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    Zitat von FirstSunshine Beitrag anzeigen
    Ich schätze, es kommt auch auf die "emotionale Färbung" des Gedanken an, wie die Worte wirken. Wenn ein "ich kann das nicht" mit dem entsprechenden negativen Gefühl gedacht oder ausgesprochen wird, wirkt es auch genauso "negativ"….
    Sehr gut!!! Das ist es Danke dir

    Da es für mich außer Frage steht, dass mein Unterbewusstsein nichts filtert, sondern 1:1 genau das umsetzt und liefert, was ihm aufgetragen wird,
    Die Emotion/Gefühl das –NICHT- verstärken, also die Richtung vorgeben um zu positiven oder negativen Ergebnissen führen.

    Darum hat bei mir auch „ich werde nicht mehr Rauchen“ PUNKT!!! funktioniert. Ich habe dieses NICHT mit Schmackes belegt, dem nicht mehr zu widersprechen war. Ich hatte keinerlei Zweifel, dass ich das nicht schaffen würde. Damals war so etwas wie Suggestionen noch nicht in aller Munde.

    vielen lieben Dank Sunshine, fürs auf die Sprünge helfen

    Nachtrag:
    @ spark
    danke für deine Hinweise.
    ich denke dass im meinem obigen Beitrag auch für dich meine Antwort enthalten ist.

    Kommentar


      Was ich nicht verstehe, Faszinosum, ist der Zusammenhang zwischen Deinen beiden Äußerungen:
      1.
      Eine Suggestion hat positiv zu sein. Punkt!
      Und der Hinweis, dass ein -nicht- nicht darin beinhaltet sein soll, ist sowas von überflüssig wie ein Kropf und sogar (für mich zumindest) irreführend.
      zu jener von Dir:
      2.
      Da es für mich außer Frage steht, dass mein Unterbewusstsein nichts filtert, sondern 1:1 genau das umsetzt und liefert, was ihm aufgetragen wird,
      Nach Deiner (2.) Äußerung gibt es demnach keinen Grund, eine negative Suggestion zu verwerfen. In dem erstgenannten (1.) Zitat behauptest Du das genaue Gegenteil.

      Wenn der Arzt oder die Ärztin z.B. beim Setzen der Narkose zum Patienten sagt: Sie müssen keine Angst haben, das tut nur ein bisschen weh, etc. wird das nicht 1:1 vom Gehirn des Patienten übersetzt. Im Gegenteil, es entstehen starke, negative Bilder.

      Entschuldige meine Hartnäckigkeit. Ich möchte nur sagen, ganz so einfach scheint es nicht zu sein.

      Kommentar


        @ spark
        1.Eine Suggestion hat positiv zu sein. Punkt!
        Und der Hinweis, dass ein -nicht- nicht darin beinhaltet sein soll, ist sowas von überflüssig wie ein Kropf und sogar (für mich zumindest) irreführend.

        2.Da es für mich außer Frage steht, dass mein Unterbewusstsein nichts filtert, sondern 1:1 genau das umsetzt und liefert, was ihm aufgetragen wird,
        Nach Deiner (2.) Äußerung gibt es demnach keinen Grund, eine negative Suggestion zu verwerfen. In dem erstgenannten (1.) Zitat behauptest Du das genaue Gegenteil.
        Es ist kein Widerspruch.

        Wir sind unsere Suggestionen, egal ob positiv oder negativ. Fremd-u.Eigensuggestionen
        Du erschaffst dir Aufgrund deiner Gedanken und Gefühle deine eigene Realität. Und diese Gedanken und Gefühle landen im Unterbewusstsein, welche genau das ausführt was man ihm aufträgt. Meine Umwelt ist meine Suggestionswelt.

        Sunshine´s super Hinweis mit dem "Gefühlscharatker" des NICHTS, ist das ausschlaggebende.
        Ein ich "rauche NICHT mehr", war für mich eine positive Suggestion, da ich dieses NICHT mit einer Vehement belegt habe, welche eine für mich Felsenfeste zweifelsfreie Tatsache darstellte.

