Mach doch mal die anderen neidisch, indem du ihnen zeigst, wie toll es ist, alleine zu leben!
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Gast -
Hallo ihr lieben
bin gerade zufällig auf das Thema hier gestoßen und dachte ich mische mal mit ( die meisten kennen mich ja
)
Also ich bin jetzt 27 und wohne in einem kleinen Dorf.
Die meisten mit denen ich zur Schule gegangen bin, hatten ihre Familienplanung mit 25 abgeschlossen ( oder zumindest mit der Hochzeit begonnen ).
Ich habe das viele Jahre nicht verstanden...ich wurde 21, ich wurde 22, ich wurde 23...immer mehr meine Freundinnen oder Bekannten zogen mit irgendwem zusammen, verlobten sich, heirateten und wurden schwanger...
Bei mir tat sich mal gar nichts.
Und das klingt vermutlich albern, das von wem in meinem Alter zu lesen, aber ich bekam mit 23 Jahren in der Tat Torschlusspanik.
Irgendwann lernte ich immer mehr Leute kennen (Berufsschule, Foren etc. ) die in meinem Alter wirklich schon ALLE zumindest verlobt waren...mir kam es damals vor, als wenn es wirklich jeder hat nur ich nicht.
Ich wurde immer trauriger und demnach auch immer panischer, bin aber auch nicht jemand, der einfach mit irgendwem ohne ernsthafte Gefühle eine feste Beziehung eingeht.
Jetzt, ein paar Jahre später sehe ich, wie all diese Ehen nach und nach zu Bruch gehen ( kein Scherz ).
Das freut mich natürlich NICHT, das wünsche ich niemandem...vor allem für Kinder ist es immer schade, zumal die Eltern sich oft nicht zusammenreißen können und ihre Streitgespräche auch vor den Kindern austragen...
Ich denke mir also heutzutage, dass ich einfach Glück hatte.
Ich zweifel natürlich nicht an, dass auch eine Ehe, die mit Anfang 20 geschlossen wurde, halten kann, aber ich weiß für mich, wenn ich damals den, mit dem ich im Alter von 22 Jahren zusammen war, geheiratet hätte, wäre das für mich fatal gewesen auf Dauer.
Ich war zu dem Zeitpunkt noch überhaupt nicht fertig und machte mein Glück auch nur von der Existenz und vor allem auch von den Launen eines Partners abhängig und habe ( das hat meine Mutter immer wütend gemacht, weil sie der Meinung war mich zu einer selbstständig denkenden Person erzogen zu haben ) oft lieber denken lassen und mich stark beeinflussen lassen.
Wenn ich heute daran zurück denke, werde ich wütend auf mich selbst.
Tja...und nun sehe ich das alles ganz gelassen...mich interessiert nicht, wer schon was hat und wie lange schon und wieso usw.
Mich interessiert einzig und alleine mein Kram.
Ich habe für mich erkannt, dass ich das Alleinesein total genieße und ehrlich gesagt, wird mir mittlerweile bei dem Gedanken jemanden rund um die Uhr hier zu haben, ganz anders.
Ich will das gar nicht.
Im Moment jedenfalls nicht, das kann sich natürlich mal wieder ändern,
Aber jetzt im Moment genieße ich es abends nach einem stressigen Tag nach Hause zu kommen und einfach für mich zu sein und (meistens) meine Ruhe zu haben.
Ab und zu hab ich natürlich auch Besuch und genieße das auch...klar...ich kann es mir ja auch aussuchen und ganz alleine bestimmen, wann wer kommen darf und ob über Nacht oder nicht.
Ich muss da auf niemanden Rücksicht nehmen...ein Luxus, den ich total genieße.
Um auf das eigentliche Thema zurück zu kommen :
Den letzten Partner habe ich über eine kostenlose Singlebörse kennengelernt.
Anfangs war ich geflashed...sein Aussehen, sein Humor, seine ganze Art...alles schien zu passen...genau 3 Monate lang...dann fiel die Maske.
Ich denke, dass es klappen und man Glück haben kann.
Das kann online sein, aber auch im Supermarkt, im Wartezimmer, abends beim Ausgehen, an der Fußgängerampel...wo auch immer.
Zur richtigen Zeit findet man schon jemanden, denke ich.
