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    Zitat von Wolle0401 Beitrag anzeigen
    Oder von birdy
    who the ʞɔnɟ is birdy?...

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      Und wie sieht jetzt das "ganze" Bild aus?

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        @Gunvald:

        Na, das Bild sieht so aus. Vielleicht ist es im Original ein wenig größer

        Ich habe noch mehr so schöne Chagallbilder auf meinem Speicherchip vom Foto bzw. hier auf meinem Rechner. Mir gefallen diese Bilder so sehr, da sie so kräftige Farben haben. Das spricht mich sehr an. Die Farben, die besonderen Formen (oft ja Mensch und Tier in einem). Hatte vor einigen Jahren ein Chagall-Museum besichtigt.

        So ein Bild über deinem Klavier muss dich ja geradezu inspirieren zum Spielen.

        @alle Forumels:

        Heute hatte ich also nun einen erneuten Termin bei meinem Arzt. Er hat mir nur wenig Hoffnung gemacht, dass das nun alles funktionieren wird mit einer neuen Indikation. In seiner letzten hatte er offensichtlich schon so vieles geschrieben an die Versicherung und trotzdem hat sie es ja nur teilstationär gewährt.

        Meine Versicherung scheint allerdings absolut eine zu sein, die solche Dinge nur schwer genehmigt - das habe ich inzwischen von vielen Leuten/Meinungen herausgehört.

        Jetzt ist die ganze Geschichte kritisch. Da ich mich habe nicht länger krankschreiben lassen (woher sollte ich das auch damals alles wissen), sieht es so aus als ginge es mir gut genug.

        Allerdings wenn es mir schlechter geht, dann kann die Versicherung sagen, dann muss ich halt einfach in eine Akutklinik ... Eine davon hatte ich ja neulich besichtigt. Ich fand sie nur furchtbar und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich mich dort wohlfühle und eine Behandlung mir hilft. - Ehrlich, ich war ganz schockiert, als ich das alles gesehen hab ...

        Wenn ihr wollt, könnt ihr jetzt natürlich auch gerne auf mich schimpfen. Allerdings brauche ich einen echten Umgebungswechsel dazu, keine Klinik, die gerade mal 20 km entfernt ist und ich nur das nächste Gebäude sehe.

        Für mich ist es - gefühlt - ausschlaggebend, dass ich mich trotz allem in einer schönen Gegend befinde, etwas Platz und Raum um mich habe. Und sogar ein Radio. Allein genug bin ich hier eh schon. Da komme ich mir ja erst recht vor wie in der Isolation. Ein wenig Freude möchte ich nebenher immer noch verspüren können. Ja! Ja, für mein Wohlbefinden - glaube ich - trägt das doch wesentlich bei.

        Motiviert genug bin ich, endlich etwas für mich zu unternehmen; in vielerlei Hinsicht. Nur: wie gesagt, auch die Umgebung (Klinik, Zimmer inkl. Einrichtung, Gegend drumrum) muss für mich stimmig sein.

        Genug der Worte.

        Träumerin

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          Hallo Träumerin,

          ist Dein Arzt ein Psychiater oder Dein Hausarzt?

          Ich würde Dir empfehlen - falls er kein Psychiater ist - zum Psychiater zu gehen. Erfahrungsgemäss klappt es eher, wenn ein Psychiater die Diagnose stellt und dann die Kur/Reha beantragt. Das nur so zur Info.

          Lass Dich nicht ins Bockshorn jagen, es ist fast schon normal, dass die Versicherungen sich quer stellen. In eine Akutklinik kann Dich niemand zwingen. Ich würde da auch nicht hingehen, höchstens dann, wenn ich keinen Schritt mehr tun könnte, aber nicht vorher. Kann verstehen, dass Du da Bedenken hast.

          Wärst Du denn bereit, Dich längere Zeit krankschreiben zu lassen, damit Du als Kandidatin für eine Reha in Betracht kommst?