        Wenn der Arzt oder die Ärztin z.B. beim Setzen der Narkose zum Patienten sagt: Sie müssen keine Angst haben, das tut nur ein bisschen weh, etc. wird das nicht 1:1 vom Gehirn des Patienten übersetzt. Im Gegenteil, es entstehen starke, negative Bilder.
        Derartige unsensible Mediziner sollten ihren Kittel an der Garderobe abgeben
        Fremd-Suggestionen, sollten von uns immer überprüft werden, ob wir sie annehmen und abspeichern wollen oder nicht.

        Entschuldige meine Hartnäckigkeit. Ich möchte nur sagen, ganz so einfach scheint es nicht zu sein.
        Da gibt es nichts zu entschuldigen.
        Es ist doch schön, den Dingen gemeinsam auf die Schliche zu kommen.

        Kommentar


          Derartige unsensible Mediziner sollten ihren Kittel an der Garderobe abgeben
          Fremd-Suggestionen, sollten von uns immer überprüft werden, ob wir sie annehmen und abspeichern wollen oder nicht.
          Bleibt noch zu sagen, dass derartige Mediziner nicht so selten sind und das, wenn jemand vor der OP schon aufgeregt und ängstlich ist, er/sie kaum eine Chance hat, das als Fremd-Suggestion zu analysieren und das Abspeichern zu verweigern.

          Kommentar


            Zitat von spark Beitrag anzeigen
            Bleibt noch zu sagen, dass

            1. derartige Mediziner nicht so selten sind und das,
            2. wenn jemand vor der OP schon aufgeregt und ängstlich ist,
            3. er/sie kaum eine Chance hat, das als Fremd-Suggestion zu analysieren und das Abspeichern zu verweigern.
            Aufzählung von mir eingefügt

            1. das ist deine Vorstellung, dein Glaube (erlebt oder nur übernommen sei mal dahingestellt), dass sie nicht so selten sind.
            Ich hatte jedenfalls mit dem OP-Team eine Menge Spaß (lachen bis zum abwinken), bevor sich mich in den Schlaf verabschiedeten

            2. der Patient hat sich selber (wie und für welchen Zweck auch immer)in diese Situation gebracht.

            3. in dem Moment vielleicht nicht, aber die ganzen Umstände können zu Erkenntnissen führen.

            Kommentar


              Ich hatte im OP auch Spaß, wir haben so gelacht, bis der Arzt sagte: Jetzt müssen Sie aber aufhören, sonst steche ich daneben.
              Es handelte sich um Spritzen, die durchs Steißbein in die Wirbelsäule gegeben wurden unter Röntgen.

              Kommentar


                Intermezzo oder Nachtrag zum "nicht, nein,...":

                Das "nicht" oder das "nein", (oder: kein, nie, usw.) oder jede "versteckte" Negation kann vom Unbewussten nicht ohne weiteres angenommen werden. Das gilt sowohl für die direkte Sprache wie auch für metaphorische Beispiele.
                Unser Denken und Handeln ist prinzipiell "nach vorn gerichtet", also grundsätzlich zielführend - ob das Ziel unserer Reflexion oder unseres Handelns (Selbsterfahrungsprozess) nun in der Vergangenheit oder in der Zukunft liegt, ob es für uns nützlich oder schädlich ist, ist vorerst irrelevant. Hier gilt der Spruch von Aufmerksamkeit und dem Fokus.
                Unsere Emotionen sind "zeitlich und thematisch" nicht geordnet, sie sind "nur" interaktiv vernetzt" und grundsätzlich trigger-empfindlich-ausgerichtet: sie stehen quasi "auf Abruf zur Verfügung" und treten nach unserem Empfinden willkürlich auf.

                Wie im Alltag auch, ist auch im Selbstgespräch (Reflexion) oder in einer (Selbst)Intervention die direkte (auch die innere) Sprache immer zielführend. Eine Negation unterbricht quasi die "Forwärtskette" und wirft den Gedankengang meist um einiges zurück. Ein "nicht" oder ein anderes negierendes Wort "hemmen" somit den ohnehin schon durch Emotionen stark gelenkten und beeinträchtigten forwärtsstrebenden Denkfluss.

