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Der tut nix, der will nur spielen

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    #31
    Ich werde mal bei dem Beagle-Mischling meiner Freundin üben. Er ist ein freundliches Tier und wird es mir sicher nicht übel nehmen, dass es mir nicht mehr möglich ist, in die Hocke zu gehen.

    Bei welchen Rassen muss man vorsichtig sein?

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      #32
      Zitat von Mane
      Bei welchen Rassen muss man vorsichtig sein?
      Was mich betrifft, so suche ich nicht spontan Kontakt mit Bullterrier(inne)n, Dobermännern und -frauen und verschiedenen kleinen wadenbeissenden Schoßhündchen.
      Außerdem schaue ich mir den oder die an, die am anderen Ende der Leine ist. Das ist manchmal auch aufschlußreich.

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        #33
        Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
        Außerdem schaue ich mir den oder die an, die am anderen Ende der Leine ist. Das ist manchmal auch aufschlußreich.


        Manchmal, wenn mir ein muskelbepackter Mann mit seiner Bulldogge entgegenkommt, sagt mir einiges über den Besitzer.
        Menschen entscheiden sich beim Kauf meistens für solche Tiere, die ihnen am ehesten entsprechen.

        Oft sind es nicht nur die Äußerlichkeiten, die sich ähneln, sondern auch Charaktereigenschaften.
        Ich glaube, dass sie sich gegenseitig beeinflussen und sich mit den Jahren langsam angleichen.
        Hunde sind oft wie ihre Menschen - gesellig, ängstlich, abenteuerlustig usw.

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          #34
          Zitat von Mane Beitrag anzeigen


          Ich glaube, dass sie sich gegenseitig beeinflussen und sich mit den Jahren langsam angleichen.
          Hunde sind oft wie ihre Menschen - gesellig, ängstlich, abenteuerlustig usw.
          Wie der Herr, so das Gescherr

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            #35
            Ich warte auch erstmal ab, ob der Hund sich von sich aus nähert, gehe von mir aus nicht auf Hunde zu, ich reiche höchstens bei Interesse eine Hand in die Nähe des Hundes und beobachte dann natürlich. In die Hocke gehen ist schon hilfreich vor allem bei kleinen Rassen, bei mittelgroßen mache ich das nicht mehr, weil manch ein Hund dann übermütig wird und ich nicht umgeschmissen werden möchte. Bei Hunden, die mir suspekt erscheinen, also von vornherein eine agressive/ sehr gespannte Körperhaltung haben, spare ich mir Kontaktaufnahme.

            Dazu fällt mir wieder unser Fox ein, der völlig fehlkonditioniert war. Wenn jemand kam, haben wir ihn an die Leine genommen, weil er eben dazu neigte Neuankömmliche und potentielle Eindringlinge zu verwarnen und das auch körperlich. Dazu ist war er ein sehr ängstlicher Hund, bei jedem bisschen hatte er Angst um sein Leben und ging eben in den Angriff über. Das an die Leine legen war bei Besuchern dann allerdings das Signal: "Mach dich bereit, gleich kommt jemand, dem du zeigen kannst, wos langgeht".... Wir haben den Hund in seiner Ängstlichkeit/ Anspannung nur unterstützt, meine Mutter rief dann immer "Pass auf" und der Hund war natürlich in Alarmstellung. Aus heutiger Sicht kein Wunder, dass er dann bellte und kläffte etc. Als ich dahinter stieg schickte ich meine Eltern weiter weg, verbot ihnen das Wort ;) und leinte den Hund weiter entfernt an. Er war nun nicht mehr derjenige, der die Tür kontrollierte und dafür zuständig war Eindringlinge zu verscheuchen. Die Menschen bewegten sich im Hof und er beruhigte sich. War er ruhig, ließ ich ihn laufen, gab den Menschen aber den Hinweis, ihn zu ignorieren, ihn nicht anzuschauen/anzusprechen geschweige denn zu streicheln. Seitdem war das nie mehr ein Problem und nach einer Eingewöhnungszeit der Menschen in Gegenwart des Hundes konnte dann auch Kontakt aufgenommen werden, er ließ sich problemlos streicheln und mit sich spielen. Dadurch leben alle um einiges ruhiger...

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              #36
              guten morgen jannes,
              bei deiner geschichte fällt mir wieder der Rütter ein, als er in seiner
              Live-Show das puplikum fragte "wer hat einen hund, der beim schellen
              an der haustüre, zu bellen anfängt?"
              als sich genug ausgestreckte hände zeigten, fragte er "Und, wie haben sie
              ihm das beigebracht?"

              ich kann mich leider nicht mehr erinnern, wie wir es shiva beibrachten.
              war bestimmt auch der impuls der welpe tut nix, lass ihn ruhig nachsehen
              wer vor der tür steht.
              und weil er ja so ein süßer war wurde er auch gleich als erster begrüßt,
              dann kam lang nix und dann wir .
              typischer anfängerfehler halt der einiges an nerven und geduld kostete
              ihn wieder auszubügeln.

