Hallo Bonny,
so schnell kommt man dann zum Thema Autismus zurück.
Ich sehe schon in Menschenaugen nichts, was sollte ich da in Katzenaugen sehen? Ich kann nur Mechanisches sehen, wie, ob Augen krank aussehen, sichtbare Veränderungen, mehr nicht.
Ich hab schon mal gesagt, dass sich die Mitmenschen, also alle Menschen, denen ich begegne, auch Verwandte und so, auch Pappscheiben mit aufgemalten Augen, Nase, Mund ins Gesicht hängen könnten, denn so ähnlich sehe ich sie sowieso. Jedenfalls sehe ich nicht das, was NTs in Gesichtern sehen und aus Gesichtern lesen können. Allerdings habe auch ich gewisse Vorlieben für bestimmte Gesichter und manche Gesichter finde ich schön und andere nicht, aber... ich kann aus einem Gesicht nichts interpretieren.
Aber ist auch nicht mehr so dramatisch... totgesagte leben ja länger und so fing unsere Katze heute Nacht plötzlich wieder das Fressen an, noch nicht 100%, aber deutlich besser.
Vielleicht liegt es daran, dass sie nun im 1. Obergeschoss ihr eigenes Reich hat, wo Struppi definitiv nicht mehr hinkommen kann, dank umgebautem Treppengitter, welches in der Mitte der Treppe angebracht ist und nicht mehr am Anfang der Treppe. So kann Struppi noch ein paar Stufen hinauf, um durch das Fenster neben der Tür gucken zu können, aber nicht mehr ganz hoch. Unsere Katze dagegen kann durch das Gitter hindurch und oben hat sie dann Fressen und Wasser stehen, sowie den kleinen Kratzbaum und eine Höhle und natürlich schöne Schlafzimmer mit netten Menschenbetten darin.
Letzte Nacht lag die Katze auch schon wieder auf der Treppe zum Schlafen, weil sie sich wohl sicher ist, dass Struppi nicht mehr hoch kommen kann.
Zur Katzentoilette, zum großen Kratzbaum, wo es Leckerli gibt und auch zum Wasser in die Küche muss sie herunter kommen und sich irgendwie mit Struppi einigen, bzw. wir passen auf. Das geht auch.
Es ist nicht so, dass unsere Katze jetzt die totale Panik vor Struppi hätte, aber sie möchte von ihrem ungestümen Charme einfach verschont bleiben, ohne ihr dafür eins überziehen zu müssen. Aber Struppi ist jung und will mit der Katze spielen, weil sie Katzen mag. Aber da hat unsere Katze Heimrecht und Struppi muss lernen, dass die Katze für sie tabu ist.
Trotzdem fahren wir mit der Katze morgen Abend nochmal zur Tierärztin, um sicher zu gehen, dass es ihr auch besser geht.
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Ansonsten... lernen wir gerade viel im Bezug auf unseren Sohn, wo wir uns mal wieder ziemlich falsch verhalten haben. Möchte ich im Einzelnen hier nicht darauf eingehen.
Aber ich denke, es ist ein erster Schritt, wenn man seine Fehler sehen und sie sich eingestehen kann. Sein Verhalten dann zu ändern, ist ein weiterer Schritt.
Das ist das Schöne am Leben: Wenn ich merke, dass ich einen falschen Weg gegangen bin, dann kann ich jederzeit umkehren und mir einen Neuen suchen.
Wegen dieser Einstellung bin ich schon oft kritisiert und verunglimpft worden, aber ich denke, diese Leute waren nur neidisch, weil sie sich nicht trauten, ihren eingefahrenen Weg zu verlassen und mal was Neues auszuprobieren. Denn, wer immer auf der Stelle hockt, der kommt im Leben nicht weiter.
Leider lerne ich als Mensch nur durch Fehler.
Aber immerhin noch im Rahmen der Gegenwart, bzw. der kurzen Vergangenheit. Meine Mutter, zum Beispiel, fängt erst jetzt an zu begreifen (mit 74 Jahren), dass sie im Bezug auf mich sehr gravierende Fehler gemacht hat, aber ist sich der Tragweite dessen bis Heute nicht bewusst. Das war für mich in der Vergangenheit am Schwierigsten, denn wie soll man mit jemandem die Vergangenheit aufarbeiten, wenn derjenige nicht erkennen und begreifen kann, was in der Vergangenheit geschehen ist? - Ich habe das dann für mich allein gemacht, was dadurch extem länger gedauert hat.
So gesehen denke ich, dass ich es besser als meine Eltern mache, da ich noch während der Erziehungsphase die Fehler sehe und in dieser Zeit daraus lernen kann.
Ich bin der Erste, der den bis dahin vorherrschenden Erziehungskreislauf durchbrochen hat, leiste somit Pionierarbeit, die ständig attackiert und negativ bewertet wurde. Jetzt, wo meine Mutter langsam begreift, kann sie meiner Erziehungsarbeit mit mehr Respekt, Achtung und Anerkennung begegnen.
Und ich denke, dass unser Sohn diese Richtung weiter gehen und weiter verbessern wird. Und eines Tages werden dann in meiner Familienlinie keine Kinder mehr geschlagen und missbraucht, aber dafür braucht es Zeit, das geht nicht in einer Generation.
Dennoch denke ich, dass ich jeden Tag mein Leben ändern kann, ich muss es nur wollen.
Aus dem Film "Harold and Maude"
Condor
so schnell kommt man dann zum Thema Autismus zurück.
Ich sehe schon in Menschenaugen nichts, was sollte ich da in Katzenaugen sehen? Ich kann nur Mechanisches sehen, wie, ob Augen krank aussehen, sichtbare Veränderungen, mehr nicht.Ich hab schon mal gesagt, dass sich die Mitmenschen, also alle Menschen, denen ich begegne, auch Verwandte und so, auch Pappscheiben mit aufgemalten Augen, Nase, Mund ins Gesicht hängen könnten, denn so ähnlich sehe ich sie sowieso. Jedenfalls sehe ich nicht das, was NTs in Gesichtern sehen und aus Gesichtern lesen können. Allerdings habe auch ich gewisse Vorlieben für bestimmte Gesichter und manche Gesichter finde ich schön und andere nicht, aber... ich kann aus einem Gesicht nichts interpretieren.
Aber ist auch nicht mehr so dramatisch... totgesagte leben ja länger und so fing unsere Katze heute Nacht plötzlich wieder das Fressen an, noch nicht 100%, aber deutlich besser.