                Gegebenenfalls und je nach seelischem Gepäck des Klienten - wenn gezielt eingesetzt - unterstützen sie wie ein Paradoxon allerdings auch genau das, was angepeilt wird.

                Simples Beispiel:
                Um jemand, der von sich glaubt, es "sei nicht schön" an seinem narzisstischen Anteil zu triggern, kann man im Rahmen einer Trance durchaus an bestimmten Stellen mit betonten Negierungen arbeiten: Nein, du bist nicht schön! in leicht provokativer Weise behauptet. Der (jedem eigene) narzisstische Anteil wird provoziert und das "Nein ...nicht" erfüllt somit seinen Zweck. Niemand will hässlich sein, ...

                In einer Hypnose kann die Negation durchaus zweckmäßig sein, wenn sie - wie spark schon andeutete - von einem entsprechenden Bild-Denken begleitet wird oder über Wort-Fühl-Spielereien die Persönlichkeitsanteile anspricht. (Das Unbewusste spricht gefühlt in Bildern zu uns, nicht in grammatischen Konstruktionen. Das Unbewusste hat nur eine sehr schwache Syntax)

                Eine einfach so als Negation "hingesagte" Aussage/Befehl/Suggestion/Motivation/... findet im Unbewussten derart viele Triggerpunkte, dass es "sich im ersten Moment seiner Hände keine Rat weiss" und über die Funktion (das Volumen) des Vorbewussten entweder komplett "freie Bahn" ansagt (was im schlimmsten Fall in einer Überfrachtung des Denkapparats mündet) oder das "Durchschlüpfen" der Information mittels Widerständen abblockt, oder zensiert.

                Kurz: grundsätzlich soll die Negation in einer "nachforschenden" Trance (Reise in die Kindheit, in ein Trauma, in eine Angst, ...) vermieden werden, wie auch jede negierende Wort- und Satzwahl. Sie verkomplizieren "den Umgang mit der Quelle" des gesuchten Themas und wecken vor allem Widerstände.


                Anmerkung:
                Jemand in Trance zu versetzen ist nicht unbedingt schwierig. Mit jemandem in Trance "zielführend" zu reden ist ein völlig anderes Thema und kann bei unsachlicher (laienhafter) Handhabung (pseudo-therapeutisches Geplapper) nachhaltige Konsequenzen haben. Worst case: Retraumatisierung, unbeabsichtigte Übertragungen und Introjektionen, Erinnerungsverfälschung/veränderung, als Konsequenz möglicherweise eine Überfrachtung des Neo-Cortex und des Limbischen Systems mit anschließender "Erstarrung" > Muskelverspannungen, Magen-Darm-Aktivitäten, ... und und und.
                Nichts wirkt nur in eine Richtung!!



                Zitat von Faszinosum
                Da es für mich außer Frage steht, dass mein Unterbewusstsein nichts filtert, sondern 1:1 genau das umsetzt und liefert, was ihm aufgetragen wird,
                Hmm, Wir sind nur sehr begrenzt, wenn überhaupt in der Lage unserem Unbewussten "etwas aufzutragen", geschweige denn zu "befehlen was es für uns umsetzen soll".
                !!Das Unbewusste setzt nichts um!! Dazu haben wir unser Bewusstsein. Wenn ich es mal grob vereinfache, ist das Unbewusste "lediglich ein Sack voller Flöhe, die dich pieksen, wenn du sie reizt". Diese Flöhe sind "einfach nur da" und erhalten sich durch ihre Vernetzung/Interdependenz.
                Manchmal schlüpfen sie - wenn sie gerreizt wurden - durch den "geschnürten engen Hals des Sacks" (Vorbewusstes) ins Bewusstsein.

                Ich hatte das Vorbewusste erwähnt. Dazu der Altmeister, dessen These noch immer gültig ist.

