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Juli---Kann man noch guten Gewissens Fleisch essen?

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    #16
    Zitat von sskkyy Beitrag anzeigen
    Halte ich für Quatsch in Anbetracht dessen, dass Hochleistungssportler ohne Fleisch auskommen.
    Und "schwer arbeiten" ist bei den meisten Menschen hier auch nicht mehr angesagt.


    Gezwungen wird auch niemand.
    Es ist schlicht eine Frage der persönlichen Prioritäten, was einem wichtiger ist.
    Eher jeden Tag Billigfleisch auf dem Tisch oder 1x pro Woche teureres Bio-Fleisch oder eben fleischlos. Da Fleisch eher teuer ist, würde es sich durchaus rechnen, Fleisch wegzulassen.


    Auch dazu wird niemand gezwungen und wir haben hier zum Glück viele Alternativen.


    Gewollt scheint es mir eher von Manchen zu sein, die Schuld immer auf andere zu schieben.
    Natürlich hat die Politik auch einen großen Anteil daran und könnte manches vereinfachen.
    Aber wir sind in der Regel ja keine unmündigen Babys mehr, die gezwungen werden und keine Wahl haben - sondern aus dem Riesenangebot auch entsprechende Alternativen heraus suchen könnten...
    und was hat die Aussage "unmündige Babys"damit zu tun?
    ist wohl eher ein angriff derer die gezwungen sind billig zu haushalten
    kann halt nicht jeder aus Riesenangebot wählen
    schon mal darüber nachgedacht das es trotz Job auch sowas gibt
    das Sozialverhalten in diesem Deutschland hinkt gewaltig wer hat der hat und sonst hat jeder der ärmer dran ist den Mund zu halten
    Eskalationen wie z.b in Stuttgart sind die folge von Euch besser Wisser toll das ihr zufrieden seit aber lasst es nicht an denen aus die zu kämpfen haben um ihren Unterhalt!

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      #17
      Zitat von rose54
      kann halt nicht jeder aus Riesenangebot wählen
      Doch, wählen kann jeder. Du triffst die Entscheidung, aber wie jeder andere auch, musst du dafür auch die Konsequenzen tragen. Das geht jedem so, da bist du keine Ausnahme.
      Du hast immer und bei allem die Wahl - mal ist sie leichter, mal schwerer, mal fühlst du dich eingeengter, mal freier, aber du hast die Wahl. Es ist deine Entscheidung und du trägst die Konsequenzen.

      Wenn du dich entscheidest von einem Turm in ein Schwimmbad zu springen, wo kein Wasser drin ist, dann ist die Konsequenz evtl. ein Genickbruch - aber du hast die Wahl, ob du es tust oder nicht.
      Und statt nur zu meckern (was einfach ist), würde eine konstruktive Lösungssuche (zugegeben evtl. anstrengender) mehr bringen.

      Wenn das Geld knapp ist, triffst du die Entscheidung, wofür du es ausgibst. Lieber z. B. öfter Billigfleisch oder seltener gesünderes, teureres Fleisch.

      Wenn die eigenen Erwartungen zu hoch sind, man ständig vergleicht, was andere evtl. "mehr" haben, dann ist es schwierig, zufrieden zu sein. So kann man sich das Leben noch schwerer machen als es evtl. eh schon ist.
      Es gibt einen guten Spruch: "Reich ist man, wenn man weiß, dass man genug hat."
      Dass das Geld trotz Job knapp sein kann, weiß ich - durch die Unzufriedenheit wird das Geld aber auch nicht mehr. Und Stuttgart waren vor allem dumme jugendliche Halbstarke - in meinen Augen einfach nur Idioten.

      Und von wegen "Mund halten": es wird mir wohl ewig ein Rätsel bleiben, wie manche in Deutschland immer wieder meckern, sie müssten den Mund halten oder sogar behaupten, sie hätten keine Meinungsfreiheit - und anscheinend überhaupt nicht merken, dass sie dies allein schon durch ihre laute Reklamation ad absurdum führen.

      Der Vergleich mit "unmündigen Babys" sollte einfach nur deutlich machen, dass wir selbst entscheiden, was wir tun, selbst verantwortlich sind und nicht alles auf andere abschieben können.
      Wir haben hier ein Riesenangebot an allerlei und das verwöhnte Gemeckere von manchen geht mir oft einfach nur auf die Nerven. Ein bisschen mehr Bodenhaftung, Scheuklappen ausziehen, sich mal anders positionieren, nicht nur im Vergleich mit "mehr" das neidische Gefühl von "zu wenig" haben, wäre für viele sicher angenehmer.

