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    #16
    So ich habe noch eine Woche Urlaub und der Sommer ist schon fast wieder vorbei.

    Das Zocken am Computer kann ich noch nicht lassen (Rückfallalarm), doch ich habe der anderen Seite der Waage, so wie ich es mir vorgenommen habe, stärkeres Gewicht gegeben.

    Ich war dieses Jahr oft am See beim Kajak-Fahren und beim SUP (auch mit Sohnemann).
    Dann war ich oft in Österreich und auch mal bei uns im Allgäu in den Bergen.
    Gleitschirmfliegen war auch mal wieder drin.
    Ja, mein neues Auto (habe bereits 5000 Kilometer drauf) und die Navi-Software auf meinem Smartphone haben sich bereits gelohnt.

    Die letzten Tage habe ich meine Küche neu gestrichen - sieht jetzt richtig top aus.
    Jetzt muss ich nochmal die Duschkabinenfuge neue silikonisieren. Die letzte Fuge hat´s mir vom Essigreiniger schon wieder zerfressen. Werde jetzt nur noch Zitronenreiniger verwenden. Das Hantieren mit Silikon gehört wirklich nicht zu meinen Lieblingsaufgaben.

    Zwischenmenschlich ist es ruhiger denn je, was auch daran liegen kann, dass ich sowieso momentan etwas mehr Zeit für mich brauche. Bin ja noch dabei, mich mit meiner weiteren Erkrankung zu arrangieren.

    War kürzlich mal mit meinem Sohn bei meiner Familie auf Besuch und war ganz überrascht, wie aufgehoben und geborgen ich mich gefühlt habe. War sonst meistens etwas anstrengender, weil mein Stiefvater oft so rechthaberisch ist. Diesmal aber gar nicht. Ich habe mich auch riesig darüber gefreut, den noch ganz kleinen Sohnemann von meinem Bruder zu sehen. Er kann seit ein paar Wochen lächeln. Wenn man das sieht, geht einem echt das Herz auf.

    Eine Therapieplatz ist bis jetzt leider noch nicht frei geworden. Werde mich die nächsten Wochen noch mal beim Therapeuten melden. Vielleicht bin ich dort ja untergegangen.

    Nun ja, jetzt erst mal weiter machen. Die Fuge wartet.

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      #17
      Lieber Bewusstsein,

      wow, das klingt aber wirklich nach einer aktiven, trotz aller Schwierigkeiten sehr erfüllten Zeit! Das freut mich sehr für Dich!

      Besonders das Kajakfahren - auch mit Deinem Sohn - scheint ja in Deinem Leben einen festen Platz einzunehmen. Wenn Du davon berichtest, klingt das in meinen Ohren nach einer guten Mischung aus Freizeit, Aktivität, Abschalten, Naturerlebnis und bewusst erlebter, gemeinsamer Zeit mit Deinem Sohn. Und auch an anderen besonderen sportlichen Aktivitäten scheinen Dich Deine gesundheitlichen Beschwerden nicht hindern zu können! Schön!

      Wie geht es Dir denn inzwischen mit den Immunsuppresiva? Wurde Deine Leber unterdessen nochmal untersucht? Ich habe irgendetwas von einer Leberbiopsie im Kopf, weiß aber nicht mehr genau, ob die in jedem Fall gemacht werden sollte oder wie es sonst weitergehen sollte.

      Übrigens freue ich mich immer, hier von Dir zu lesen! Aus Deinen Berichten strahlt inzwischen so eine besondere Art von Stabilität, die Du von innen heraus den Instabilitäten des Lebens entgegensetzen kannst - so jedenfalls wirkt es auf mich, auch wenn mir klar ist, dass Du in der letzten Zeit schon aus gesundheitlichen Gründen viel Tiefschläge durchlebt haben musst.

      Beste Grüße und alles Gute!
      Deine Chaja

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        #18
        Hallo Chaja,

        Aus Deinen Berichten strahlt inzwischen so eine besondere Art von Stabilität, die Du von innen heraus den Instabilitäten des Lebens entgegensetzen kannst - so jedenfalls wirkt es auf mich, auch wenn mir klar ist, dass Du in der letzten Zeit schon aus gesundheitlichen Gründen viel Tiefschläge durchlebt haben musst.
        Ich bin stabiler, das siehst du richtig. Trotzdem bin ich noch immer ganz schön zwischen stabil und depressiv am rumpendeln. Doch ich lerne immer besser damit umzugehen.

        Diese Tiefschläge tun ganz schön weh. Kenn ich ja aus dem Kampfsport.
        Aber so ein Treffer lässt sich im Nachhinein nicht mehr rückgängig machen. Darüber nachzudenken hat nur zur Folge, dass man unaufmerksam wird.

        Momentan lebe ich mehr nach dem Motto: "Es geschieht nichts Gutes, außer man tut es". Und so lenke ich mich ab. Unternehme Dinge die mir Spaß machen, die mir gar keine Zeit mehr zum Grübeln lassen.

