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    Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
    Wenn ihr im Forum auf einen Beitrag antwortet, unterscheiden sich dann eure Antworten, je nachdem, wem ihr antwortet?
    Ja natütlich! Ich unterhalte mich hier mit Personen, die einen individuellen Hintergrund haben oder denen ich mehr oder weniger nah stehe. Das beeinflusst natürlich Wortwahl und "Tonfall". Nicht anders als im realen Leben, in dem ich auch nicht auf alle Menschen gleich reagiere, nur weil sie mir zufällig "im gleichen Raum" begegnen.

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      Sehe ich wie FirstSunshine.

      Im Laufe der Zeit macht man sich,
      auf Grundlage der unterschiedlichen Postings hier,
      ein Bild der Forumels,
      und antwortet dann individuell.

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        Oft antworte ich auf den ersten Beitrag, wenn z.B. nach etwas gefragt wird.

        Bei manchen Forumels hier überlege ich schon, ob ich überhaupt antworte, vor allem, wenn ich das Gefühl habe, dass sie mich nicht mögen, denn dann kann jedes noch so lieb gemeinte Statement schnell zum Streitpunkt werden.

        Im Allgemeinen schaue ich also schon nicht nur nach dem Thema oder dem Inhalt, sondern auch nach dem Verfasser. Bei manchen formuliere ich vorsichtiger, bei anderen nicht. Bei neuen Forumels ist es am einfachsten für mich, die haben sich über mich noch keine Meinung gebildet.

        Condor

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          Kann deine Überlegungen zum Verfassen von Antworten,
          Condor,
          sehr gut nachvollziehen.

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            Ich schaue immer nach dem Verfasser und passe Formulierungen teils sogar an.

            Inhalt und Verfasser komplett voneinander trennen zu wollen finde ich ehrlich gesagt ein wenig naiv ; in etwa so wie wenn man Körper iund Seele völlig voneinander getrennt betrachten würde.

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              Bis zu einem gewissen Grad habt ihr Recht.
              Wenn wir uns aber rein sachlich auseinandersetzen, müsste es jedoch letztendlich egal sein, auf wen wir antworten, denn die Sache an sich ändert sich ja nicht, oder doch?
              Ich denke in diesem Zusammenhang z.B. an politische Diskussionen, an die Rechtschreibreform oder an rechtliche Zusammenhänge.

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                Also für die - nach meinem Dafürhalten klitzekleine Menge an - "rein" sachlichen Themen mag das zutreffen.

                Aber meist ist man ja auch bei Sachthemen irgendwie "involviert", zum Beispiel weil das Thema einem besonders am Herzen liegt oder weil es Auswirkungen hat, die man "emotional" sieht. Gerade politische Diskussionen werden selten sachlich geführt. Da kommt es ja immer auf die Proritäten an, die man setzt - und die können je nach Gesprächspartner diametral zueinander sein.

                Ich hatte mal einen Mathelehrer, der ehrlich enttäuscht war, dass man mit uns Schülern nicht über Mathematik philosophieren könne. Philosophieren über Mathematik! In meinen Augen gibt es kein "rein sachlicheres" Thema als Mathematik! Und doch gibt es Leute, die das offensichlich anders sehen.

                Meine Meinung oder Kenntnis zu einem Sachthema, die ich äußere, verändert sich sicher nicht (höchstens im Laufe der Diskussion), egal wem ich antworte, aber die Art und Weise, wie ich sie ausdrücke (und ob überhaupt), hat für mich auch mit der Person zu tun.

                Gerade bei Rechtsthemen kann es mich wahnsinig machen, wenn jemand seine komplette Argumentation auf einen falsch ausgelegten Rechtsbegriff aufbaut und um's Verrecken nicht glauben will, dass die durch Gesetz oder Rechtssprechung festgelegte und hundertmal bestätigte Definition tatsächlich "die echte" sein soll und nicht seine ganz persönliche, die die ganze Rechtslage doch so wunderbar revolutionär verändern könnte. Auf so eine Person reagiere ich anders als auf jemaden, der sich "den Fakten" anschließt (die anscheinend nicht für jeden Fakten darstellen).