      Zitat von rose54
      toll das ihr zufrieden seit aber lasst es nicht an denen aus die zu kämpfen haben um ihren Unterhalt!
      Warum denkst du, dass alle anderen zufrieden sind und nicht kämpfen müssen ?
      Du bist nicht so etwas Besonderes, nur weil du wenig Geld zur Verfügung und Probleme im Leben hast. So geht es den meisten Menschen. Manche haben mehr Existenzprobleme, andere mehr Luxusproblemchen - aber nur weil du so unzufrieden bist, heißt das nicht, dass alle anderen in Saus und Braus leben und jeden Tag glücklich sind.
      Glaube auch nicht, dass du es dir mit dieser abgehobenen Unzufriedenheit leichter machst.

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        #18
        Fleisch hat mir noch nie wirklich gut geschmeckt. Als Kind wurde ich angehalten, auch Fleisch zu essen. Bei uns wurde zuhause geschlachtet und das ganze Tier verwertet. Schwänze und Pfötchen z. B. in einem Gemüseeintopf mitgekocht, Nieren gebraten...
        Seit ca. 1970 kann ich aber kein Fleisch mehr mit gutem Gewissen essen, das war in unserem Dorf der Beginn der Massentierhaltung, das kann einem sensibleren Menschen schon aufs Gemüt schlagen. Inzwischen kommen noch Klimaschutz Gründe dazu, die gegen Fleischverzehr sprechen.
        Trotzdem esse ich hin und wieder Fleisch. Manchmal habe ich das Gefühl ich brauche das für meine Nerven und um mal länger satt zu sein.
        Aber guten Gewissens esse ich es nicht.

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          #19
          Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
          In meiner Kindheit war das auch so (Jahrgang 1965). Deswegen weiß ich auch nicht genau, wo und in welchen Familien der so häufig zitierte Brauch mit dem Sonntagsbraten (und ansonsten fleischlos) tatsächlich eingehalten wurde. Bei uns jedenfalls nicht, ....
          Ja, kann ich bestätigen. Auch bei uns wurde nicht gerade fleischlos gegessen. Als ich meinem Mann von dieser Diskussion hier erzählte, sagte er, in seiner Familie hätte es tatsächlich nur am Wochenende einen Braten gegeben. Als ich fragte, was es die anderen Wochentage so gab, zählte er auf: einen Tag Süßspeise (also Griesbrei oder Eierkuchen), einen Tag Innereien (Nierchen oder Leber oder sowas), einen Tag Fischstäbchen oder Fisch und zwei Tage Suppe. Gefragt danach, ob die Suppe mit Fleisch drin gekocht worden wäre, guckt er mich ganz erstaunt an....natürlich war da ein riesiges Stück Rindfleisch drin, was dann vor dem Suppenessen mit Meerrettich vertilgt wurde. Also diese Geschichte mit der fleischlosen Woche...das muss viel früher gewesen sein. Vielleicht vor dem Krieg? Oder die Leute erinnern sich nicht mehr so ganz genau.

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            #20
            ... und zu der anderen Diskussion: ich koche jeden Tag und weiß deshalb sehr genau: selber kochen ist das preiswerteste, was man machen kann. Manche Lebensmittel sind bei uns soooo billig, auch wenn sie hochwertig sind. Z.B. kann man von einer Tüte getrocknete Linsen ganze Kompanien sättigen. Noch ne Möhre mit rein und ein-zwei Kartoffeln...schön gewürzt...brauchst du nichts anderes. Und solche Gerichte gibt es so viele...dann kann man sich dann auch ein-oder zweimal in der Woche die Kante geben und etwas teurere Sachen kaufen, gutes Fleisch oder guten Fisch....
            Ehrlich, mir geht nicht auf, wo da das Problem ist. Ist jedenfalls kein finanzielles.

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              #21
              Zitat von Glühwürmchen Beitrag anzeigen
              Ehrlich, mir geht nicht auf, wo da das Problem ist. Ist jedenfalls kein finanzielles.
              Ich denke, viele wissen gar nicht, was man mit Gemüse & Co. anstellen kann, ohne es als Beilage zu Fleisch zu essen. Sie kennen nichts anderes. Deswegen werden vegan lebende Menschen auch oft gefragt, was sie dann noch essen können.