                Das Vorbewusste wurde von Sigmund Freud als drittes System im Verbund mit dem Unbewussten und dem Bewusstsein eingeführt. Nach Freud begreift das Vorbewusste – hier vereinfacht dargestellt – die Inhalte oder Emotionen, „die uns quasi auf der Zunge liegen“, uns jedoch „nicht einfallen wollen“. Freud definierte das Vorbewusste als drittes System, sozusagen als Übergangsbereich zwischen dem Unbewussten und dem Bewusstsein. Das Vorbewusste ist nach Freud eine zensierende Schwelle, auf der Inhalte aus dem Unbewussten nach einer gewissen Prüfung ins Bewusstsein gelangen können.

                „Wir lernen …, dass ein latenter oder unbewusster Gedanke nicht notwendigerweise schwach sein muss (…). Wir waren gewohnt zu denken, dass jeder latente Gedanke dies infolge seiner Schwäche war und dass er bewusst wurde, sowie er Kraft erhielt. Wir haben nun die Überzeugung gewonnen, dass es gewisse latente Gedanken gibt, die nicht ins Bewusstsein eindringen, wie stark sie auch sein mögen. Wir wollen daher die Gedanken der ersten Gruppe vorbewusst nennen, während wir den Ausdruck unbewusst (im eigentlichen Sinn) für die zweite Gruppe reservieren. (…) Der Ausdruck unbewusst erhält jetzt eine erweiterte Bedeutung. Er bezeichnet nicht bloß latente Gedanken im Allgemeinen, sondern besonders solche mit einem bestimmten dynamischen Charakter, nämlich diejenigen, die sich trotz ihrer Intensität und Wirksamkeit dem Bewusstsein fernehalten. (…)“
                [ Freud 1912 – Psychologie des Unbewussten]


                Das Vorbewusste umfasst alle psychischen Prozesse und Inhalte, die dem Bewusstsein entgehen, ohne dafür zwingend und gänzlich unbewusst zu sein. Das Vorbewusstsein fungiert in einem gewissen Sinn als Schwelle zwischen dem Unbewussten und dem Bewusstsein und filtert die Informationen, die vom Unbewussten ans Bewusstsein weitergegeben werden sollen.

                „Es ist dem Erzeugnis des wirksamen Unbewussten keineswegs unmöglich, ins Bewusstsein einzudringen, aber zu dieser Leistung ist ein gewisser Aufwand von Anstrengung notwendig. Wenn wir es an uns selbst versuchen, erhalten wir das deutliche Gefühl einer Abwehr, die bewältigt werden muss, und wenn wir es bei einem Patienten hervorrufen, so erhalten wir die unzweideutigsten Anzeichen von dem, was wir Widerstand dagegen nennen.““
                [Freud 1912 – Psychologie des Unbewussten]


                __________________

                Nein, ich hatte den Zeigefinger nicht erhoben und wollte auch niemand bevormunden oder als dumm abkanzeln. (Für diejenigen, die das immer wieder gerne anführen)
                Zuletzt geändert von Shepherd; 17.02.2017, 12:04. Grund: Fehler und Ergänzung

                Kommentar


                  Zitat von spark Beitrag anzeigen
                  ... wenn jemand vor der OP schon aufgeregt und ängstlich ist, er/sie kaum eine Chance hat, das als Fremd-Suggestion zu analysieren und das Abspeichern zu verweigern.
                  Stimmt. Er ist per se durch seine eigene Angst oder Vorstellung schon so gut wie ausgelastet oder überfrachtet.
                  In dem Zustand kannst du analytische und konstruktive Selbstreflexion vergessen. Denken wird dann allenfalls zu einem verwirrenden oder "herunterziehenden" Grübeln und wird dich höchstens noch tiefer in die (meist unbewusst hervorgerufene) Opfer- oder Leidensrolle quetschen.
                  Zuletzt geändert von Shepherd; 17.02.2017, 12:28. Grund: Ergänzung

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                    Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen

