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Gott oder kein Gott...

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    Zitat von viva58 Beitrag anzeigen

    Einen Gott muss es geben, sonst könnte der Mensch nicht danach fragen oder suchen, wie käme er sonst auf die Idee?
    Um deiner Aussage zu folgen, (dass es einen Gott geben muss,sonst könnte der Mensch nicht danach fragen oder suchen beziehungsweise wie käme er sonst auf die(se) Idee), komme ich zu dem Schluss, dass es demnach auch Engel, den Teufel, Gespenster, Elfen, Kobolde, Oger, Zwischen- oder Anderswelten und etliche Pantheone nebst dergleichen mehr geben muss. ??

    Allerdings wird das Gottesbild komische Formen annehmen, sobald es mit unserem menschlichen Denken, kollidiert.
    Ja, sehr komische und phantasiereiche Formen, denn wie sonst ist/wäre es möglich, dass es weltweit so viele verschiedene Vorstellungen (Denkmodelle) von Gott oder den von mir erwähnten "Wesen und Welten" gibt.

    Um Insommnias Statement ein wenig zu entfremden >>
    Um ganz ehrlich zu sein bin ich in meinem Verhalten oft wesentlich mehr Arsch, als Schafe die voller Vertrauen einem Hintern hinterher laufen.
    >> was glaubst du, wie viele Schafe entsprechend ihrer Vorstellung von Gott den unterschiedlichsten Hintern hinterherlaufen?
    Zuletzt geändert von Shepherd; 05.02.2018, 12:28.

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      Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
      Um deiner Aussage zu folgen, (dass es einen Gott geben muss,sonst könnte der Mensch nicht danach fragen oder suchen beziehungsweise wie käme er sonst auf die(se) Idee), komme ich zu dem Schluss, dass es demnach auch Engel, den Teufel, Gespenster, Elfen, Kobolde, Oger, Zwischen- oder Anderswelten und etliche Pantheone nebst dergleichen mehr geben muss. ??
      ja logisch, es gibt alles was der Mensch sich erdenkt, die Macht der Gedanken.

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        Ich möchte noch einmal nachhaken, denn ich kann deiner Logik nicht ganz folgen wenn du schreibst:

        Zitat von viva58 Beitrag anzeigen
        Einen Gott muss es geben, wie käme er sonst auf die Idee?

        Zitat von viva58
        ja logisch, es gibt alles was der Mensch sich erdenkt, die Macht der Gedanken.
        Es gibt für den einzelnen Menschen beziehungsweise glaubt er (nicht zwingend jedermann) alles was er sich erdenkt, ... soweit bin ich einverstanden.
        Nur, ...ist Gott (welcher auch immer) demnach vom Menschen erdacht/erfunden/erschaffen, oder muss es ihn (absolut) geben, sonst könnte der Mensch, wie du schreibst, nicht danach fragen oder suchen usw:. .... ???

        Zuletzt geändert von Shepherd; 06.02.2018, 12:33.

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          Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
          Nur, ...ist Gott (welcher auch immer) demnach vom Menschen erdacht/erfunden/erschaffen,
          naja, ich glaube, eher umgekehrt, Gott hat den Menschen erdacht/erschaffen und da der Mensch Teil Gottes ist, sucht der Mensch unentwegt nach Gott, selbst die Suche nach allem möglichen in der Welt ist eigentlich die Suche nach Gott, jede Sucht ist die Suche nach dem göttlichen usw

          Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
          oder muss es ihn (absolut) geben, sonst könnte der Mensch, wie du schreibst, nicht danach fragen oder suchen usw:. .... ???
          Der Mensch ist, meiner Meinung nach, nichts (Illusion) ohne Gott, in den Upanishaden z.B. steht:

          “Nicht das, was das Auge sieht, sondern das, was dem Auge ermöglicht zu sehen, wisse, dass das Brahman ist, das Ewige, und nicht das, was die Menschen hier anbeten…

          Nicht das, was das Ohr hört, sondern das, was das Hören ermöglicht, wisse, dass das Brahman ist, das Ewige, und nicht, das, was die Menschen hier anbeten…

          Nicht das, was der Verstand denkt, sondern das, was es dem Verstand ermöglicht zu denken, wisse, dass das Brahman ist, das Ewige, und nicht das, was die Menschen hier anbeten! …“


          Gott ruft nach jedem Menschen, dass er erwache, wer Gott nicht erkennt, hat sich nicht erkannt.

