So, ich mach die Tage nochmal einen Termin mit meinem Psychologen, damit endlich die letzten alten Einstellungen gelöscht werden... weil ich will die endlich loswerden. Habe mich mittlerweile akzeptiert und komme auch mit meinem Lachen supi klar, weil es eine so ist und es mich in meinen Leben eigentlich nicht behindert, nur noch die alten Einstellungen und Gedanken zu dem Thema belasten mich noch. Die würde ich gerne irgendwie rausschmeißen. Denn die verzerren mir noch immer die Realität, die ich danach sehen kann, weil ich dann klar denken kann und auch richtig lachen kann, weil ich nicht mehr mit dem alten Bild gequält werde.
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Himmelhochjauchzend und zu Tode getrübt
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Wir waren Kinder und wir wurden geborn
Alles war schön, alles war toll, wir ham uns die Haare geschorn
Wir lernten zu lieben, wir lernten zu vertrauen
Auf uns zu setzen und auf uns zu bauen
Wir liebten das Leben und fragten nicht nach dem Sinn
Weil es so schön war und man bekam einfach alles hin
Wir fühlten uns so wohl und so frei unsre Sorgen warn uns einerlei
Ich kann Dich nicht sehn, ich laufe mit verbunden Augen
Durch die Welt und kann es nicht glauben
Zutiefst zerstört und empört und beängstigt zu gleich
Geprägt von falschem Glauben und die Erfahrung macht uns reich
Will nicht verstehn was ich da sah das war so anders und mir nicht klar
Dass es nichts tut, dass es nichts ist was mich bedrückt
Auch wenn es alles andere als mich beglückt
Mit der Zeit wurden wir größer und lernten uns kenn
Spielten fangen und wollten vor uns wegrenn
Da habe ich gemerkt, dass etwas nicht stimmt
Und bekam Angst, dass man mir etwas nimmt
Man könnte mir das Leben wegnehmen
Und mir wehtun, so das ich mich fühle wie gelähmt
Dieser Schmerz verbildlicht im Gehirn begleitet mich bereit mich zu entführn
Weg vom Normalen,von der Realität, da war es schon zu spät
Ich kann Dich nicht sehn, ich laufe mit verbunden Augen
Durch die Welt und kann es nicht glauben
Zutiefst zerstört und empört und beängstigt zu gleich
Geprägt von falschem Glauben und die Erfahrung macht uns reich
Will nicht verstehn was ich da sah das war so anders und mir nicht klar
Dass es nichts tut, dass es nichts ist was mich bedrückt
Auch wenn es alles andere als mich beglückt
Ich wollte nicht mehr, wollt nicht mehr einen Schritt mehr wagen
Alles schien hoffnungslos und ausgelöscht in diesen Tagen
Kein Weg mehr den ich sah, kein Licht war für mich da
Immer tiefer und tiefer viel ich in den Brunnen rein
Fühlte die Kälte spürte die Mauern und fühlte mich allein
Allein unter Monstern, die mir das Leben zerstörn wolln
Und ich auch leben will, die das gar nicht solln
Sie sollten mir nichts tun, also musste ich mich wehren
Und so tat ich mir gedanklich das Leben erschwern
Ich kann Dich nicht sehn, ich laufe mit verbunden Augen
Durch die Welt und kann es nicht glauben
Zutiefst zerstört und empört und beängstigt zu gleich
Geprägt von falschem Glauben und die Erfahrung macht uns reich
Will nicht verstehn was ich da sah das war so anders und mir nicht klar
Dass es nichts tut, dass es nichts ist was mich bedrückt
Auch wenn es alles andere als mich beglückt
Ich baute mir Mauern und niemand brach sie ein
Sie taten ihr gutes und nun soll nichts mehr sein?
Warum wieso weshalb hab ich das alles getan?
Und jetzt soll auf einmal wieder Frieden sein?