          Ich war damals länger krankgeschrieben und habe Krankengeld bekommen, die Krankenkasse hat einer Reha-Maßnahme dann auch sehr schnell zugesagt. Die müssen halt finanziell erst leiden, bevor sie was bewilligen.

          Viele Grüsse
          Lane

          Kommentar


            @Liebe Lane und auch @alle,

            mein Arzt ist ein Hausarzt mit der Zusatzausbildung als Psychotherapeut.

            Bisher wurde mir gesagt, ein Psychotherapeut oder ein Neurologe könne mir weiterhelfen. Da ich damals ja bei ihm war wegen dieser beruflichen Geschichte und er mir da sofort einen mehrwöchigen Klinikaufenthalt empfohlen hat, dachte ich mir, er kennt mich und alles, was passiert ist, kann nun gut reagieren, mir helfen ...

            Neulich war ich ja zu einem Termin in einer Akutklinik, in die ich NIE gehen möchte! Gestern als ich wieder bei meinem Arzt war, hat er gemeint, ob nicht dieser Arzt dieser Klinik eine Indikation für mich stellen kann. Dieser jedoch hatte mir gesagt, dass er mich ja gar nicht wirklich kennt, dass alles über meinen bisher behandelnden Arzt laufen soll ...

            So langsam fühle ich mich nicht mehr ernst genommen, renne seit Wochen ... Renne gegen eine Wand ... Und bin echt hilf- und ratlos inzwischen. Ich fühle mich sehr alleingelassen mit allem. Alles muss ich selber managen; mir eine passende Klinik aussuchen (habe keinerlei Erfahrungswerte usw.). Es ist alles wahnsinnig mühsam und keiner da (außer euch), der mich wirklich und richtig unterstützt; so mein Gefühl.

            Außerdem glaube ich, alles falsch gemacht zu haben. Da ich sonst immer pflichtbewusst bin, verantwortungsvoll/-bewusst, habe ich tatsächlich mehr an alle anderen gedacht als an mich. Und jetzt?

            Mir fällt es wahnsinnig schwer, mich krankschreiben zu lassen. Also, ich meine, ohne körperliche Beschwerden. Das ist echt sozusagen "mein Handicap" ... Ich bringe das fast nicht übers Herz, bin auch total anders erzogen: immer meine Pflichten wahrzunehmen usw. ...

            Und was mache ich dann, wenn ich mich tatsächlich krankschreiben lasse? Dann gibt es wohl nur noch die Möglichkeit einer Akutklinik, da ich nicht mehr arbeitsfähig bin!?

            Fragen über Fragen. Und: ich sitze alleine damit da und habe keinen Plan ...

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              fang an, etwas zu tun.

              aendere etwas, das Du sonst nicht tust.

              konsequent, wenn es sich fuer Dich richtig anfuehlt.
              tue es. Denke es nicht nur, tue es und knicke nicht ein (sprich nach 3 Tagen ankommen und lieb laecheln) .. tue es. Fuer Dich. Gehe durch die Erfahrung mit allen Gefuehlen.

              so mal als Idee fuer die Wartezeit.
              Probiere aus, was 'anders' geht, als bisher immer gewohnt.

              es muss nix Existentielles sein, aber Selbsterfahrung bringt das Gefuehl 'ich bin am Leben' wie auch Schmerz und Trauer das zu eigen haben.
              Dich auszuprobieren (etwas Neues zu wagen) ohne Schmerz hat da viel angenehmeren Erlebnischarakter.
              Also .. da ich auch nicht wie eine Blinde von der Farbe spreche .. wenn Du kannst, nehme doch am WE mal eien Tuer raus. Aus dem Warten.
              Es kann Dir schlecht gehen und dennoch erlebst Du etwas Schoenes. Waehrend Du auf die wahre HIlfe wartest. Es staerkt Dich evtl. sogar fuer schwierige Momente danach, in der Kur.

              Alles Liebe. nicht alles nur absolut sehen ist schwer - aber auch interessant.

