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    Ja. Das ist richtig @Reifende.

    Glaubst du, dass du nach über 20-jähriger Tätigkeit mit voller Stundenzahl und mit einem gewissen Alter - falls du weiterhin auch alleine verdienen "musst" - immer noch so denkst? Mein Job ist, wenn ich das so sagen darf, manchmal mehr (okay, ich weiß, das geht vielen so!) als anstrengend. V. a. eben, wenn dann niemand da ist, wo man sich GEGENSEITIG (unter-)stützen kann ...!?

    Aber ja, ich weiß, das ist wohl/offensichtlich die falsche Sichtweise!? Nur: wie ändern? Und doch haben (hier wie im RL) die meisten (in meinem Alter) eine Ehe/Partneschaft/Kind(er), was ja normal auch normal ist!?

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      Was soll ich nun dazu sagen? Ich denke wirklich anders als du. Ich werde nie einen Mann wollen, der mich aushält. Das bin nicht ich. Davon gehe ich auch gar nicht aus. Meine Zukunfts"planung", sofern man das so nennen kann, bezieht sich immer auf MEINE beruflichen/finanziellen Ziele.
      Aber so sind die Leute eben verschieden.

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        Wisst ihr was, es ist EGAL!!! Ich meine ja viel mehr als die finanzielle Unterstützung in diesem Fall.

        Ich glaube beinah, wir schreiben hier aneinander vorbei. Ich wollte nur damit sagen, dass ich nach dieser Thera/Kur doch wieder komplett in mein bisheriges Leben einsteigen muss ohne die jegliche Chance auf Veränderung.

        Wer von den (vielen) Frauen hier arbeitet mit über 40 Jahren (seit mehr als 20 Jahren!) in einem Vollzeitjob (also nonstop!) im Beruf? Ohne Kinderpause zwischendurch? Wer?

        Was ich mir sehr gut vorstellen kann und auch bei all meinen Kolleginnen sehe: Kind(er) bekommen/haben; als Wechsel zur Hausfrauen- und Muttertätigkeit ein paar (wenige) Stunden arbeiten, das dann natürlich total motiviert. Aber IMMER, sein Leben lang immer in derselben Situation zu sein, ist - für mich - nicht lustig.

        Und nochmal: für mich hast das niemals mit dem "Aushalten" (finanzieller Art) eines Mannes zu tun, sondern mit der gegenseitigen Unterstützung ...

        Kann es (mal wieder) leider nicht besser ausdrücken.

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          Hmmm. Wenn ich das so lese.
          Ich glaube, das Vergleichen tut Dir nicht gut.

          ich bin zwar unter 40 - habe aber auch immer alles selbst verdient... war in der Industriewelt im Ausland und bin es wieder (ok, andere Baustelle) und habe durchaus auch schon meinen freund finanziell unterstuetzt (und dabei festgestellt, dass es mir nicht gut tut - wer sagt eigentlcih, dass es den Maennern gefaellt?)

          Aber worauf ich hinaus moechte.

          Warte doch mal ab, was sich waehrend Deiner Kur in Dir tut.

          Erst mal hingehen.

          Und dann wirst Du sehen, wie sich Dein Lebensgefuehl aendert.

          Ob & wie Du in Dein Leben 'zurueckmusst' oder welch andere Optionen es geben kann. dAs kannst Du doch auf Deinen Zettel mit Klaerungswuenschen schreiben. Und wenn Du parallel Berufsberatung startest. Oder danach.
          Und wer noch in Dein Leben tritt - dass siehst Du auch erst danach.
          Ich fand es gut, dass Dir gerade jemand beschrieben hat, dass auch ein vorhandener Partner ehr zum Problem (oder zur Ursache) werden koennte - also das Freisein Dir auch einen ganz anderen Entwicklungsspielraum gibt.

          Also. Ab in die Heia mit Dir und suesse Traeume

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            Also. Ab in die Heia mit Dir und suesse Traeume

            Heute abend/nacht kann ich nicht schlafen. Bin zwar auf der einen Seite müde, auf der anderen rattern die Gedanken ... Und ich bin gerade total traurig.

