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Himmelhochjauchzend und zu Tode getrübt

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    #61
    Könnte das Team vielleicht den Thread in das Faden-Forum verschieben? Wäre echt lieb! :)

    Mir ist gerade ein Gedicht eingefallen, das grad gut zur Situation passt:

    Ein neuer Start
    Ein neues Leben
    Wo sich nur die Form wahrt
    Und ich etwas gebe
    Ich nehme an das was kommt
    Und vertraue dem, was passiert
    Weil es nichts gibt, dass sich verliert.
    Es hat alles seinen Sinn
    Und es hat alles sollen sein
    Was ich mir wünsch
    Krieg ich auch hin
    Jetzt tauch ich in das Leben ein!

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      #62
      wieso willst du dich wegen etwas, dass morgen oder übermorgen "vielleicht" passieren könnte, heute schon verrückt machen?

      du hast eine lange zeit der unsicherheit hinter dir. und jetzt kommt langsam, aber sicher etwas anderes. mit jedem tag, den du für dich gut gestalten kannst, wird dein vertrauen in dich selbst wachsen und in ein paar jahren fällt es dir vielleicht sogar schwer, dich zu erinnern, wie das "früher" war

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        #63
        mit faden-forum meinst du das unterforum "mein faden"?

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          #64
          Ja, genau, richtig. Und noch ein Gedicht.

          Ich nehm das Fernglas raus und seh zurück
          Ich seh nur mein Schatten und verlassnes Glück
          Seh die Tapsen in dem Sand in die ich stapfte
          Und aus denen ich Kraft fürs Kunstwerk zapfte
          Es dahin zu bringen wo ich jetzt bin
          Und zu verstehen es hat schon seinen Sinn
          Nicht mehr daran zu hängen und zurückzuschaun
          Sondern durchzustarten und abzuhaun
          Nicht mehr halten, nicht mehr fesseln, nicht mehr bluten
          Ich bin jetzt wie die andern, auch einer von den guten

          Vorbei die Zeit der Quälerei, Das Fehlen des Vertrauens
          Jetzt geh ich neue Wege und erkenn die Zeit des Bauens
          Will Bauen was ich bauen kann – bis ich komm am Dachstuhl an
          Doch bis ich irgendwann ganz oben bin
          Brauche ich noch lange hin
          Ich setze fort die Spur des Lebens
          Um den andern das zu geben
          Was in mir ist und was ich bin
          Denn auch in mir versteht sich einen Sinn
          Es mag sein dass die Vergangenheit richtig war
          Und jetzt bin ich in der Zukunft da

          Angekommen im hier und jetzt
          Ich schließe auf mit einem Fest
          Feier mich selbst und die Liebe auf Erden
          Weil ich will auch etwas werden
          Will sehn wie ich mich befrei aus alten Lasten
          Unten ankomm an dem Kasten
          Der mir zeigt dass das Gute siegt
          Und das Böse aus mir fliegt
          Vergessen all der Spott und all der Frust
          Jetzt beginnt die neue Lebenslust

          Es ist die Zeit gekommen um zu verstehn
          Das Missverständnis war nur ein versehn
          Es gibt kein Grund nicht so zu dürfen wie man will
          Oder es ist in seinem Leben mäusschenstill
          Die Erfahrung hat gezeigt dass ich nicht anders bin
          Drum kriegs ichs auch mit dem Vertrauen hin
          Ist es erstmal da, dann ist das leben wunderbar
          Jetzt ist der Moment und die Zeit gekommen
          Den Schlüssel für die Ewigkeit in meiner Hand
          Eröffne ich mich der Freiheit und dem neuen Land

          Spring in die Kiste hinein lass den Deckel fallen
          Hör nur noch den Deckel knalln
          Tauche ein und sinke tief
          Dort wo alles ruht und besinnt schlief
          Dem Herzen nah wo die Sonne scheint
          Und der Regenbogen des Himmels mir die Träne weint
          Angekommen in reiner Natur
          Genieße ich das Glück in Stücken pur
          Vorbei die Zeit von Wut und Aggression
          Denn die Zeit die kenn ich schon
          Jetzt leb ich mein Rest des Lebens lang
          Und fang endlich zu leben an
          Abgetrennt von dem Bösen scheiß
          Das leben ist schön, gut das ichs jetzt weiß!