                    Zitat von Faszinosum
                    Da es für mich außer Frage steht, dass mein Unterbewusstsein nichts filtert, sondern 1:1 genau das umsetzt und liefert, was ihm aufgetragen wird,

                    Hmm, Wir sind nur sehr begrenzt, wenn überhaupt in der Lage unserem Unbewussten "etwas aufzutragen", geschweige denn zu "befehlen was es für uns umsetzen soll".
                    !!Das Unbewusste setzt nichts um!! Dazu haben wir unser Bewusstsein. Wenn ich es mal grob vereinfache, ist das Unbewusste "lediglich ein Sack voller Flöhe, die dich pieksen, wenn du sie reizt". Diese Flöhe sind "einfach nur da" und erhalten sich durch ihre Vernetzung/Interdependenz.
                    Manchmal schlüpfen sie - wenn sie gerreizt wurden - durch den "geschnürten engen Hals des Sacks" (Vorbewusstes) ins Bewusstsein.
                    Ich denke, hier reden wir vermutlich aneinander vorbei und meinen doch das Gleiche.
                    Das Unterbewusstsein oder Inneres Selbst ist es, welches uns das liefert/widerspiegelt, was von uns, aufgrund unseres freien Willen, an Glaubenssätzen (permanenten Suggestionen) gehegt und gepflegt wird.

                    Der Sack voll Flöhe ist es doch, der entfloht werden soll.
                    Was entfloht gehört, zeigt sich mir an hand dessen, was mir nicht gefällt, wo ich Probleme mit habe.
                    Diese kann ich, wenn ich mir dessen bewusst bin, durch Suggestionen verändern und mein Unterbewusstsein mein inneres Selbst "liefert" die Veränderung, so wie sie mir die diversen Flöhe auch geliefert hat.
                    Es liefert, was ich aufgrund meiner mir erteilten Suggestionen gebe.

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                      Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
                      1. das ist deine Vorstellung, dein Glaube (erlebt oder nur übernommen sei mal dahingestellt), dass sie nicht so selten sind.
                      Das ist weder meine "Vorstellung", noch mein Glaube, sondern meine Erfahrung.
                      Und "erlebt oder nur übernommen sei mal dahingestellt" empfinde ich als ziemlich überheblich.

                      Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
                      Ich hatte jedenfalls mit dem OP-Team eine Menge Spaß (lachen bis zum abwinken), bevor sich mich in den Schlaf verabschiedeten
                      Das freut mich für Dich.

                      Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
                      2. der Patient hat sich selber (wie und für welchen Zweck auch immer)in diese Situation gebracht.
                      Klingt für mich sehr nach "selber schuld" und nach wenig Mitgefühl. Meinst Du nicht, das die Patienten, aus welchem Grund auch immer sie im OP landen und/oder einen nicht sehr sensiblen Arzt haben, trotzdem unser Mitgefühl haben sollten?

                      Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
                      3. in dem Moment vielleicht nicht, aber die ganzen Umstände können zu Erkenntnissen führen.
                      Ja, alles führt auf irgendeine Art zu Erkenntnissen, welcher Art auch immer.

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                        Darf ich euch bitten, euer Thema jetzt auszulagern, vielleicht in den Philosophie- oder in den Denkbereich?

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                          Ich habe fertig.

                          Kommentar


                            Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
                            Ich denke, hier reden wir vermutlich aneinander vorbei und meinen doch das Gleiche.
                            Das ist was die Terminologie anbelangt ziemlich sicher. Kläre wir es also auf.
                            Das Unterbewusstsein oder Inneres Selbst ist es, welches uns das liefert/widerspiegelt, was von uns, aufgrund unseres freien Willen, an Glaubenssätzen (permanenten Suggestionen) gehegt und gepflegt wird.
                            Aufgrund unseres freien Willens ?!? > nur zum Teil, einem vergleichsweise geringen Teil. Das Bewusstsein, das den freien Willen "beherbergt" ist quantitativ und kräftemäßig (sein Einfluß) im Vergleich zum Unbewussten nur eine Nussschale auf einem Ozean.
                            Der freie Wille (unsere Entscheidungsfähigkeit) kann keine unbewussten und keine kollektiv-unbewussten Inhalte "abrufen" oder über sie entscheiden.

