Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Mein Weg

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Ich hab Jahre gebraucht, Träumerin; und wenn mir nicht jemand seine helfende Hand angeboten hätte und ich sie nicht auch ergriffen hätte, wäre ich auch noch nicht so weit, wie ich jetzt bin.

    Kommentar


      Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
      Danke dir, liebe success.

      Was mich jetzt zu späterer Stunde beschäftigt: sobald man ein wenig Selbstbewusstsein (!???) entwickelt, wird man von manchen Personen hier im Forum "fallengelassen". Mein Eindruck ist es: sobald man "schwach" ist/wirkt, dann kommen (von manchen Personen) Antworten. Im anderen Fall sofort keine mehr ... Finde ich schon sehr seltsam ... Tja, das ist halt wie "im echten Leben". Manche mögen einfach, wenn man "schwach" ist, dann mögen/können sie immer hilfsbereit sein. Sobald sich klitzeklein (für einen winzigen Moment!) etwas ändert, dann - null komma nix an Antworten/Kommentaren ...

      So mein derzeitiger/heutiger Eindruck.
      manche Personen hoffen evtl darauf, das Du wenn es dir besser geht in der Lage bist eigene Antworten zu finden.
      Aussagen zu denen man steht benötigen selten Komentare von Anderen.
      Im übrigen weiß ich auch nicht wie das aussehen könnte was du erwartest.
      In der Hoffnung das du nicht böse bist .... liebe Träumerin!? ich weiß oft nicht welcher Schuh dich wirklich drückt.

      Kommentar


        Liebe Träumerin,

        Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
        In diesem Zusammenhang interessiert mich überhaupt einmal eine Frage: wer hat denn welche Tipps (praktisch) aus dem Forum umsetzen können/umgesetzt? Und wenn ja, welche? Wieso wirkt es bei mir (offensichtlich?) oft so, dass ich nichts umsetze? Da ich immer noch mit mir und mit allem/vielem hadere? Wie schnell ging/geht es bei euch allen, Tipps (ob vom Forum oder Therapeuten) umzusetzen?
        Viele Fragen, aber ich probiere mal, meine Antwort darauf zu geben.

        Also: zunächst einmal sind für mich Tipps von meinem früheren Therapeuten und von den Forumeln zwei Paar Schuhe.

        Die Tipps, die mir mein Therapeut gegeben hat, habe ich alle direkt versucht umzusetzen, egal ob sie mir zu dem Zeitpunkt einleuchtend erschienen oder aber albern, überflüssig oder sonstwie merkwürdig. Mir ging es einfach so schlecht, dass ich alles versucht habe, egal wie blöd ich mir bei den ersten Versuchen vielleicht vorkam. Aber ich hatte Vertrauen zu meinem Therapeuten und dachte einfach: Er ist Fachmann, er wird schon wissen, welche Dinge helfen können. Und selbst wenn sie bei mir vielleicht nicht viel nützen, schaden sie zumindest auch nicht. Ich habe also alles ausprobiert, was er mir empfohlen hat, und das meiste davon hat sich früher oder später auch positiv ausgewirkt.

        Bei den Ratschlägen, die ich hier im Forum bekommen habe, habe ich deutlich mehr sortiert. Was mir einleuchtend oder hilfreich erschien, habe ich ebenfalls ausprobiert.

        Wie schnell ich einen Rat, den ich umsetzen will, auch umsetzen kann, hat damit zu tun, wie groß das Problem ist. Kleine Dinge, die man einfach mal ausprobieren will, kann man sofort testen. Beispiel: Wie geht es mir, wenn ich jeden Tag einen Morgenspaziergang mache? Wenn ich am nächsten Morgen anfange, weiß ich in wenigen Tagen mehr.