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            Zitat von viva58 Beitrag anzeigen

            naja, ich glaube, eher umgekehrt, Gott hat den Menschen erdacht/erschaffen und da der Mensch Teil Gottes ist, sucht der Mensch unentwegt nach Gott, selbst die Suche nach allem möglichen in der Welt ist eigentlich die Suche nach Gott, jede Sucht ist die Suche nach dem göttlichen usw
            Ich selber bin eher der Ansicht, dass die Götter der Gedankenwelt der Menschen entsprungen sind. Schon die Tatsache, dass es verschiedene Religionen mit zum Teil ganz unterschiedlichen Götterwelten gibt, erscheint mir eher ein Indiz dafür, dass wir Menschen uns die Götter ausgedacht haben.

            Zitat von viva58 Beitrag anzeigen
            Gott ruft nach jedem Menschen, dass er erwache, wer Gott nicht erkennt, hat sich nicht erkannt.
            Aber woran würde man denn erkennen, dass Gott einen ruft? Jedenfalls scheint er ziemlich leise und unauffällig zu rufen, sodass ihn bestenfalls diejenigen Menschen hören können, die sowieso schon an ihn glauben, oder?

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              Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
              Ich selber bin eher der Ansicht, dass die Götter der Gedankenwelt der Menschen entsprungen sind.
              und wer hat dem Menschen die Möglichkeit zu denken gegeben, deiner Meinung nach?

              Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
              Schon die Tatsache, dass es verschiedene Religionen mit zum Teil ganz unterschiedlichen Götterwelten gibt, erscheint mir eher ein Indiz dafür, dass wir Menschen uns die Götter ausgedacht haben.
              ja, ich denke, die unterschiedlichen Religionen sind der Kultur des jeweiligen Landes angepasst und werden dementsprechend interpretiert, muss aber nicht heißen, das es nicht derselbe Gott ist der den Menschen ruft, ein Mensch kann nur das verstehen worauf er eingestellt ist, auf der Frequenz auf der er schwingt, deshalb die unterschiedlichen Gottesbilder.

              Der Mensch kann aber Gott nicht denken, er kann ihn nur erfahren, sobald er ihn denkt, mit dem Intellekt versucht zu verstehen, entsteht ein Bild was nie zutreffen kann, nicht umsonst heisst es, dass man sich von Gott kein Bildnis machen soll.

              Das ist übrigens das, was als Sünde bezeichnet wird, die Sünde ist das Getrennt-sein von Gott,
              das Wort Sünde, im Griechischen heisst sündigen harmatanen und dass heisst gleichzeitig das Ziel nicht treffen. Das Ziel, der Punkt (Gott) kann vom Menschen nicht erfasst werden weil der Mensch polar denkt und in der Welt der Polaritäten und Gegensätze lebt und Gott jenseits der Polarität, die Einheit ist.

              Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
              Aber woran würde man denn erkennen, dass Gott einen ruft?
              daran, dass der Mensch nach Gott sucht/fragt z.B.

              Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
              Jedenfalls scheint er ziemlich leise und unauffällig zu rufen,
              er scheint nur leise zu sein, weil man nicht gewohnt ist hinzuhören, da unser Bewusstsein polar ist.
              z.B. auf die Intuition oder das Herz oder wie jeder das für sich nennen möchte.

              Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
              so dass ihn bestenfalls diejenigen Menschen hören können, die sowieso schon an ihn glauben, oder?
              ich kann nur für mich sprechen und wenn ich zurück schaue, sehe ich einen Unterschied in der Wahrnehmung meines Verstehens und doch bin ich davon überzeugt, dass es nie das Ende ist, es geht immer weiter, bis wohin weis ich nicht.

              Dazu fällt mir nur ein:"Selbsterkenntnis = Gotterkenntnis.

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                Zitat von viva58 Beitrag anzeigen

                und wer hat dem Menschen die Möglichkeit zu denken gegeben, deiner Meinung nach?
                Da ich wissenschaftlich orientiert bin, würde ich sagen, dass die Möglichkeit zu denken sich über Jahrmillionen in den Gehirnen der Primaten / Vorfahren des Menschen entwickelt hat. Hältst du denn die Evolutionstheorie für gültig, oder wie ist das Leben auf der Erde nach deiner Ansicht entstanden?

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                  Zitat von viva58 Beitrag anzeigen
                  Der Mensch ist, meiner Meinung nach, nichts (Illusion) ohne Gott
                  Meiner Meinung nach ist es eher umgekehrt: Gott ist nichts (Illusion) ohne den Menschen.

                  Gott beziehungsweise die Götter oder ähnliche Divinitäten sind Projektionen all dessen was Mensch nicht ist, aber gerne sein würde, was er nicht kann, aber gerne können würde, ... was er nicht zu verstehen bereit ist und nicht zu reflektieren in der Lage ... weil er - grob gesagt - die Fähigkeiten seines Verstandes nur zu einem Bruchteil (und das meist auch nur zur Verbesserung seiner sogenannten materiellen Lebensqualität) ausschöpft.

