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    Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
    .... Warum hilft Gott den einen, aber nicht den anderen?
    es gibt da einen Spruch: hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!

    Jede Handlung die geschieht, geschieht mit Gottes Hilfe. Es ist die "reine Energie" (sozusagen ein Teil von Gott selbst), welches wir als universales Werkzeug in uns tragen (weil wir daraus bestehen) und damit um(zu)gehen (lernen).

    Wie wir damit umgehen sehen wir an dem, was uns umgibt und was uns widerfährt. Das Ergebnis hängt von unseren Überzeugungen ab.

    Warum gibt es all das Unglück, die Qualen und Schmerzen?
    Weil wir aufgrund unserer Überzeugungen Entscheidungen treffen und getroffen haben. Einzeln und als Familie, Gruppe und Völker.
    Alles Hausmannskost.

    Im übrigen finde ich persönlich die Bezeichnung "Gott" mehr als irreführend.
    "Reine ENERGIE" oder "reine LIEBE" läßt das vermenschlichen außen vor.
    Diese Energie ist Alles was es gibt und was es nicht gibt.


    Zitat von viva58
    Jesus hat keine Kirche gegründet und er hat keine Schriften hinterlassen, seine Lehre geht von Herz zu Herz und seine Botschaft ist die Liebe, denn nur Liebe heilt

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      Zitat von viva58
      In Anbetracht der Reinkarnation, verbringe ich jetzt ein Leben mit dem Glauben an Gott und du eines ohne den Glauben an Gott.
      Ich verbringe mein Leben nicht ohne den Glauben an Gott, sondern ohne Gott. Reinkarnation ist für mich kein Thema, ... außer vielleicht (leichter Sarkasmus) dass die alten Fehler der Menschen immer noch - entsprechend dem herrschenden Zeitgeist - "reinkarnieren".

      ... ob es Gott gibt kann keiner beweisen, sowenig wie jemand beweisen kann, dass es Gott nicht gibt.
      Das ist ein beliebtes Totschlag-Argument, das jedoch nichts taugt, denn: ich brauche nicht(s) zu beweisen, was es nicht gibt. Wie sollte das gehen?

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        Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
        es gibt da einen Spruch: hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!

        Jede Handlung die geschieht, geschieht mit Gottes Hilfe. Es ist die "reine Energie" (sozusagen ein Teil von Gott selbst), welches wir als universales Werkzeug in uns tragen (weil wir daraus bestehen) und damit um(zu)gehen (lernen).


        Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
        Im übrigen finde ich persönlich die Bezeichnung "Gott" mehr als irreführend.
        ja, dafür hat ein, seit 2000 Jahren, falsch verstandenes Christentum gesorgt, man muss sich von solchen Konditionierungen lösen.

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          Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
          Das ist ein beliebtes Totschlag-Argument, das jedoch nichts taugt, denn: ich brauche nicht(s) zu beweisen, was es nicht gibt. Wie sollte das gehen?
          ich wollte deine Worte nicht totschlagen, ich finde es nur logisch, dass nichts bewiesen werden kann, man kann ja auch an etwas nicht glauben, was es nicht gibt.

          Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
          Ich verbringe mein Leben nicht ohne den Glauben an Gott, sondern ohne Gott.
          diesen Satz habe ich jetzt nicht verstanden, du glaubst an Gott, aber lebst ohne Gott, oder wie jetzt?

          Ich persönlich glaube, dass auch Nichtgläubige mit Gott unterwegs sind, sie wissen es nur nicht.

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            Zitat von viva58 Beitrag anzeigen


            sie wurde nie bewiesen, im Gegenteil, aber wer sich informiert, weil er nicht alles glaubt was erzählt wird, der findet bei Tante Google alles dazu.
            Keine Sorge, ich glaube bei weitem nicht alles, was erzählt wird. Gerade deswegen finde ich die Evolutionstheorie sehr plausibel.


