guten Morgen die Damen, 
An sich ist es "sinnlos" über einen "Sinn" nachzudenken, beziehungsweise den "Sinn" zu suchen. Wir werden in jedem "Sinn" einen neuen finden oder einen alten wiederentdecken. Alles ist vor- und rückläufige Entwicklung durch interaktive Vernetzung. Ausnahmslos alles hängt zusammen und wirkt aufeinander. Aus einem ergibt sich etwas anderes.
Manchmal steht hinter der Suche nach dem Sinn einer Sache oder eines Vorkommnisses eine "erfolgreiche" Vermeidungsstrategie. Wenn wir über "etwas" intensiv und ausgiebig reflektieren, können wir über nichts anderes reflektieren, denn unser "Verstand" (Bewusstseinsaktivität) kann nur auf einer Ebene "denken". Ergo sind alle anderen Ebenen "ausgeschaltet", sozusagen "fern unseres Bewusstseins". Sie können nicht reflektiert werden.
Wir befinden uns dann in einer "reflektiven Sackgasse oder Einbahnstraße", die sich wie ein Ohrwurm (oder ein Tinitus) in eine Endlosschleife entwickeln kann.
Bezeichnenderweise führen uns solche reflektiven Einbahnstraßen meist (nur selten nicht) in eine Abwärtssprirale und münden oft in Lustlosigkeit, Motzigkeit, Zickigkeit, Agressivität (manchmal über Zusammenhänge in eine Krankheit) oder in einer depressiven Stimmung. Dass diese Stimmung (und natürlich auch eine Krankheit) wieder ihre Auswirkungen auf unsere Emotionen und Gedankenbahnen haben wird, ist eine logische Konsequenz.
Dasselbe Prinzip gilt auch für euphorische Phasen.
Die Frage nach dem Warum oder Wieso sollte also nicht der "Sinnfindung" dienen, sondern nach dem Wozu (dem Zweck, der Absicht, ...) forschen. Wir tun uns in der Regel schwer, uns selbst wertfrei zu analysieren und zu bewerten, weshalb es leichter für uns ist, herauszufinden, "wozu" das, was wir gerade tun oder denken, für uns "dienlich" ist (ob nützlich oder schädlich stellt sich dann heraus).
Wenn uns das gelingt, haben wir nicht nur eine weiter(ziel)führende Antwort, sondern auch den Weg aus der Sackgasse gefunden.
Allein gelingt uns das eher selten. In Begleitung oder über die Metaebene geht das (mit ein wenig frustrierender Übung
) einfacher und ist auch wirksamer.
Was meistens hilft aus einer Gedankenendlosschleife auszubrechen (heraus gerissen zu werden) und worauf wir keinen direkten Einfluss haben, ist eine "Aktivität von außen", ein lauter Knall, jemand fragt uns was und "lenkt uns ab", ein akuter Schmerz, eine Begegnung, eine kaputte Waschmachine, eine rote Ampel, ein Besuch im Forum, der lästige Shepherd mit seinen verschwurbelten Texten, ... was auch immer.

An sich ist es "sinnlos" über einen "Sinn" nachzudenken, beziehungsweise den "Sinn" zu suchen. Wir werden in jedem "Sinn" einen neuen finden oder einen alten wiederentdecken. Alles ist vor- und rückläufige Entwicklung durch interaktive Vernetzung. Ausnahmslos alles hängt zusammen und wirkt aufeinander. Aus einem ergibt sich etwas anderes.
Manchmal steht hinter der Suche nach dem Sinn einer Sache oder eines Vorkommnisses eine "erfolgreiche" Vermeidungsstrategie. Wenn wir über "etwas" intensiv und ausgiebig reflektieren, können wir über nichts anderes reflektieren, denn unser "Verstand" (Bewusstseinsaktivität) kann nur auf einer Ebene "denken". Ergo sind alle anderen Ebenen "ausgeschaltet", sozusagen "fern unseres Bewusstseins". Sie können nicht reflektiert werden.
Wir befinden uns dann in einer "reflektiven Sackgasse oder Einbahnstraße", die sich wie ein Ohrwurm (oder ein Tinitus) in eine Endlosschleife entwickeln kann.
Bezeichnenderweise führen uns solche reflektiven Einbahnstraßen meist (nur selten nicht) in eine Abwärtssprirale und münden oft in Lustlosigkeit, Motzigkeit, Zickigkeit, Agressivität (manchmal über Zusammenhänge in eine Krankheit) oder in einer depressiven Stimmung. Dass diese Stimmung (und natürlich auch eine Krankheit) wieder ihre Auswirkungen auf unsere Emotionen und Gedankenbahnen haben wird, ist eine logische Konsequenz.
Dasselbe Prinzip gilt auch für euphorische Phasen.
Die Frage nach dem Warum oder Wieso sollte also nicht der "Sinnfindung" dienen, sondern nach dem Wozu (dem Zweck, der Absicht, ...) forschen. Wir tun uns in der Regel schwer, uns selbst wertfrei zu analysieren und zu bewerten, weshalb es leichter für uns ist, herauszufinden, "wozu" das, was wir gerade tun oder denken, für uns "dienlich" ist (ob nützlich oder schädlich stellt sich dann heraus).
Wenn uns das gelingt, haben wir nicht nur eine weiter(ziel)führende Antwort, sondern auch den Weg aus der Sackgasse gefunden.
Allein gelingt uns das eher selten. In Begleitung oder über die Metaebene geht das (mit ein wenig frustrierender Übung
) einfacher und ist auch wirksamer.Was meistens hilft aus einer Gedankenendlosschleife auszubrechen (heraus gerissen zu werden) und worauf wir keinen direkten Einfluss haben, ist eine "Aktivität von außen", ein lauter Knall, jemand fragt uns was und "lenkt uns ab", ein akuter Schmerz, eine Begegnung, eine kaputte Waschmachine, eine rote Ampel, ein Besuch im Forum, der lästige Shepherd mit seinen verschwurbelten Texten, ... was auch immer.

Danke also für die Rückfrage.


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