Was ich besonders im letzten halben Jahr gelernt hab, ist : Man darf sein Glück nicht von wem anders abhängig machen.
Man ist in aller erster Linie mal für sich selber verantwortlich und muss mit sich zufrieden und im Reinen sein.
Ne Freundin von mir lebte bis vor kurzem in einer Beziehung in der sie immer unglücklicher wurde.
Eines abends schrieb sie mir ganz deprimiert, dass sie eigentlich für sich und ihren Freund Schokofondue machen wollte und total Lust drauf hätte, aber ihr Freund die ganze Zeit nur vorm PC sitzt und kein Interesse zeigt.
Ich sagte dann "Wo ist das Problem ? Mach dir dein Fondue alleine"
Sie antwortete "Darin sehe ich keinen Sinn...das lohnt sich für mich alleine nicht"
Ich sagte ihr dann, dass ich GERADE JETZT wenn ich Lust auf Schokofondue hätte, mir auch welches zubereiten würde..."Lohnt sich für mich nicht" gibt es bei mir nicht...und wenn ich in dem Rest baden würde, wäre mir egal...
Ich koche auch für mich alleine...ich mag diesen Standardspruch "Ach, was soll ich denn für mich alleine kochen, das lohnt sich doch gar nicht" nicht.
Wenn nicht für mich selbst, für wen dann ?
Ich mach´s mir immer noch besonders schön und zünde mir Kerzen dabei an.
So...mein Senf
LG
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Das hast du sehr schön geschrieben, lolavie.
Ich glaube das shclimmst ist für mich nicht das doof angeguckt werden (im übertragenen sinne). Mir fehlen einfach Freundinnen, die auch so leben wie ich. Ich habe einige sehr enge und langjährige Freundschaften, aber ich kann zum Teil das gesabbel über Einschulung, Mutterbrust und Co einfach nicht mehr hören. Bei manchen macht es mir nichts aus, dass sie kInder haben, mit anderen habe ich kaum noch was gemeinsam. Mich interessieren die Storys von Juliane-Agatha und Florian-Amadeus einfach nicht im geringsten... ;)
Es ist ein vor allem auch ein praktisches problem manchmal: Mit wem fahre ich in Urlaub? Feiere ich Sylvester? Bin ich am Wochenende aus? Wer holt mich aus dem Krankenhaus ab, wenn ich operiert werde? Und so weiter...
Ich habe shcon in den letzten Tagen dennoch versucht den Fokus auf das positive am unanbhängigsein zu lenken, auch aufgrund eurer beiträge. Danke, vor allem bonny und lolavie. Aber auch die anderen "Familienverweiger" ;)
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Hallo Maika,
Ich hab leider auch keine Freundinnen, die so leben wie ich.
Eine einzige in Hamburg, aber da ich in NRW wohne, haben wir auch nur schriftlich und telefonisch Kontakt.
Ich sitze ganz oft am Wochenende alleine hier und das macht mir irgendwie gar nichts aus...ich finde es teilweise super.
Neulich habe ich mir um 3 Uhr morgens Bratkartoffeln gemacht, einfach weil mir danach war
Also damit, dass du alleine als Single durchs Leben gehst, bist du nicht alleine
Bei mir ist es mittlerweile so, dass meine Freundinnen mich beneiden.
Ganz oft höre ich "Du hast es so gut, du musst niemandem hinterher räumen, musst auf keine Launen achten, keine Rücksicht nehmen, kannst dir in die Wohnung stellen und zu essen machen, was du willst...alles ohne Absprache"
Der Freund von einer Freundin ist sogar ein absolute Chaot...der lässt alles dort fallen, wo er gerade steht...ich würde wahnsinnig mit so jemandem...ich hatte z.B. ne ganz lange Zeit keinen vernünftigen Toilettenpapierhalter und habe dann improvisiert : Neben meiner Toilette stand ein kleines Höckerchen und das Toilettenpapier hab ich dann auf einen improvisierten Halter darauf (war eigentlich eher für Küchenpapier gedacht und hatte die gleiche Form wie diese Halter beim Ringwerfen in etwa
) drapiert... Die meisten, die bei mir zur Toilette gingen, waren aber zu faul sich mal eben 2 cm nach rechts zu drehen, um das Toilettenpapier von dort abzuwickeln und somit stand mein Toilettenpapier jedes Mal, wenn jemand bei mir im Bad war auf dem Badewannenrand...einfach weil es bequemer war von dort abzurollen...das ging mir tierisch auf die Nerven...es gehörte da einfach nicht hin und ich wollte es da nicht sehen...ich werde echt schon nervös, wenn hier jemand irgendwas verrückt, das kann ich nicht leiden, weil ich hier alles gut überlegt und mit viel Liebe und Herzblut eingerichtet hab, so wie ICH es wollte.