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              Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
              Das ist ein beliebtes Totschlag-Argument, das jedoch nichts taugt, denn: ich brauche nicht(s) zu beweisen, was es nicht gibt. Wie sollte das gehen?
              Ich finde die Aussage, man könne die Nichtexistenz Gottes nicht beweisen, generell problematisch, denn es ist meines Wissens in jedem Fall schwierig, die Nichtexistenz nicht existierender Dinge oder Wesen zu beweisen. Das trifft auch auf alle anderen Götter und Fabelwesen zu, die sich Menschen schon ausgedacht haben. Wie sollte man z.B. beweisen, dass es keine Feen und Einhörner gibt, oder dass Göttervater Zeus nie existiert hat? Nur weil sie bzw. ihn niemand sieht bzw. gesehen hat, kann es ja theoretisch immer noch sein, dass er / sie irgendwo im Verborgenen doch existiert / existieren.

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                Zitat von viva58
                Ich persönlich glaube, dass auch Nichtgläubige mit Gott unterwegs sind, sie wissen es nur nicht.
                Ja dann, ...

                Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
                ... es ist meines Wissens in jedem Fall schwierig, die Nichtexistenz nicht existierender Dinge oder Wesen zu beweisen.
                Du drückst dich zurückhaltend aus. Ich bleibe bei unmöglich´, aber ich habe ja auch nicht verlangt, die Existenz Gottes zu beweisen.Anders rum darf man (selbstverständlich) alles glauben, was man sich vorstellen kann, was dieser und jener behauptet beziehungsweise was man als glaubwürdig erachtet - beispielsweise an die Existenz von rot-schwarz karierten Apfelhonigkaninchen die fließend Sanskrit sprechen, oder an eine Teekanne die (sarkastisch nach Bertrand Russel) irgendwo zwischen den Planeten ihre Kreise zieht.
                Andersrum darf man selbstverständlich auch als falsch oder nichtexistent bezeichnen, was Fakt ist und worauf man beispielsweise jeden Tag zigmal sitzt, beispielsweise einen Stuhl.

                Es ist offenbar auch sehr anstrengend Reflexionen über die Evoutionstheorie zu führen und viel bequemer den Postulaten der Kreationisten zu folgen und diese nicht auf ihren Möglichkeits- beziehungsweise Wahrhaftigskeitsgehalt zu hinterfragen.

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                  Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen

                  Es ist offenbar auch sehr anstrengend Reflexionen über die Evoutionstheorie zu führen und viel bequemer den Postulaten der Kreationisten zu folgen und diese nicht auf ihren Möglichkeits- beziehungsweise Wahrhaftigskeitsgehalt zu hinterfragen.
                  Auffallend scheint mir zu sein, dass bei der Evolutionstheorie meistens argumentiert wird, sie wäre ja gar nicht wirklich bewesen. Bei kreationistischen Ideen hingegen scheint es weniger wichtig zu sein, ob es Beweise dafür gibt oder nicht. Steht ja in der Bibel, da braucht man keine Beweise...

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                    Zitat von solipsist Beitrag anzeigen

                    Auffallend scheint mir zu sein, dass bei der Evolutionstheorie meistens argumentiert wird, sie wäre ja gar nicht wirklich bewesen. Bei kreationistischen Ideen hingegen scheint es weniger wichtig zu sein, ob es Beweise dafür gibt oder nicht. Steht ja in der Bibel, da braucht man keine Beweise...
                    es ist beides nicht bewiesen und es gibt zwischen der Evolutionstheorie
                    und des Kreationismus noch anderes.
                    Es gibt viele Bibelchristen die den Kreationismus in Frage stellen, jeder vernünftig denkende Mensch stellt das in Frage und sucht nach Antworten und er wird darauf kommen, dass es anders raus kommt als es in der Bibel steht, aber auch anders als es Darwin dargestellt hat, weil so einiges gegen beides spricht.

                    Wer die Bibel wortwörtlich nimmt ist eh schlecht beraten und wohl auch etwas leichtgläubig oder zu bequem selber nachzudenken, aber genauso sollte man nicht einfach etwas übernehmen wie das Konstrukt von Darwin, sondern sich selber auf die Suche machen.

                    Viele Christen reden einfach nach, was ihnen vorgekaut wird, ohne zu prüfen und so auch die Evolutionsbefürworter, nur weil etwas gut und plausibel klingt, muss es nicht so sein.

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                      Gibt es denn eine dritte Alternative zu Kreationismus und Evolutionstheorie, die Du für plausibel hältst, und wie bist du zu der Ansicht gekommen?

