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Der tut nix, der will nur spielen

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    Der tut nix, der will nur spielen



    An alle Experten "in Sachen Hund"!

    Ich habe in einem anderen Faden viel Interessantes über Hundehaltung gelesen und fände es toll, als "Nichthundebesitzerin" noch mehr zu erfahren.

    Letztens kam mir, als ich gemütlich durch den Wald radelte, ein Hund entgegen und wuselte um mich herum. Sein Mensch lag mindestens 100m zurück, rief nach ihm, doch Waldi fand mich auf meinem mittlerweile wackligen Gefährt interessanter.
    "Keine Angst, der tut nichts" rief sein Mensch. Ok. er hat mir auch nichts getan. Aber wenn doch? Ich kenne kein "hündisch". Woher soll ich wissen, ob er mir wirklich nichts tut? Auch friedliche Tiere haben mal einen schlechten Tag.

    #2
    Hallo Mane,

    ich kann dich verstehen und finde, der Hundebesitzer hat unverantwortungsvoll gehandelt, denn egal ob der Hund nur spielen will, oder nix tut, es gibt Menschen, die haben auch vor dem liebsten Hund Angst. Bei mir war es früher so, dass ich nur beim Anblick eines hundes die Angst in mir aufsteigen spürte.

    Mittlerweile selber Hundebesitzer, kann ich nur sagen, dass das Schwanzwedeln bei Hunden überhauptnichts darüber aussagt, ob ein Hund sich freut. Es sagt nur aus, das der Hund aufgeregt ist. Aber bei einem kannst du sicher sein. Wenn ein Hund mit etwas gesenktem Kof und gestreubten nacken auf dich zu kommt, dann vorsicht.

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      #3
      Ich fasse fremde, nicht angeleinte Hunde prinzipiell nicht an.
      Wenn sie schnuppern kommen (weil ich auch nach Katze rieche), spreche ich freundlich mit ihnen, bleibe aber stehen.

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        #4
        Ich mag nur Hot Dogs - alle anderen Hunde mögen bitte Abstand halten -
        besonders bei meinen Waldläufen

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          #5
          Zitat von Mane Beitrag anzeigen
          "Keine Angst, der tut nichts" rief sein Mensch. Ok. er hat mir auch nichts getan. Aber wenn doch? Ich kenne kein "hündisch". Woher soll ich wissen, ob er mir wirklich nichts tut? Auch friedliche Tiere haben mal einen schlechten Tag.
          Es kommt immer mal vor, dass Herr oder Frau Hund einen fremden Menschen interessanter finden als den eigenen. Und wenn Herr oder Frau Mensch nicht rechtzeitig merkt, dass eine gehorsamserschwerende Ablenkungsquelle entgegen gerollt, gewalkt oder gejoggt kommt, hilft höchstens noch ein verheißungsvolles Klappern mit der Leckerlibüchse, ein einladenes "Waldi, hiiiiiiiier!" und ein entschlossener Sprint in die Gegenrichtung. Wenn Waldi trotzdem dabei bleibt, dass der fremde Mensch interessanter ist, als der eigene, ist es für den Nichthundekenner vermutlich sehr beunruhigend, mit anzusehen, wie der Hundebesitzer die Beine in die Hand nimmt und wegrennt. Aus diesem Grund greifen die Besitzer nicht vollständig zuverlässiger Hunde immer wieder zu dieser häufig zitierten Beschwichtigungsformel (Der tut nix, der will nur spielen ... - Hoppla, das hat er ja noch nie getan ... ) und nähren sich dem Ort der unerwünschten Kontaktaufnahme je nach Temperament schneller oder eher zögerlich.

          "Nein danke, ich will dir zwar nichts tun, aber ich will auch nichts mit dir zu tun haben", ist auf "hündisch" übrigens gar nicht schwer zum Ausdruck zu bringen. Unter Hunden ist es üblich, dass derjenige, der die Kontaktaufnahme verweigert, zur Seite schaut oder sich sogar leicht abwendet. Wenn du einem Hund die "kalte Schulter" zeigst, sagst du ihm damit, dass er sich nicht vor dir fürchten muss, dass er aber auch nichts von dir zu erwarten hat. Ein besonders neugieriger oder ganz junger Hund wird dann vielleicht noch mal eine Runde um dich herumschnüffeln und dann wieder seiner Wege ziehen.