                            Ich weiss nicht genau, was du unter "Suggestion" und "suggerieren" verstehst.

                            Auch das "innere Selbst" ist ein Begriff, der missverständlich sein kann, je nachdem wie man ihn interpretiert. Das Unbewusste beispielsweise ist nach meinem Verständnis die Summe von allen Emotionen und daraus resultierenden Motivationen, die wir zeitlebens entweder erworben oder selbst erfahren haben. Hinzu kommt der Fundus des kollektiven Unbewussten, der über uns und unser Denken und Handeln mitbestimmt, sozusagen als "Kondensat aller denkbaren Erfahrungen und Lernprozesse nebst Verhaltensweisen, die der Mensch und vor ihm der Primat und vor dem das Tier gemacht haben."
                            Ich weiß beim besten Willen nicht, wie du diese ganze "unbewusste Regie" erstmal ordnen und dann sozusagen mittels Suggestionen "kontrollieren" könntest, beziehungsweise nach Wunsch abrufen könntest.
                            Sie können "motiviert" (getriggert) und gelockt werden. "Entscheiden" tun sie selbst, ob sie "kommen und dem Bewusstsein folgen wollen, oder nicht" > bildhaft ausgedrückt.

                            Der Sack voll Flöhe ist es doch, der entfloht werden soll.
                            Was entfloht gehört, zeigt sich mir an hand dessen, was mir nicht gefällt, wo ich Probleme mit habe.
                            Unter "ent-flohen" verstehe ich dich, als müssten/sollten diese Flöhe (die dir nicht gefallen) entfernt/eliminiert oder dergleichen werden.
                            Diese kann ich, wenn ich mir dessen bewusst bin, durch Suggestionen verändern ...
                            Ok, mit verändern bin ich einverstanden
                            und mein Unterbewusstsein mein inneres Selbst "liefert" die Veränderung,...
                            Hmm, sagen wir so: es gestaltet sich teilweise neu, durch die Veränderung. "Liefern" tut das UBW nur auf Trigger.
                            so wie sie mir die diversen Flöhe auch geliefert hat.
                            Mmja.
                            Es liefert, was ich aufgrund meiner mir erteilten Suggestionen gebe.
                            Bevor ich darauf antworte, bitte ich dich nochmal um eine Definition dessen, was du unter Suggestion verstehst.

                            lG

                            @ Bonny

                            Kann ich verstehen. Wenn du noch ein bisschen Geduld hast ?? Wir sind hier meiner Meinung nach gleich fertig. Ansonsten müssten verschiedene Beiträge selektiv mit verschoben werden. Ob die Moderation uns das regelt?? *malfreundlichbittendhinüberschielt*

                            Kommentar


                              Geduld ist meine große Stärke!

                              Kommentar


                                @ spark

                                Zitat von Faszinosum
                                1. das ist deine Vorstellung, dein Glaube (erlebt oder nur übernommen sei mal dahingestellt), dass sie nicht so selten sind.
                                Das ist weder meine "Vorstellung", noch mein Glaube, sondern meine Erfahrung.
                                Okay, dann hast du es schon selber so erfahren. Einmal, zweimal, wie oft? Immer?
                                Es ist deine ganz persönliche Erfahrung.
                                Und deine Behauptung, dass das gar nicht so selten vorkommt ist mEn eine Beeinflussung, eine Suggestion, welche bei ängstliche Personen ein aufhorchen hervorrufen kann, mit der Vorstellung, dass es ihnen auch so ergeht.
                                Und "erlebt oder nur übernommen sei mal dahingestellt" empfinde ich als ziemlich überheblich
                                Wo ist daran was überheblich.
                                Es ist eine Aussage, welche zweierlei Möglichkeiten aufzeigt.
                                Entweder, unsensible Ärzte selber erlebt oder aber, nur davon gehört.