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            #65
            wow!

            sind die beiden gedichte von heute? du hast ja echt eine dichterische ader.

            RESPEKT

            um die verschiebung deines fadens kümmere ich mich morgen.

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              #66
              Joar.. eben aus der Hand geschüttelt.. hat sich so im Kopf angesammelt.

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                #67
                klasse! *lebenswert-bewundernd-auf-die-schulter-klopf*

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                  #68
                  Man ich hab ein Riesenproblem. Ich komm einfach nicht bei der Ausbildungssuche weiter. Ich hab schon x Berufe gefunden, die ich hätte werden wollen und jedes Mal leg ich mich fest das zu werden.

                  Dann such ich weiter und find noch besseres aber nach 2 Tagen ist das schon wieder nicht das richtige. Ich frage mich ganz ehrlich, wann hört dieses Scheiß ja-nein Spielchen endlich auf.

                  Immerhin bin ich schon mal etwas weiter. Ein Studium fällt für mich flach, weil ich anfangen möchte, auf eigenen Beinen zu stehen und erstes Geld verdienen will, da ich gerne mehr unternehmen würde. Sogesehen wäre ein Studium scheiße, weil man da noch Geld drauf zahlen muss.

                  Also ist die Entscheidung auf Ausbildung gefallen. Jetzt weiß ich aber gar nicht, wie ich an Ausbildungen komme, die nicht doch als Studium versteckt sind , sondern eine RICHTIGE fachlich orientierte Ausbildung im Betrieb mit dem Besuch einer Beruflichen Schule. Es kann doch nicht so schwer sein, da mal halbwegs den Durchblick zu wahren.

                  Auf jeden Fall soll es ein kreativer Beruf sein, in dem ich mein gestalterisces Talent einfließen lassen kann. Nur grenzt mich meine Sturheit aus, wenn es weg vom zeichnerischen geht, weil ich irgendwie auf was anderes keine Lust habe... aber der Arbeitsmarkt hat halt nun mal nicht die Stelle, die sich der Herr wünschen würde... und mir fällt es unheimlich schwer, kompromisse zu schließen.

                  Oder sollte ich einfach mal im Ort durch die Geschäfte laufen und fragen, was sie für Ausbildungsmöglichkeiten anbieten? Weil das ständige rumsitzen bringt mich auch nicht weiter, ich will das Thema bis Mitte Februar durch haben.....

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                    #69
                    lieber lebenswert,

                    für eine berufsberatung würde ich dir doch gerne einen besuch beim berufsberater empfehlen. so wie du schreibst, hast du ja schon eigene ideen und die könnte man ja relativ einfach mit deinen fähigkeiten abgleichen, damit du eine gute wahl treffen kannst.

                    gerade gestern war mein sohn wegen seiner weiterbildung beim ask und die hatten zu unserem erstaunen wirklich zusätzliche informationen, die nirgends im internet zu finden waren.

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                      #70
                      Oh, diese Ungeduld... ohja, die kenne ich auch.

                      Aber mir ist etwas andres aufgefallen: du sollst ja gar nichts sein müssen und du mußt auch nichts sein wollen. Du bist einfach. Auch deine frühere Oberflächlichkeit gehört zu dir. Und wenn du in sie zurück fallen würdest, würde sie auch zu dir gehören.

                      Das bist du und so wie du schreibst, bist du auch liebenswert.

                      Und sobald dir eine Frau nicht grau vorkommen wird, weißt du, dass du sie ansprechen möchtest und so wie du schreiben kannst, wird dir das auch gelingen. Ich glaube, dir ist einfach die Richtige noch nicht begegnet.