            Und ja, es ist wohl so, ich mache mich seit Jaaahren total "abhängig" von dem Gedanken und der "Sehnsucht" nach einer Partnerschaft.

            Von einigen Seiten habe ich immer wieder gehört, dass ich froh sein kann, keinen Mann zu haben ... Wahrscheinlich ist es so; weder die Leute in einer Partnerschaft noch die anderen (eben ohne Partner) sind glücklich - oder eben nur die wenigsten!? Ich weiß es nicht (mehr).

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              Glaube ich Dir.

              Weisst Du was -
              Mache das Fenster gross auf und lasse klare kalte Luft ein
              mache dir einen schoenen Tee mit Honig.
              Fuelle Dein Waschbecken mit eisigem Wasser und lege Deine Unterarme hinein.
              Wende Deine Bettdecke, kalt nach oben.
              Und kuschele Dich ein, ein Kissen auf dem Bauch und traeume mal ganz neu, was Dir gut tut. Nix Mann, nix Job, nix Dein jetziges leben.... einfach bis ein warmes wohliges Gefuehl entsteht ... oder Du einschlaefst.

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                Hmm. Wäre mal eine Idee. V. a. das mit dem Wachbecken mit (eisig) kaltem Wasser. Das stelle ich mir gerade sehr erfrischend/wohltuend vor. Nix kuschelig warmes ...

                Mich erfrischen, alles "abwaschen" inkl. sämtlicher düsterer Gedanken!

                Kommentar


                  und ganz praktisch!
                  Das Blut aus dem Kopf (wo es so roedelt) geht in die Arme

                  Damit hast Du endlich Ruhe da oben - gilt auch fuer Sauerstoff und Co.

                  Und vor allem, weg vom PC !!!!

                  Nun aber , hopp!!!

                  Kommentar


                    Zitat von Kuestenkind Beitrag anzeigen
                    und ganz praktisch!
                    Das Blut aus dem Kopf (wo es so roedelt) geht in die Arme

                    Damit hast Du endlich Ruhe da oben - gilt auch fuer Sauerstoff und Co.

                    Und vor allem, weg vom PC !!!!

                    Nun aber , hopp!!!
                    Küstenkind, ich finde Deine Art sowieso erfrischend!
                    Und Träumerin ist schon weg!

                    Liebe Grüße und eine gute Nacht, bzw. guten Morgen!
                    birdy

                    Kommentar


                      Zitat von birdy Beitrag anzeigen
                      Küstenkind, ich finde Deine Art sowieso erfrischend!
                      Und Träumerin ist schon weg!

                      Liebe Grüße und eine gute Nacht, bzw. guten Morgen!
                      birdy
                      danke Dir auch schoene Traeume, liebe Birdy!

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                        Hallo Träumerin,

                        Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
                        Ich glaube beinah, wir schreiben hier aneinander vorbei. Ich wollte nur damit sagen, dass ich nach dieser Thera/Kur doch wieder komplett in mein bisheriges Leben einsteigen muss ohne die jegliche Chance auf Veränderung.
                        Ich verstehe aus eigener Erfahrung, dass Du es in Deiner jetzigen Lage nur so sehen kannst. Auch ich habe zu Beginn meiner Therapie geglaubt, dass sich nach der Krankschreibung für mich nichts geändert haben wird, weil ich es mir ja nicht leisten kann, etwas zu verändern! Pustekuchen! Konkret hat sich folgendes geändert: Ich hatte einen Job an der Uni, eine halbe Stelle (1000 EUR netto), die aber mehr als 40 Stunden gefressen hat (und nun sag mir nicht: da hätte ich nur 20 Stunden arbeiten müssen - mit dieser Einstellung hätte ich nämlich sofort wieder gehen können). Ich habe mein erstes Kind mit 22 Jahren bekommen, mein zweites mit 29, habe beide Male keine Babypause gemacht, weil ich ja auch zu Hause mein Studium vorantreiben konnte. Bin dann, wenn mein Mann zuhause war, schnell in die Uni geflitzt, habe ein Seminar oder eine Vorlesung besucht und abends, wenn der Kleine im Bett war bis zum Umfallen gelesen und gelernt. Bis er zwei Jahre alt war, hat er übrigens nie länger als 4 Stunden am Stück geschlafen und verlangte dann nach Brust oder Fläschchen. Ach ja, einen Hilfskraftjob hatte ich auch noch, weil mein Mann ebenfalls Student und Hilskraftjobber war und wir unsere kleine Familie ja auch finanzieren mussten. Dann gibt es noch eine Haushalt zu erledigen. Wir haben das immer alles geteilt, aber Du kannst Dir vielleicht vorstellen, dass für die Beziehung zwischen meinem Mann und mir nicht mehr viel Zeit und Kraft blieb. Meine Tochter hat zwar bedeutend schneller durchgeschlafen, aber dafür habe ich bereits "richtig" gearbeitet, hatte meine Projekte, die vorangetrieben werden mussten, und meinem Chef war es egal, WANN ich das machte. An meinem damaligen Wohnort hätten wir uns mit "Elterngeld" nicht finanzieren können - ja, ja, wir konnten es uns nicht leisten usw....