Ich kann das nicht glauben und will noch nicht rein
Noch nicht rein ins Leben, obwohl eigentlich schon
Bevor ich noch mehr Zeit verlier bleib ich lieber in mir
Hab ja gelernt dass das alles gut und richtig war
Und jetzt ist die wahre Zukunft da
Ich kann Dich nicht sehn, ich laufe mit verbunden Augen
Durch die Welt und kann es nicht glauben
Zutiefst zerstört und empört und beängstigt zu gleich
Geprägt von falschem Glauben und die Erfahrung macht uns reich
Will nicht verstehn was ich da sah das war so anders und mir nicht klar
Dass es nichts tut, dass es nichts ist was mich bedrückt
Auch wenn es alles andere als mich beglückt
Ich gebe mich angestrengt und tu alles was ich kann
Dann kommt der Tag und ich komm in der Wahrheit an
In der Wahrheit die das Leben malt, hab ich Lehrgeld für mich bezahlt
Alles umsonst solls gewesen sein, aber das leuchtet mir nicht ein
Warum hab ich so gedacht wie ich gedacht hab und auf einmal brechen die Gedanken ab?
Muss ich denn wirklich keine Angst mehr vor dem Leben haben?
Weil ich spüre dass ich trotzdem anders bin und krieg mein Leben nur gerade so hin
Will endlich frei sein, frei wie ein Vogel fliegen könn
Und nicht von den alten Mustern gefangen sein, ja wann werde ich denn eins?
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Erfolgspost vom Vormittag (10.01.2011):
- 1. Mal in der Schule ohne Hass auf die Menschheit gewesen (würde aber niemandem etwas antun weil ich dafür selbst mein Leben "noch" zu wertvoll finde
- Angefangen, eine befreitere Körperhaltung einzunehmen
- Angefangen, Körpersprache zu lesen und zu deuten, was man damit unterstreichen will
- Aufgehört, meine Person in der Öffentlichkeit in Frage zu stellen
- Habe gemerkt, dass mich die Selbstschützende Haltung stört und es mir schwer fällt sie wegzulassen
- Kann den Menschen ohne Bedrohungsängste in die Augen schauen
- Beginne mich in der Öffentlichkeit zu akzeptieren
- Lasse mich nicht von Fixierung auf Oberflächlichkeiten schocken
- Ich bleibe Gefühlsmäßig neutral beim Lachen, versuche nicht hassvoll und aggressiv zu denken
- Will mehr mit Gestik & Mimik arbeiten
- Wünsche den Freunden, den Menschen und mir selbst keine negative Energie mehr, nur neutrale
Ängste:
- Habe Angst, mich wie zu Hause gehen zu lassen
- Habe Angst, von altem eingeholt zu werden
- Habe Angst mich zu entfalten, man könnte mich entdecken und auf mein Lachen sehen das sich anfühlt wie ein Dolch im Rücken
- Wenn etwas passiert, dann wegen mir
- Habe Angst, dass ich mich nicht wiedererkennen könnte
- Angst, das neue nicht koordineren zu können und mich selbst zu überfordern
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Mal wieder was kreatives
<<Irgendwann liegt das Alte, das Schwere von Jetzt, hinter Dir und verwandelt sich in Licht, dass Dich strahlen lässt.>>
<<Wenn Du nicht lernst, anzufangen, wird Dir nur das aufstoßen, was Du Dir entgehen lässt.>>
<<Du lässt Dein Schicksal auf dem Boden fallen und alle Stürzen sich darauf, weil es so wertvoll ist. Nehm es endlich in Deine Hände und pass drauf auf, damit es Dir niemand wegnimmt.>>
<<Denke nicht, dass Du unfähiger bist als die anderen. Was die andern nicht glänzen lässt, kann Dich zum Glänzen bringen.>>
<<Hab keine Angst vor dem Schicksal, wenn Du es behutsam pflegst, wird es anfangen, Dich zur Heilung zu tragen>>
<<Das Glück liegt ganz tief in uns verborgen. Und manchmal ist es schwierig, dort runter zu finden. Aber wenn Du Dir immer bewusst wirst, dass Du zur Quelle des Glücks reisen willst, dann nimm Dein Schicksal an die Hand, denn das wird Dich in den Tiefen des Glücks vor dem Absturz bewahren.>>
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