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                @Kuestenkind:

                so ganz verstehe ich deine gestrige Antwort auf meinen letzten Beitrag nicht ... Hm.

                @alle:

                Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, ich fühle mich momentan in dieser Geschichte alleingelassen. Ich fühle mich so hin- und hergeschubst und letztendlich geht gar nichts.

                Erst morgen kann ich die erneute Indikation meines Arztes abholen und dann wieder verschicken an die Versicherung. Bei der Beihilfe muss ich dann wohl auch wieder ein Schreiben aufsetzen, dass ich die erneute Zusage für eine andere Klinik erhalte. Es k... mich gerade alles dermaßen an. Wann hört das alles auf, wann erhalte ich die Zusagen. Wochen, Monate, gefühlte Jahre, gehen ins Land.

                Immer mehr überlege ich mir die Option einer Krankschreibung. Da ich jedoch nicht weiß, wie sich das dann auswirkt - wie gesagt, es gibt ja auch Akutkliniken ... - keine Ahnung.

                Jetzt muss ich zusätzlich dann wohl auch noch auf die Suche nach einem Psychiater gehen. Und bis ich da dann mal einen Termin bekomme, vergehen wahrscheinlich wieder Wochen, Monate, Jahre.

                In der Zwischenzeit habe ich dann 100mal alles erzählt bei diversen Ärzten (sage jetzt einfach mal diesen Allgemeinbegriff), um eine passende Diagnose bzw. Indikation zu erhalten und bin immer noch nicht einen einzigen Schritt weiter. Das nervt tierisch an und raubt mir momentan jegliche weitere Motivation. Sch... Warum habe ich das alles gebraucht in meinem Leben?

                Und bei mir an der Arbeitsstelle können sie sich alle freuen, dass ich so ehrgeizig und "verbissen" weitermache. Nur: danken tut's mir letztendlich ja eh niemand nach dieser Mobbinggeschichte, die meine Chefin am allermeisten mitunterstützt hat.

                Was mich auch bis in alle Ewigkeit wundert, dass partout keine Namen der Kolleginnen und Kollegen, die sich über meine Arbeit beschwert haben, genannt werden. Wie feige ist das denn?

                Ich weiß grad ehrlich nicht mehr, wie's weitergehen soll, bis ich endlich einmal eine entsprechende Behandlung bekomme und endlich wieder Freude empfinden kann, das Leben wieder in vollen Zügen genießen kann anstatt dauernd diesen Schmerz zu spüren.

                Träumerin

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                  ich meinte im Grunde nur.
                  Du wartest auf Arzt, Therapie.

                  Wartezeit ist auch Deine Lebenszeit.
                  Unabhaengig davon, dass es Dir nicht gut geht, koenntest Du etwas anders machen als sonst. Einfach fuer Dich. Neue Erfahrungen sammeln.

                  Warten auf etwas - ueber Monate - hat leider oft den Nachteil, dass man komplett in eine Starre kommt. Insbesondere, wenn es einem nicht gut geht.

                  Faengt man aber an, nebenbei irgendwas anders zu machen.. kommt oft eine Dynamik ins Leben, ein Aufschwung, der den Wartebereich ebenfalls erreicht.

                  Ich stelle das jedenfalls gerade wieder fest... etwas anders zu tun, bringt Dynamik. Und weil ich Dich ja schon lange lese, merke ich, dass Du gerade kreist, wie festgefahren. (aehnlich meiner Jobfragen ) unschoen, ist das Gefuehl.
                  Deswegen schreibe ich das... weil ich denke, auch Dir koennte es gut tun, neben dem Warten auf Hilfe und Deiner Arbeit Dir Raum fuer (Er)Leben zu geben.

                  So sinngemaess.

                  Was evtl. auch heissen kann, dass Du an anderer Stelle Hilfe findest, schneller oder passender als Du jetzt suchst.