                        Nun passierte es nach ein paar Jahren - für mich vollkommen überraschend -, dass ich plötzlich nicht mehr konnte, keine Kraft mehr für all das hatte. Wieso? Hatte doch bisher auch funktioniert! Ich habe dann meine Depressionen so lange zu ignorieren versucht, bis buchstäblich nichts mehr ging, ich völlig arbeitsunfähig, merkunfähig, denkunfähig, spürunfähig war, einige körperliche Krankheiten entwickelte etc. Es war eine schlimme schmerzhafte Zeit. Und dazu gehörte das lähmende Gefühl, nichts daran ändern zu können. Dieses Gefühl ist nämlich ein Symptom von Depressionen - und keine Lebenseinstellung!!!!

                        Natürlich hat es mich Überwindung gekostet zum Arzt zu gehen, ein Antidepressivum einzunehmen (das mich irgendwie auf ein therapiefähiges Level brachte - mehr nicht!) und dann - das ist das Wichtigste!!! - eine Psychotherapie zu machen. Und hier (keineswegs durch die Medikamente) sind dann die eigentlich lebensentscheidenden Veränderungen geschehen: Ich habe (unterstützt von meinem Therapeuten) meine Stelle gekündigt (was ich mir ja vorher nicht leisten konnte!), ich war insgesamt 10 Monate krank geschrieben und hatte dann (wegen Kündigung aus gesundheitlichen Gründen) ein Jahr lang ALG I. Diese Zeit hatte ich also zur Neuorientierung und Jobsuche. Nun fand ich aber in meinem Bereich nichts mehr, denn im Wissenschaftsbetrieb sind lückenlose Lebensläufe gefragt und die Dissertation hatte ich auch nicht wie geplant in 3 Jahren durchziehen können. Außerdem ganz ehrlich: ich wollte nicht zurück in diesen Bereich, zumal ich die nach oben hin immer dünner werdende Luft und das dazugehörige Ellenbogenverhalten nicht mehr ertrug. Aber was machen, wenn man nichts anderes gelernt hat?

                        Etwas Neues lernen, was die Antwort, die ich für mich darauf gefunden habe. Ja, ich habe eine Ausbildung als Arzthelferin begonnen, die ich demnächst abschließen werde (schon als Kind wollte ich immer Krankenschwester werden, aber das wäre wegen Schichtdient/Nachtdienst und Familie für mich schwierig geworden, da mein Mann beruflich manchmal unterwegs ist). Und soll ich Dir etwas sagen: es macht sehr viel Spaß, obwohl es auch sehr anstrengend ist. Ich darf dort Teil eines sehr netten Teams sein, wir führen sehr viele Untersuchungen durch, sind den ganzen Tag am Rennen und haben fachrichtungsbedingt sehr viel Notfallmanagement. Es gibt sehr viel zu lernen, viel Technik zu beherrschen, sich auf interne Neuerungen einzustellen. Das ist anstrengend, aber auch immer wieder spannend vor allem, weil es eben immer spannend ist, wenn man mit Menschen arbeitet und man nie weiß, wer an diesem Tag mit welchen Problemen zu einem kommt. Kurz: es steckt sehr viel Leben darin!