        Aber wenn man mit einer Entscheidung etwas riskiert, braucht man natürlich etwas länger. In meiner Therapiezeit war das z.B. die Entscheidung, meine Stelle zu kündigen und mich beruflich völlig umzuorientieren. Diese Entscheidung hat etwa 6 Monate gebraucht. Hier im Forum war es z.B. die Entscheidung, meinem Mann nach 11 Jahren Ehe zu sagen, dass ich keinen Spaß an Sex habe. Ich habe, nachhdem ich mich lange alleine damit herumgequält habe, am 03. 08. 2010 einen Faden zu diesem Problem eröffnet und von vielen Forum-Schreibern Unterstützung bekommen, die mich dazu ermutigt hat, diesen mir unendlich riesig erscheinenden Schritt zu tun. Wie ich eben nachgelesen habe, konnte ich am 17. 09. 2010 davon berichten, dass ich endlich mit meinem Mann darüber sprechen konnte. Dies nur, weil Du nach Zeiträumen gefragt hast. Im übrigen verfolgst Du ja vielleicht auch den einen oder anderen Faden eines anderen Forumels, in dem von solchen Dingen die Rede ist?

        Du fragst:
        Wieso wirkt es bei mir (offensichtlich?) oft so, dass ich nichts umsetze?
        Nun ja, wir können nur wissen, was Du uns berichtest. Vielleicht probierst Du für Dich ja einiges aus, aber berichtest nicht davon? Für mich war jedenfalls in Deinen Fäden immer auffällig, wie oft Du nach Tipps, Ratschlägen und Erfahrungen anderer fragst, ohne später darauf einzugehen. Solche kleinen "Würdigungen" wie "Danke für den Tipp. Das klingt vielversprechend. Ich werde es gerne mal ausprobieren." sind für andere Schreiber meist motivierender, als wenn ihr Vorschlag gleich aussortiert wird (" Das geht nicht. das kann ich nicht") oder übergangen wird, indem Du, statt kurz darauf einzugehen, ausschließlich von einer anderen Sache berichstest, die Dich aktuell beschäftigt. Die meisten Schreiber werden dann wohl den Eindruck bekommen, das das erste Problem, zu dem sie Dir geschrieben haben, doch nicht so dringend war, weil es von dem, was am nächsten Tag geschehen ist, wieder überlagert wurde. Es ist schwer, sich selbst dann nicht zu fragen: "War das den Aufwand wert? Jetzt habe ich mir viel Zeit genommen und einige Gedanken zu diesem Problem ausgebreitet, aber diejenige, für die die Antwort bestimmt war, scheint sich nicht mehr dafür zu interessieren." Wenn sich öfter keine oder eine ablehnende Resonanz ergibt, stellt sich dann irgendwann das Gefühl ein, gegen eine Wand oder in einen leeren Raum hinein zu reden. Und da bin ich wieder am Anfang: Ohne Deine Rückmeldung dazu kann hier niemand wissen, ob Du irgendwelche Tipps aufgreifst oder nicht, ob Du sie als hilfreich erlebst oder nicht oder wie es Dir sonst damit geht. Während Du Deine Gefühle sehr offen äußern kannst und auch von aktuellen Ereignissen berichtest, hältst Du Dich in Bezug auf das, was Dein tägliches Leben prägt und was Du vielleicht auch in Dein Alltagsleben einzubauen versuchst, einfach sehr bedeckt.

        Das, was ich seit kurzer Zeit "umsetze", ist ab und zu mit einer sog. Freizeitgruppe immer mal wieder unterwegs zu sein. Jedoch ist mir schon klar, dass das alles mit den Kontakten eine lange Zeit dauert, bis man sich mal annähert. Ich/wir sind alle keine 20 mehr und mein Eindruck ist, da ist es um vieles schwerer - zumindest für mich! - wieder Vertrauen in Menschen zu fassen ...

        Das ist auch hier der Fall: wenn ich mal Vertrauen in eine Person gefasst habe und dann mal keine Nachricht von ihr erhalte, dann empfinde ich das bereits wieder als Zurückgesetzt-/Alleingelassenwerden ...
        Ich glaube, Vertrauen ist da immer wieder ein wichtiges Stichwort - auch Vertrauen in die Tatsache, dass andere Menschen einen nicht verlassen bzw. im Stich lassen, auch wenn man mal ein paar Stunden oder Tage nichts von ihnen hört. Es heißt nicht zufällig "Vertrauen wagen". Auf andere zu Vertrauen ist immer ein Wagnis, denn man kann enttäuscht werden, davor ist niemand gefeit. Aber es lohnt sich, dieses Vertrauen zu üben!