                                Zitat von Faszinosum
                                2. der Patient hat sich selber (wie und für welchen Zweck auch immer)in diese Situation gebracht.
                                Klingt für mich sehr nach "selber schuld" und nach wenig Mitgefühl. Meinst Du nicht, das die Patienten, aus welchem Grund auch immer sie im OP landen und/oder einen nicht sehr sensiblen Arzt haben, trotzdem unser Mitgefühl haben sollten?
                                Mitgefühl habe ich! Was aber an der Tatsache nichts ändert, dass kein anderer den Patienten dort hingebracht hat, wo er sich gerade befindet. Nämlich er selbst. Er ist in diesem OP gelandet, weil er aufgrund seiner Entscheidungen den Weg dorthin eingeschlagen hat.


                                Zitat von Faszinosum
                                3. in dem Moment vielleicht nicht, aber die ganzen Umstände können zu Erkenntnissen führen
                                Ja, alles führt auf irgendeine Art zu Erkenntnissen, welcher Art auch immer.
                                Eben.

                                Vielleicht komme ich auch deshalb für den einen oder anderen überheblich rüber, weil ich Alles inzwischen sehr nüchtern betrachten kann.




                                @ Shepherd

                                Zitat:
                                Das Unterbewusstsein oder Inneres Selbst ist es, welches uns das liefert/widerspiegelt, was von uns, aufgrund unseres freien Willen, an Glaubenssätzen (permanenten Suggestionen) gehegt und gepflegt wird.
                                Aufgrund unseres freien Willens ?!? > nur zum Teil, einem vergleichsweise geringen Teil.
                                Das Bewusstsein, das den freien Willen "beherbergt" ist quantitativ und kräftemäßig (sein Einfluß) im Vergleich zum Unbewussten nur eine Nussschale auf einem Ozean.
                                Was für dich das Unbewusste ist, bezeichne ich als Unterbewusstsein/inneres Selbst. Und dein Bewusstsein ist für mich, was ich als Wachzustand/Wachbewusstsein bezeichne.
                                Der freie Wille (unsere Entscheidungsfähigkeit) kann keine unbewussten und keine kollektiv-unbewussten Inhalte "abrufen" oder über sie entscheiden.
                                Nun ja, es ist mein freier Wille, ob ich Informationen aus dem Unterbewusstsein durch Kontemplation/Meditation/Trance hochholen möchte. Es kommt darauf an, ob ich offen genug bin, um in diese Regionen vordringen zu können. Ob ich da hinkomme, ist eine andere Frage. Mit etwas Übung geht es aber.

                                Ich weiss nicht genau, was du unter "Suggestion" und "suggerieren" verstehst.
                                Suggestion ist nichts anderes als Selbsthypnose. Der ganze zum Teil bewusste, aber auch unbewusst Gedankenstrom, welcher permanent vorhanden ist.
                                Aus welchen Gründen bekommt man von Therapeuten Suggestionen/Affirmationen, welche man sich sagen soll? Um seinen bisherigen Vorstellungen und Gedanken eine andere Richtung zu geben.
                                Bsp. Hat man als Kind immer wieder gehört: du bist faul. Hat man dies suggeriert bekommen. Letztendlich wurde es geglaubt und suggeriere sich mit diesem Gedanken, wie mit einem Mantra –ich bin faul- fortwährend selber. und dann fragt man sich, wieso man nicht aus den Puschen kommt und keine Lust zu was auch immer hat.
                                Das Kind war nicht faul, es wurde ihm nur eingeredet. Und später hat es sich das dann selbst eingeredet.