        Am vergangenen Wochenende bin ich auf einen 2000er raufgewandert. Das war eine Landschaft und ein Panorama wie ich es zuvor noch nie gesehen habe - einfach überwältigend. Dort oben war es so still, man hatte teilweise das Gefühl, die Natur würde jedes Geräusch in sich aufsaugen - fast schon unwirklich. Das werde ich auf jeden Fall wiederholen.
        Muss mir nur noch neue Schuhe zulegen. Meine alten haben bei dem Trip den Geist aufgegeben.

        Zu meiner gesundheitlichen Situation antworte ich in meinem anderen Faden.

        LG

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          #19
          In letzter Zeit kamen immer wieder so Situationen zustande, da hatte ich das Gefühl ein paar meiner Arbeitskolleginnen flirten mit mir.
          Ich bin mir dann aber nie sicher ob es auch wirklich so ist.

          Ein Kumpel meinte einmal so aus Spaß, dass man mich förmlich drauf stoßen müsste, damit ich mitbekomme, wenn eine Frau an mir Interesse hat. Ich scheine in dieser Hinsicht komplett blind zu sein.

          Ich denke dagegen oft, dass die Frauen einfach nett zu mir sind, weil ich auch ein netter Kerl bin. Es gibt ja keinen Grund dann unfreundlich zu mir zu sein.
          Ich werde auch oft in meiner Annahme bestätigt. Wenn ich mich etwas mehr für eine Dame interessiere bin ich in letzter Zeit immer enttäuscht worden, weil ich dann mitbekomme, dass sie doch schon einen Freund hat oder verheiratet ist.

          Ich habe den Eindruck, dass es unter den Frauen, mit denen ich zu tun habe, überhaupt keine Singles gibt.

          Naja ist eben ein Thema, dass mich gerade wieder etwas mehr beschäftigt. Ich bin jetzt seit drei Jahren Single, bis jetzt aus eigener Entscheidung. Ich habe mir vorgenommen, die alten Wunden erst einmal ein wenig verheilen zu lassen. Doch ich habe das Gefühl, dass die alten Wunden nie so richtig heilen. In diesem Szenario müsste ich, um diesem Angstgefühl aus dem Weg gehen zu können, bis ans Ende meiner Tage Single bleiben. Und so stelle ich mir mein noch verbleibendes Leben dann doch nicht vor.

          Deshalb habe ich mit Interesse einen anderen Faden mitverfolgt in dem es um Hypnotherapie geht. Doch der scheint ja, kaum gestartet, schon wieder im Sande zu verlaufen.

          Meine Hoffnung wäre eben, zusätzlich zur kognitiven Verhaltenstherapie, mit der Hypnotherapie in Bereiche vorstoßen zu können, welche sonst nur extrem schwer zugänglich sind. Ich könnte mir vorstellen, dass unter Hypnose oder in Trance Blockaden evtl. leichter aufgelöst werden können, so dass die Übungen der Verhaltenstherapie leichter zu bewerkstelligen sind oder sich die Erfolgserlebnisse besser festigen und ich weniger Rückfälle erlebe.

          Ich habe übrigens in den nächsten Wochen endlich einen Termin beim Therapeuten. Irgendwie ein mulmiges Gefühl. Es erinnert mich ein bisschen an alte Zeiten, wo es mir richtig dreckig ging. Ich habe bereits mehrere Jahre Therapie hinter mir. Inzwischen habe ich den Eindruck gewonnen, dass so eine Therapie auf jeden Fall etwas bringt. Bei mir nur eben mit großem Zeitversatz.

          Falls ich von meiner Krankenkasse eine Therapie genehmigt bekomme, ich zeige momentan keine akuten Symptome, möchte ich diese diesmal lieber relativ kurz gestalten.
          Und dann erst mal wirken lassen und mit den dort erlernten Methoden an mir arbeiten.

          Sonst habe ich die Befürchtung wieder in so eine Negativspirale zu gelangen, weil ich mich nur noch mit meinen Problemen auseinander setze, mich unter Druck setze und am liebsten alles von heute auf morgen gelöst haben möchte.

          Ein anderer Punkt ist der, dass ich mich nicht von meinem Therapeuten abhängig machen möchte. Lange Zeit war mein Therapeut der einzigste Mensch in meinem Leben, dem ich alles anvertrauen konnte. Nicht einmal mit meiner Mutter habe ich so offen geredet. Zum Schluss war mein Therapeut schon fast so was wie ein Kumpel für mich. Wir haben uns sogar geduzt.

          Naja mal schauen wie das wird. Ich möchte wenn alles klappt auf jeden Fall intensiv an meinen sozialen Defiziten arbeiten. Ich möchte lernen, noch besser mit mir umzugehen und damit mehr Lebensqualität zu erreichen. Ich möchte im Umgang mit anderen Menschen sicherer und gelassener werden. Vielleicht schaffe ich es dann auch mehr Freunde oder sogar eine neue Partnerin zu bekommen.
          Ich möchte es schaffen, aus meiner zum Teil selbst geschaffenen Isolation ,auszubrechen. Die Zeit ist reif für weitere Veränderungen in meinem Leben.

