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    #16
    mal so eine frage unter uns hundehalter.
    wir haben in unserer gegend einen äußerst unangenehmen zeitgenossen.
    erst hatte er seinen junghund nie unter kontrolle. ständig ist ihm der
    köter abgehaun. und dann hagelte es mal eine anzeige die saß.
    seitdem zerrt ihn sein hund durch die pampas.

    so weit so gut, wäre da nicht dieses ständige provozieren.
    wenn uns die beiden entgegenkommen, mein hund muss dann auch an die leine,
    lässt er sich von seinem hund voll auf uns zu zerren.
    das geht soweit, dass ich mit dem rad unterwegs, shiva gottlob unangeleint,
    die strassenseite wechseln musste, shiva dies ebenfalls hinter mir vollzog
    (wäre angeleint nicht möglich gewesen), um den beiden auszuweichen.
    irgendwann war es shiva dann leid und er ging auch auf frontationskurs.
    jetzt haben wir zwei an der leine zerrende kläffende hunde.
    und auf das hab ich keinen bock. echt null bock

    shiva hat es mir als junghund deutlich gezeigt, dass ihn dieser kläffer
    nicht interessiert.
    als beide hunde unangeleint aufeinander prallten, ignorierte shiva dieses
    dämliche knurren und anrempeln weitgehenst.
    als ich dann aber feststellte, der andre ist jetzt angeleint, hab ich das auch gemacht
    und dann gings los mit dem provozierend auf uns zu gehen.
    das macht er übrigens bei mehreren hunden so.
    auch andre haben sich schon entrüstet und aufgeregt.

    was machst mit so einem idioten? großräumig ausweichen geht
    nur an wenigen stellen. meist lässt uns die gegend höchstens 4-5 meter abstand,
    oder eine böschung oder dichtes unterholz.

    lass ich shiva wieder unangeleint beschimpft er mich garantiert wieder, dass
    der hund angeleint gehört und wird uns erst recht provozieren.

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      #17
      Also ich "füttere" meinen Hund an solchen Situationen vorbei, habe ihn darauf trainiert, dass wann immer ich seinen Namen auf bestimmte Weise rufe, er mich anguckt und dann gibt es eine Belohnung. Bei Bedarf auch gerne 5 mal hintereinander- wann immer er wieder durch den anderen Kläffköter abgelenkt wird, lenke ich ihn so wieder auf mich. Dann interessiert ihn der andere Hund nicht mehr.
      Allerdings solltest Du, falls es doch nicht klappt immer auf der Hut sein, die Leine trotz Futter fest genug in der Hand zu haben....

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        #18
        Ach ja, und wenn der Typ Dir absichtlich keinen Platz mehr lässt, wäre es sich gut ihm zu sagen, dass, wenn er Dir keine Möglichkeit zum Ausweichen lässt, Du Leider Deinen Hund frei laufen lassen musst, da Du nicht von seinem Hund gebissen werden möchtest, der ja offenkundig sehr gefährlich ist

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          #19
          liebe sonnenfell, das haben wir alles schon durch.
          wie gesagt, shiva hatte kein interesse an dem kläffer.
          er wich ihm ja sogar sehr geschickt aus.
          bloß, wenn der dich mit angeleinten hund an den rand der böschung treibt,
          dann ist auch bei mir mal schicht im schacht
          der will ganz offensichtlich krawall, wahrscheinlich sogar weil ihn
          unsere ursprüngliche ignoranz reizte.
          das selbe schilderten mir auch andre hundehalter.
          also das problem hab ich nicht alleine.

          das blöde ist nur, jetzt hat er das was er erreichen wollte.
          auch unsere hunde sollten wie seiner an der leine zerren und kläffen.
          und ob du's glaubst oder nicht.
          von ihm kam schon die empfehlung wir sollten unsere hunde besser
          erziehen! das er provoziert sieht er selbst überhaupt nicht ein.
          aber er sah sich wohl leid daran, dass uns unsere hunde gehorchten.

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            #20
            Zitat von Wolle0401 Beitrag anzeigen
            Wenn man einen Hund und sein Verhalten versteht, fällt eis einem auch leichter. Ich habe einiges an Hundebücher gelesen und schaue mir auch gerne den Hundeprofi an. Ein Buch, welches ich empfehlen kann ist "Mit Hunden sprechen". Da ist nicht nur erklärt, wie man mit Hunden umgeht, sondern auch das Warum ist gut erklärt.
            Lieber Wolle,

            ich habe die Beschreibung des Buches gelesen, ebenso einige der vielen Kommentare, die überwiegend positiver Natur sind. Der Tenor des Buches ist, dass ein Hundehalter sich als "Alphatier" beweisen muss, um das Dominanzverhalten des Hundes in Bahnen zu lenken und ihn erziehen zu können.