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                #22
                Zitat von Glühwürmchen Beitrag anzeigen
                Z.B. kann man von einer Tüte getrocknete Linsen ganze Kompanien sättigen.
                Linsen koche ich auch regelmässig. Am liebsten die grossen, braunen, zusammen mit einer Möhre, einem Lorbeerblatt, gedünsteten Zwiebeln, Knoblauch, scharfen Chilischoten und Curry.
                Oder Bohnen, Kichererbsen,...!

                Zitat von Frau Anfängerin Beitrag anzeigen

                Ich denke, viele wissen gar nicht, was man mit Gemüse & Co. anstellen kann, ohne es als Beilage zu Fleisch zu essen. Sie kennen nichts anderes. Deswegen werden vegan lebende Menschen auch oft gefragt, was sie dann noch essen können.
                Ich staune immer wieder über die angepriesenen convenience Fleischersatzprodukte, die so aussehen und schmecken sollen wie Fleisch, aber natürlich immer eine einzige Enttäuschung sind, weil sie eben nur ein Ersatz sind und niemals ans Original heran kommen. Dabei brauchen sich vegetarische Gerichte gar nicht zu verstecken. Man denke nur an die indische Küche.

                Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
                In meiner Kindheit war das auch so (Jahrgang 1965). Deswegen weiß ich auch nicht genau, wo und in welchen Familien der so häufig zitierte Brauch mit dem Sonntagsbraten (und ansonsten fleischlos) tatsächlich eingehalten wurde.
                Lustig, diese Diskussion hatte ich neulich auch. Wenn man die Leute fragt, wie oft sie Fleisch essen, erinnern sie sich häufig nur an die grossen Fleischstücke, z.B. vom Grill oder als Braten. Alle anderen Fleischprodukte hingegen wie Schinkensandwich, gebratener Speck, Wurstwaren, Salami, Hamburger, Hackfleisch, Fisch, Meerfrüchte, usw. zählen irgendwie nicht, sondern werden einfach vergessen.

                Der Fleischkonsum in der Schweiz liegt im Durchschnitt bei genau 1kg pro Woche! Da es ja auch viele Vegetarier, Veganer und Flexitarier gibt, müssen die anderen also ordentlich zuhauen, um auf diesen Durchschnittswert zu kommen! Das schafft man ja gar nicht nur mit einer Fleischmahlzeit pro Tag!

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                  #23
                  also ich freue mich täglich auf meine Leberkäse-Semmel oder mit Schweinebauch e.c.t gibt mir Kraft durch zu halten bis zur Mittagspause dann freue ich mich auf meinen Kaffee um den rest des Arbeitstages fit zu sein
                  ich Arbeite 8,5 Stunden täglich oft mit Mehrstunden würde ich da nur Gemüse futtern kämme ich erstens nicht mehr vom Klo runter,
                  wäre ich Deprimiert
                  würde mir die Kraft fehlen durch zu halten bei teils schwerer Körperlicher Arbeit
                  natürlich wird es immer Menschen geben die alles besser Wissen und denken sie sind Allmächtig
                  Allmächtig ist nur Gott im Himmel und vor ihm sind alle gleich zum Leidwesen von manchen,
                  den da gibt es nichts zu beschönigen zu schnorren oder zu erkaufen!

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                    #24
                    Ich arbeite auch oft mehr als 8,5 Stunden und es ist auch schwere, körperliche Arbeit. Deswegen bin ich nicht allmächtig oder Besserwisserin. Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass es mir mit einer fleischlosen Ernährung sehr gut geht. Aber deswegen werde ich dir deine Leberkäse-Semmel oder anderes nicht madig machen. Wenn es dir damit gut geht, dann ist das so.

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                      #25
                      Zitat von rose54 Beitrag anzeigen

                      und was hat die Aussage "unmündige Babys"damit zu tun?
                      ist wohl eher ein angriff derer die gezwungen sind billig zu haushalten
                      kann halt nicht jeder aus Riesenangebot wählen
                      schon mal darüber nachgedacht das es trotz Job auch sowas gibt
                      das Sozialverhalten in diesem Deutschland hinkt gewaltig wer hat der hat und sonst hat jeder der ärmer dran ist den Mund zu halten
                      Eskalationen wie z.b in Stuttgart sind die folge von Euch besser Wisser toll das ihr zufrieden seit aber lasst es nicht an denen aus die zu kämpfen haben um ihren Unterhalt!
                      Hallo rose,

                      ich freue mich, dass sich mit dir auch eine regelmäßige Fleischesserin an der Diskussion beteiligt.
                      Es ist richtig, dass Geringverdiener eher gezwungen sind, preiswert einzukaufen. Auch haben Menschen, die schwer körperlich arbeiten, einen höheren Energiebedarf als Menschen, die hinterm Schreibtisch sitzen oder welche, die ihr Rentendasein genießen. Zu letzteren gehöre ich und habe mittlerweile auch die Zeit und das Interesse, mir Wissen über die unterschiedlichen Ernährungsweisen und über die Produktionsbedingungen von Fleisch anzueignen.