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                        Zitat von viva58 Beitrag anzeigen
                        nur weil etwas gut und plausibel klingt, muss es nicht so sein.
                        Dann muss es ja auch nicht so sein, wie es nicht scheint.
                        Kannst du uns denn sagen und auch glaubhaft argumentieren, wie es "ist"? Danke.


                        Zitat von solipsist
                        Gibt es denn eine dritte Alternative zu Kreationismus und Evolutionstheorie
                        Die Darwinsche Evolutionstheorie wurde wie quasi jede raumgreifende und maßgebende Wissenschaftsprosa kritisiert, abgelehnt, bemängelt oder verhalten bis überschwenglich begrüßt. Dass sie kein "Quatsch" ist, bleibt unbestritten, sonst hätte sie keine Ergänzungen und weiterführende Nach_Forschungen erfahren, keine neuen Bestätigungen erhalten und würde nicht als die "wohl bedeutsamste Idee der abendländischen Wissenschaft" gelten
                        Sie ist mit Vernunft glaubhaft, nachvollziehbar, wissenschaftlich verifizierbar und demnach auch falsifizierbar.

                        Die kreationistische Behauptung einer göttlichen Schöpfung ist vergleichsweise esoterisch und absolutistisch. Sie ist weder verifizierbar noch falsifizierbar und hält keiner Vernunft-Prüfung stand. Die "Schöpfung" und ihre Geschichte haben allenfalls myth(olog)ischen Wert und einen allegorich-methaphorischen Charakter.

                        Die philosophische/psychologische Auseinandersetzung mit der Existenz bzw. Nichtexistenz Gottes finde ich weitaus interessanter und ergiebiger. Da ich Gott nicht als Phänomen betrachte, sondern als ein aus Angst, Hilflosigkeit und Erklärungsnot entstandenes, erschaffenes, impersonales, metaphysisches Unikum, bin ich unbehindert durch erworbene Reminiszenzen und anerzogene Respektsbarrieren. Als gott-loser Mensch bin ich frei in meinen Reflexionen. Als kulturell abendländisch und demnach zwangsläufig in einer basis-christlich geprägten Gesellschaft aufgewachsen, wäre es nichtsdestoweniger vermessen, prätentiös und ignorant zu behaupten, dass Gott für mich kein "Thema" wäre. Ich diskutiere Gott gerne, nur bejahe ich "ihn" nicht.

                        Ich bin auch der Meinung, dass man (in Psychotherapien beispielsweise) "Gott" als bedingt hilfreiches Zusatz-Format zur Remittierung eines (unbeirrbar gläubigen) Klienten (be)nutzen kann, da wir (wie Faszinosum kürzlich zitierte: "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott") eigene Kräfte besitzen, um Probleme zu lösen beziehungsweise Störungen zu beheben. (Ausnahmen bestätigen die Regel: z.B.: Schizophrenie) Ob ich diese Kräfte oder Fähigkeiten jetzt Resilienz, psychische Widerstandsfähigkeitoder Ressourcen-Reaktivierung oder sonstwie, meinetwegen sogar Gott nenne, ist an sich für die praktische Anwendung/Umsetzung unerheblich. Die entsprechende Metaphorik wird vom Unbewussten aufgenommen und akzeptiert.

                        ___________


                        Im Zusammenhang mit dem Phänomen/Begriff Gott beziehungsweise dem Sein/Nicht-Sein oder Seienden/Nicht-Seienden eines Gottes oder diverser Götter, würde ich gerne eine Frage stellen.
                        Der änigmatische Charakter dieser Frage erlaubt es jedem interessierten Forumel, seine Antwort hier zu schreiben und sich seinen Vers über seine im Vergleich zu den Antworten anderer User zu machen, ohne die Gewissheit erwarten zu sollen beziehungsweise zu erhalten, dass seine Deutung richtig ist.



                        Frage:
                        Gibt es die Möglichkeit oder die Notwendigkeit, aus Vernunftgründen die Existenz Gottes zu bejahen?