            Zur umfassenden Meinungsbildung möchte ich ein weiteres Buch vorschlagen, wo eine andere Sicht vertreten wird.
            Die Wolfsforscher Günther Bloch und Elli H. Radinger schreiben in "Wölfisch für Hundehalter" "Von Alpha, Dominanz und anderen populären Irrtümern".

            Ich habe auf der A.....-Seite einen Blick in dieses Buch geworfen und es hat mich sofort in seinen Bann gezogen, so dass ich es mir, obwohl ich keinen Hund habe, kaufen werde.

            Die Autoren begründen ein natürliches, kameradschaftliches, von gegenseitiger Zuneigung getragenes Verhältnis von Mensch und Hund.
            Dabei wird der Hund nicht "verwölfischt", sondern durch das Kennenlernen des frei lebenden Wolfes, kann der domestiziert lebende Hund besser verstanden werden.

            "Ein Buch für Wolfs- und Hundeliebhaber, wo die Wolfsforschung am Anfang steht, wo viele Sachen bei diesen wundervollen Wesen zum Vorschein treten, die der Mensch noch immer nicht ganz glauben will, dass es so auch sein kann." (so ein Leser)

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              #21
              @ Ulrike,

              ich würde mich mal mit den anderen Hundehaltern zusammentun und den Typen zusammenpfeifen. Erst einmal muss dem Typen beigebracht werden, wie man einen Hund im Griff bekommt. Viele Hundetraine erziehen nicht den Hund, sondern das Herrchen. Mit dem Hundebehandeln "wie Ersatzkinder" kommt man nicht weit.

              Im Prinzip ist das einzige, was man machen kann, dem Mann irgendwie aus dem Weg gehen, wenn er einem mit seinem agressiven Hund entgegen kommt. Es ist im allgemeinen bekannt, dass Hunde sich stärker fühlen, wenn sie angeleint sind.

              Ich habe mal einen Fall gehabt, da kam der Hund, ohne Leine auf meinen Hund mit eineraggressiven Körpersprache angelaufen und das Herrchen meinte, er mache das immer so. Allerdings übersah er, dass sein Hund zuschnappen wollte. Ich sagte ihm, er solle mal Hundesprache lernen und seinen Hund bis dahin anleinen und wenn der Hund noch mal auf meinen so zugelaufen käme, dann würde ich ihn in den Hintern treten. der gute Mann hält seit dem richtig Abstand mit seinem Hund von mir

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                #22
                Das Thema gefällt mir

                Ich bin auch mit einem unerzogenen Hund aufgewachsen, den wir, als ich elf Jahre alt war, aus dem Tierheim holten. Ein Terriermix, sehr dominant und dazu noch stark durch Ängste geleitet (er wurde ausgesetzt und offensichtlich auch misshandelt). Der gute Fox lebt heute noch, ist momentan 15 und ein alter Herr. Aber wir hatten nicht immer schöne Zeiten, der gute dachte er würde im Rudel über mir stehen und maßregelte mich in "Konfrontationen" mit anderen Hunden beim Gassigehen, wenn ich ihn in seinem Kläffen und Gebärden einschränkte. Wir überlegten ihn zurückzugeben, aber das kam nicht in Frage, immerhin geht man eine große Verantwortung für das Tier ein und sollte sich in der Regel großzügig darauf vorbereiten. Ich fing also damals auch als Kind an mir die "Logik" des Hundelebens anzulesen und das auch ganz gut. Mit unseren derzeit zwei Hunden habe ich es dann auch endlich von Anfang an geschafft mich als Alphatier zu profilieren und habe mir dabei einiges von meinem Freund abgeschaut.
                Unangenehme Begegnungen mit anderen Hunden und Hundeführern hatten wir auch schon: Auf weiter Flur ich, mein Freund, unsere Terrierdame und unser Brackenrüde und plötzlich Überraschungsbesuch: eine englische Bulldogge und eine bordeauxdogge... unangeleint und unheimlich unangenehm. Wenn so eine Bordeauxdogge an einem hochspringt und einen umzingelt kriegt man schon Angst...

                Allerdings fällt mir ganz oft auf, dass viele Menschen auch Fehler beim Zugehen auf Hunde machen: Sie lassen die Vierbeiner nicht erst schnuppern, sondern beugen sich über die Hunde und streicheln sie dann. Aus Hundesicht wirkt das Hinüberbeugen unheimlich bedrohlich und ängstliche Hunde gehen dann schon gerne in die Verteidigung.

