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Das Leben zu Ende leben

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    Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
    Gerade gelesen (Uwe Böschemeyer: Das Leben meint mich)

    Unbegrenzheit der Seele?


    " Kann es sein, dass unser Verstand in seiner Seelenlosigkeit auf seine eigenen Grenzen sieht und dann behauptet, dies seien die Grenzen des Lebens?"
    Der Satz gefällt mir.

    Ich habe schon oft erlebt, dass ich Dinge klein gedacht habe und Grenzen nur in meinem Kopf esxistiert haben. In den Momenten, wo ich nicht auf dieses Grenzen fixiert war haben sich dann unerwartete Türen geöffnet - wenn das für so vieles im Leben gilt, warum soll es nicht auch für das Leben gelten.

    Wobei ich nicht so vermessen bin den Verstand abschaffen zu wollen - er hat schon auch eine Funktion - wenn wir ihn ganz außen vor halten wollen wird er eher wieder übermächtig...

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      @shepherd: danke. Das war wirklich umfassend, mußte es zwei Mal lesen und gehe schwer konform.

      Ergänzen möchte ich das hier:

      Quantenphysik: Die Seele existiert auch nach dem Tod - Nachrichten Wissenschaft - WELT ONLINE

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        Warum muss ich alles bewiesen haben, anstatt einfach zu glauben?

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          Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
          Warum muss ich alles bewiesen haben, anstatt einfach zu glauben?
          Ich bin jetzt unentschlossen. War das eine rhetorische Frage oder eine, auf die du eine Antwort erwartest?

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            Der Artikel in der Welt ist auch kein Beweis. Beschreibt nur, was manche Wissenschaftler glauben, wo sie Parallelen sehen. Ein Beweis ist das nicht. Aber eine recht nett Erklärung. Jeder Mensch möchte gern einen Beweis für das Leben nach dem Tod... was wäre das für ein großartiger Trost, wenn man das beweisen könnte!? Allerdings... wenn man mal überlegt... würde man sich dann nicht im Diesseits dann viel mehr aufs Jenseits konzentrieren, wenn man unwiderlegbar wüsste, dass es danach weitergeht? Würde man den Augenblick des Lebens tatsächlich auskosten und genießen, wenn man mit Sicherheit wüsste, dass man nicht komplett vergänglich ist? Ich finde, dass in manchen (wenigen Fällen) der Glaube nützlicher als Wissen ist. Nützlich im Sinne von: für dieses aktuelle Leben nützlich.

            Philosophisch beißt sich die Katze in den Schwanz, denn wenn man annimmt, dass die Seele auf die Erde kommt, um die Erfahrung des Getrenntseins von Gott zu machen, um sich selbst und Gott zu erfahren, statt nur zu wissen... da würde das vollständige Wissen übers Jenseits dieser geplanten und gewollten Erfahrung im Wege stehen... dann würde man keine Erfahrungen machen können, wenn man das (erwiesene) Wissen bereits hat. Hier ist also das Nicht-Wissen unumgänglich, um die Erfahrung des Getrenntseins von Gott und der Erfahrung von Gott machen zu können.

            Liebe Bonny, ich lege dir das Buch "Gespräche mit Gott, Band 1-3" von Neale Donald Walsch ans Herz. Auch das liefert keine Beweise, aber es gibt einem an manchen Stellen SEHR einleuchtende Erklärungen, warum alles so ist, wie es ist. Man kann diese Erklärungen glauben oder nicht... ich finde jedoch, dass sie ziemlich überzeugend (und ziemlich logsich) sind. Leih dir doch den ersten Band mal in der Bibliothek aus oder so.

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              Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
              Ich bin jetzt unentschlossen. War das eine rhetorische Frage oder eine, auf die du eine Antwort erwartest?
              Eigentlich rhetorisch, aber eine Antwort von dir würde mich dennoch interessieren!

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                Zitat von Vespi Beitrag anzeigen
                was wäre das für ein großartiger Trost, wenn man das beweisen könnte!? Allerdings... wenn man mal überlegt... würde man sich dann nicht im Diesseits dann viel mehr aufs Jenseits konzentrieren, wenn man unwiderlegbar wüsste, dass es danach weitergeht? Würde man den Augenblick des Lebens tatsächlich auskosten und genießen, wenn man mit Sicherheit wüsste, dass man nicht komplett vergänglich ist?
                Rational gesehen würde man abwägen, welche Form der Existenz angenehmer ist, wäre es die nach dem Tod, müßte man konsequenter Weise einen baldigen Suizid herbeiführen.
                Dann wäre, die Frage, ob das dann die Endstation, ist oder eine weitere Zwischenstation, bzw. ob es überhaupt eine Endstation gibt.
                Was mich schon immer wahnsinnig gemacht hat, wenn ich als Kind in der Kirche war (ich habe mich da oft gelangweilt und über Dinge nachgedacht), war die Ankündigung des ewigen Lebens. Als Kind waren die Sommerferien schon lang, ein Jahr erst recht aber die Vorstellung, dass etwas nie zu Ende gehen sollte, machte mir Angst, ich wollte das auch nicht.
                Meist bimmelte es dann schon zur Wandlung und man wurde aus seinen Fantasien wieder herausgerissen.