        Sei ganz lieb gegrüßt von Deiner Chaja

        Kommentar


          Das waren ganz viele Tipps, keine Umwandlungsbrauchsanleitungen, sondern Resonanzen, die mir Anpassungen für mich selber erlaubten...

          Das fing mit einem ich weiß nicht mehr NLP Training noch unter anderer Regie an und geht heute immer weiter...

          Für mich wichtigster speziell umgesetzter Punkt: ich erkenne leere und volle "Bedürfnistöpfe". Die leeren, die mich ärgern und frusten, fülle ich auf. Dies geschieht inzwischen auf eine ganz andere Weise als hier empfohlen, weil ich die Bedürfnistöpfe mit den Tipps aus anderen Quellen z.B. Büchern "bearbeite".

          Deswegen erzähle ich hier viel von mir, ich denke immer, dass jemand ja aus dem, wie ich mit etwas umgehe, erkennen kann, wie er (anders und für ihn angepasst) mit etwas umgehen könnte. Leider wird das manchmal so interpretiert, als wollte ich meine Weise anderen aufzwingen. Aber das funktioniert nicht.

          Ich kann z.B. überhaupt nicht mit diesen inneren "Schauspielerinnen" umgehen (z.B. die Perfektion einpeitschende Gouvernante...) ich erkenne sie nicht als zu mir gehörig an. Solche inneren Persönlichkeiten sind mir zu "dominant". Andere können sich von den Zwängen, die ihr Bild darstellt, gut befreien, weil sie die Zwänge durch die Ausgestaltung der Persönlichkeit ad absurdum führen (vergnörgelte Omi mit grauem Knoten im Haar....) . Oder es ist ein anderer Mechanismus... keine Ahnung.

          Mit den Bedürfnistöpfen komm ich besser klar... Perfektionismus ist ein Topf, der eben nicht unbedingt immer gefüllt werden muss, egal wie sehr er sich gerade in den gefühlten Vordergrund drängt...

          Ganz vieles, das hier geschrieben steht, bewirkt etwas in mir. Manchmal kommt die Umsetzung erst eine ganze Weile nach dem Lesen...

          Und: wenn du selbstbewußt schreibst... und dass dan weniger Antworten kämen: es kann sein, dass die Menschen dann denken, "wie schön, es geht ihr gut, da braucht sie dich mit deinen Anmerkungen nicht so sehr und schafft das alles wunderbar alleine, was für ein toller Fortschritt!" Es hat schon irgendwo jemand geschrieben... für mich ist das auch so. Oder ich denke: "an der Stelle kannst du jetzt nicht so viel dazu sagen, lass sie ihre weiteren Schritte "alleine" denken und gehen... das bringt ihr auch sehr viel "

          Kommentar


            Hallo Träumerin?!

            Du hast einiges geschrieben seit ich das letzte Mal hier war. Ich kann und mag nicht auf alles eingehen.

            Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
            ... Manche mögen einfach, wenn man "schwach" ist, dann mögen/können sie immer hilfsbereit sein.
            DAS hat mich allerdings echt getriggert!

            Weißt Du, eines meiner "Probleme" war, dass ich gelernt hatte, mit anderen zu teilen. Stets an die zu denken, die "weniger" abbekommen hatten und denen es "schlechter" ging. Nur hatte ich nicht gelernt, zu teilen solange ICH SELBST GENUG HABE. Also habe ich wie ein Magnet Leute angezogen, die mit ihrer "Schwäche" kokettiert haben. Bei denen ich dachte: "komm, hilf ihnen bei diesen drei Schritten und dann sind sie über den Berg und schaffen den Rest alleine." Und nach den drei Schritten sind sie dann gestrauchelt - also nochmal drei. Und nach den drei Schritten waren sie dann furchtbar müde - also noch mal drei. Und im Endeffekt habe ich diese Leute dann am Ende meiner Kraft kilometerweit getragen, während sie auf meinem Rücken das bequemste Leben hatten - und sich selbst immer noch als schwach, benachteiligt und hilfsbedürftig empfunden haben.

            Und deshalb HASSE ich es, wenn jemand ein Schild vor sich herträgt, auf dem "schwach" steht. Das ist manchmal einfach nur eine manipulative Technik, damit man ihm den eigenen Allerwertesten nachträgt.