          Ein absolutes "Nogo" ist das Anstarren. Unter Hunden bedeutet ein stierer Blick so viel wie "Ey, du Arsch, komm mir bloß nicht komisch, sonst rappelt's im Karton." Meinen Hund konnte ich mitunter nur durch einen energischen Griff um die Schnauze daran hindern, irgendwelche Touris, die in Zweireihen auf uns zugestapft kamen, erst im letzten Moment ein bisschen Platz gemacht haben und sich dabei mit angststarren Blicken von der Harmlosigkeit meines ANGELEINTEN Hundes versichern wollten, durch einen Wadenkneifer bessere Manieren zu lehren ...

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            #6


            Wolle,
            Angst habe ich in der Regel nicht vor Hunden, ich habe nur keine Erfahrung im Umgang mit ihnen.
            Wie hast Du denn deine Ängste überwunden?
            Eine meiner Freundinnen hat einen ganz reizenden Beagle-Mischling, noch ganz jung, der jeden voller Freude begrüßt. Da ich etwas wackelig auf den Beinen bin, habe ich eher die Befürchtung, dass ich umgeschmissen werde.

            Bonny,
            da bin ich auch zurückhaltend. Ich glaube auch, dass Hundebesitzer nicht darauf erpicht sind, dass jeder ihren Hund betatscht.

            Fliegenklatsche,
            was machst Du denn, wenn die Vierbeiner Dir zu nahe kommen? Mein Mann ist schon manches Mal am Fuß geschnappt worden und hat dann keine Scheu zurückzutreten.

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              #7
              Zitat von tintenweberin
              Wenn Waldi trotzdem dabei bleibt, dass der fremde Mensch interessanter ist, als der eigene, ist es für den Nichthundekenner vermutlich sehr beunruhigend, mit anzusehen, wie der Hundebesitzer die Beine in die Hand nimmt und wegrennt. Aus diesem Grund greifen die Besitzer nicht vollständig zuverlässiger Hunde immer wieder zu dieser häufig zitierten Beschwichtigungsformel (Der tut nix, der will nur spielen ... - Hoppla, das hat er ja noch nie getan ... ) und nähren sich dem Ort der unerwünschten Kontaktaufnahme je nach Temperament schneller oder eher zögerlich.

              Du meinst, der Hundebesitzer würde lieber abhauen? Ich glaube, ich bin mal wieder etwas schwer von Begriff.
              Es ist ihm peinlich, dass Hundchen nicht auf ihn hört? Es ist nur eine Floskel und sie beruhigen sich damit selber und hoffen, dass alles gut geht?

              Unter Hunden ist es üblich, dass derjenige, der die Kontaktaufnahme verweigert, zur Seite schaut oder sich sogar leicht abwendet. Wenn du einem Hund die "kalte Schulter" zeigst, sagst du ihm damit, dass er sich nicht vor dir fürchten muss, dass er aber auch nichts von dir zu erwarten hat.
              Also, der Schlüssel dazu von Hunden in Ruhe gelassen zu werden, ist, sie komplett zu ignorieren. Nicht beachten, auch nicht anschauen, so als ob sie gar nicht da wären.
              Sind sie dann nicht beleidigt? So wie Menschen es manchmal sind, wenn man sie links liegen lässt?

              erst im letzten Moment ein bisschen Platz gemacht haben und sich dabei mit angststarren Blicken von der Harmlosigkeit meines ANGELEINTEN Hundes versichern wollten,
              Merken Hunde instinktiv, wenn ein Mensch Angst hat? Wie reagieren sie darauf?