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                    Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
                    Außerdem glaube ich, alles falsch gemacht zu haben. Da ich sonst immer pflichtbewusst bin, verantwortungsvoll/-bewusst, habe ich tatsächlich mehr an alle anderen gedacht als an mich. Und jetzt?
                    Du darfst jetzt nicht in "richtig und falsch" denken, das hilft Dir nicht weiter! Du hast ein ausgeprägtes Pflichtbewusstsein und zu wenig Selbstliebe/Selbstfürsorge walten lassen - das ist ein Problem, das sehr viele Menschen auf der ganzen Welt kennen! JETZT ist es an der Zeit, dass Du an Dich und Dein Wohlergehen, Deine Gesundheit denkst. Setz Dich jetzt an die erste Stelle, denn es ist Dein Leben und in dem musst und sollst Du Dich wohlfühlen. Das geht aber nur, wenn Du Dich nicht weiter selbst fertig machst sondern Dich endlich wichtig nimmst im positiven Sinne.

                    Mir fällt es wahnsinnig schwer, mich krankschreiben zu lassen. Also, ich meine, ohne körperliche Beschwerden. Das ist echt sozusagen "mein Handicap" ... Ich bringe das fast nicht übers Herz, bin auch total anders erzogen: immer meine Pflichten wahrzunehmen usw. ...
                    Ja, da liegt das Problem - Du wurdest so erzogen und das hat Dich letztendlich mitten in den Zustand befördert, in dem Du nun festsitzt und der Dir mehr schadet als nützt. Leider ist es noch immer in unserer Gesellschaft so, dass seelische/psychische Leiden weniger anerkannt und akzeptiert werden als körperliche. Aber wenn Du Dir das Bein brechen und 6 Wochen ausfallen würdest, hättest Du kein schlechtes Gewissen, oder? Wenn Du aber Deine Psyche/Deine Seele vernachlässigst, dann tust Du Dir selbst etwas sehr schlimmes an - Du lässt Dich selbst im Stich. Du schreibst doch immer, dass Du alles allein machen musst und Dich im Stich gelassen fühlst? Nun, Du lässt Dich selbst im Stich, wenn Du nicht endlich beginnst, Dein seelisches Wohlbefinden ernst zu nehmen!

                    Und was mache ich dann, wenn ich mich tatsächlich krankschreiben lasse? Dann gibt es wohl nur noch die Möglichkeit einer Akutklinik, da ich nicht mehr arbeitsfähig bin!?
                    Das stimmt so nicht. Du musst nicht in eine Akutklinik, weil Du krankgeschrieben bist. Du kannst auf einer normalen Reha bestehen und musst halt die finanziellen Belange abklären. Du könntest dann auch in eine Tagesklinik gehen (alles ist besser als nichts!), könntest in Ruhe alles klären, was für Deinen Klinikaufenthalt notwendig ist und könntest von der Arbeit so richtig abschalten und Deinen Fokus auf Deine Heilung legen.

                    Fragen über Fragen. Und: ich sitze alleine damit da und habe keinen Plan ...
                    Du musst aufhören alles zu zerdenken. Mach Dir einen Plan wie z.B.

                    1. Krankschreiben lassen
                    2. Informationen bezüglich verschiedener Kliniken einholen (Internet, Krankenkasse usw.)
                    3. Psychiater aufsuchen

                    Das muss nicht in dieser Reihenfolge sein, aber so kannst Du Punkt für Punkt abhaken und kannst aufhören zu grübeln.

                    Ich kann Küstenkind nur zustimmen - warte nicht ab, sondern werde selbst aktiv! Und in der Zwischenzeit tu etwas völlig anderes - geh spazieren, fotografiere, fang an (wenn Du magst) Inliner zu fahren, streich ein Zimmer in der Wohnung neu, räume irgendwas um, fang einen Kurs bei der Volkshochschule an (Kochkurs, Sportkurs usw.).

                    Möglichkeiten gibt es viele, aber Du bist diejenige, die es selbst in der Hand hält, ob sie nur über alles mögliche nachdenkt oder einfach mal irgendwas in Angriff nimmt. Meistens hilft das auch dabei, sich wieder darüber bewusst zu werden, dass man sein Leben selbst in der Hand hält.