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                #37
                Zitat von ulrike207 Beitrag anzeigen
                guten morgen jannes,
                bei deiner geschichte fällt mir wieder der Rütter ein, als er in seiner
                Live-Show das puplikum fragte "wer hat einen hund, der beim schellen
                an der haustüre, zu bellen anfängt?"
                als sich genug ausgestreckte hände zeigten, fragte er "Und, wie haben sie
                ihm das beigebracht?"

                ich kann mich leider nicht mehr erinnern, wie wir es shiva beibrachten.
                war bestimmt auch der impuls der welpe tut nix, lass ihn ruhig nachsehen
                wer vor der tür steht.
                und weil er ja so ein süßer war wurde er auch gleich als erster begrüßt,
                dann kam lang nix und dann wir .
                typischer anfängerfehler halt der einiges an nerven und geduld kostete
                ihn wieder auszubügeln.
                Das trifft bei so vielen Dingen bei der Hundeerziehung den Nagel auf den Kopf und vor allem sind alle Versuche, das Verhalten einzuschränken, zum Scheitern verurteilt (den Hund an die Leine nehmen, den Hund beschwichtigen --> "ist doch guuuuuut", mit ihm an der Leine an die Tür gehen, ihn dabei möglichst kurz nehmen, damit er ja keine Bewegungsfreiheit hat und dann jemand, der aus dem Hintergrund voller Angst immer ruft "Vorsicht, pass aber auf, nicht dass er beisst") Also wir haben damals wirklich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. aber ich war ja noch jung, ich kann alle Schuld von mir weisen

                Aber es ist auch sooo schwer dem Hundeblick eines Welpen am Anfang zu widerstehen

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                  #38
                  vorallem, man lässt einem welpen noch viel mehr durchgehen,
                  wie z.b. das knabbern an den fingern, weils doch so süß ist,
                  und noch nicht weh tut.
                  dass er das dann später mal als *erziehungsmethode* anwendet
                  und weh tut, ahnt man zu dem zeitpunkt nicht.

                  was mir im umgang mit andren hundehaltern so auffällt ist,
                  ich seh ganz ganz selten jemanden mit seinem hund übungen durchführen.
                  sei es jetzt beim spaziergang oder auf der hundewiese.
                  das einzige was geübt wird ist das heranholen. ab und an ist mal
                  ein ball mit im spiel das wars dann aber auch schon.
                  dabei ist ja gerade dass das spannende, kann der hund eine übung
                  die man ihm erstmal alleine beibringt auch unter reizeinwirkung von außen?

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                    #39
                    Das stimmt. Ich kann mir aber vorstellen, dass das einerseits daran liegt, dass manche gar nicht auf die Idee kommen wofür manch ein Kommando auch draussen gut sein kann und vor allem die Angst, dass es draussen nicht klappt und man unter Publikum "versagt".

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                      #40
                      oder der hund kann gar nicht mehr als *hier* und vll noch *sitz*

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                        #41
                        Zitat von Wolle0401 Beitrag anzeigen
                        Wie der Herr, so das Gescherr
                        mein Hund war genau das Gegenteil von mir.

                        Aufgeschlossen gegenüber und zugewandt gegenüber fremden Menschen.

                        Ich hätte gekidnappt werden könne, meine Hündin hätte die Entführern freudig begrüßt.

                        , ist das eine Ausnahme gewesen oder kennt jemand noch so etwas Ähnliches?

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                          #42
                          heuer im sommer gab es einen zeitungsbericht.
                          einbruch in einem haus indem 6-7 golden retriever wohnten.
                          die täter konnten unbehelligt verschwinden.
                          mit 1 einzigen shiva wäre das nicht passiert.
                          Zuletzt geändert von ulrike207; 29.09.2012, 14:07.

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                            #43
                            Zitat von ulrike207 Beitrag anzeigen
                            bei deiner geschichte fällt mir wieder der Rütter ein, als er in seiner
                            Live-Show das puplikum fragte "wer hat einen hund, der beim schellen
                            an der haustüre, zu bellen anfängt?"
                            als sich genug ausgestreckte hände zeigten, fragte er "Und, wie haben sie
                            ihm das beigebracht?"
                            Ich habe mal nach Rütter gegoogled. Er empfiehlt:

                            Immer wenn es an der Tür klingelt und der Hund bellt, ihn sofort anzuleinen und mit ihm zur Tür zu gehen. Besucher und man selbst soll den Hund nun ignorieren. Ihn erst wieder ableinen, wenn es wieder entspannt ist. Wenn man das konsequent macht, wird er bald nicht mehr anschlagen.

                            Zitat von Muttutgut
                            mein Hund war genau das Gegenteil von mir.
                            Aufgeschlossen gegenüber und zugewandt gegenüber fremden Menschen.
                            Ich hätte gekidnappt werden könne, meine Hündin hätte die Entführern freudig begrüßt.
                            Vielleicht hatte er Rütters Worte zu stark verinnerlicht.

                            Eine andere Theorie besagt: "Mein Haustier spiegelt mich." Christa Kössner glaubt, dass Tiere besonders klare Spiegel unserer selbst sind, weil sie erstens unsere Energie filterlos aufnehmen und weil Tiere zweitens keine bewusst denkenden Wesen sind, sondern ihren Instinkten folgen.
                            Das bedeutet, je länger wir mit einem Tier zusammenleben, desto ähnlicher wird es uns. Es spiegelt nicht nur unsere Schokoladenseiten, sondern auch das, was wir an uns nicht wahrhaben möchten, was wir einfach nicht beachten.

                            Was haltet Ihr davon?

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                              #44
                              Hmmmmmmm, mein Kater ist ein Streuner, sehr selbstbewusst, macht nur, was er will, ist gleichzeitig sehr verschmust, kann aber auch gut beißen (vor allem mich, wenn es nicht nach seinem Kopf geht).
                              Wenn ich "einen Feind" (den großen Nachbarskater) vertreibe, schreibt er sich das auf seine Fahne!

                              Was sagt das jetzt über mich aus?????

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                                #45
                                Ich glaube ja nicht so recht an diese Theorie bonny.
                                Wenn ich das jetzt so lese, dann würde ich sagen,
                                Du schmückst dich mit fremden Federn


                                Ich glaube das liegt eher daran Marianne, das ich hin und wieder ein
                                distanziertes Ar... sein kann.
                                Somit hat sie das nach außen getragen, was ich ihr nicht geben konnte.

                                Obwohl, im Bett war ich dann wieder die Beste

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