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                #8
                Zitat von Mane Beitrag anzeigen
                Du meinst, der Hundebesitzer würde lieber abhauen?
                Nein, aber wenn ich wegrenne, sollte mein Hund auf die Idee kommen, dass es dort wo ich hinrenne, etwas Aufregenderes als einen fremden Radfahrer, Jogger, Walker gibt und hinter mir herrennen. Wenn er das nicht tut, ist das ziemlich peinlich, weil er dann noch weiter aus Reichweite entfernt hat. Wenn ich hinter ihm her (also auf den Fremden zu)renne, könnte er auf die Idee kommen, wir spielen gemeinsam Joggerjagen ...

                Zitat von Mane Beitrag anzeigen
                Also, der Schlüssel dazu von Hunden in Ruhe gelassen zu werden, ist, sie komplett zu ignorieren. Nicht beachten, auch nicht anschauen, so als ob sie gar nicht da wären.
                Besser ist es, den Hund mit einem flüchtigen Blick streifen und dann gezielt wegschauen oder sogar den Körper ein bisschen abwenden. Das ist in der Hundesprache keine Beleidigung sondern eine klare aber höfliche Botschaft.

                Zitat von Mane Beitrag anzeigen
                Merken Hunde instinktiv, wenn ein Mensch Angst hat? Wie reagieren sie darauf?
                Hunde riechen deine Angst und es kommt auf den Hund an, wie er darauf reagiert. Meine erste Hündin ist ängstlichen Menschen konsequent aus dem Weg gegangen. Mein Tupfentier hat es mit Desensibilisierungsmaßnahmen versucht und ängstliche Zeitgenossen mit einem besonderen Maß an liebevoller Zuwendung bedacht. Und mein schwarzes Ungeheuer wird frech, wenn jemand vor ihm Angst hat.

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                  #9
                  liebe mane, wenn du mit dem rad unterwegs bist
                  und die obigen verhaltensregeln "nicht anschaun, nicht ansprechen, nicht berühren"
                  befolgt hast,
                  kannst du auch mit der fahrradglocke dauerläuten.
                  dieses geräusch kennen die wenigsten hunde und es wird sie aus ihrer
                  handlung "ei lecker ein fahrradler" rausreissen.
                  solltest du eine trinkflasche am rad mitführen, kannst du auch einen
                  spritzer in richtung hund abgeben.
                  damit würdest du sogar dem besitzer noch einen großen gefallen tun.

                  dein tempo und deinen weg solltest du übrigens beibehalten.
                  nichts interessanter für den hund, wenn das objekt des interesses
                  auch noch längsämer wird, oder gar ausweicht.

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                    #10
                    Zitat von Mane Beitrag anzeigen
                    Eine meiner Freundinnen hat einen ganz reizenden Beagle-Mischling, noch ganz jung, der jeden voller Freude begrüßt. Da ich etwas wackelig auf den Beinen bin, habe ich eher die Befürchtung, dass ich umgeschmissen werde.

                    Fliegenklatsche,
                    was machst Du denn, wenn die Vierbeiner Dir zu nahe kommen? Mein Mann ist schon manches Mal am Fuß geschnappt worden und hat dann keine Scheu zurückzutreten.
                    liebe mane, besprich diese situation mit deiner freundin.
                    wie will sie das ihrem beagle abgewöhnen.
                    eine variante wäre, der hund bleibt so lange angeleint und somit unter
                    ihrer kontrolle, bis sich der hund beruhigt hat.
                    übrigens auch hier gilt "nicht anschaun, nicht ansprechen, nicht berühren"
                    bis das frauchen dem hund die begrüßung erlaubt.
                    ist der hund ruhig, wird er begrüßt.
                    das wäre die optimalste variante.
                    wirst du von so einer stürmischen begrüßung überrumpelt, solltest
                    du ein knie hochziehen und den hund damit durchaus abwehren.
                    aus hundesicht ist jemanden anzurempeln nämlich schlicht *rotzfrech*
                    bei erfahrenen hunden wird er damit eine rüge einfangen.

                    das was dein mann macht, nämlich zurücktreten ist korrekt.
                    allerdings hätten das bereits die besitzer machen müssen, als ihr hund
                    das bei ihnen schon als "erziehungsmethode" ausprobierte.
                    es wäre ja interessant aus welcher begebenheit heraus dein mann
                    gebissen wird.