(Habe jetzt übrigens mittlerweile nen super tollen Toilettenpapierhalter, falls es wen interessiert :D )
Oder ne Freundin hat auch schon mal ab und zu bei mir übernachtet, habe ja ein großes Doppelbett (liege da jetzt immer diagonal drin
)
auf der Seite, zu der ich im Bett immer tendiere, steht halt ein Tisch, auf der anderen nicht.
Irgendwann wurde ein Tisch, der dem im Schlafzimmer ähnlich sieht (nur eine andere Farbe ) frei...ich hatte ihn eine Zeit lang als Couchtisch benutzt, mir aber dann einen schönen großen aus Glas besorgt.
Meine Freundin schrie ganz begeistert "Oh toll, dann können wir den kleinen Tisch jetzt auf die Seite vom Bett stellen, wo ich immer liege, wenn ich hier bin"
Ich hab es ausprobiert...mir ne halbe Stunde angesehen und es gefiel mir nicht.
Ein Tisch dort ist nicht nötig...da liegt niemand und da wird auch erst mal keiner über einen längeren Zeitraum liegen...ein Tisch auf der Seite nimmt nur Platz und versperrt mir die Sicht zum Spiegel...tja, so kann es gehen
Versuch es mal von der Seite zu sehen : Keine Kompromisse, keine Diskussionen, alles nur so, wie du es willst.
Ich finde das so herrlich
Zuletzt geändert von lolavie; 10.03.2016, 20:22.
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Danke für deinen erfrischenden Blickwinkel. Da ich MItte dreissig und Dauersingel bin, habe ich das tatsächlich SO noch nie gesehen
Vielleicht wüsste ich meine Freiheit mehr zu schätzen, wenn ich mal ein paar Jahre eingeschränkt gewesen wäre.
Aber so gesehen freue mich gerade über mein Refugium und meine Meinnungen, die ganz allein mir gehören ;)
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Irgendwie finde ich diese Einstellung "Partner kommen und gehen" ziemlich.... hm...lieblos. (sorry.) (meine ich jetzt allgemein, nicht auf dich bezogen, FirstSunshine)
Ich frage mich,wo da die Wertschätzung ist- zu dem Mann, mit dem man sogar eine kleine Familie gegründet hat? Leute,das ist ein kleines WUNDER !!!
Im Übrigen fühle ich mich da oft recht ... außen vor in dieser Thematik.
Ich bin Mitte 30 und allein. Unverbindlicher Sex, sich austoben. Das wollte und kann ich einfach nicht. Für mich ist mein Gegenüber jemand Wertvolles, Besonderes. Was er auch spüren soll.
Ja, manchmal glaube ich, ich habe was verpasst, weil ich nie die große Lebefrau war, die sich "durch die Betten gehüpft" hat. Aber ob das mir gut getan hätte? Wäre das echte Nähe gewesen? Nein, ich glaube nicht.
Mir fehlt hier in der Diskussion die Definition von "Liebe".....
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Gast
Das Problem liegt meiner Meinung darin, dass vor allem Jüngere guten Sex und Verliebtsein mit Liebe verwechseln.
Den Unterschied begreift man erst später. Liebe ist was ganz anderes.
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Naja, das muss ja auch jeder für sich selber wissen, was er möchte, was ihm gut tut und was nicht.
Wild durch fremde Betten hüpfen könnte ich z.B. auch nicht, ich bin kein Mensch für One-Night-Stands.