                Zitat von Vespi Beitrag anzeigen
                Ich finde, dass in manchen (wenigen Fällen) der Glaube nützlicher als Wissen ist. Nützlich im Sinne von: für dieses aktuelle Leben nützlich.
                Persönlich trenne ich diese Dinge nicht ganz so stark, für mich ist "Glauben" vielleicht auch mehr im Sinne von Intuition" eine Art Wissen, dass sich aus anderen Quellen speist.

                Wenn Glauben für dieses Leben nützlich ist, dann taucht die Frage auf, wozu nützlich?
                Wenn es so ist, dass wir aufgrund unseres Bewußtseins wohl nicht ertragen können, dass wir in einem Zug ohne Zugführer sitzen und eine Instanz brauchen, die versteht was geschieht, dann mag dass so sein, und das erklärt dann auch die Entstehung von Religionen, die es ja zu allen Zeiten in allen Kulturen gegeben hat.

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                  Manchmal (d.h. zur Zeit) frage ich mich, ob diese Sehnsucht nach Aufgefangensein durch einen liebenden Gott nur daher stammt, dass ich dieses Aufgefangensein in meiner Kindheit so vermisst habe.

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                    Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                    Warum muss ich alles bewiesen haben, anstatt einfach zu glauben?
                    Eigentlich rhetorisch, aber eine Antwort von dir würde mich dennoch interessieren!
                    Das "muss" keiner. Es ist jeden überlassen zu glauben oder zu wissen, bzw. das Geglaubte durch Beweise als Fakten anerkennen zu können.

                    Im Gegensatz zum nur Geglaubten, vermitteln Beweise, ergo (in der Konsequenz) faktisch untermauertes Wissen eine Gewissheit, dieses Wissen weitgehend zweifelsfrei anwenden/umsetzen zu können, es verifizieren oder falsifizieren zu können. Der Glauben, bzw. das Glauben vermag das nur bedingt, weil er/es eine Annahme ist.

                    Um vielleicht einer Frage von dir zuvorzukommen: natürlich wissen wir nicht alles, aber schon sehr viel. Das ist entwicklungsbedingt. Vor hundert Jahren, vor tausend Jahren glaubten die Menschen vieles, von dem wir heute wissen, dass es nicht stimmt. Sie glaubten damals allerdings auch schon Sachen, von denen wir heute wissen, dass sie stimmen, ... weil inzwischen Beweise oder Gegenbeweise erbracht wurden.

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                      Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                      Manchmal (d.h. zur Zeit) frage ich mich, ob diese Sehnsucht nach Aufgefangensein durch einen liebenden Gott nur daher stammt, dass ich dieses Aufgefangensein in meiner Kindheit so vermisst habe.
                      Liebe Bonny,

                      ich habe während meiner Therapie und auch in der damaligen Reha gelernt, dass wir uns oft "Stellvertreter" heraussuchen für unsere Bedürfnisse, Wünsche, Emotionen usw. Diese Stellvertreter können Menschen sein - wenn ein kleines Mädchen z.B. nie die Liebe von Vater oder Mutter erhalten hat - sucht es diese später vielleicht in Partnerschaften und/oder Freundschaften. Wenn man als Kind gar keine Möglichkeit sieht, die Bedürfnisse von einem Menschen befriedigt zu bekommen, bleibt immer noch der Glaube an einen liebenden, fürsorgenden Gott, der einen hält.

                      Letztendlich bedeutet das für mich nicht, dass es keinen Gott gibt (was auch immer "es" ist) - es bedeutet für mich, dass man sich vielleicht tiefer in den Glauben flüchtet, als man es getan hätte, wenn man diese Defizite in der Kindheit nicht erlebt hätte. Gott wäre dann halt Gott, an den man vielleicht auch glaubt, den man aber nicht als Stellvertreter für die Eltern (oder wen auch immer sieht), folglich wären die Emotionen nicht so heftig und man könnte gelöster/freier mit dem Thema Gott umgehen.

                      Lg
                      Lane

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                        Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                        Im Gegensatz zum nur Geglaubten, vermitteln Beweise, ergo (in der Konsequenz) faktisch untermauertes Wissen eine Gewissheit, dieses Wissen weitgehend zweifelsfrei anwenden/umsetzen zu können, es verifizieren oder falsifizieren zu können.
                        Letzlich aber doch nur falsifizieren...


                        Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                        Der Glauben, bzw. das Glauben vermag das nur bedingt, weil er/es eine Annahme ist.
                        ja, man kann das dann noch mit Wahrscheinlichkeiten belegen, z.B.:
                        Gib es außerirdisches Leben?

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                          Mir geht es gut.
                          Ich werde innerlich ruhiger und zufriedener.

                          Meine Seele badet zur Zeit in Balsam.

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                            Wie gut sich das liest. Schön!

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                              "Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin" (weiß die Autorin nicht mehr)

                              Dass ich überall hinkommen möchte, müsste mein Schwager allmählich wissen.
                              Der kann sich seine Erziehungsversuche mal an den Hut stecken.
                              (Der hat den Originalton meiner Mutter am Leib).
                              Darauf hab ich grad noch gewartet.

                              Ommmmmmmmmmm!

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                                Nicht ärgern....

                                Das Buch ist von Ute Ehrhardt.

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