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            #20
            Zitat von BewusstSein Beitrag anzeigen
            Ein Kumpel meinte einmal so aus Spaß, dass man mich förmlich drauf stoßen müsste, damit ich mitbekomme, wenn eine Frau an mir Interesse hat. Ich scheine in dieser Hinsicht komplett blind zu sein.
            Vielleicht, weil du deiner alten (gewohnten) Haltung zu dir selbst nachhängst:"Wer soll sich denn schon für einen wie mich interessieren?"
            Vielleicht auch ein Indiz dafür, dass dein Äusseres (über das du dich hier oft beklagt hast) in WIrklichkeit von anderen nicht so gesehen wird, wie du es selbst glaubst "sehen zu müssen ... " >>>

            Ich werde auch oft in meiner Annahme bestätigt. Wenn ich mich etwas mehr für eine Dame interessiere bin ich in letzter Zeit immer enttäuscht worden, weil ich dann mitbekomme, dass sie doch schon einen Freund hat oder verheiratet ist.

            Ich habe den Eindruck, dass es unter den Frauen, mit denen ich zu tun habe, überhaupt keine Singles gibt.
            >>> ... und suchst (aus dieser gewohnten Haltung heraus und dies unbewusst) nur Kontakt zu Frauen, "die sowieso schon vergeben sind und mich deshalb "als Mann" sowieso nicht ablehnen werden ... weil sie ja schon einen haben ... und trotzdem frei sind, um mich als Freund oder Kumpel wertzuschätzen. "
            Wenn das deine "innere Haltung sein sollte", manövrierst du dich selbst in die Rolle "des väterlichen oder onkelhafen Freundes", anstatt in die des "Liebhabers".


            Deshalb habe ich mit Interesse einen anderen Faden mitverfolgt in dem es um Hypnotherapie geht. (...) Meine Hoffnung wäre eben, zusätzlich zur kognitiven Verhaltenstherapie, mit der Hypnotherapie in Bereiche vorstoßen zu können, welche sonst nur extrem schwer zugänglich sind. Ich könnte mir vorstellen, dass unter Hypnose oder in Trance Blockaden evtl. leichter aufgelöst werden können, so dass die Übungen der Verhaltenstherapie leichter zu bewerkstelligen sind oder sich die Erfolgserlebnisse besser festigen und ich weniger Rückfälle erlebe.
            Diese Überlegung hat was, da kognitive Verhaltenstherapie sozusagen (ohne sie abzuwerten) "nur an der Oberfläche kratzt", bzw. über den Verstand (das Bewusstsein) das Verhalten des Klienten zu modifizieren, bzw. in andere Bahnen zu lenken versucht. Aus dieser Sicht hat reine Verhaltenstherapie selbstverständlich nur bedingt einen wirksamen Tiefgang, bzw. Zugang zum Unbewussten.

            Falls ich von meiner Krankenkasse eine Therapie genehmigt bekomme, ich zeige momentan keine akuten Symptome, möchte ich diese diesmal lieber relativ kurz gestalten.
            Und dann erst mal wirken lassen und mit den dort erlernten Methoden an mir arbeiten.
            Ich denke (und lese) dass du womöglich eine (ein bisschen) falsche Vorstellung von einer Therapie hast. Eine Therapie in der du "Methoden lernst, um an dir zu arbeiten", ist an sich keine Therapie, sondern allenfalls ein Mentoring, das dir "Möglichkeiten aufzeigt, wie du dich selbst heilen könntest:"
            Eine "richtige" Therapie ist ein komplexer Prozess und keine Selbstheilungsanleitung.

            Sonst habe ich die Befürchtung wieder in so eine Negativspirale zu gelangen, weil ich mich nur noch mit meinen Problemen auseinander setze, mich unter Druck setze und am liebsten alles von heute auf morgen gelöst haben möchte.
            Genau das wird dir (wahrscheinlich) blühen, wenn du bei deiner Sicht von einer Therapie verbleibst.

            Ein anderer Punkt ist der, dass ich mich nicht von meinem Therapeuten abhängig machen möchte.
            Du "sollst" dich auch nicht von ihm oder ihr abhängig machen. Du sollst dich lediglich auf ihn oder sie "einlassen", wiewohl (und das wirst du wohltuend erkennen) sich sehr oft in/aus einer Therapie eine "positive, weil konstruktive "Abhängigkeit" ergibt, ohne deshalb quasi "therapeutensüchtig" zu werden. Eine gesunde Abhängigkeit wird es ohnehin geben, da du dich um deinetwillen auf das, was er bei dir wünschenswerterweise bewirken soll, "einlassen" wirst.
            Wenn du das nicht kannst oder ablehnst, kannst du die Therapie "vergessen".
            Lange Zeit war mein Therapeut der einzigste Mensch in meinem Leben, dem ich alles anvertrauen konnte. Nicht einmal mit meiner Mutter habe ich so offen geredet. Zum Schluss war mein Therapeut schon fast so was wie ein Kumpel für mich. Wir haben uns sogar geduzt.
            Wolf Büntig sagte mal: "Therapeuten sind Freunde, ... die man bezahlt."

            alles Gute
            Zuletzt geändert von Shepherd; 27.09.2013, 07:10.