            Wobei brauchst Du denn Hilfe, wenn Du stark bist? Ein (meiner Meinung nach) kluger Mensch sagte mal "Wenn Du für andere etwas tust, das sie selbst tun können, tust Du ihnen nichts Gutes!" Also was genau erwartest Du in einer "selbstbewussten Phase" an "Hilfe", die Du Dir nicht selbst geben kannst?

            Ich habe bei Dir immer mehr den Eindruck, Du verschwendest all Deine Zeit und Energie darauf eine "Abkürzung" zu finden, anstatt den Weg zu gehen, den vermutlich alle gegangen sind, die Deiner Meinung nach "weiter" sind als Du.

            Ständig fragst Du nach dem "wie" und dem "Weg" der anderen oder dem "warum" Deiner Vergangenheit. Das bringt Dich nicht ans Ziel, denn damit bist Du noch keinen einzigen Schritt auf DEINEM Weg gegangen.

            Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: es gibt keine Abkürzung. Ich stand damals auch am Ufer und konnte die andere Seite im Nebel nicht erkennen. Und ich bin in die kalte Brühe gesprungen und geschwommen. Ich hab zuerst auch gebrüllt "ich kann das nicht, ich schaff das nicht, vielleicht gibt es das andere Ufer gar nicht" - aber es wird keiner kommen, der Dir sein Boot in die Hand drückt oder Dich gar an die andere Seite rudert. Du wirst wohl um's Schwimmen nicht herumkommen. Und nein: Ich kann Dir auch nicht sagen, wie ich es "geschafft" habe loszuschwimmen. Mir ging es an der Stelle an der ich stand einfach so bescheiden, dass Springen die einzige Option war und selbst wenn ich dabei abgesoffen wäre, wäre ich doch weiter gewesen als an meinem "ungemütlichen" Platz. Und um bei dem Bild zu bleiben: ich schwimme schon seit über zehn Jahren. Mal finde ich eine Insel auf der ich mich wohl fühle und dann erkenne ich, das das doch noch nicht das "Ufer" ist, das ich gesucht habe, also schwimme ich weiter. Und auch ich habe Wasser geschluckt und auch ich hatte Momente, in denen ich dachte "Jetzt!!! Jetzt sauf ich ab! Es ist so anstrengend, ich kann keinen Arm mehr heben!"

            Das ist mein Weg und er ist erst zu Ende, wenn ich das Zeitliche segne. Und ich weiß, das ich niemals "am Ziel" und "für immer glücklich" sein werde, sondern einfach nur immer mehr "Glücksmomente" wahrnehmen kann, indem ich meinen Weg mit all seinen Höhen und Tiefen, Stolpersteinen und Rückschlägen annehme - und weitergehe. Und vor allem: indem ich mich selbst wahrnehme und annehme.

            Ich hatte auf meinem Weg auch immer mal wieder Menschen, die mir die Hand gereicht, mir einen Schritt weiter geholfen haben, wenn ich nicht mehr konnte. Deshalb helfe ich anderen, die in einer solchen Situation stecken, auch gerne. Manchmal braucht jemand einfach ein bisschen Unterstützung, um weiter zu kommen und ich breche mir sicher keinen Zacken aus der Krone, wenn ich sie gebe. Aber ich freue mich auch, wenn dieser Moment vorbei ist und der andere wieder ALLEINE weiter kann, ohne mich zu "brauchen".

            Und ich habe immer wieder Angst vor dem Moment, in dem ich "zuviel" geholfen habe und den anderen in eine "Abhängigkeit" hineintreibe, in die er ohne meine "Hilfe" gar nicht gerutscht wäre. Das ist meine "aktuelle Baustelle": Jemanden alleine gehen zu lassen soweit er kann, anstatt ihn zu stützen bis seine Muskeln ihn nicht mehr tragen können - und meine auch nicht. Und ich lerne gerade meine Grenzen zu wahren, wenn jemand "ich brauch Dich doch" schreit - und mir meine Stunde in der Badewanne zu gönnen, die ich gerade "brauche", obwohl ich genau weiß, dass der andere z.B. bei Schmuddelwetter seinen Hund selbst Gassi führt, obwohl er erkältet ist oder sich ärgert, dass ich nach zwei Tagen immer noch nicht zurückgerufen habe, obwohl mein AB mir doch gesagt hat, dass es "wichtig" sei oder auf seinen Monitor starrt, ob da nicht endlich eine Antwort auf seinen letzten Beitrag auftaucht .