Vielleicht liegt es daran, dass sie nun im 1. Obergeschoss ihr eigenes Reich hat, wo Struppi definitiv nicht mehr hinkommen kann, dank umgebautem Treppengitter, welches in der Mitte der Treppe angebracht ist und nicht mehr am Anfang der Treppe. So kann Struppi noch ein paar Stufen hinauf, um durch das Fenster neben der Tür gucken zu können, aber nicht mehr ganz hoch. Unsere Katze dagegen kann durch das Gitter hindurch und oben hat sie dann Fressen und Wasser stehen, sowie den kleinen Kratzbaum und eine Höhle und natürlich schöne Schlafzimmer mit netten Menschenbetten darin.

Letzte Nacht lag die Katze auch schon wieder auf der Treppe zum Schlafen, weil sie sich wohl sicher ist, dass Struppi nicht mehr hoch kommen kann.
Zur Katzentoilette, zum großen Kratzbaum, wo es Leckerli gibt und auch zum Wasser in die Küche muss sie herunter kommen und sich irgendwie mit Struppi einigen, bzw. wir passen auf. Das geht auch.
Es ist nicht so, dass unsere Katze jetzt die totale Panik vor Struppi hätte, aber sie möchte von ihrem ungestümen Charme einfach verschont bleiben, ohne ihr dafür eins überziehen zu müssen. Aber Struppi ist jung und will mit der Katze spielen, weil sie Katzen mag. Aber da hat unsere Katze Heimrecht und Struppi muss lernen, dass die Katze für sie tabu ist.
Trotzdem fahren wir mit der Katze morgen Abend nochmal zur Tierärztin, um sicher zu gehen, dass es ihr auch besser geht.
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Ansonsten... lernen wir gerade viel im Bezug auf unseren Sohn, wo wir uns mal wieder ziemlich falsch verhalten haben. Möchte ich im Einzelnen hier nicht darauf eingehen.
Aber ich denke, es ist ein erster Schritt, wenn man seine Fehler sehen und sie sich eingestehen kann. Sein Verhalten dann zu ändern, ist ein weiterer Schritt.
Das ist das Schöne am Leben: Wenn ich merke, dass ich einen falschen Weg gegangen bin, dann kann ich jederzeit umkehren und mir einen Neuen suchen.

Wegen dieser Einstellung bin ich schon oft kritisiert und verunglimpft worden, aber ich denke, diese Leute waren nur neidisch, weil sie sich nicht trauten, ihren eingefahrenen Weg zu verlassen und mal was Neues auszuprobieren. Denn, wer immer auf der Stelle hockt, der kommt im Leben nicht weiter.

Leider lerne ich als Mensch nur durch Fehler.

Aber immerhin noch im Rahmen der Gegenwart, bzw. der kurzen Vergangenheit. Meine Mutter, zum Beispiel, fängt erst jetzt an zu begreifen (mit 74 Jahren), dass sie im Bezug auf mich sehr gravierende Fehler gemacht hat, aber ist sich der Tragweite dessen bis Heute nicht bewusst. Das war für mich in der Vergangenheit am Schwierigsten, denn wie soll man mit jemandem die Vergangenheit aufarbeiten, wenn derjenige nicht erkennen und begreifen kann, was in der Vergangenheit geschehen ist? - Ich habe das dann für mich allein gemacht, was dadurch extem länger gedauert hat.
So gesehen denke ich, dass ich es besser als meine Eltern mache, da ich noch während der Erziehungsphase die Fehler sehe und in dieser Zeit daraus lernen kann.
Ich bin der Erste, der den bis dahin vorherrschenden Erziehungskreislauf durchbrochen hat, leiste somit Pionierarbeit, die ständig attackiert und negativ bewertet wurde. Jetzt, wo meine Mutter langsam begreift, kann sie meiner Erziehungsarbeit mit mehr Respekt, Achtung und Anerkennung begegnen.
Und ich denke, dass unser Sohn diese Richtung weiter gehen und weiter verbessern wird. Und eines Tages werden dann in meiner Familienlinie keine Kinder mehr geschlagen und missbraucht, aber dafür braucht es Zeit, das geht nicht in einer Generation.
Dennoch denke ich, dass ich jeden Tag mein Leben ändern kann, ich muss es nur wollen.

L-E-B-E - Lebe, sonst hast du doch nachher in der Umkleidekabine nichts zu erzählen.
Condor




, war wohl Alkohol in der Tinktur... aber es hat sehr gut geholfen, so dass ich nach ein paar Tagen nun eine Kruste auf den Löchern habe. Dann reibe ich meine Beine morgens noch mit Rosmarin-Öl ein und trinke viel Brennnesseltee (mit Minze und Holunderblütensirup, damit es auch schmeckt
Tja, meine Unterschenkel sind eben nicht so dick, wie mein Bauch. 
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