                        In der Familie hat sich durch meine Therapie und ihre "Folgen" auch eine Menge verändert, aber da ich jetzt wirklich gleich aus dem Haus muss, führe ich das nicht mehr alles aus. Mit all diesen ausschweifenden Erzählungen wollte ich Dir eigentlich nur sagen: Es liegt an Dir, ob sich in Deinem Leben etwas ändert, ob Du den Mut hast, JETZT an Deinem Leben etwas zu ändern, indem Du es Dir leistest, Deine Möglichkeiten neu zu überdenken und dann neue Wege einzuschlagen (in welchem Lebensbereich auch immer) oder ob Du abwartest, bis Dich das Leben mit immer stärkeren Qualen dazu zwingt, Dir eine Veränderung zu leisten.

                        Das Leben ist Veränderung! Aber es liegt an Dir, ob Du Dich für das Leben entscheidest!

                        Alles Gute und viel Kraft wünscht Dir von Herzen
                        Chaja

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                          Chaja - auch ich danke Dir fuer Deinen ehrlichen Bericht.
                          Respekt und weiterhin viel Freude in Deinem neuen Leben!

                          Kommentar


                            Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
                            Wer von den (vielen) Frauen hier arbeitet mit über 40 Jahren (seit mehr als 20 Jahren!) in einem Vollzeitjob (also nonstop!) im Beruf? Ohne Kinderpause zwischendurch? Wer?

                            Was ich mir sehr gut vorstellen kann und auch bei all meinen Kolleginnen sehe: Kind(er) bekommen/haben; als Wechsel zur Hausfrauen- und Muttertätigkeit ein paar (wenige) Stunden arbeiten, das dann natürlich total motiviert. Aber IMMER, sein Leben lang immer in derselben Situation zu sein, ist - für mich - nicht lustig.

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                            Hallo Träumerin,

                            stimmt, ich habe nicht durchwegs Vollzeit gearbeitet, wegen der Kinder-"Pause". Die Kinder-"Pause" bedeutete für mich jahrelange prekäre Arbeitsverhältnisse und das damit verbundene Leben am Existenzminimum, das ich manchmal trotz Jobs nur mit aufstockender Sozialhilfe erreichen konnte. Das war auch nicht wesentlich besser mit Mann. Es ist ja heute nicht mehr so, dass alle Männer gut verdienen würden, und das auch noch durchwegs, nur weil sie Männer sind.

                            Die Frauen, die du jetzt beneidest, weil sie zuhause bleiben können, blenden oft aus, was für ein Risiko sie heute damit eingehen. Eine Ehe ist heute keine Hängematte mehr. Wenn er mal geht, dann kann sie nicht mehr selbstverständlich auf Unterhalt bauen, da sich das Unterhaltsrecht den heutigen Gegebenheiten angepasst hat. Was ich persönlich auch richtig finde. Denn diese Hängemattenvariante stammt noch aus einer Zeit, als ER jederzeit ungefragt IHREN Job kündigen konnte, wenn ER der Meinung war, dass SIE ihren Hausfrauenjob - also den Teil, der IHM den Rücken freihält und SEINEN Erfolg möglich macht- nicht genug erfüllt. Das wurde erst in den 70ern geändert. Wissen heute auch nicht mehr viele.
                            Dass er für diesen Luxus dann auch gerade zu stehen hatte, war auch nur folgerichtig. diesen Luxus hat ER heute aber nicht mehr rechtlich verbrieft, daher hat SIE auch für sich selbst gerade zu stehen.

                            Ich weiss nicht, wie alt du bist, aber dieses Idyll, das du hinter diesen Geschichten vermutest, wird auch in naher Zukunft oft bröckeln und ist vermutlich jetzt schon in den wenigsten Fällen das, was du darin sehen willst.

                            Wie schon geschrieben wurde: Vergleich tut nicht gut. Nicht nur dir, sondern generell.

                            Und wie es in Chajas Geschichte gut zu sehen ist, kommt Veränderung oft von einer Seite, von der man es nie vermutet, weil man auf einen Level kommt, der einen bis dahin undenkbaren Gedanken zulassen kann, oder weil man sich bewegt und dadurch wieder andere Leute trifft, andere Infos kriegt, andere Situationen erlebt, woraus wieder irgendwas entstehen kann, usw.