            Insofern bist Du mir Deinen Überreaktionen und Vorwürfen "wenn's mal wieder länger dauert" ein idealer "Übungspartner" für MEINE Problematik. Und dafür danke ich Dir!

            Kommentar


              Super-Posting darüber, wie das Leben ist!
              Kompliment!

              Kommentar


                Nachdem ich ein paar Tage nicht mehr hier war, möchte ich heute schreiben.

                Zum ersten Mal fühle ich mich etwas "ruhiger" heute, wobei es mir seit Tagen/Wochen überhaupt nicht gut geht ...

                Nach dem Besuch des Fitnessstudios heute morgen mit meiner Nachbarin zusammen, hatte ich mir erst gedacht, in eine ca. 40 km entfernte Stadt zu fahren, um mich dort ein wenig abzulenken. Jedoch habe ich gemerkt, dass mir das gerade alles zu viel wird und so bin ich daheim geblieben, habe ein paar Dinge erledigt und es mir ansonsten gemütlich gemacht.

                Für Dienstag habe ich mir vorgenommen, wenn es evtl. vielleicht weniger "trubelig" ist als samstags vor Weihnachten, dass ich dorthin fahre, nachdem ich eh in dieser Richtung unterwegs bin.

                Heute sind mir einige Dinge bewusst geworden, wobei es mit Sicherheit schwierig sein wird, diese so "ad hoc" zu ändern ...

                Das erste, was ich euch hier unbedingt posten will, ich kann es oft gar nicht genießen, einmal nichts zu tun. Dieser Zustand ist schon länger so. Das heißt in letzter Konsequenz seit einiger Zeit, dass ich hier in meiner Wohnung nur noch alles liegen und stehen/schleifen lasse, jedoch auch unfähig bin zu genießen. Die "wichtigsten" Sachen erledige ich immer! Jedoch das in meinen Augen "unwichtige" liegt schon seit Eeeewigkeiten ... Manchmal kommt es mir vor wie eine Trotzhaltung, endlich einmal nicht mehr perfekt sein zu müssen ... Was natürlich das absolute Gegenteil davon hervorruft. Ich meine damit, dass seit langem vieles dadurch liegen/unerledigt bleibt ...

                Soweit einmal für heute.
                Zuletzt geändert von ; 08.12.2012, 21:51. Grund: Ergänzung

                Kommentar


                  Keine Ahnung, ob meine Wahrnehmung momentan getrübt ist ...

                  Jedes Mal, wenn ich mich hier anmelde, habe ich das Gefühl, dass sich viele von den bis dahin eingeloggten Personen abmelden!?

                  Ist das so? Bin ich daran "schuld"? Oder habe ich nur eine "getrübte" Wahrnehmung? Ich zweifle echt an mir und beziehe immer alles auf mich.

                  Kommentar




                    Ich bin noch hier, liebe Träumerin und glaube, dass Du Dich täuscht.

                    Kommentar


                      Jetzt bist Du weg, Träumerin.
                      Doch nicht wegen mir?

                      Kommentar


                        Liebe Träumerin

                        Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
                        Keine Ahnung, ob meine Wahrnehmung momentan getrübt ist ...

                        Jedes Mal, wenn ich mich hier anmelde, habe ich das Gefühl, dass sich viele von den bis dahin eingeloggten Personen abmelden!?

                        Ist das so? Bin ich daran "schuld"? Oder habe ich nur eine "getrübte" Wahrnehmung? Ich zweifle echt an mir und beziehe immer alles auf mich.
                        In meiner Depressionszeit habe ich mich auch für eine Menge Zeug verantwortlich gefühlt, womit ich objektiv betrachtet absolut nichts zu tun hatte. Mein Therapeut meinte dann immer mit einem Augenzwinkern: "Nehmen Sie sich da nicht ein bisschen zu wichtig?"