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              #21
              Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
              Vielleicht auch ein Indiz dafür, dass dein Äusseres (über das du dich hier oft beklagt hast) in WIrklichkeit von anderen nicht so gesehen wird, wie du es selbst glaubst "sehen zu müssen ... " >>>
              Es wird schon so gesehen. Bin ja schon oft genug von anderen auf den ein oder anderen Punkt angesprochen worden. Nur mit großer Wahrscheinlichkeit nicht so extrem wie von mir.

              Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
              >>> ... und suchst (aus dieser gewohnten Haltung heraus und dies unbewusst) nur Kontakt zu Frauen, "die sowieso schon vergeben sind und mich deshalb "als Mann" sowieso nicht ablehnen werden ... weil sie ja schon einen haben ... und trotzdem frei sind, um mich als Freund oder Kumpel wertzuschätzen. "
              Wenn das deine "innere Haltung sein sollte", manövrierst du dich selbst in die Rolle "des väterlichen oder onkelhafen Freundes", anstatt in die des "Liebhabers".
              So einen Quark habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Woran bitteschön soll ich erkennen, ob eine für mich interessante Frau einen Freund hat? Bei den verheirateten gibt´s einen Ring und den tragen bei der Arbeit auch nicht alle. Soll ich zukünftig im Gespräch gleich mal nachfragen ob sie Single sind?

              Umgekehrt wird auch ein Schuh draus. Vielleicht wählen mich ganz bewusst gebundene Frauen zum Flirt aus. Es ist gut möglich, dass ich etwas ausstrahle, dass besonders die gebundenen Frauen attraktiv finden. Aber wie soll ich dahinterkommen woran es letztendlich liegt?
              Vielleicht sollte ich das Ganze auch gar nicht so ernst nehmen und einfach eher als eine Art Spiel zwischen den Geschlechtern betrachten.

              Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
              Ich denke (und lese) dass du womöglich eine (ein bisschen) falsche Vorstellung von einer Therapie hast. Eine Therapie in der du "Methoden lernst, um an dir zu arbeiten", ist an sich keine Therapie, sondern allenfalls ein Mentoring, das dir "Möglichkeiten aufzeigt, wie du dich selbst heilen könntest:"
              Eine "richtige" Therapie ist ein komplexer Prozess und keine Selbstheilungsanleitung.
              Ich meinte eher unter Anleitung neue Gedanken und Verhaltensweisen auszuprobieren um neue Erfahrungen sammeln zu können, welche wiederum neue Sichtweisen auf das Leben ermöglichen. Und anschließend über das Erlebte mit dem Therapeuten zu sprechen und darauf aufbauend wieder etwas weiter zu gehen.
              Wenn das natürlich alles eher unter den Begriff Mentoring fällt, so ist das für mich auch OK. Hauptsache ich habe jemanden, der mich auf meinem Weg begleitet und mich in dem für mich richtigen Tempo in eine für mich gute Richtung lenkt.

              Ich möchte einfach unabhängig vom Materiellen für mich mehr Lebensqualität erreichen. Und in meiner Vorstellung von einem guten Leben gehören auch Freunde und andere soziale Kontakte.
              Es gelingt mir allein und mit nur ein paar gut gemeinten Sprüchen einfach nicht dieses Defizit auszugleichen.
              Ich hoffe, dass mir das unter Anleitung vielleicht besser gelingt, Hürden zu überwinden, die mich daran hindern genau dieses Leben zu führen, dass ich führen möchte.

              Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
              Wolf Büntig sagte mal: "Therapeuten sind Freunde, ... die man bezahlt."
              Es ist leider so, dass ich zum Schluß vielleicht sogar dafür bezahle um der (momentan vielleicht sogar unbewusst selbst gewählten) Einsamkeit zu entkommen. Und da bin ich sicher nicht der Einzigste.

              Grüße und danke für deine Antwort

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                #22
                Mensch Bewusstsein, du hältst dir hier vielleicht was ab!
                Ich bezahle auch dafür, dass mir jemand hilft, mit meinem Leben klar zu kommen.
                Einen Arzt bezahlst du schließlich auch. Oder willst du eine Behandlung umsonst?

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                  #23
                  Zitat von Shepherd
                  Vielleicht auch ein Indiz dafür, dass dein Äusseres (über das du dich hier oft beklagt hast) in WIrklichkeit von anderen nicht so gesehen wird, wie du es selbst glaubst "sehen zu müssen ... " >>>
                  Zitat von BewusstSein Beitrag anzeigen
                  Es wird schon so gesehen. Bin ja schon oft genug von anderen auf den ein oder anderen Punkt angesprochen worden. Nur mit großer Wahrscheinlichkeit nicht so extrem wie von mir.
                  Sag ich ja. Danke für die Bestätigung.