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                      #11


                      Lieben Dank für Eure Tipps.

                      Zitat von Tintenweberin
                      wenn ich wegrenne, sollte mein Hund auf die Idee kommen, dass es dort wo ich hinrenne, etwas Aufregenderes als einen fremden Radfahrer, Jogger, Walker gibt und hinter mir herrennen. Wenn er das nicht tut, ist das ziemlich peinlich, weil er dann noch weiter aus Reichweite entfernt hat. Wenn ich hinter ihm her (also auf den Fremden zu)renne, könnte er auf die Idee kommen, wir spielen gemeinsam Joggerjagen ...
                      Diese Gedanken sind mir noch nie gekommen.
                      Gar nicht so einfach, weder für Frauchen/Herrchen noch für Entgegenkommende, sich richtig zu verhalten.
                      Mir ist es lieber, wenn Hunde, sobald ich mich ihnen mit dem Fahrrad nähere, von ihrem Mensch an die Leine genommen werden.

                      Besser ist es, den Hund mit einem flüchtigen Blick streifen und dann gezielt wegschauen oder sogar den Körper ein bisschen abwenden. Das ist in der Hundesprache keine Beleidigung sondern eine klare aber höfliche Botschaft.
                      Das mache ich aber nur, wenn ich merke, dass ein Hund "nicht nur spielen will".
                      Ansonsten mag ich ihnen gerne zuschauen und mich an ihrem meist lieben Wesen zu erfreuen.

                      Hunde riechen deine Angst und es kommt auf den Hund an, wie er darauf reagiert. Meine erste Hündin ist ängstlichen Menschen konsequent aus dem Weg gegangen. Mein Tupfentier hat es mit Desensibilisierungsmaßnahmen versucht und ängstliche Zeitgenossen mit einem besonderen Maß an liebevoller Zuwendung bedacht. Und mein schwarzes Ungeheuer wird frech, wenn jemand vor ihm Angst hat.
                      Die Reaktion des Hundes ist sicher auch rassenabhängig.
                      Wie kannst Du Dein "schwarzes Ungeheuer" denn bremsen, wenn es frech wird? Ich traue Dir ohne Weiteres zu, da die Oberhand zu behalten.

                      Meistens kann der Hund ja nichts für sein Verhalten. Das Problem sind eher seine "Menschen", die ihn nicht richtig erzogen haben.

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                        #12
                        Zitat von ulrike207 Beitrag anzeigen
                        kannst du auch mit der fahrradglocke dauerläuten.
                        dieses geräusch kennen die wenigsten hunde und es wird sie aus ihrer
                        handlung "ei lecker ein fahrradler" rausreissen.
                        solltest du eine trinkflasche am rad mitführen, kannst du auch einen
                        spritzer in richtung hund abgeben.
                        damit würdest du sogar dem besitzer noch einen großen gefallen tun.

                        dein tempo und deinen weg solltest du übrigens beibehalten.
                        nichts interessanter für den hund, wenn das objekt des interesses
                        auch noch längsämer wird, oder gar ausweicht.
                        Das mit der Fahrradglocke werde ich ausprobieren. Wenn ich ihn nass mache, habe ich die Befürchtung, dass er wütend wird.

                        Nicht ausweichen und auf den Hund draufhalten, das kann ich nicht. Mein Mann macht das.

                        das was dein mann macht, nämlich zurücktreten ist korrekt.
                        allerdings hätten das bereits die besitzer machen müssen, als ihr hund
                        das bei ihnen schon als "erziehungsmethode" ausprobierte.
                        es wäre ja interessant aus welcher begebenheit heraus dein mann
                        gebissen wird.
                        Seit unser Sohn als Kleinkind heftig von einem Hund ins Bein gebissen wurde, reagiert mein Mann aggressiv, wenn ihm ein Hund zu nahe kommt. Leider hat es da schon einige unangenehme Ereignisse, auch mit den Herrchen der Hunde gegeben.
                        Dann kläfft nicht nur der Hund, sondern auch sein Mensch und mein Mann.