                      Setz dich nicht so stark unter Druck. Bitte.

                      Alles Gute für dich!

                      Kommentar


                        #71
                        Vielen Dank für eure unterstützenden Beiträge!
                        Ich habe in den letzten Wochen vieles verstanden. Und auch die Selbstliebe ist enorm gestiegen.

                        Aber ich werde immer noch nicht grün, warum Menschen Liebesbeziehungen führen, wenn die Selbstliebe doch sowieso die schönere Liebe sein soll und man sein Glück nicht auf dem anderen Geschlecht aufbaut.

                        Würde ich das Szenario aus meiner alten Sicht beschreiben, würde ich sagen, mit der Frau holt man sich das größte Problem ins Haus... im Moment bin ich dabei von dieser Ansicht loszukommen und durch selbstliebe und Durch Beeinflussung und Befragung der Frauenwelt zu einigen persönlichen Einstellungen das ganze lockerer zu sehen.

                        Aber irgendwie macht sich man doch von Frau abhängig obwohl er es gar nicht will? Sonst wäre ihm doch die Selbstliebe nicht so wichtig. Denn eigentlich wollte ich mich nicht von Frauen abhängig machen. Dennoch sollte man sie auch nicht links liegen lassen, weil sie auch in einem Männerleben existieren und man sie nicht ausschließen kann, nur weil der Mann nicht von Frauen abhängig sein will. Mit sich selbst muss man umgehen können und mit Frauen auch, da einem Frauen immer wieder im Leben begegnen. Egal ob einfach so oder auch liebestechnisch.

                        Und das ist im Moment noch so mein "grauer Reibungspunkt" zu Frauen, dass ich versuchen muss, mit Frauen klar zu kommen und sie als Lebensteil zu akzeptieren, aber versuchen muss, wenn eine in mein Leben tritt, dann nicht mein Leben auf sie umzustellen... denn es ist immer noch mein Leben und ich lebe mein Leben und will nicht mein Leben wegen EINER FRAU über den Haufen werfen... bekomme das bei meinem Vater live mit und will das nicht. Aber ich hab angst, dass ich mich der Frau unterwerfe... , was ich nicht will und fremdgesteuert werde....

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                          #72
                          Hallo Lebenswert,

                          ich muss gestehen, ich habe Deinen Faden in den letzten Taen mehr überflogen, als richtig durgelesen. Aber zu Deinem letzten Post würde ich gerne doch etwas wissen:
                          • Wenn ich keine Selbstliebe habe, bin ich dann überhaupt in der Lage, andere Menschen zu lieben, bzw. eine Frau zu lieben?
                          • Wenn man eine liebevolle Beziehung führt, macht man sich dann wirklich abhängig?

                          Es gibt da so einen tollen Spruch, über den es sich lohnt, mal nachzudenken:

                          Liebe ist das einzige, was mehr wird, wenn man sie verschwndet.

                          In diesem Sinne
                          Lieben Gruß
                          Wolle

                          Kommentar


                            #73
                            lieber lebenswert,

                            m.e. hast du das ganz richtig auf den punkt gebracht. selbstliebe ist genau darum wichtig, damit man sich nicht in ungesunder weise vom partner abhängig macht.

                            ohne diese selbstliebe, ist der partner für alle guten gefühle verantwortlich und es besteht tatsächlich die gefahr, dass man sich abhängig macht.

                            wenn du dir nun eine beziehung vorstellst, in der jeder in der lage ist, sich viel liebe selbst zu geben, "braucht" er den anderen sicher nicht mehr soooo sehr. aber gerade diese freiheit finde ich als grundbedingung für eine beziehung unheimlich wichtig.

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                              #74
                              Lieber Lebenswert,

                              in einer aufrichtigen Liebe wird man oder frau nicht abhängig. Man geht gemeinsam einen Weg, in dem jeder für sich ganz eigenständig bleibt. Man fällt zwar gemeinsame Entscheidungen, man gibt vielleicht auch etwas auf, mal der eine, mal der andere, aber nie sich selber, weil man den Verzicht möchte, für sich selber (und nicht für den anderen).