                      Noch esse ich Fleisch. Bevor ich registrierte, was in der Großschlachterei Tönnies ablief, habe mich wenig darum gekümmert, woher die Tiere kamen, wie sie gelebt und geschlachtet wurden. Das ist jetzt anders, ich kaufe das Fleisch mittlerweile in der dörflichen Metzgerei, die ihr Fleisch aus der Region bezieht und selber schlachtet. Der nächste Schritt wird sein, nur noch 1-2 Mal in der Woche Fleisch zu essen und dann gar nicht mehr.
                      Für mich geht das nur Schritt für Schritt, sonst besteht die Gefahr, dass ich die Umstellung nicht durchhalte.
                      Vielleicht ist das auch für dich irgendwann ein Weg, dich näher mit deiner Ernährung zu befassen und Althergebrachtes mit anderen Augen zu sehen.

                      Gruß Mane

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                        #26
                        Wir könnten die Diskussion etwas erweitern um die Tatsache, dass gesunde Ernährung nicht gleich teuer sein muss.
                        Dieser Denkfehler scheint weit verbreitet zu sein.
                        Genau wie Serafin schrieb, sind z. B. Linsen jedweder Farbe sehr gesund und große Eiweißlieferanten. Das tierische Eiweiß in Form von Fleisch braucht der Mensch nicht. Das heißt ja nicht, dass man kein Fleisch essen 'darf', aber notwendig ist es nicht. Und wenn schon Fleisch, dann lieber das bio-hochwertigere ohne den gesamten Hormoncocktail und die desaströsen Haltungsbedingungen mitzunehmen.

                        Ich habe immer täglich (fast) frisch gekocht, wir haben nie sehr viel Geld für Lebensmittel ausgegeben. Fertigprodukte zu essen ist nämlich sehr viel teurer als selbst Gekochtes.
                        Und deswegen kann ich dieses Gejammer nicht verstehen und schon gar nicht hören, dass die Lebensmittel immer teurer werden und eben auch die Fleischpreise. Und gerade die Leute, die Hartz 4 beziehen und wenig Geld haben, hätten wahrlich genug Zeit, sich ihre Speisen selbst zuzubereiten.

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                          #27
                          Lebensmittel, insbesondere Fleisch aus konventioneller Tierhaltung, sind mMn hierzulande viel zu günstig. Allein in Deutschland landen in den Privathaushalten pro Kopf und Jahr 55 kg im Müll. Ein weiterer Teil schafft es gar nicht erst bis zum Verbraucher, so dass in Deutschland allein 11 Millionen Tonnen Lebensmittel insgesamt verschwendet werden. https://www.welthungerhilfe.de/leben...endung/#c16878

                          Ein Blick darauf, wer alles bei den bekannten Discountern kauft, zeigt auch, welche Priorität gesunde und qualitativ hochwertige Nahrung bei vielen Verbrauchern haben. Mehrere Autos vor der Tür, Urlaubsflugreisen..., Lebensmittel aber werden bei A...i und Co. gekauft.

                          Zitat von Tamina Beitrag anzeigen
                          Ich habe immer täglich (fast) frisch gekocht, wir haben nie sehr viel Geld für Lebensmittel ausgegeben. Fertigprodukte zu essen ist nämlich sehr viel teurer als selbst Gekochtes.
                          Da stimme ich unbedingt zu. Gesunde Ernährun muss nicht teuer sein. Allerdings sind viele Menschen, die im ALG II Bezug gar nicht in der Lage, sich selbst eine gesunde und kostengünstige Mahlzeit zuzubereiten. Die Ursachen des ALG II Bezuges sind oftmals auch die Gründe für diese fehlende Fähigkeit, z. B. unbehandelte Seelische Erkrankungen, keine diesbezüglichen Erfahrungen in der Herkunftsfamilie, fehlende Fähigkeiten, sich solche Kenntnisse selbst anzueignen.

                          Meiner Meinung nach müssten Lebensmittel teurer und damit auch gern qualitativ hochwertiger sein. Das würde dazu beitragen, dass weniger Fleisch und mehr Hülsenfrüchte auf den Tisch kämen und überhaupt weniger Lebensmittel verschwendet würden.