                  Zitat von Shepherd
                  >>> ... und suchst (aus dieser gewohnten Haltung heraus und dies unbewusst) nur Kontakt zu Frauen, "die sowieso schon vergeben sind und mich deshalb "als Mann" sowieso nicht ablehnen werden ... weil sie ja schon einen haben ... und trotzdem frei sind, um mich als Freund oder Kumpel wertzuschätzen. "
                  Wenn das deine "innere Haltung sein sollte", manövrierst du dich selbst in die Rolle "des väterlichen oder onkelhafen Freundes", anstatt in die des "Liebhabers".
                  So einen Quark habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Woran bitteschön soll ich erkennen, ob eine für mich interessante Frau einen Freund hat? Bei den verheirateten gibt´s einen Ring und den tragen bei der Arbeit auch nicht alle. Soll ich zukünftig im Gespräch gleich mal nachfragen ob sie Single sind?
                  Vielleicht solltest du mal genauer lesen und nicht nur oberflächlich und dir mal vielleicht ein paar Gedanken dazu machen, dich mal selbst hinterfragen, anstatt dauernd an dir rum zu mäkeln und dich damit selbst "unten zu halten" ... dann wirst du auch nicht sogleich aus der Kiste springen.
                  Du bist mMn noch an dem Punkt, an dem du nichts "abwerfen willst" um Neuem überhaupt mal Platz zu machen.

                  Umgekehrt wird auch ein Schuh draus. Vielleicht wählen mich ganz bewusst gebundene Frauen zum Flirt aus. Es ist gut möglich, dass ich etwas ausstrahle, dass besonders die gebundenen Frauen attraktiv finden. Aber wie soll ich dahinterkommen woran es letztendlich liegt?
                  Vielleicht sollte ich das Ganze auch gar nicht so ernst nehmen und einfach eher als eine Art Spiel zwischen den Geschlechtern betrachten.
                  Wie du siehst kannst du alles mögliche da hinein interpretieren, ... allen möglichen "Quark".
                  btw: Das Leben ist - egal aus welcher Ecke du es betrachtest - "ein Spiel zwischen den Geschlechtern" ... Spiele der Erwachsenen.

                  Ich meinte eher unter Anleitung neue Gedanken und Verhaltensweisen auszuprobieren um neue Erfahrungen sammeln zu können, welche wiederum neue Sichtweisen auf das Leben ermöglichen. Und anschließend über das Erlebte mit dem Therapeuten zu sprechen und darauf aufbauend wieder etwas weiter zu gehen.
                  Wenn das natürlich alles eher unter den Begriff Mentoring fällt, so ist das für mich auch OK. Hauptsache ich habe jemanden, der mich auf meinem Weg begleitet und mich in dem für mich richtigen Tempo in eine für mich gute Richtung lenkt.
                  Ich möchte einfach unabhängig vom Materiellen für mich mehr Lebensqualität erreichen.
                  Will das nicht jeder? Du bist also kein "besonderer Fall".
                  Und in meiner Vorstellung von einem guten Leben gehören auch Freunde und andere soziale Kontakte.
                  Um die zu finden/herzustellen, bist du selbst gefragt.
                  Es gelingt mir allein und mit nur ein paar gut gemeinten Sprüchen einfach nicht dieses Defizit auszugleichen.
                  Das kann ich nachvollziehen, ... denn die Voraussetzungen fehlen ... bei dir - du zweifelst an dir selbst und erstickst jede Selbst-Motivation schon im Keim. Schreib deinen Satz mal so:
                  "Bisher gelang es mir immer unbequeme Kommentare zu zerreden. Bestimmt wird es mir fortan gelingen, aus ihnen (den Kommentaren) etwas für mich heraus zu finden, das mir hilft zumindest einmal eine andere Perspektive ins Auge zu fassen".

                  Ich hoffe, dass mir das unter Anleitung vielleicht besser gelingt, Hürden zu überwinden, die mich daran hindern genau dieses Leben zu führen, dass ich führen möchte.
                  Die Bereitwilligkeit dazu wird aus deinen Beiträgen/Kommentaren nicht sehr ersichtlich. Wenn du jemand suchst, der dich bei der Hand nimmt, der dir sagt, was du tun sollst, jemand der dich (so wie du das verstehst) begleitet, solltest du dich verstandesmäßig und emotional auch darauf vorbereiten, von diesem Begleiter gegebenenfalls noch viel (von dir) ungeliebten "Quark" hören und etliche unangenehme Erfahrungen und Einsichten kassieren zu müssen

                  Es ist leider so, dass ich zum Schluß vielleicht sogar dafür bezahle um der (momentan vielleicht sogar unbewusst selbst gewählten) Einsamkeit zu entkommen. Und da bin ich sicher nicht der Einzigste.
                  ??? Jeder von uns bezahlt sein Leben mit seinem Leben.

                  Grüße und danke für deine Antwort
                  Naja ... (Grummel, grummel)

                  Kommentar


                    #24
                    Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                    Sag ich ja. Danke für die Bestätigung.
                    Bitte gerne. Ich dachte, dass du mir eher etwas zu diesem Extrem sagen kannst. Deshalb habe ich es so hervorgehoben. Warum fühlt sich für mich alles so extrem an, sieht so extrem aus.
                    Mein letzter Thera meinte auch, dass ich eine seiner Meinung nach extrem verzerrte Selbstwahrnehmung hätte.