                    Ich wünsch Dir viel Kraft!

                    Lg
                    Lane

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                      @Kuestenkind,

                      mir fällt es gerade wahnsinnig schwer, etwas zu tun. Meistens bin ich zuhause, nach der Arbeit wie v. a. auch am Wochenende. Ich bin gar nicht in der Lage, etwas zu unternehmen ... Und ja, ich kreise, "sitze fest", komme gerade nicht raus, mag aber gerade auch gar nicht (mehr) - mir fehlt einfach die nötige Energie dazu. Ich weiß, dass du recht hast!

                      @lLane:

                      Du wurdest so erzogen

                      Was es mir so wahnsinnig schwer macht: ich weiß, dass es meine Eltern immer gut mit mir/uns gemeint haben und dass sie eine ganz andere Vergangenheit hatten - nicht zu vergleichen mit unserer Zeit (seit der Geburt)l Meine Eltern wollten mit Sicherheit immer (!) das Beste für mich/für uns!

                      Und ich? Ich tue ihnen nun total unrecht mit meinen Gedanken und Gefühlen! Ich schäme mich!

                      Kommentar


                        PS: Das haben sie garantiert nicht verdient nach allem, was sie für mich/uns getan haben und selber in ihrer Kindheit/Jugend alles erleiden und erleben mussten!

                        Sie haben mir und uns eine viel bessere und sichere Zukunft ermöglicht. Für den Rest sind sie nicht (mehr) verantwortlich und ich muss endlich ERWACHSEN werden!

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                          Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
                          Und ja, ich kreise, "sitze fest", komme gerade nicht raus, mag aber gerade auch gar nicht (mehr) - mir fehlt einfach die nötige Energie dazu.
                          ja, glaube ich Dir.

                          Genau das ist ja die Krux.
                          Selbst ein doesiges Fussbad mit Basenausgleich ist zu anstrengend.

                          Dennoch ... danach geht es einem besser.

                          Es braucht auch eigentlich weniger Energie, es sich gut gehen zu lassen (weil es einem ja Auftrieb gibt) als durchzuhaengen, wo jeder Handgriff muehselig ist.

                          vielleicht kannst Du dir mit solchen Bildern Bruecken bauen.

                          Kommentar


                            Hallo Träumerin,

                            Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
                            @lLane:

                            Du wurdest so erzogen

                            Was es mir so wahnsinnig schwer macht: ich weiß, dass es meine Eltern immer gut mit mir/uns gemeint haben und dass sie eine ganz andere Vergangenheit hatten - nicht zu vergleichen mit unserer Zeit (seit der Geburt)l Meine Eltern wollten mit Sicherheit immer (!) das Beste für mich/für uns!

                            Und ich? Ich tue ihnen nun total unrecht mit meinen Gedanken und Gefühlen! Ich schäme mich!
                            dazu möchte ich Dir mal folgende Gedanken mit auf den Weg geben...

                            Natürlich haben Deine Eltern nur das Beste für Dich gewollt und sie haben das weitergegeben/gelehrt, was sie selbst für richtig hielten. Daran ist erstmal natürlich gar nichts falsch! Trotzdem haben sich daraus Muster und Glaubenssätze entwickelt, die Dir nicht gut tun und jetzt geht es nur darum, diese Muster und Glaubenssätze zu erkennen und zu verändern.

                            Solange Du Dich aber noch schuldig fühlst (woran sollst Du eigentlich schuldig sein?) ihnen gegenüber, solange wirst Du Dich im Kreis drehen und Dir selbst verbieten, Dich schlecht zu fühlen.

                            Nur weil sie es gut gemeint haben und es nicht besser wussten, heisst das nicht, dass sie alles richtig gemacht haben. Menschen machen Fehler. Auch und gerade in der Erziehung.