                          LG, mikie


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                            #28
                            Zitat von Serafin Beitrag anzeigen


                            Ich staune immer wieder über die angepriesenen convenience Fleischersatzprodukte, die so aussehen und schmecken sollen wie Fleisch, aber natürlich immer eine einzige Enttäuschung sind, weil sie eben nur ein Ersatz sind und niemals ans Original heran kommen. Dabei brauchen sich vegetarische Gerichte gar nicht zu verstecken. Man denke nur an die indische Küche.
                            Ich höre immer wieder, dass diese Fleischersatzprodukte überwiegend für Fleischesser gedacht seien, die sonst nicht wüssten, was sie essen sollten und damit weiterhin ihr "Schnitzel mit Beilagen"-Schema beibehalten könnten. Ich selbst (Allesesser) kann das nicht bestätigen. Ich habe noch nie Fleischersatzprodukte konsumiert, denn wenn ich fleischlos esse, dann bediene ich mich bei der sehr reichhaltigen und vielfältigen vegetarischen Küche, die ja traditionell ohne Fleischersatzprodukte auskommt. Besonders gern mag ich Linsengerichte, Kichererbsen in allen Variationen, Reis, Nudeln, Auberginen, Oliven, etc. Gerade die arabische und indische Küche hat diesbezüglich viele Leckereien zu bieten. Das esse ich viel lieber als ein veganes Pseudoschnitzel oder einen Ersatzfleisch-Burger.

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                              #29
                              Zitat von rose54 Beitrag anzeigen
                              also ich freue mich täglich auf meine Leberkäse-Semmel oder mit Schweinebauch e.c.t gibt mir Kraft durch zu halten bis zur Mittagspause dann freue ich mich auf meinen Kaffee um den rest des Arbeitstages fit zu sein
                              .....
                              Liebe Rose...das ist doch völlig okay! Ich finde immer, jeder sollte es so halten, wie er am besten damit klar kommt. Und diese Leute, die ihre Lebens-und Eßgewohnheiten missionieren, gehen mir auf den Geist. Aber ich glaube, das will hier auch keiner.
                              Und übrigens...ich bin auch kein Vegetarier. Eine schöne Boulette oder so etwas lasse ich mir auch nicht entgehen. Aber in den letzten Jahren hat mein Fleischkonsum irgendwie sehr abgenommen, einfach weil mir diese dicken Klumpen Fleisch nicht mehr schmecken und ich auch kein Billigfleisch mehr möchte. Ich finde das ekelig, weil ich ja von den Begleitumständen weiß, wie das Stück Fleisch da in die Supermarkt-Regale gekommen ist. Kann ich nicht mehr mit Appetit essen.
                              Ich wollte mit meinem Beitrag dir auch nicht die Lust auf die Leberkäs-Semmel nehmen. Nur meine Meinung kund tun, dass man durchaus sehr preiswert und gut ohne Fleisch kochen kann. Denn die Aussage, das wäre nur was für Höherverdienende, widerspricht meinen Erfahrungen. Ich höre das aber oft und wundere mich immer darüber.
                              Deshalb hatte ich den Beitrag geschrieben, nicht um irgendjemanden zu irgendwas zu überreden oder ihm ein schlechtes Gewissen zu machen.
                              Liebe Grüße
                              Glühwürmchen

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                                #30
                                Zitat von Glühwürmchen Beitrag anzeigen

                                Aber in den letzten Jahren hat mein Fleischkonsum irgendwie sehr abgenommen, einfach weil mir diese dicken Klumpen Fleisch nicht mehr schmecken
                                Sowas esse ich sowieso kaum, weil es mir nicht allzu sehr schmeckt. Meine nichtvegetarischen Gerichte bestehen meistens nicht überwiegend, sondern auch aus Fleisch bzw. tierischen Produkten, das heißt, sie sind nicht der Hauptbestandteil, sondern eine von mehreren Zutaten. Oft sind nur ein paar Gramm Fleisch, Speck, Fisch oder dergleichen enthalten. Besonders gern mag ich beispielsweise asiatische Gerichte, die ja oft sowieso überwiegend aus Gemüse und leckerer Sauce bestehen, oder zum Beispiel Tapas, bei denen nur ein bisschen Speck dabei ist.

                                Deswegen wäre ich auch kein Kunde für Fleischersatzprodukte, weil diese meinem Eindruck nach bisher versuchen, Schnitzel oder Burgerpatties nachzuahmen.

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