                            Nichts ist zementiert. Ich hatte als sehr junge Frau diese Ängste, in meinem ersten Beruf bis zum Schluss durcharbeiten zu müssen. Ich habe angefangen, mich abzuspalten, das kann ich in den Tagebüchern von damals noch nachlesen. Die Stunden, in denen ich beruflich tätig war, existierten einfach nicht, dafür kompensierte ich privat ohne Ende. Es kamen aber immer wieder Veränderungen in mein Leben, die mich weit weg davon brachten, in jenem erlernten und ausgeübten Beruf alt werden zu müssen. Es kamen auch viele Entbehrungen mit und ich hab auch Lehrgeld bezahlt, was nicht hätte sein müssen. Aber bei mir wars nunmal so. Das alles empfand ich aber immer als besser, als diesen Zustand, sich spalten zu müssen, weil man es nicht mehr aushält, völlig fremdbestimmt zu sein und Erwartungen, die angeblich an einen gestellt werden, nicht erfüllen zu können.

                            Rückblickend muss ich sagen, es war ein teils schmerzhafter Lernprozess, aber es war zu keinem Moment so schwarz und ausweglos, wie ich damals meine Welt empfand. Es ist sehr oft nicht das, was es zu sein scheint.

                            Mach einen Schritt nach dem anderen, dann kannst du das Vertrauen (wieder-)finden, dass sich die Dinge schon passend fügen werden.
                            Was mir auch immer wieder gut tat und gut tut: Frauenbiografien lesen.
                            Mir fielen in einer solchen Zeit auch Coachingbücher in die Hände, die Lebensgeschichten - überwiegend von Frauen - aufzeigten, die alles andere als geradlinig waren. Oft mussten Lebensträume sehr verschlungene Pfade nehmen und lange warten, bis Zeit, Kraft und Gelegenheit für sie da war. Diese Bücher waren jedenfalls immer voll von Geschichten der Veränderungen und das half mir u.a. auch den Blick zu weiten und nicht nur auf das zu starren, was vordergründig als "normal" gilt und ich angeblich nicht erfüllen kann, jedoch für die Lösung aller Probleme halte, nur weil ich aufgrund meines eingeschränkten Blickfeldes andere Möglichkeiten (noch) gar nicht sehen kann.

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                              @ Chaja und Yule:

                              Find ich toll, eure erläuternden Beiträge! Ihr seid starke Frauen.

                              @ Träumerin: Ich glaube nicht, dass du nichts verändern kannst. Vielleicht scheust du dich vor der Veränderung, weil du damit Abstriche machen müsstest und einen gewissen Lebensstandard aufgeben müsstest. Evtl.
                              Aber die Frage ist ja: WAS würde dich wirklich glücklich machen (mal abgesehen vom idealisierten Partner)? Welche grundlegenden Dinge müssten "vorhanden" sein, damit eine gewisse Lebensfreude zurück kommt?
                              Was würdest du jobmäßig denn am liebsten machen - mal unabhängig von den derzeitigen Realisierungsmöglichkeiten? Wenn du die Antwort mal hast, dann gilt es, danach zu schauen, wie du da hinkommst.

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                                hallo Reifende,

                                du bist sicher nicht weniger stark und Träumerin auch nicht. Die Frauen, die von der Umwelt als stark empfunden werden, fühlen sich meist gar nicht als besonders stark. Bei mir war es immer so, dass ich das tat, was ich eben konnte, oft mehr schlecht als recht, aber das war dann halt so. Ich hab lediglich mit der Zeit gelernt, mir selbst zu verzeihen und mir selbst eine Freundin zu sein. Vll ist das ja das wichtigste überhaupt?

                                Vll muss man erstmal den feinen Unterschied lernen zwischen für-sich bzw für-etwas-kämpfen, und gegen-sich bzw. gegen-etwas zu kämpfen. Eine Therapie oder "Kur" ist sicher ein Schritt FÜR SICH zu gehen, oder auf-sich-zuzugehen. Das ist immer stark und mutig. Obwohl man sich in dem Moment meist schwach und beschissen fühlt.

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