                Sobald Du auf (mindestens) zwei "rein sachliche" Menschen stößt, wirst Du eine rein sachliche Unterhaltung finden. Vorher nicht.

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                  Ein Doppelflügelfenster im Wohnzimmer geputzt. Mit dem linken Arm.
                  Hat gut geklappt, ist jedenfalls sauber und blitzt. Gardinen wasche ich später, ich muss langsam machen, damit ich mich nicht wieder übernehme.

                  Kommentar


                    Wie machst du das mit dem langsam-machen? Kettest du dich an den Tisch an oder rauchst du ne Schachtel mehr?

                    Wenn ich mir sage, ich kann langsam machen, ich habe Zeit, dann geht die Zeit ratz-fatz um und ich habe nichts geschafft.

                    Vor allem, wenn meine Partnerin da ist oder wieder kommt, gerate ich unter starken Druck, etwas geschafft haben zu müssen.

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                      Schwierig zu beantworten.
                      Ich hetze nicht, bleibe länger beim Kaffee sitzen und konzentriere mich nur auf das, was ich gerade tue.
                      Sicher hätte ich die Gardinen gerne auch gewaschen, aber ich wusste, das überanstrengt mich, Leiter hoch und runter, Arme strecken bzw. den linken Arm, denn den rechten bekomme ich nicht so hoch.
                      Das bedeutet: Wenn die Gardinen gewaschen werden, dann mache ich sonst nichts anderes. Ich freue mich an dem, was ich gemacht habe, das Liegengebliebene übersehe ich geflissentlich.
                      Und für heute war es das dann auch an körperlicher Arbeit. Nur noch Kochen heute Abend, aber das geht heute schnell.
                      Es ist noch die Scheibe der Terrassentür zu putzen und noch ein Doppelflügelfenster im Wohnzimmer, ich kanns nicht ändern. Irgendwann mache ich das. Ich plane aber nicht fest für einen bestimmten Tag.
                      Vergessen werde ich es nicht, denn man sieht, dass sie noch nicht geputzt sind. Wen es stört, der soll weggucken.

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                        Danke für deine Antwort, die hilft mir wirklich weiter.

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                          Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                          Wen es stört, der soll weggucken.
                          Nein, zeig demjenigen, wo das Putzzeug steht...

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                            Zitat von Frau Anfängerin Beitrag anzeigen
                            Nein, zeig demjenigen, wo das Putzzeug steht...
                            Super Idee!!!!!!!!!!!

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                              Mir hat jemand mal genau so was erzählt, da hat die Tochter (11) zu ihrer Mutter gesagt: "Oh Mama, hier liegt so viel Sand auf dem Boden." und die Mutter: "Kind, du weißt, wo der Staubsauger steht."

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                                Putzen, aufräumen usw.

                                Ich erinnere mich an den ersten Besuch meiner Eltern in unserer neuen Wohnung. O-Ton mein Vater: "Man sieht, dass hier gelebt wird."

                                Schlucken. Umherschauen. Tja, auf dem Wohnzimmertisch lagen ein paar Bücher und unsere leeren Teetassen standen herum. Also ein echter Fall von himmelschreiender Unordnung, da bei meinen Eltern zu jeder Tag- oder Nachtzeit Hochglanzkataloge für "Schöner Wohnen" entstehen könnten...

                                Solange niemand daherkommt und mit Recht sagt: "Bei Hilla kann man vom Fußboden essen, denn es liegt dort genug herum." räume ich nicht das Buch zurück ins Regal, wenn ich das Lesen unterbreche, auch wenn das Buch einige Tage lang nicht seinen Weg ins Regal zurückfindet und hole mir auch nicht für eine weitere Tasse Tee eine frisch gespülte Tasse aus dem Schrank. Auch wenn ich dadurch nie "alle Tassen im Schrank" habe...

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