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Ich muss sagen, wenn es so weitergeht, und in wenigen Jahren in vielen Ländern die Trumps, Wilders, Le Pen, Hofer/Strache, Höcke etc. an die Macht kommen könnten, dann gibt es noch nicht mal mehr irgendwelche Länder, in die man sich noch zurückziehen könnte. Am ehesten vielleicht noch in Südamerika - Chile, Argentinien, Uruguay haben gerade ihre Diktaturen hinter sich und sind momentan vielleicht etwas stärker immunisiert dagegen als die Europäer und Nordamerikaner.
Dafür haben die aber die stärksten und häufigsten Erdbeben auf der Welt.
Dafür haben die aber die stärksten und häufigsten Erdbeben auf der Welt.
Hauptsächlich Chile und die Länder entlang der Kontinentalplatten-Grenze, am "pazifischen Feuerring". In den östlichen Regionen des Kontinents dürfte es ruhiger sein.
Mein Fazit: Flüchtlinge sind nicht gleich Flüchtlinge. Nicht jeder ist aus Kriegsgebiet geflohen.
Na und?
Was ist mit den politisch oder religiös verfolgten Menschen, die nicht in ihrer Heimat bleiben können, weil sie dort umgebracht werden, weil sie anders glauben... Haben die für dich kein Recht zu fliehen?
Wäre ich ein Mensch aus diesen Ländern und trans-, und homosexuell, hätte ich dann kein Recht zu fliehen?
Aber man muss gar nicht so weit weg gehen... in Polen sagt man lieber auch nicht, dass man transsexuell ist, sonst wird man unter Umständen auch totgeprügelt, weil für die katholische Kirche bin ich nicht existent (transsexuell) und vom Teufel besessen (schwul).
Ich finde, dass jeder Mensch, der sich nicht frei fühlt, das Recht haben sollte, dort zu wohnen, wo er sich nach seinem eigenen Ermessen frei fühlt.
Was ist mit den politisch oder religiös verfolgten Menschen, die nicht in ihrer Heimat bleiben können, weil sie dort umgebracht werden, weil sie anders glauben... Haben die für dich kein Recht zu fliehen?
Condor
Condor, man muss bei meinen postings nichts reininterpretieren, was so nicht da steht. Meine Formulierungen sind immer exakt und meinen ganz exakt das, was ich geschrieben habe.
Ich finde, dass jeder Mensch, der sich nicht frei fühlt, das Recht haben sollte, dort zu wohnen, wo er sich nach seinem eigenen Ermessen frei fühlt.
Ja, es gibt viele Gründe, warum jemand aus einem Land fliehen will, und Krieg ist nicht die einzige Ursache, dass jemandes Leib und Leben in bestimmten Ländern gefährdet sein kann. In Diktaturen beispielsweise braucht es keinen Krieg, um aus ihnen fliehen zu wollen oder zu müssen.
Ich finde, dass jeder Mensch, der sich nicht frei fühlt, das Recht haben sollte, dort zu wohnen, wo er sich nach seinem eigenen Ermessen frei fühlt.
Vorausgesetzt er "darf" dort wohnen, wo er glaubt, dass er sich frei fühlen kann.
Die Welt ist in Territorien (Eigentums-Besitz-Hausrecht) aufgeteilt und es bedarf des Einlasses in dessen Territorium (Heimat).
..., man muss bei meinen postings nichts reininterpretieren, was so nicht da steht. Meine Formulierungen sind immer exakt und meinen ganz exakt das, was ich geschrieben habe.
Zitat von Karin7356
Flüchtlinge sind nicht gleich Flüchtlinge. Nicht jeder ist aus Kriegsgebiet geflohen.
Deine "ganz exakte Formulierung" lässt in Punkto Exaktheit und Un-Missverständlichkeit sehr zu wünschen übrig. Sie hat vielmehr das Potential, zu einer (mehreren) Interpretation(en) zu führen und gegebenenfalls Anstoß zu sein für eine fruchtlose polemische Auseinandersetzung.
Selbstverständlich muss niemand dein Statement interpretieren oder sich die wahre "exakte" Aussage insinuieren lassen ... jeder darf es so da stehen lassen, wie du es geschrieben hast ... und sich eine stille Meinung bilden. Diese Meinung wird dann zwangsläufig genauso unpräzise (inexakt) wie dein Fazit und wird dir (je nach Interpretation) nicht zwingend neue Freunde oder Bewunderer bescheren.
Nur mal so am Rande.
Zuletzt geändert von Shepherd; 08.09.2016, 08:28.
Grund: Värbässerung
Condor, man muss bei meinen postings nichts reininterpretieren, was so nicht da steht. Meine Formulierungen sind immer exakt und meinen ganz exakt das, was ich geschrieben habe.
Hm, aber ehrlich gesagt, dein Satz "Flüchtlinge sind nicht gleich Flüchtlinge. Nicht jeder ist aus Kriegsgebiet geflohen." ist so formuliert, als ob er durchaus einen interpretierbaren Subtext enthalten würde.
Wenn man ihn einfach so nimmt, wie er dasteht, dann ist er natürlich korrekt, und man kann es auf sich beruhen lassen. Klar flieht nicht jeder Flüchtling aus einem Kriegsgebiet. Es gibt viele Fluchtgründe (Umwelt- oder Naturkatastrophen, Diktaturen und unterdrückerische Regimes, eine ausbrechende Seuche, etc.)
Aber warum hast du ihn so geschrieben? Wolltest du etwas Bestimmtes damit aussagen? Oder wolltest du einfach nur schreiben "es gibt viele Gründe, warum Menschen fliehen"?