                "Wölfisch für Hundehalter" klingt unheimlich spannend, da werde ich mal reinschauen, danke für den Tipp!

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                  #23
                  Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
                  Allerdings fällt mir ganz oft auf, dass viele Menschen auch Fehler beim Zugehen auf Hunde machen: Sie lassen die Vierbeiner nicht erst schnuppern, sondern beugen sich über die Hunde und streicheln sie dann. Aus Hundesicht wirkt das Hinüberbeugen unheimlich bedrohlich und ängstliche Hunde gehen dann schon gerne in die Verteidigung.
                  Eine ehemalige Nachbarin von mir hat einen Tiabetspaniel. Wenn du den schnuppern lässt, hängt er garantiert in deiner Hand

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                    #24
                    gut, auch das gibt es sicher aber die sind ja recht klein, die kann man flach legen

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                      #25
                      hallo wolle, das mit den andren zusammentun werd ich im auge behalten.
                      der typ ist gottlob berechenbar was die zeit anlangt und seinen weg.
                      mit einem zeitfenster von 1/2 stunde könnte man ihn mal abpassen.
                      vll hol ich mir sogar die executive dazu, ich hab da einen alten schulfreund

                      mit shiva werd ich das jetzt wieder anders handhaben.
                      sch*** auf die leinenpflicht, indem fall hindere ich nämlich meinen
                      eigenen hund an seinem natürlichen verhalten was er früher schon zeigte.
                      nämlich dem aus dem weg gehen.
                      wird mir ein paar nerven und würstchen kosten aber wenns hilft...

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                        #26
                        Vielleicht kannst du mit Shiva üben, dass sie auf Kommando voraus (zum Beispiel die Böschung hoch) läuft und in sicherer Entfernung von dem Leinenzerr-Provokateur Platz macht. In der Hundestaffel war das eine unserer besten Shownummern, wenn uns (vor oder nach dem Training) Spaziergänger mit ängstlichen oder giftigen Hunden entgegenkamen ...

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                          #27
                          das kommando kennt *er*
                          und auf würstchen ist er sowieso heiß. ich dachte auch an sowas in der art,
                          wie würstchen ins gebüsch werfen, natürlich aber weg von dem pöbler
                          und am besten voraus.

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                            #28
                            bin begeistert. normalerweise ist ja die idee, bei gefahr den hund zu sich zu rufen.
                            ihn in so einer situation aber von sich wegzuschicken kam mir niemals.

                            danke tintenweberin für die verknüpfung kommando "voran & Platz" mit
                            reizsituationen.
                            bei passanten wußte ich das es klappt,
                            seit heute weiß ich auch das es bei mittlerem reiz wie einer freundlichen hündin
                            ebenfalls klappt.
                            es klappt sogar vorzüglich beim kläffer am gartenzaun der shiva durchaus
                            zur anspannung bringt. leine los, verdutzter blick von shiva, kommando voran und platz.
                            am nochmehr irritierten hund vorbei gegangen und nach 3 meter
                            mit "shiva fuß" herangeholt. großes kino !!!!

                            bei 2 sich anstarrenden katzen, eine links eine rechts am strassenrand
                            blieb ich bescheiden
                            mir reichte es das shiva mittendrin trotz höchster erregung, natürlich angeleint,
                            auf platz ging. wir marschierten erst weiter als ich merkte er entspannt.

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                              #29
                              Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
                              Das Thema gefällt mir

                              Allerdings fällt mir ganz oft auf, dass viele Menschen auch Fehler beim Zugehen auf Hunde machen: Sie lassen die Vierbeiner nicht erst schnuppern, sondern beugen sich über die Hunde und streicheln sie dann. Aus Hundesicht wirkt das Hinüberbeugen unheimlich bedrohlich und ängstliche Hunde gehen dann schon gerne in die Verteidigung.

                              "Wölfisch für Hundehalter" klingt unheimlich spannend, da werde ich mal reinschauen, danke für den Tipp!
                              Bitteschön.

                              Da ich ganz unerfahren im Umgang mit Hunden bin, freue ich mich über die vielen Tipps von Euch.
                              Jannes, also erstmal abwarten, bis der Hund von sich aus den Kontakt aufnimmt? Wenn er das nicht tut, ihn in Ruhe lassen?

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                                #30
                                Bei Hunden ist (genau wie bei Menschen) der Kontakt auf Augenhöhe auch für den Hund passender. In die Hocke gehen und abwarten. Hände ruhig halten und freundlich mit dem Hund reden. Der Tonfall machts meistens.

                                Bei einigen Rassen ist eher Zurückhaltung angesagt.

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