bei meinen Eltern waren, von meinem Vater erfahren habe, dass sie den Hauskomplex, wo wir zur Miete gewohnt haben, letztes Jahr abgerissen haben. Und das einfach nur, weil unser Exvermieter Geld machen wollte. Das Haus war über 100 Jahre alt. Sicher, es war feucht und hätte saniert werden müssen, aber dazu hatte unser ehemaliger Vermieter keine Lust. Das fing schon vor ein paar Jahren an, als seine Mutter starb verkaufte er bereits das ganze Land drumherum, alles wegen Geld... in unserem alten Garten wurde ein Haus gebaut, im großen Garten mit den alten Obstbäumen steht heute noch ein Haus...
Alles, wie es wahr, nur noch in meiner Erinnerung, noch mehr Platz schaffen im Kopf, um es bloß nicht zu vergessen. Ich war da gar nicht glücklich damals, aber da konnte ja die Wohnung nichts für.
Ich kann mich noch genau erinnern, wie die Wohnung roch, wie kalt die Fliesen unten im Flur waren, wie sich unser Türgriff an der Haustühr angefühlt hat und die Arbeitsplatte in der Küche...
Meine Eltern sind dort vor über 10 Jahren weggezogen und sie haben es nie vermisst, auch jetzt nicht, es lässt sie kalt.
Mich nicht. Das war mein zu Hause, da bin ich groß geworden! Alles weg...

Condor




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