Und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich verliebt sein schon oft mit Liebe verwechselt habe...dazu stehe ich
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Wenn du es nicht wolltest, hast du es auch nicht verpasst!Die meisten Leute aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis hatten eben KEINE ach so "wilde" Lebefrauen- oder männer-Zeit.Zitat von ladymaryann Beitrag anzeigenJa, manchmal glaube ich, ich habe was verpasst, weil ich nie die große Lebefrau war, die sich "durch die Betten gehüpft" hat.
Ganz ehrlich, ich halte das für eine gesellschaftlich (Medien) geförderte Illsuion, dass jeder geilen Sex, viele Erfahrungen, (SEx-)Partner gehabt haben muss. Manchmal denke ich, jeder tut so als hätte er es schon mega krachen lassen, aber die meisten Leute sind ganz genauso "brav" und langweilig wie du und ich, maryann

DEr Witz ist doch, es ist doch schön wenn jemand so "wild" gelebt hat und "es" genießen konnte - daran ist nichts auszusetzen, im gegenteil - , aber meiner Erfahrung nach genießen es sehr viele, eher die meisten, eben nicht. Da wird auch viel geprotzt, sobald es um Sex geht, und medial Druck aufgebaut was man alles angeblich erleben muss und wie locker man zu sein hat.
Du entshceidest! Lass dir nichts einreden!
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Gast
Ich versuche mal, es zu erklären.Zitat von ladymaryann Beitrag anzeigenIrgendwie finde ich diese Einstellung "Partner kommen und gehen" ziemlich.... hm...lieblos. (sorry.) (meine ich jetzt allgemein, nicht auf dich bezogen, FirstSunshine)
Vielleicht lag's am Alter oder an den vielen schlechten Beispielen im Umfeld. Jedenfalls war ich lange der Überzeugung, dass ein Freund/eine Freundin ehrlicher und zuverlässiger ist als ein Partner, da es in Partnerbeziehungen immer darum geht, den anderen zum eigenen Vorteil zu manipulieren. Da wird geeifersüchtelt und geklammert und im Endeffekt geht es gar nicht darum, dass es dem anderen gut geht, sondern nur darum, dass ein Partner einem ganz alleine "gehört". Bei Freunden hat man keinen Anspruch auf alleinige gegenseitige "Einmaligkeit", da fällt der ganze Ärger weg.
Bei dem Mann, den ich - mit Mitte dreißig - schließlich geheiratet habe, hatte ich das erste Mal das Gefühl, dass die Liebe einfach nur die Freundschaft ergänzt. Im Endeffekt habe ich einen "Freund" geheiratet, in den ich auch verliebt war und mit dem sich die Verliebtheit in tragfähige Liebe verwandeln konnte. Das war auch der erste Mann mit dem ich mir vorstellen konnte, dass die Sache lange genug "trägt", um ein Kind mit ihm großzuziehen.Zitat von ladymaryann Beitrag anzeigenIch frage mich,wo da die Wertschätzung ist- zu dem Mann, mit dem man sogar eine kleine Familie gegründet hat? Leute,das ist ein kleines WUNDER !!!
Wäre ich nicht sicher gewesen, dass das diesmal nicht "das Übliche" ist, hätte ich weder geheiratet noch ein Kind bekommen.
Und was den unverbindlichen Sex angeht: solange beide wissen, woran sie sind und sich einig sind, spricht doch nichts dagegen. Da geht es überhaupt nicht um Nähe.
Für mich ist es das Gefühl, das zwei Menschen mit einem glücklichen, eigenständigen Leben dazu bewegt, sich aufeinander einzulassen ohne die dafür nötigen Kompromisse als Verlust zu empfinden.Zitat von ladymaryann Beitrag anzeigenMir fehlt hier in der Diskussion die Definition von "Liebe".....
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meine definition von liebe: liebe ist nicht, sie wächst. organisch, wie eine pflanze, vom zarten trieb bis zum starken baum.Zitat von ladymaryann Beitrag anzeigen...
Im Übrigen fühle ich mich da oft recht ... außen vor in dieser Thematik.
Ich bin Mitte 30 und allein. Unverbindlicher Sex, sich austoben. Das wollte und kann ich einfach nicht. Für mich ist mein Gegenüber jemand Wertvolles, Besonderes. Was er auch spüren soll.
Ja, manchmal glaube ich, ich habe was verpasst, weil ich nie die große Lebefrau war, die sich "durch die Betten gehüpft" hat. Aber ob das mir gut getan hätte? Wäre das echte Nähe gewesen? Nein, ich glaube nicht.
