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Juli---Kann man noch guten Gewissens Fleisch essen?

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    #61
    Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen

    da stellt sich mir die Frage: totes Essen?
    tötet man den Salat, das Gemüse..... nicht auch?
    Die Frage ist bei Pflanzenteilen und Früchten wahrscheinlich, wie lange man sie noch als lebend betrachtet, nachdem sie geerntet wurden. Aber ich würde sagen, dass die meiste Nahrung als nichtlebend betrachtet werden kann, spätestens nach ihrer Verarbeitung zu einem Lebensmittel wie Brot.

    Zu den Kriterien für Leben zählen meines Wissens Aspekte wie ein funktionierender Stoffwechsel, und ich glaube, dass dieser nach der Ernte pflanzlicher Lebensmittel bald zum Erliegen kommt.

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      #62
      solipsist schrieb:

      Die Frage ist bei Pflanzenteilen und Früchten wahrscheinlich, wie lange man sie noch als lebend betrachtet, nachdem sie geerntet wurden.
      Früchte töte ich nicht, sondern wie du schreibst, sie werden geerntet. Diese sind sozusagen "Samen". Der Mensch bekommt Kinder, die Pflanze Früchte/Samen.
      der Salat würde Samen bekommen.
      Aber Salat, Blumenkohl.... ist das Lebewesen an sich als Ganzes, welches getötet wird.
      Zu den Kriterien für Leben zählen meines Wissens Aspekte wie ein funktionierender Stoffwechsel, und ich glaube, dass dieser nach der Ernte pflanzlicher Lebensmittel bald zum Erliegen kommt.
      Wenn ich ein Schwein schlachte, kommt "Leben" zum Erliegen, genauso, wie wenn ich einen Salat "schachte".

      Nur über das Todesurteil des Salates macht sich keiner Gedanken.

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        #63
        Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
        Viva schrieb

        da stellt sich mir die Frage: totes Essen?
        tötet man den Salat, das Gemüse..... nicht auch? Man nimmt diesem Leben schlichtweg "sein" Leben um es als Nahrung zu erhalten.
        nur ein Gedanke am Rande.
        guter Gedanke, hört man immer wieder, ein Salat ist mir noch nie voller Angst davon gerannt weil er nicht gegessen werden wollte, im Gegenteil reife Früchte und Gemüse stellen sich für uns zur Verfügung.
        Unsere Sinne hören ein Tier schreien, sehen es davon rennen, spüren seine Angst, weshalb reagiert der Mensch nicht darauf..?..weil er es verdrängt, der Metzger macht es für uns, als Stück Fleisch hinter der Theke sieht man das Tier nicht mehr, nur Stückweise.

        Tiere haben eine Seele und leiden wie ein Mensch, träumen wie ein Mensch, reagieren auf Liebe oder Hass, Pflanzen sind nicht beseelt, sie dienen uns zur Nahrung, sie sind unsere Lebensmittel.

        Ein Tier zu töten um seinen Körper zu nähren ist ein ganz anderes Kaliber, das Tier ist nicht dazu da um getötet und gegessen zu werden, aber wer das mag soll das tun, jeder wie er es im Moment versteht, irgendwann wird es nur noch Veganer geben, bis dahin eben nicht, erntet jeder eh was er gesät hat.

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          #64
          Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
          Nur über das Todesurteil des Salates macht sich keiner Gedanken.
          doch natürlich, du zum Beispiel und viele andere auch, aber man muss dazu auch logisch denken, denn mit Lichtnahrung hat noch keiner überlebt.

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            #65
            Zitat von viva58 Beitrag anzeigen

            das Tier ist nicht dazu da um getötet und gegessen zu werden,
            Wobei das die Natur ja schon in großem Umfang so vorgesehen hat. Auch wenn die Menschen keine Tiere mehr töten und essen würden, würde dies immer noch überall in der Natur weiter geschehen. Man kann natürlich sagen, der Mensch habe es nicht länger nötig, auf tierische Eiweiße und Lebensmittel zurückgreifen zu müssen und kann darauf verzichten, aber grundsätzlich gesehen sind im natürlichen Kreislauf Tiere eben schon oft auch dazu da, um getötet und gegessen/gefressen zu werden.

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              #66
              Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
              Wobei das die Natur ja schon in großem Umfang so vorgesehen hat. Auch wenn die Menschen keine Tiere mehr töten und essen würden, würde dies immer noch überall in der Natur weiter geschehen. Man kann natürlich sagen, der Mensch habe es nicht länger nötig, auf tierische Eiweiße und Lebensmittel zurückgreifen zu müssen und kann darauf verzichten, aber grundsätzlich gesehen sind im natürlichen Kreislauf Tiere eben schon oft auch dazu da, um getötet und gegessen/gefressen zu werden.
              genau gefressen und gefressen werden sowohl in Form vom Tier und allen Essbarem als auch durch Verbalem Terror der oftmals von diversen Mitmenschen ausgeübt wird
              und beides war schon immer so solange die Welt besteht
              das sich dagegen zur wehr setzen ist ein Neuzeitlicher Trend man folgt den Umweltaktivisten!