                                Auch das "innere Selbst" ist ein Begriff, der missverständlich sein kann, je nachdem wie man ihn interpretiert. Das Unbewusste beispielsweise ist nach meinem Verständnis die Summe von allen Emotionen und daraus resultierenden Motivationen, die wir zeitlebens entweder erworben oder selbst erfahren haben.
                                Ja
                                Hinzu kommt der Fundus des kollektiven Unbewussten, der über uns und unser Denken und Handeln mitbestimmt,
                                Jein. Ja, wenn wir dem Denken und Handeln des Kollektiven uneingeschränkt zustimmen. Nein, wenn wir nicht jeden Blödsinn glauben und nachplappern, was uns vorgegaukelt wird und uns unsere eigenen Gedanken machen.
                                sozusagen als "Kondensat aller denkbaren Erfahrungen und Lernprozesse nebst Verhaltensweisen, die der Mensch und vor ihm der Primat und vor dem das Tier gemacht haben."
                                Da habe ich eine andere Ansicht zu.
                                Ich weiß beim besten Willen nicht, wie du diese ganze "unbewusste Regie" erstmal ordnen und dann sozusagen mittels Suggestionen "kontrollieren" könntest, beziehungsweise nach Wunsch abrufen könntest
                                Es geht doch gar nicht darum, dass ich "alles" abrufen möchte.
                                Es geht darum, dass ich das ändern möchte, was in meiner Macht steht zu ändern. Der Weg der Veränderung beginnt bei mir und nicht beim Nachbarn oder sonst wo.
                                Wenn mir etwas nicht gefällt habe ich den freien Willen mir Gedanken über das Problem zu machen. Meine Gedanken und Ansichten zu verändern (nicht die des Nachbarn). Wenn ich mich verändere, verändert sich automatisch auch mein Umfeld (mitsamt dem Nachbarn). Diese bei mir herbeigeführten Veränderungen zieht ihre Kreise. So, wie wenn man einen Stein ins Wasser wirft.
                                Inwieweit mein Verändern zum Großen Gefüge beiträgt kann ich nicht sagen. Es trägt aber dazu bei, da alles miteinander verbunden ist.
                                Wir leben jeweils in einer bestimmten Zeitepoche in der wir unsere Aufgaben/Herausforderungen haben um an der Veränderung zum positiven beizutragen.
                                Sie können "motiviert" (getriggert) und gelockt werden. "Entscheiden" tun sie selbst, ob sie "kommen und dem Bewusstsein folgen wollen, oder nicht" > bildhaft ausgedrückt.
                                Zitat:
                                Der Sack voll Flöhe ist es doch, der entfloht werden soll.
                                Was entfloht gehört, zeigt sich mir an hand dessen, was mir nicht gefällt, wo ich Probleme mit habe.
                                Unter "ent-flohen" verstehe ich dich, als müssten/sollten diese Flöhe (die dir nicht gefallen) entfernt/eliminiert oder dergleichen werden.
                                Ja. Probleme möchte ich nicht hegen und pflegen. Probleme wollen gelöst werden, will ich gelöst haben.

                                Zitat: Diese kann ich, wenn ich mir dessen bewusst bin, durch Suggestionen verändern ...
                                Ok, mit verändern bin ich einverstanden
                                Zitat: und mein Unterbewusstsein mein inneres Selbst "liefert" die Veränderung,...
                                Hmm, sagen wir so: es gestaltet sich teilweise neu, durch die Veränderung. "Liefern" tut das UBW nur auf Trigger.
                                Was auch sonst. Bei dem was gefällt, fällt der Trigger nicht auf. Was nicht gefällt, stellt ein Problem dar und der Trigger breitbeinig mitten im Raum, der verändert werden will.

                                [quote]
                                Zitat: so wie sie mir die diversen Flöhe auch geliefert hat.
                                Mmja.

                                Zitat: Es liefert, was ich aufgrund meiner mir erteilten Suggestionen gebe.
                                Bevor ich darauf antworte, bitte ich dich nochmal um eine Definition dessen, was du unter Suggestion verstehst.
                                s.o. wenn ich mir sage ich bin so und so, und denke der ist so und so, die Welt ist so und so und hat so und so zu sein; dann spiegelt sich dieses so und so um es mir aufzuzeigen, was ich von mir und von dem und von der Welt halte, wie ich zu den Dingen stehe und sie sehe. Meine ganz persönliche Welt


                                @ Bonny
                                danke für deine Riesengeduld

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