                            Es geht nicht darum, ihnen böse zu sein. Es geht nur darum, Deine Muster und Glaubenssätze zu erkennen und sie so zu verändern, dass es Dir wieder gut geht.

                            Lg
                            Lane

                            PS: Nimmst Du Deine Tabletten noch? Johanniskraut braucht teilweise mehrere Wochen, bis es mal erste Wirkung zeigt. Aber es hilft, ich hab letztes Jahr, als es mir so schlecht ging, auch welches genommen und es hat mir geholfen, neuen Antrieb zu finden. Also nicht aufgeben!

                            Kommentar


                              @Lane:

                              Solange Du Dich aber noch schuldig fühlst (woran sollst Du eigentlich schuldig sein?) ihnen gegenüber,

                              Ich fühle mich ihnen (meinen Eltern gegenüber) schuldig, weil ich weiß, dass sie alles immer richtig machen wollten und so gar nichts dafür können, dass ich eben anders bin und etwas anderes bzw. mehr brauche!

                              Ich bin es ihnen schuldig, DANKBAR zu sein für das, was sie mir ermöglicht haben, was sie für mich wollten!!! Und auch erreicht haben. Sie wollten schon/noch immer das Allerbeste für mich!

                              So langsam glaube ich, ich erkenne, dass ich ihnen das schuldig bin, ihnen diese Dinge, die sie versucht haben, für mich zu "erfülen", zu erfüllen! Und ja, sie haben es verdient. Wenn nicht meine Eltern, die immer für mich/uns da waren, wer dann???? (Sonst gibt es niemanden in meinem Leben!).

                              Kommentar


                                Hallo Träumerin!?

                                ich erspare mir jetzt mal hier das Zitieren, will einfach mal ein paar Gedanken zu den letzten Post`s loswerden.

                                Ein Thema, was Dich immer wieder beschäftigt, dass Deine Eltern perfekt sind. Klar, Eltern wollen gutes für ihre Kinder und sie auch dahin erziehen. Es ist ja auch die Aufgabe der Eltern, ihr Kind auf das Leben vorzubereiten, es lieb zu haben und für ihre Kinder da zu sein. Aber es ist ihre Aufgabe und dementsprechend bist Du ihnen nichts schuldig. Sie sind halt ihrer Verantwortung nachgekommen. Aber waren sie wirklich immer so perfekt, oder sind sie immer so perfekt? Wenn ja, würden sie Dich zwischendurch nicht so angehen und Dir Vorwürfe machen, wie Du es in diesem Faden ja schon öfter schriebst. Wenn Deine Eltern so perfekt wären, hätten sie in Dir nicht die Glaubenssätze gesetzt, an denen Du noch öfter zu knabbern hast. Ichg für meinen Teil bin vorsichtig mit Menschen, die mir erzählen, dass sie perfekt sind. Vielleicht siehst Du Deine Eltern aber auch nur als perfekt an, sie sich selber aber nicht.

                                Du bist es ihnen schuldig DANKBAR zu sein? Das, was Du bisher erreicht hast, hast Du aus eigener Kraft geschaffen. Deine Eltern haben Dir vielleicht den Weg dafür bereitet, aber gegangen bist Du ihn. Wärst Du ihn nicht gegangen, dann hätten sie Dir den Weg bereiten können, erreicht hättest Du aber nichts. Klar soll man seine Eltern lieben, und dankbar sein, aber man soll sichz auch nicht alles von ihnen gefallen lassen und man darf sich von seinen Eltern auch abnabeln und eigene Entscheidungen treffen und auch mal etwas tun, ohne dass sie davon becheid wissen.

                                Dann schreibst Du, dass Du endlich Erwachsen werden musst. Du bist erwachsen, auch wenn Du gerade zu knabbern hast. Du bist erwachsen und ich finde, bei allen Schwierigkeiten, die Du hast, meisterst Du es toll und Du wirst Deinen Weg gehen.

                                Lieben Gruß
                                Wolle
                                Zuletzt geändert von Wolle0401; 22.03.2012, 19:51.

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