Mir fehlt hier in der Diskussion die Definition von "Liebe".....
und ich glaube hier liegt das problem von beispielsweise singlebörsen. da wird liebe in lichtgewschwindigkeiten auf unbekannte menschen projeziert. aussehen stimmt, 2-3 hobbies auch, zack liebe, zack wir, zack doch nicht so einfach, zack trennung. und das ist mir auch schon öfter als einmal passiert. bzw ist es mir nicht passiert, ich habe mich aktiv dazu entschieden und kann aus erfahrung sagen: nicht nachahmenswert.
ob mein gegenüber für mich zu jemand wertvolles werden kann, wird sich zeigen. ja, grundsätzlich sollte man jeden menschen wertschätzen und ihm respektvoll entgegentreten. das ist aber etwas anderes, als blind sein vertrauen verschenken. ich gehe offen auf menschen zu und lasse mich gern überraschen. aber ich behalte mir vor, vorsichtig zu sein, so lange ich nicht mehr über den anderen weiß.
ist der andere von anfang an etwas besonderes für dich, auch wenn du noch nichts von ihm weißt? ich denke da immer an den hundequäler in meiner nachbarschaft, der so nett aussieht ... stell dir vor, du lernst so jemand kennen, und beim dritten date bringt er seinen hund mit und zieht dem regelmäßig die leine mit voller kraft über, weil es für ihn normal ist ... da ists bei mir aber ganz schnell vorbei mit wertvoller mensch, da such ich schnellstens das weite.
und es gibt menschen, die können sex und liebe gut trennen. in jungen jahren war ich da auch anders unterwegs, hab einiges "mitgenommen". hat mir nicht geschadet, es passte zu der person, die ich damals war. daran sollte sich niemand messen.
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Ich sehe das, wie so oft, wie Fortuna.
Das ist eine der Sachen, über die ich mir momentan Gedanken mache.
Früher stand für mich fest, wenn ich jemanden kennenlerne und nicht sofort denke "Wow", dann habe ich auch kein Interesse an einem Date.
Irgendwann dann hat mir mal ein Freund, den ich bis dahin eher flüchtig kannte, über einen Trennungsschmerz hinweg geholfen.
Ich dachte die ganze Zeit er sei nur ein Freund für mich, irgendwann war ich dann doch verliebt und wir waren sogar kurz zusammen.
Mittlerweile haben wir nicht mal mehr Kontakt, aber das Ganze hat mir zu denken gegeben.
Und es war bei mir eben immer so, dass mit denen, von denen ich von Anfang an zwar total begeistert war, idR auch eine Beziehung entstand, allerdings kam das große Erwachen dann nach einiger Zeit, wenn man merkte, dass das doch alles nicht so passend ist, wie zunächst vermutet.
Deshalb habe ich mir für die Zukunft vorgenommen auch Männer, von denen ich nicht sofort total begeistert bin und auch die, die mich sofort vom Hocker hauen, erst mal kennenzulernen (und damit meine ich über einen ziemlich langen Zeitraum ), bevor ich da irgendwie wieder in irgendwas reinrutsche, was nicht gut für mich ist.
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Ich wage zu behaupten, dass man einen Menschen kennen muss, um ihn zu lieben (das gilt auch für "nur"-Freunde) - und das Kennenlernen braucht Zeit und gemeinsame Unternehmungen. Die Verliebtheit kann schon durch den ersten Eindruck entstehen, aber die ist eben nicht Liebe. Und wenn beide Gefühle (der prickelnde und der beständige Teil) für den gleichen Menschen da sind, dann sehe ich das als gute Grundlage für eine Beziehung.Zitat von lolavie Beitrag anzeigenIch dachte die ganze Zeit er sei nur ein Freund für mich, irgendwann war ich dann doch verliebt und wir waren sogar kurz zusammen.
Da ich keine Erfahrung mit online-Dates hab, weiß ich nicht, inwieweit es da leichter oder schwerer als im realen Leben ist, die Kombination von Verliebtheit und Liebe "zu erreichen".
Wie sieht's denn aus, Kleine Mo? Bist Du schon auf interessante Teilnehmer gestoßen?
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