                        Er wurde in Spanien von einem wirklich unerzogenen Hund gebissen, dem wir seine Wut und Aggresivität schon von weitem ansahen. Die Besitzerin war eine Roma, mit der wir uns nicht verständigen konnte. Es war zum Glück nicht wirklich schlimm.

                        bis das frauchen dem hund die begrüßung erlaubt.
                        ist der hund ruhig, wird er begrüßt.
                        das wäre die optimalste variante.
                        Ich werde es ihr vorschlagen. Es sieht so aus, als gäbe es für jedes Problem eine Lösung.

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                          #13
                          Zitat von Mane Beitrag anzeigen



                          Wie hast Du denn deine Ängste überwunden?
                          War ein langer Prozess. Es fing damit an, dass mein Bruder ein Hund hatte, dem es egal war, ob ich Angst hatte. Er wollte von mir einfach gesteichelt werden. Danach hatte ich mehrere positiver Erfahrungen, bis ich mir dann einen eigenen anschaffte. Und viele Affirmationen und Assoziationen haben mir geolfen. Und dennoch ist eine Grundangst da. So erschrecke ich z. B. wenn mein eigener Hund aus dem Nichts heraus bellt, oder wenn ich nicht drauf gefasst bin. Aber das ist nicht schlimm.

                          Wenn man einen Hund und sein Verhalten versteht, fällt eis einem auch leichter. Ich habe einiges an Hundebücher gelesen und schaue mir auch gerne den Hundeprofi an. Ein Buch, welches ich empfehlen kann ist "Mit Hunden sprechen". Da ist nicht nur erklärt, wie man mit Hunden umgeht, sondern auch das Warum ist gut erklärt.

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                            #14
                            Zitat von Mane Beitrag anzeigen
                            Wie kannst Du Dein "schwarzes Ungeheuer" denn bremsen, wenn es frech wird? Ich traue Dir ohne Weiteres zu, da die Oberhand zu behalten.
                            Inzwischen reicht ein böser Blick, um ihn daran zu erinnern, wo sein Platz (im wörtlichen und im übertragenen Sinn) ist. In seiner Sturm- und Drangzeit musste ich ihn mit unerfreulicher Regelmäßigkeit "auf Postkartegröße zusammenfalten", um ihn daran zu hindern, Touris aufzufressen oder meine beste Freundin aus "seinem Revier" zu vertreiben.

                            Zitat von Mane Beitrag anzeigen
                            Meistens kann der Hund ja nichts für sein Verhalten. Das Problem sind eher seine "Menschen", die ihn nicht richtig erzogen haben.
                            Dazu sage ich ganz entschieden "Jein!" ...

                            Natürlich kann eine gute Erziehung charakterliche "Mängel" ausbügeln, aber was die Natur in den Hund gesteckt hat, holt der Mensch nicht wieder heraus. Mores ist ein fertig ausgebildeter Rettungshund, und er war gut, bis sein angeborener Jagdtrieb (der Papa war vermutlich ein Husky) zum ersten Mal mit ihm durchgegangen ist. Ich kann meinen Köterich ohne Leine durch eine kläffende Meute führen. Er braucht dazu nur die bewundernden Blicke eines aufmerksamen Publikums. Aber wenn ich ohne Leine mit ihm im Wald spazieren gehe, komme ich ohne Hund von meinem Spaziergang zurück ...

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                              #15
                              Zitat von Wolle0401 Beitrag anzeigen

                              Wenn man einen Hund und sein Verhalten versteht, fällt eis einem auch leichter. Ich habe einiges an Hundebücher gelesen und schaue mir auch gerne den Hundeprofi an. Ein Buch, welches ich empfehlen kann ist "Mit Hunden sprechen". Da ist nicht nur erklärt, wie man mit Hunden umgeht, sondern auch das Warum ist gut erklärt.
                              danke wolle für den tipp. die leseprobe gefiel mir, ich glaub ich werd mir das buch besorgen

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