                    Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                    Vielleicht solltest du mal genauer lesen und nicht nur oberflächlich und dir mal vielleicht ein paar Gedanken dazu machen, dich mal selbst hinterfragen, anstatt dauernd an dir rum zu mäkeln und dich damit selbst "unten zu halten" ... dann wirst du auch nicht sogleich aus der Kiste springen.
                    Du bist mMn noch an dem Punkt, an dem du nichts "abwerfen willst" um Neuem überhaupt mal Platz zu machen.
                    Jep, dass bringt mir was. Schauen, wie eigentlich die Umwelt auf mich reagiert und meine eigenen schädlichen Überzeugungen zu hinterfragen und gegebenenfalls über Bord zu werfen.

                    Dass ich mich meinen Mitmenschen gegenüber mehr öffne, habe ich in letzter Zeit schon öfters als Feedback bekommen.
                    Ich habe anscheinend sonst immer so einen unnahbaren, verschlossenen Eindruck hinterlassen.
                    Das muss zum Teil auch mit meinen Meditationsübungen zusammenhängen. Ich schaffe es manchmal im Alltag bei der Kommunikation mit meinen Mitmenschen in diesen Aufmerksamkeitsmodus zu schalten. Dies verhindert, dass ich wieder in das für mich unvorteilhafte Verhalten zurückfalle.
                    Das scheint bei vielen gut anzukommen.

                    Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                    Will das nicht jeder? Du bist also kein "besonderer Fall".
                    Nö, ich kenne einige sehr materiell eingestellt Menschen, die ihr Glück nach wie vor in der Anhäufung von Gegenständen suchen.

                    Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                    Um die zu finden/herzustellen, bist du selbst gefragt.
                    Wer hätte das gedacht. Nur wenn ich damit kein Problem hätte, würde ich es hier auch nicht posten. Ich denke inzwischen, dass das Problem auch nur wieder ein Symptom ist. Die Ursache liegt wahrscheinlich wieder bei meinem geringen Selbstwertgefühl.

                    Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                    Die Bereitwilligkeit dazu wird aus deinen Beiträgen/Kommentaren nicht sehr ersichtlich. Wenn du jemand suchst, der dich bei der Hand nimmt, der dir sagt, was du tun sollst, jemand der dich (so wie du das verstehst) begleitet, solltest du dich verstandesmäßig und emotional auch darauf vorbereiten, von diesem Begleiter gegebenenfalls noch viel (von dir) ungeliebten "Quark" hören und etliche unangenehme Erfahrungen und Einsichten kassieren zu müssen
                    Ich habe an dieser (Quark-)stelle (vielleicht auch bedauerlicherweise) gar nichts kassiert. Für mich war deine Annahme, dass ich hellsichtig sei und so geziehlt auf die gebundenen Frauen zusteuere, einfach nicht nachvollziehbar.
                    Ansonsten kannst du mir nicht allgemein vorwerfen, dass ich nicht bereit sei, auch mal über meinen Tellerrand hinauszuschauen. Meine Veränderungen dürften auch dir nicht verborgen geblieben sein.

                    Von daher bin ich nach wie vor allen deinen (auch manchmal shephernden) Denkanstößen dankbar. Manchmal kann ich etwas damit anfangen und ein anderes Mal lehne ich eben ab.

                    Grüßle
                    BewusstSein

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                      #25
                      Hallo BewusstSein

                      mit den Symptomen hast du sicher recht. Unendlich viel liegt am Selbstwertgefühl. Wenn ich mich selber nicht mag, kann ich nicht auf andere zugehen, bzw. erwarte immer, daß sie mich ablehnen. Also vermeide ich es auf andere zuzugehen, um ihre Ablehnung nicht spüren zu müssen. Auf die anderen wirke ich demnach eher unnahbar, weshalb sie mich auch nicht ansprechen, was meine Meinung (sie lehnen mich ab) bestätigt und schon haben wir einen schönen Kreislauf.

                      Ich finde deine Idee gut, dem mal nachzuspüren. Hast du Blockaden? Wodurch wurden sie ausgelöst? Hattest du unerfreuliche Situationen, vor denen du jetzt zurück schreckst?

                      Ja und richtig mutig wäre es, wenn man dann ganz langsam solche Situationen neu erleben würde und ganz wichtig - hinterher wirklich darüber nachdenken, wie es war, ob sich die Befürchtungen eingestellt haben, oder ob gar etwas positives passiert ist. Ganz wichtig, weil wir uns irgendwann auch mal intensiv eingeredet haben, daß andere besser, klüger, größer, schlanker oder sonst was sind und wir uns dadurch selbst entwertet haben. Mit der gleichen Beharrlichkeit, mit der wir uns selbst kleingemacht haben, müssen wir uns jetzt "großmachen".

