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    Wir selber versuchen zwar, ausreichend Abstand zu halten, aber wie du schon sagst wird die Lücke dann gern von einem Überholer aufgefüllt und man muss den Abstand neu herstellen.

    Außerdem passiert es leider ziemlich oft, dass uns hinten jemand an der Stroßstange klebt (obwohl wir normalerweise etwas über der vorgeschriebenen Geschwindigkeit fahren, also nicht zu langsam). Das finde ich genauso gefährlich - manchmal fahren wir sogar kurz raus, um den Drängler vorbeizulassen (der dann wie ein aufgeregtes Insekt vorbei saust).

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      Ein anderes häufiges Problem auf Landstraßen sind die Fahrer, die den Mittelstreifen nicht beachten. Sobald vorübergehend kein Gegenverkehr ist, fahren sie über den Mittelstreifen. Wenn man so einem Auto in einer Kurve begegnet, kommt es immer zu Schrecksekunden und hektischen Ausweichmanövern.

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        Wobei das "aufgeregte Insekt" zu meiner großen Freude spätestens beim nächsten Aufenthalt feststellen muss, dass es durch seine Fahrweise keinen Meter gewonnen hat, weil wir z.B. in der Reihe daneben bereits wieder vor ihm stehen.

        Bei meinem Mann verstehe ich es allein deshalb nicht, weil wir uns ja auf einer Urlaubsreise befinden und nicht darauf angewiesen sind, zu einem bestimmten Termin an irgend einem Ort zu sein. Urlaub heißt für mich Entspannung, das trifft auch auf die Fahrt zu - für mich.

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          Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
          Bei meinem Mann verstehe ich es allein deshalb nicht, weil wir uns ja auf einer Urlaubsreise befinden und nicht darauf angewiesen sind, zu einem bestimmten Termin an irgend einem Ort zu sein. Urlaub heißt für mich Entspannung, das trifft auch auf die Fahrt zu - für mich.
          Das fällt mir auch auf, dass viele Urlaubsreisende trotz Urlaub und fehlendem Zeitdruck immer so fahren, als ob sie zu einem dringenden Termin müssten. Jeder Langsamfahrer vor einem wird zum Ärgernis aufgebauscht, obwohl es doch völlig egal sein könnte, ob man deswegen 15 Minuten später irgendwo ankommt.

          Deswegen zanken wir uns auch oft, weil ich gar nicht verstehen kann, warum man sich da jetzt aufregen muss. Ich sage dann "Aber schau doch mal, wie schön es hier gerade ist. Wir müssen nicht schnell fahren, lass uns einfach mal ein paar Minuten gemütlich hinterher tuckern". Meistens fruchtet das aber nicht...

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            Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
            Wobei das dicht Herantreten höchstens unangenehm, aber in der Regel nicht gefährlich ist. Dichtes Auffahren kann aber sehr rasch in einem Crash enden, sobald irgendetwas Unvorhergesehenes passiert.
            Was ich dabei immer nicht verstehe ist, wieso man seinen Fokus auf „ungelegte“ Eier lenkt. Das nenne bezeichne ich als Angst, kein Vertrauen in sich, sein tun und sein Umfeld zu haben.

            Ich gehe automatischen mit der Vorstellung an den Start, dass ich zufrieden dort ankomme wo ich hin will.

            Sollte „unvorhergesehen“ Etwas geschehen, dann war ich selbst diejenige, die sich in diese Lage gebracht hat. Ich war zu der Zeit an jenem Ort um mich in diese spezielle „Auseinandersetzung“ (und zwar mit mir selbst) zu bringen.
            Da können die anderen drängeln und rasen wie sie wollen. „Ich“ war zur Stelle!

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              Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
              Wobei das "aufgeregte Insekt" zu meiner großen Freude spätestens beim nächsten Aufenthalt feststellen muss, dass es durch seine Fahrweise keinen Meter gewonnen hat, weil wir z.B. in der Reihe daneben bereits wieder vor ihm stehen.

              Bei meinem Mann verstehe ich es allein deshalb nicht, weil wir uns ja auf einer Urlaubsreise befinden und nicht darauf angewiesen sind, zu einem bestimmten Termin an irgend einem Ort zu sein. Urlaub heißt für mich Entspannung, das trifft auch auf die Fahrt zu - für mich.
              Das bezeichne ich als individuelle Lebenseinstellung. Der eine ist ein Trödler, der andere ein Flotter.

              Mir ist es egal ob ich früher oder später ankomme. Das einzige was ich nicht mag ist, wenn jemand vor mir hertrödelt und mich in meiner Art, mein Tempo zu leben, einschränkt.

              Andererseits bin ich mitunter auch wieder ein Trödler für andere, welche noch schneller unterwegs sind wie ich.