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                #67
                Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
                Wobei das die Natur ja schon in großem Umfang so vorgesehen hat. Auch wenn die Menschen keine Tiere mehr töten und essen würden, würde dies immer noch überall in der Natur weiter geschehen.
                ja das unterscheidet uns vom Tier, wir können ethisch handeln.

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                  #68
                  Viva schrieb:

                  guter Gedanke, hört man immer wieder, ein Salat ist mir noch nie voller Angst davon gerannt weil er nicht gegessen werden wollte, im Gegenteil reife Früchte und Gemüse stellen sich für uns zur Verfügung.
                  Ist ja auch keine Kunst, einen Salat zu "erlegen". Ich hab auch ohne Angst noch keinen Salat rennen sehn.

                  Alles was mit Wertschätzung und Achtung für unsere Ernährung/Lebenserhalt "getötet" wird, stellt sich uns durch Übereinkommen als Nahrung zur Verfügung. Und diese Nahrung ist "heil".

                  Unsere Sinne hören ein Tier schreien, sehen es davon rennen, spüren seine Angst, weshalb reagiert der Mensch nicht darauf..?..weil er es verdrängt, der Metzger macht es für uns, als Stück Fleisch hinter der Theke sieht man das Tier nicht mehr, nur Stückweise.
                  hast du schon mal in eine Pflanze/Baum....hineingespürt, wie sie Angst haben können, wie sie schreien können?! Alles Leben hat auf ihre Art Gefühle, Freude, Schmerz, Angst. Wenn man sich darauf einläßt, wird man staunen.

                  Tiere haben eine Seele und leiden wie ein Mensch, träumen wie ein Mensch, reagieren auf Liebe oder Hass, Pflanzen sind nicht beseelt, sie dienen uns zur Nahrung, sie sind unsere Lebensmittel.
                  s.o.
                  Pflanzen reagieren ebenso auf Liebe, Hass, Schmerz.... die Schöpfung reagiert darauf.

                  Ein Tier zu töten um seinen Körper zu nähren ist ein ganz anderes Kaliber, das Tier ist nicht dazu da um getötet und gegessen zu werden, aber wer das mag soll das tun, jeder wie er es im Moment versteht, irgendwann wird es nur noch Veganer geben, bis dahin eben nicht,
                  Das Kaliber ergibt sich für den Menschen doch nur daraus, dass einem ein Tier in die Augen sehen kann, der Mensch Ähnlichkeiten spürt. Was bei einem Salat nicht der Fall ist und deshalb leichten Gewissens anders bewertet wird, und ihm Schmerz/Angst aberkannt werden. Beides ist in der Nahrungskette innerhalb unserer Rahmenbedingungen unabdingbar.

                  erntet jeder eh was er gesät hat.
                  Meinst du damit dass es ein Inkarnationsthema ist?
                  Wenn man noch an lineare Inkarnation glaubt, scheint es so zu sein.

                  doch natürlich, du zum Beispiel und viele andere auch, aber man muss dazu auch logisch denken, denn mit Lichtnahrung hat noch keiner überlebt.
                  Auf irdische Bedingungen bezogen, wird/kann es vielleicht so sein.

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                    #69
                    Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
                    Meinst du damit dass es ein Inkarnationsthema ist?
                    Wenn man noch an lineare Inkarnation glaubt, scheint es so zu sein.
                    Ich weis nicht ob das mit dem Glauben zu tun hat, oder einfach mit Gesetzmässigkeiten, in denen wir hier in der Welt zurecht kommen können, oder müssen. Gesetze ändern sich nicht, ob man daran glaubt oder nicht.

                    Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
                    Auf irdische Bedingungen bezogen, wird/kann es vielleicht so sein.
                    naja, worauf sonst, solange wir hier im Körper sind, sind wir das nicht zufällig, da muss man durch. ...wer nicht mehr da durch muss, der kommt nicht, falls er die Wahl hat.
                    Ich bin jedenfalls nicht freiwillig hier, ich hab da noch einiges zu bereinigen.

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                      #70
                      Zitat von viva58 Beitrag anzeigen

                      Gesetze ändern sich nicht, ob man daran glaubt oder nicht.
                      Ich stelle mir halt die Frage, welche Gesetzmäßigkeiten denn auch tatsächlich stimmen und welche nicht. Und wie man das herausfindet. Naturgesetze ändern sich nicht, unabhängig davon, ob man an sie glaubt oder nicht, aber man muss sie auch erst einmal ausfindig machen und korrekt erkennen und erfassen.

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                        #71
                        Zitat von viva58 Beitrag anzeigen

                        Ich weis nicht ob das mit dem Glauben zu tun hat, oder einfach mit Gesetzmässigkeiten, in denen wir hier in der Welt zurecht kommen können, oder müssen. Gesetze ändern sich nicht, ob man daran glaubt oder nicht.