                        Wenn Du meine Meinung dazu hören willst: Kaum ein Forumel wird sein Hiersein von DIr oder mir oder sonst einem user abhängig machen.

                        Liebe Grüße,
                        Deine Chaja

                        Kommentar


                          Also Träumerin, ich glaube ich kann Dich beruhigen, Deine Wahrnehmung ist sicher nicht richtig. Keiner meldet sich hier ab wenn Du Dich gerade einloggst.

                          Ich freue mich immer, wenn ich was von Dir höre.

                          Kommentar


                            Vielen Dank für eure Rückmeldungen.

                            Mir geht es derzeit sehr schlecht. Dabei wünsche ich mir nichts mehr als endlich einmal wieder etwas postivies, freudiges hier zu posten ... Überhaupt auch mal wieder eine Leichtigkeit und Freude zu verspüren.

                            Statt dessen wird alles immer noch schlimmer. Im Beruf stimmt es hinten und vorne nicht mehr für mich. Immer noch fühle ich mich sehr verletzt. Und ich frage mich, ob das jemals besser wird und wann.

                            Demnächst wird ja wohl ein Gespräch mit/bei der Chefin anstehen wegen meiner Wiedereingliederung bzw. wie es eben weiter geht ... Das macht mir angst. Es fühlt sich immer noch mehr an wie Mobbing und dass sie mich dort nicht mehr haben wollen. Und ein Gespräch mit und bei der Chefin, das fühlt sich immer noch mehr als schwierig an; sie ist nach wie vor "ein rotes Tuch" für mich, ich ertrage sie (ihren Anblick) kaum. Ich bin immer froh, wenn sie mir nicht über den Weg läuft.

                            Und in meinem Privatleben, da finde ich einfach an und in mir selber keinen Halt, den ich mir doch so sehr wünsche. Im Moment vertrage ich auch einfach keinerlei Kritik, bin superempfindlich und breche schnell in Tränen aus.

                            Dazu kommt diese Jahreszeit, sie ist zum K... Und dauert sooo lange. Dazu noch Weihnachten und Silvester; lauter so emotionale - wie soll ich sagen - Anlässe. Seit Jahren habe ich in dieser Zeit "nah am Wasser gebaut" und bin überempfindlich ...

                            Ich danke euch für euer "Zuhören".

                            Kommentar


                              liebe Träumerin,

                              ich kann wirklich gut Dein Gefühl nachvollziehen, dass Du selbst in Dir keinen Halt findest. Leider kann ich Dir nicht sagen, wie Du dieses Gefühl durch ein besseres ersetzen könntest.
                              Es wird Dich wenig trösten können wenn ich Dir sage, dieses Gefühl plagen so viele Menschen. Gerade in dieser Zeit habe ich mit mehreren Menschen in meinem engeren Umfeld darüber gesprochen. Ich selbst bin von diesem Gefühl nicht betroffen, ich habe ja meinem Mann. In Gesprächen versuche ich meine Mitmenschen etwas aufzufangen, sie an meinem Leben teilnehmen zu lassen und mir immer wieder ihre Sorgen anzuhören. Allerdings muss ich sehr aufpassen, mich nicht zu verlieren und bei Kräften zu bleiben.
                              Ganz bestimmt trägt auch diese Jahreszeit, die ich auch zum K... finde, dazu bei. Ich mag morgens oft gar nicht in den Tag eintauchen, möchte mich unter der Decke verkriechen und denke an den nächsten Frühlung, der noch so weit weg ist.

                              Auch Du hast ja liebe Mitmenschen, denen Du Dich öffnen kannst und die zu Dir stehen. Mehr kann man als Freund nicht tun.

                              Versuche immer nur für den einen Tag zu planen und tun, denke nicht so weit im Voraus....... das ist im Moment mein Rezept zum Durchhalten.

                              Kommentar


                                Ich war letztes Jahr über Weihnachten und Neujahr weg. War das Beste was ich gegen den Single-Blues tun konnte. Kann ich nur empfehlen!

                                Ab in die Sonne, die Strände Thailands, kostet im Vergleich zu anderen Traumdestinationen nicht so viel und wenn du für Begegnungen offen bist, bist du dort auch nicht allein.

                                LG

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X