                        (In der Frage beinhaltet der Begriff "Gott alle Aspekte, die ihn/sie/es betreffen: z.B.: sein(e) Werden/Herkunft/Existenzbeginn, sein Wesen, seine Leistungen (z.B.: Schöpfung), sein Zweck, ...)
                        Zuletzt geändert von Shepherd; 14.02.2018, 15:27. Grund: Zitat eingefügt

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                          Zitat von Shepherd
                          Frage:

                          Gibt es die Möglichkeit oder die Notwendigkeit, aus Vernunftgründen die Existenz Gottes zu bejahen?

                          (In der Frage beinhaltet der Begriff "Gott alle Aspekte, die ihn/sie/es betreffen: z.B.: sein(e) Werden/Herkunft/Existenzbeginn, sein Wesen, seine Leistungen (z.B.: Schöpfung), sein Zweck, ...)
                          Wer nicht an sich selbst und seine innewohnende Eigenmacht glaubt, sucht sich seinen Anker ("Über"-Macht) automatisch irgendwie oder wo im Außen.


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                            Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
                            Gibt es denn eine dritte Alternative zu Kreationismus und Evolutionstheorie, die Du für plausibel hältst, und wie bist du zu der Ansicht gekommen?
                            die muss es geben, ich habe dazu keine Lösung, aber da die Evolutionsthese nicht hält und ein Gott der Adam und Eva usw ins Paradies gestellt hat, auch nicht logisch ist, muss es ja andere Möglichkeiten geben.

                            Würde der Mensch vom Affen abstammen, gäbe es keine Affen mehr.

                            Die Evolutionstheorie macht keine Aussagen darüber, wie Leben auf der Erde entstanden ist.
                            Sie versucht zu erklären, wie sich bereits "vorhandenes Leben" auf der Erde entwickelt haben könnte.

                            Vielleicht ist es schlussendlich ein Gemisch aus beidem. Tatsache ist, dass Materie nicht ohne Information, die einen Sender braucht, entstehen kann.

                            Wenn der Mensch sich aus Tieren entwickelt hat, wo entwickelt er sich dann hin und wann ist er fertig damit?

                            Aber es gab Funde von Fossilien, wo man keine Veränderung gefunden hat, egal wie alt sie sind,
                            z.B. der Geigenrochen die Hummer, der Tintenfisch, der Aal und viele andere haben sich auch nicht verändert, also keine Evolution in der Materie.

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                              Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                              Frage:
                              Gibt es die Möglichkeit oder die Notwendigkeit, aus Vernunftgründen die Existenz Gottes zu bejahen?
                              Gibt es die Möglichkeit oder die Notwendigkeit, aus Vernunftgründen die Existenz Gottes zu verneinen?

                              Die Vernunft sucht nicht nach dem göttlichen, sie hat Angst davor.

                              Es kann keine Materie geben ohne vorherige Information dazu und diese halte ich für göttlich.

                              Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                              Dann muss es ja auch nicht so sein, wie es nicht scheint.
                              ja, es muss nicht müssen.

                              Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                              Kannst du uns denn sagen und auch glaubhaft argumentieren, wie es "ist"? Danke.
                              ich weis nicht wie es ist, ich weis nur wie es nicht ist.

                              Glaubhaft? Für den Menschen ist das Glaubhaft was er als Möglichkeit einräumt, alles was weiter weg ist vom eigenen Verstehen kann oder will nicht verstanden werden, dazu müsste er sein Herz öffnen und das ist eine zu unsichere Sache für den Verstand.

                              Gott ist Geist und im Geist sind wir mit ihm verbunden, wer sich im Kopf zu Hause fühlt und alles erklärt haben muss, wird sich in Geduld üben müssen, denn ich bin sicher, das man in ein paar Jahrhunderten der Sache näher kommt.
                              Ausser die Apokalypse fegt vorher durch und räumt unmissverständlich auf.

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                                Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                                Ich verbringe mein Leben nicht ohne den Glauben an Gott, sondern ohne Gott.
                                wie meinst du das?

                                Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
                                Wer nicht an sich selbst und seine innewohnende Eigenmacht glaubt, sucht sich seinen Anker ("Über"-Macht) automatisch irgendwie oder wo im Außen.
                                Menschen die an sich glauben? Von welchem woran glauben, an und in sich, sprichst du hier?

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