                        naja, worauf sonst, solange wir hier im Körper sind, sind wir das nicht zufällig, da muss man durch. ...wer nicht mehr da durch muss, der kommt nicht, falls er die Wahl hat.
                        Ich bin jedenfalls nicht freiwillig hier, ich hab da noch einiges zu bereinigen.
                        Da wir vom Thema abweichen, verlagere ich meine Antwort/Sichtweise in einen anderen Faden
                        https://www.forum-treffpunkt-leben.d...36#post1302736

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                          #72
                          Zum ThemaFleisch essen, eine Geschichte von Dahlke
                          https://m.facebook.com/ruedigerdahlk...113835382&_rdr

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                            #73
                            Hallo Faszinosum,

                            ich bin nicht bei Facebook angemeldet und kann die Videos aus deinem Link nicht sehen.


                            Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
                            Fleisch sollte mE bewusst mit Wertschätzung verzehrt werden.
                            Wenn ich weiß wo und wie das Tier gelebt hat und wie es getötet wurde, kann ich dieses Übereinkommen Tier/Mensch mit gutem Gewissen leben.

                            Ich denke dabei auch oft an den Film Avatar. Wie dem Tier gedankt und es wertgeschätzt wurde, dass es für einen sein Leben gelassen hat.

                            in unserer Nähe gibt es einen Biolandwirt, dort leben die Tiere wie man(ich)es sich vorstellt...frei!
                            Das hauseigene Schlachthaus(Wagen) kommt mit hauseigenen Metzgern auf die Weide. Die Tiere kenne den Wagen aus neutral erlebte, selbstverständliche Futterfläche. während sie wie immer nach Nahrung schnüffeln und genießen, werden sie so nebenbei getötet. Das gute Essen noch im Maul.

                            man kann sich Fleisch/Wurstwaren kaufen oder direkt im Hofeigenen Restaurant sich Bioköstlichkeiten Servieren lassen.
                            Ein luxuriöser Gaumenschmaus. Mit spürbarer Wertschätzung allem gegenüber.

                            1kg Rindroulade kostet zB 38€ und 1kg Schweineschnitzel 32€
                            wie gesagt, Luxus, den wir uns ab und an gönnen.
                            Hallo Faszinosum,

                            deine Worte kann ich nicht nachvollziehen. Für mich gehört zur Wertschätzung der Tiere, dass ich sie nicht von anderen für mich töten lasse. Mit meinem Gewissen kann ich es nicht vereinbaren, weiterhin Fleisch zu essen.
                            Was soll ein Dank bewirken? Das schlechte Gewissen beruhigen?


                            Tolstoi hatte seine Tante, die eine passionierte Fleischesserin war, zu sich eingeladen. Sogleich nach ihrer Ankunft führte er sie ins Eßzimmer, wo sie den Truthan lebend auf ihrem Teller gebunden vorfand. Er sagte zu ihr: "Umbringen mußt du ihn schon selber, wir haben es nicht übers Herz bringen können."
                            Gruß Mane



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                              #74
                              Zitat von Mane Beitrag anzeigen

                              ...deine Worte kann ich nicht nachvollziehen. Für mich gehört zur Wertschätzung der Tiere, dass ich sie nicht von anderen für mich töten lasse.
                              Wobei es bei rigoroser Abschaffung des Fleischessens natürlich dazu kommen würde, dass einige Tierarten bei uns in Zukunft kaum noch existieren würden. Ich bin mir beispielsweise nicht sicher, ob Hausrinder und Hausschweine in Mitteleuropa in freier Wildbahn gute Möglichkeiten zum Überleben hätten. Und auch in freier Wildbahn würden viele von ihnen wahrscheinlich im Lauf ihres Lebens "der Natur" zum Opfer fallen und vielleicht sogar bereits früher sterben als wenn sie im Stall oder auf einer Weide gehalten worden wären.

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                                #75
                                Hallo solipsist,

                                jeder ist für sich selbst verantwortlich. Ich verurteile niemanden, der Fleisch isst, schon gar nicht jemanden wie z.B. Faszinosum, die schreibt:
                                in unserer Nähe gibt es einen Biolandwirt, dort leben die Tiere wie man(ich)es sich vorstellt...frei!
                                Das hauseigene Schlachthaus(Wagen) kommt mit hauseigenen Metzgern auf die Weide. Die Tiere kenne den Wagen aus neutral erlebte, selbstverständliche Futterfläche.
                                Ich verstehe nur das Zitierte in meinem vorigen Beitrag nicht. Von meinem Dank wird kein Tier wieder lebendig und wenn es wählen könnte, würde es auch nicht "nebenbei" getötet werden wollen, während sie "das gute Essen noch im Maul" haben.

                                Dieser Umgang mit den Tieren ist jedoch ganz etwas anderes und eher zu akzeptieren, als das, was in vielen Großschlächtereien passiert. Die gehören meiner Meinung nach abgeschafft.
                                Auch die meisten Tiere aus Biohöfen werden dort geschlachtet, hatten aber vorher wenigstens ein schönes Leben.

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