Kennst du das Kommunikationsmodell von Schulz von Thun? Demnach enthält jede Nachricht vier verschiedene Inhalte:
den Sachinhalt ("Nicht jeder Flüchtling ist aus einem Krisengebiet geflohen")
eine Selbstoffenbarung (das ist das, was man mit seiner Aussage über sich selbst aussagen will)
eine Beziehungsebene (wie du die Kommunikation und die Beziehung zwischen dir und uns - die anderen Forumsteilnehmer - bewertest)
einen Appell (was du insgeheim von uns erwartest, wie wir auf den Satz reagieren sollen)
In sofern kann man eigentlich nie wirklich von ganz exakter, nicht interpretierbarer Sprache reden. Sprache ist nie ganz exakt und letztlich immer interpretierbar.
Kennst du das Kommunikationsmodell von Schulz von Thun? Demnach enthält jede Nachricht vier verschiedene Inhalte:
den Sachinhalt ("Nicht jeder Flüchtling ist aus einem Krisengebiet geflohen")
eine Selbstoffenbarung (das ist das, was man mit seiner Aussage über sich selbst aussagen will)
eine Beziehungsebene (wie du die Kommunikation und die Beziehung zwischen dir und uns - die anderen Forumsteilnehmer - bewertest)
einen Appell (was du insgeheim von uns erwartest, wie wir auf den Satz reagieren sollen)
In sofern kann man eigentlich nie wirklich von ganz exakter, nicht interpretierbarer Sprache reden. Sprache ist nie ganz exakt und letztlich immer interpretierbar.
Es sei denn, man verfasst seine Überlegungen und Statements so, wie es ernsthafte (Vor)Denker mach(t)en ... und muss damit rechnen, dass nur die allerwenigsten Menschen sich überhaupt einmal davon tangieren lassen, ... sie eventuell sogar ganz lesen und sich vielleicht mit den Inhalten und deren Bedeutung auseinandersetzen ... und - wie du sagst - zwangsläufig interpretieren.
Meine persönliche Interpretation: Wer Madame Clinton (wahlweise) als Pest oder Cholera bewertet, von dem(der) erwarte ich von vorneherein keine "exakte Formulierung". Meine Bewertung.
Es sei denn, man verfasst seine Überlegungen und Statements so, wie es ernsthafte (Vor)Denker mach(t)en ... und muss damit rechnen, dass nur die allerwenigsten Menschen sich überhaupt einmal davon tangieren lassen, ... sie eventuell sogar ganz lesen und sich vielleicht mit den Inhalten und deren Bedeutung auseinandersetzen ... und - wie du sagst - zwangsläufig interpretieren.
Meine persönliche Interpretation: Wer Madame Clinton (wahlweise) als Pest oder Cholera bewertet, von dem(der) erwarte ich von vorneherein keine "exakte Formulierung". Meine Bewertung.
sheperd, es ist mir schlichtweg egal, ob Du meine postings verstehst. Ich bedarf Deiner Meinung nicht. Bei keinem meiner postings. Du bist ausschließlich hier zum Unruhestiften. Akzeptiere endlich die anderen Menschen und ihre Meinungen!
Hm, aber ehrlich gesagt, dein Satz "Flüchtlinge sind nicht gleich Flüchtlinge. Nicht jeder ist aus Kriegsgebiet geflohen." ist so formuliert, als ob er durchaus einen interpretierbaren Subtext enthalten würde.
Wenn man ihn einfach so nimmt, wie er dasteht, dann ist er natürlich korrekt, und man kann es auf sich beruhen lassen. Klar flieht nicht jeder Flüchtling aus einem Kriegsgebiet. Es gibt viele Fluchtgründe (Umwelt- oder Naturkatastrophen, Diktaturen und unterdrückerische Regimes, eine ausbrechende Seuche, etc.)
Aber warum hast du ihn so geschrieben? Wolltest du etwas Bestimmtes damit aussagen? Oder wolltest du einfach nur schreiben "es gibt viele Gründe, warum Menschen fliehen"?
Kennst du das Kommunikationsmodell von Schulz von Thun? Demnach enthält jede Nachricht vier verschiedene Inhalte:
den Sachinhalt ("Nicht jeder Flüchtling ist aus einem Krisengebiet geflohen")
eine Selbstoffenbarung (das ist das, was man mit seiner Aussage über sich selbst aussagen will)
eine Beziehungsebene (wie du die Kommunikation und die Beziehung zwischen dir und uns - die anderen Forumsteilnehmer - bewertest)
einen Appell (was du insgeheim von uns erwartest, wie wir auf den Satz reagieren sollen)
In sofern kann man eigentlich nie wirklich von ganz exakter, nicht interpretierbarer Sprache reden. Sprache ist nie ganz exakt und letztlich immer interpretierbar.
Ich meine es ganz genauso wie es da steht. Wenn Du etwas hineininterpretierst, ist das Deine Sache. Ich formuliere immer exakt.
sheperd, es ist mir schlichtweg egal, ob Du meine postings verstehst. Ich bedarf Deiner Meinung nicht. Bei keinem meiner postings. Du bist ausschließlich hier zum Unruhestiften. Akzeptiere endlich die anderen Menschen und ihre Meinungen!
Wenn es Karin egal wäre, würde Sie gar nicht auf Shepherds Postings antworten.
Die Sätze "Flüchtlinge sind nicht gleich Flüchtlinge. Nicht jeder ist aus Kriegsgebiet geflohen." sind sachlich total exakt und korrekt, allerdings so überflüssig wie ein Kropf.
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