                      Leichter gesagt als getan, aber auch kleine Schritte führen in Richtung Ziel und wir schaffen das mit unserem Selbstwertgefühl, ganz sicher.

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                        #26
                        Hallo Bewusstsein,
                        Glückwunsch dazu, was Du schon alles erreicht hast!
                        Du schriebst auf der letzten Seite, dass Du noch nach etwas suchst, mit dem Du noch bestehende Blockaden und Ängste auflösen könntest.
                        Ich habe mal gute Erfahrungen gemacht mit einem Therapeuten, der Elemente aus dem sogenannten "wing wave coaching" anwendet - allerdings rein für Gesundheitsförderung (wing wave wird auch gerne im Hochleistungsbereich verwandt, wo es um andere Zielsetzungen geht). Das ist eine Methode, in der im Unterbewusstsein verankerte Gefühle, die mit einer bestimmten Auslösersituation verknüpft sind "reprogrammiert" werden (mal ganz knapp unwissenschaftlich zusammengefasst). Ich muss dazu sagen, dass ich nicht völlig nachvollziehen kann, wie diese Methode funktioniert, dass also etwas mystisches oder magisches bei mir verbleibt... Umso erstaunter bin ich jedesmal, wenn sie Ergebnisse erzielt.
                        Sie ist nicht kassenärztlich anerkannt, muss also selbst bezahlt werden - dafür braucht es meistens sehr wenige Behandlungen, manchmal sogar nur eine.
                        Einfach mal eine Anregung zum Ausprobieren, bzw. zur Diskussion - vielleicht gibt es ja noch mehr Erfahrungen dazu.

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                          #27
                          Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                          Eine Therapie in der du "Methoden lernst, um an dir zu arbeiten", ist an sich keine Therapie, sondern allenfalls ein Mentoring, das dir "Möglichkeiten aufzeigt, wie du dich selbst heilen könntest:"
                          Eine "richtige" Therapie ist ein komplexer Prozess und keine Selbstheilungsanleitung.
                          Und das schließt sich gegenseitig Deiner Meinung nach aus, lieber Shepherd?

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                            #28
                            Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                            Vielleicht solltest du mal genauer lesen und nicht nur oberflächlich und dir mal vielleicht ein paar Gedanken dazu machen, dich mal selbst hinterfragen, anstatt dauernd an dir rum zu mäkeln und dich damit selbst "unten zu halten" ... dann wirst du auch nicht sogleich aus der Kiste springen.
                            Ohh! Wenn eine Intervention nicht anschlussfähig ist, liegt das am Klienten? Hattest Du nicht an anderer Stelle hier im Forum mal geschrieben, dass Du immer die volle Verantwortung für den Therapieprozess übernehmen möchtest?

                            Toll, Shepherd - da hast Du mich offenbar grad voll "getriggert" und mir schöne neue Erkenntnisse und Affirmationen beschert, vielen Dank dafür!
                            Zuletzt geändert von Tar Retaw; 02.10.2013, 10:48.

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                              #29
                              Hallo Chryothemis,

                              Zitat von Chrysothemis Beitrag anzeigen
                              Unendlich viel liegt am Selbstwertgefühl.
                              Ja das liebe Selbstwertgefühl. Es bildet wohl das Fundament für ein selbstbewusstes Leben und Auftreten anderen gegenüber.
                              Ich habe das Gefühl hervorgehoben, weil ich eben genau damit ein Problem habe.
                              Ich versuche schon lange und tue es immer noch, die ganzen Dinge umzusetzen, welche in den ganzen Ratgeberbüchern und auch von Therapeuten propagiert werden: mache dir deine Stärken bewusst, betrachte die schönen Merkmale deines Körpers, schau was du besonders gut kannst, achte auf dein Wohlbefinden und tue dir selbst regelmäßig etwas Gutes usw. usw.

                              Diese Ratschläge haben mein Allgemeinbefinden sehr stark verbessert. Sie bringen also etwas. Nur mein Selbstwertgefühl wurde dadurch noch nicht nachhaltig gestärkt. Vom Kopf her weiß ich was ich tun muss und mache ich auch. Nur das Gefühl mag sich (vielleicht noch) nicht einstellen.

                              Das merke ich immer im direkten Austausch mit anderen (vor allem Frauen). Häufig stellt sich sofort dieses beklemmende Gefühl der Wertlosigkeit oder des "kleiner sein" als die anderen ein. Und das obwohl ich in diesem Moment noch nicht einmal etwas Negatives gedacht habe. Ich freue mich ja sogar über den Kontakt mit bestimmten Menschen, Kumpels und Freunden, weil sie mir sympathisch sind. Trotzdem stellt sich von innen heraus dieses Gefühl ein.
                              Deshalb habe ich auch über Jahre hinweg, als es mir psychisch besonders schlecht gegangen ist, den Kontakt zu anderen Menschen soweit es ging vermieden (ich weiß aus heutiger Sicht, dass dieses Verhalten nicht besonders förderlich ist). Der Kontakt war (ist) aus diesem Kleinheits- oder "Wenigerwertseinsgefühl" heraus echt anstrengend.