                              Aus freien Stücken und ganzem Herzen.

                              Klar gibt es in jeder Beziehung Reibereien und jeder Partner muß seine Position "wahren", um nicht sich selbst zu verlieren, aber in einer aufrichtigen Beziehung passiert das, ohne dass einer über den anderen Macht ausübt sondern im Einklang miteinander.

                              Man wird also nicht abhängig, sondern ge-stärk-t-er.

                              Viele Grüße

                              Sabine

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                                #75
                                Also was mich immer nach einem anderen Menschen sehnt, ist deren Leben.... wenn ich sehe, dass andere RICHTIG LEBEN und ICH STÄNDIG ZU HAUSE BIN, dann denke ich, dass ich gar kein Mensch bin, weil ich nie was mache und somit nicht interessant bin, weil ich selten rausgehe... ich fühle mich schlecht und klein und uninteressant weil ich mich nicht richtig alleine beschäftigen kann oder keine Lust habe was alleine zu machen.... und immer wieder das gleiche mit den zwei gleichen Kumpels zu machen wird mit der Zeit auch langweilig.. ich müsste mal andere fragen, ob man mal was zusammen macht.. aber ganz ehrlich, Woche für Woche in ne Disse gehn und sich zusaufen ist nicht mein Ding... natürlich trink ich gern mal was und natürlich geh ich auch mal in ne Disco. Aber ich muss nicht jeden Freitag/Samstag/Sonntag irgendwo die nacht zum Tag machen. Dafür ist mir 1. mein Geld viel zu schade und 2. mein Gehirn viel zu wertvoll, als das ich mich da ständig zu saufe.

                                Ich sehne mich nach einem freien Leben, weil ich dann merke, dass die anderen auch viel mehr mit Frauen unterwegs sind und ich komm da irgendwie nicht in die Szenerie richtig rein.. wobei ich wie gesagt nicht jedes Wochenende irgendwo rumtollen muss.. ich glaub mir fehlt einfach das Auge für die richtigen Leute. Ich definiere mich aber über "Langweiler", weil ich mich nicht ständig beschäftigen/muss/will was auch immer, weil ich gerne mal Zeit für mich nehme (wobei das in letzter zeit zu viel wird) und meine Familie. Aber irgendwie fehlt was. Jetzt sind Ferien. Und was mach ich? Ich will los von meinem alten Muster, werd aber tag täglich dran erinnert... wie sieht momentan mein Tag aus? Mittags aufstehen, frühstücken mit der Familie, dann geht meine Mutter/Schwester shoppen, ich freue mich alleine zu sein (schadenfreude mittlerweile) und hocke bald überlangweilt vorm Computer. Abends noch ein bisschen Fernsehen und dann geh ich wieder ins Bett.

                                Es ist ein echt tolles Leben. Weil ich bin total schwer für irgendwas zu begeistern oder mal zu motivieren, das hängt noch mit dem alten Muster zu sammen... ich will zwar was machen aber raus komm ich auch nicht, weil ich zwar was machen will, aber ich dann 1. vom langweiler blockiert werde und 2. ich es als langweilig ersehe, mit den Freunden durch die Straßen zu ziehen... da merk ich es wieder, wie wieder die Anforderungen wachsen.. dabei will ich das doch gar nicht mehr Wenn ich die Anforderungen wegschmeiße denke ich ich bin wertlos und das Leben ist noch langweiliger, weil ich immer nur zu hause rumsitze und dann dadurch denke, dass ich die andern mich nicht mögen, weil ich son langweiler bin und ständig zu hause rumsitze anstatt mal was draußen zu machen und dass deswegen dann keiner mehr Lust hat was mit mir zu machen obwohl ich doch was machen will.. ein Teufelskreis, aus dem kein entkommen scheint

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