              Jeder hat und lebt eben sein individuelles Tempo

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                Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
                Was ich dabei immer nicht verstehe ist, wieso man seinen Fokus auf „ungelegte“ Eier lenkt. Das nenne bezeichne ich als Angst, kein Vertrauen in sich, sein tun und sein Umfeld zu haben.
                Andere wiederum nennen diese "ungelegten Eier" Voraussicht. Gerade bei der Gefahr eines Crashs durch ein dicht auffahrendes Auto lasse ich es nur ungern drauf ankommen.

                Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
                Sollte „unvorhergesehen“ Etwas geschehen, dann war ich selbst diejenige, die sich in diese Lage gebracht hat. Ich war zu der Zeit an jenem Ort um mich in diese spezielle „Auseinandersetzung“ (und zwar mit mir selbst) zu bringen.
                Das ist aber nicht realistisch, denn niemand kann zuvor, bevor er aus dem Haus geht, abschätzen, welche Ereignisse ihn möglicherweise an einer bestimmten Stellen erwarten werden. Insofern hat sich auch normalerweise niemand absichtlich in eine bestimmte Lage gebracht, die später zu einem Unfall führt.

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                  Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen

                  Sollte „unvorhergesehen“ Etwas geschehen, dann war ich selbst diejenige, die sich in diese Lage gebracht hat. Ich war zu der Zeit an jenem Ort um mich in diese spezielle „Auseinandersetzung“ (und zwar mit mir selbst) zu bringen.
                  Wenn Solipsist so fährt, wie er fährt, hat er diese Auseinandersetzung vielleicht nicht so dringend nötig wie andere, die riskanter fahren.

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                    Solipsist, das hängt von der persönliche Seinsauffassung ab.

                    Selbsterfüllende Prophezeiung!

                    Je mehr man in Ängsten lebt, um so sicherer kann man sein, dass sich diese erfüllen werden.

                    Opfer - Täter Übereinkommen.

                    Mit Vertrauen lebt es sich besser, als mit ständigen Damoklesschwertern die man sich über seinem Haupte verängstigt produziert, was alles "vielleicht" passieren könnte und sich dadurch an einem erfüllten Leben hindert.

                    Ist aber nur meine Lebenseinstellung.
                    Ich will dir deine vorläufigen, imaginären Unfälle nicht absprechen.

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                      Das würde dann bedeuten, dass alle im Straßenverkehr Getöteten damit gerechnet haben, als sie sich zu ihrer letzten Fahrt ins Auto gesetzt haben?

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                        Zitat von spark Beitrag anzeigen
                        Wenn Solipsist so fährt, wie er fährt, hat er diese Auseinandersetzung vielleicht nicht so dringend nötig wie andere, die riskanter fahren.
                        Vielleicht ist es auch gerade das vermeintlich "vorsichtige" welches einen in dies Lage bringt.
                        Es gibt nicht nur "Zusammenstöße" (ein aneinander geraten) zwischen "Riskanten" was auch immer.

                        Ein Geben und Nehmen.

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                          Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
                          Je mehr man in Ängsten lebt, um so sicherer kann man sein, dass sich diese erfüllen werden.
                          Das wiederum kann ich bisher nicht bestätigen. Meine Ängste führen zumindest manchmal zu einem vielleicht etwas vorsichtigeren Verhalten, das mir andererseits möglicherweise schon Unfälle erspart hat.

                          Jedenfalls hatte ich bisher noch keinen Unfall, an dem ich beteiligt war (weder als Verursacher noch als Opfer).

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                            Ich denk jetzt mal speziell an den Autofahrer, der beim Wettrennen von 2 Rasern zu Tode kam.

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                              Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
                              Vielleicht ist es auch gerade das vermeintlich "vorsichtige" welches einen in dies Lage bringt.
                              Würdest du sagen, dass riskantes Autofahren besser vor Unfällen schützt, als (sagen wir) umsichtiges und rücksichtsvolles Fahren?

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                                Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                                Das würde dann bedeuten, dass alle im Straßenverkehr Getöteten damit gerechnet haben, als sie sich zu ihrer letzten Fahrt ins Auto gesetzt haben?
                                Bewusst wissen wir nicht, wann wir uns verabschieden.
                                Meine Aussage geht dahin, dass ich vor allem Angst haben kann, was ich tute, denn in allem Tun kann meine letzte Sekunde geschlagen haben.

                                Wie sie sich mit ihren persönlichen "Herausforderungen" auseinander setzten ist eine individuelle Vorliebe mE.

                                Man kann auch von der Leiter stürzen, die Kellertreppe runter, einen Herzinfarkt bekommen, ermordet werden........

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