                              Inzwischen ist es besser geworden. Doch dieses Gefühl holt mich immer wieder ein (auf den Boden zurück). Das sind dann die Momente in denen meine Selbstzweifel wieder Überhand gewinnen.

                              Zitat von Chrysothemis Beitrag anzeigen
                              schon haben wir einen schönen Kreislauf.
                              Ja, dieser Kreislauf - er hält mich in meinem für mich gewohnten Weltbild fest.
                              Ich (mein Verstand) halte (hält) diese durch diesen Kreislauf geschaffene Realität für unüberwindbar. Es kommt mir schon fast utopisch vor an dieser Realität etwas verändern zu können - ich kann doch nicht Schöpfer (Gott) meiner eigenen Welt sein.
                              Die Sichtweise von euch anderen gibt mir aber Hoffnung und den notwenigen Mut nicht aufzugeben. Den hier und da blitzt da draußen, wenn auch nur für kurze Momente, eine Realität auf, die mich motiviert durchzuhalten und selbst wenn mich meine Selbstzweifel mal wieder übermannen, mich nach ein paar Tagen Rumflennerei wieder aufzurappeln und mich wieder auf meinen neu eingeschlagenen Weg zu machen.

                              Zitat von Chrysothemis Beitrag anzeigen
                              Hattest du unerfreuliche Situationen, vor denen du jetzt zurück schreckst?
                              Die gab es definitiv. Doch daran will ich mich nicht mehr "aufgeilen". Ich will dieses Erlebte nicht mehr als Entschuldigung verwenden an meinem Leben doch nichts ändern zu können. Das Erlebte ist erlebt und wird mich auch ein Stück weit prägen.
                              Trotzdem liegt vor mir ein Leben, dass ich nicht ausschließlich aus dem Blickwinkel meiner negativen Erlebnisse der Vergangenheit gestalten will.

                              Shepherd hat mir das einmal sehr deutlich zu verstehen gegeben, als ich vor lauter Selbstmitleid zerfloss, weil mich meine damals "Angebetete" verlassen hat.

                              Danke nochmal an der Stelle.

                              Dieses Selbstmitleid hat mich nur gelämt. Ich habe mich durch die Gedanken, welche nur um das Negative der Vergangenheit kreisten, selbst meiner Kraft beraubt (heruntergezogen). Aber ich habe diese Kraft bitternötig gebraucht um mich selbst aus der Scheiße herauszuziehen. Jemand anders hätte das nicht für mich machen können.

                              Zitat von Chrysothemis Beitrag anzeigen
                              Mit der gleichen Beharrlichkeit, mit der wir uns selbst kleingemacht haben, müssen wir uns jetzt "großmachen".
                              Ja, das möchte ich auch schaffen. Ich muss ja nicht unbedingt größenwahnsinnig werden. Aber ich möchte mich zumindest so groß fühlen wie die anderen.

                              Zitat von Chrysothemis Beitrag anzeigen
                              Leichter gesagt als getan...
                              Aber kein Grund nichts zu tun. Wie du schon geschrieben hast. Jeder noch so kleine Gedanke, jede noch so kleine Handlung in die für mich richtige Richtung, bringen mich weiter.

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                                #30
                                Hallo Tar Retaw,

                                Zitat von Tar Retaw Beitrag anzeigen
                                Hallo Bewusstsein,
                                Glückwunsch dazu, was Du schon alles erreicht hast!
                                Danke. Ja ich denke auch, dass sich da inzwischen Einiges getan hat.
                                Du hättest mal meine ersten Texte hier lesen sollen. Damals war ich noch als der "Hoffnungslose" hier unterwegs.

                                Zitat von Tar Retaw Beitrag anzeigen
                                Ich habe mal gute Erfahrungen gemacht mit einem Therapeuten, der Elemente aus dem sogenannten "wing wave coaching" anwendet
                                Habe den Begriff schon öfters gehört. War eine Zeit lang in so einem Esoforum unterwegs. Da ging es auch um: Quantenheilung, Ho'oponopono, EFT, Wingwave usw. Diesen Heilversprechen innerhalb kürzester Zeit bin ich inzwischen, aus eigener Erfahrung, sehr skeptisch eingestellt. Aus der Erwartungshaltung heraus, dass jetzt etwas Positives mit einem geschieht, geht es einem im ersten Moment tatsächlich erst mal viel besser (vielleicht so etwas wie ein Placebo-Effekt). Auf lange Sicht jedoch merkt man häufig, dass man doch noch nicht zum Kern des Problems vorgedrungen ist.

                                Mein damaliger Therapeut hat auch zusätzlich EFT und EMDR (war es glaube ich) eingesetzt. Ich denke im Nachhinein, dass am meisten die Gestalttherapie bewirkt hat.

                                Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Vielleicht hat hier im Forum sonst noch jemand langfristige positive Erfahrung mit wingwave gemacht und möchte an dieser Stelle kurz berichten.

                                Shepherd, kamst du während deiner langjährigen Praxis schon einmal mit wingwave in Berührung?

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