                  Die Vorstellung von Gott ist die "Fläche" auf die der gläubige Mensch seine Wünsche, seine Hoffnungen, seine Störungen und sein Schicksal, seine Eigenarten und (Un)Fähigkeiten, ergo sein Selbst projiziert.
                  Wenn es keine Menschen mehr geben wird, wird es auch keinen Gott mehr geben.

                  Es ist eine weit verbreitete Meinung, dass die meisten, wenn nicht sogar alle Probleme der Menschen auf von außen auf sie einwirkende Kräfte und Umstände zurückzuführen seien. Diese Überzeugung hat sehr tiefe Wurzeln und ihren Ursprung bereits in der Frühzeit des Menschen. Sie ist mythischen Ursprungs, wie auch die mannigfaltigsten Gottheiten und wie viele andere unserer archetypischen Erbschaften sehr tief in uns verankert ist, weil sie über Jahrmillionen hinweg eingeprägt wurde. Diese Prägung/Überzeugung ist ein Produkt der Entwicklung des Erlebens und den damit eng verknüpften, aus Erklärungsnot und Hilflosigkeit geborenen, mitunter traumatischen Erfahrungen der frühen Menschen. Dieser Glaube entwickelte sich in einer Zeit, als der Mensch (der Primat) erst begann sich seiner selbst in der Umwelt bewusst zu werden.
                  Die Umstände, bzw. die Ursachen und Auslöser, die dem damaligen Menschen Probleme bescherten, wurden als Schicksal betrachtet und in der Regel mangels Erklärung als fatal hingenommen. Der Betroffene empfand sich als Opfer außergewöhnlicher Kräfte, Einflüsse und (un)günstiger Umstände oder später als der Erleidende arglistiger Bosheit diverser Gottheiten, oder als glücklicher Nutznießer ihres Wohlwollens.
                  Durch diese Betrachtungsweise entstand sozusagen das Fundament für Glauben und es entstanden unterschwellig die ersten, eher empfundenen, als bewusst wahrgenommenen Freund- und Feindbilder.
                  Das Empfinden von Gut (Freund, nützlich, hilfreich) und Schlecht (Feind, schädlich, nicht hilfreich) war sozusagen geboren.
                  Fast alles, was die frühen Menschen erlebten, was ihnen an Positivem und Negativem widerfuhr oder zufiel, nahmen sie in ihrer Erklärungsnot zwangsläufig als fremd-initiiert an – als Laune, als Prüfung, als Strafe oder als Gabe der Götter, zu denen in jenen Zeiten vor allem die Mächte der Natur und die Gestirne zählten.

                  Zitat von Solipsist
                  Da ich wissenschaftlich orientiert bin, würde ich sagen, dass die Möglichkeit zu denken sich über Jahrmillionen in den Gehirnen der Primaten / Vorfahren des Menschen entwickelt hat.
                  Ja. Die Möglichkeit/Fähigkeit zu denken/reflektieren ging einher mit der Entwicklung des Bewusstseins.

                  Im Grunde genommen, war und ist Gott (oder die Götter) vor allem eine Projektionsfläche für unsere Angst. Indem der Mensch an Gott glaubt, stellt er ihn über sich ... und widerspricht sich selbst damit in seinem Bestreben nach Freiheit, Unabhängigkeit und unter anderem nach gegenseitiger Augenhöhe. Gleichzeitig ist er aber in der bequemen und angenehmen Lage seine Probleme und ihre Folgen an Gott überantworten zu können: Gottes Wille ... fällt nicht unter die Verantwortung des Menschen.

                  Ich frage mich (nur manchmal noch), für was alles die Gläubigen ihren Gott schon missbraucht haben, nur um als Menschen gegenüber Seinesgleichen sauber da zu stehen und Recht haben zu können .







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                    Ich kann der Argumentation von Shepherd gut folgen - leider -. Die Vorstellung eines 'lieben' Gottes, der sich der Sorgen der Menschen annimmt, wäre so beruhigend.

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                      Zitat von Tamina Beitrag anzeigen
                      Ich kann der Argumentation von Shepherd gut folgen - leider -. Die Vorstellung eines 'lieben' Gottes, der sich der Sorgen der Menschen annimmt, wäre so beruhigend.
                      Wenn er denn auch wirklich "lieb" wäre, ein guter und fürsorglicher großer Vater für die Menschen. Aber mir scheint, dass Gott ja auch nachtragende und cholerische Charakterzüge hat. Jedenfalls bin ich ein wenig mit dem Glauben aufgewachsen, dass einem Gott schon einen verpassten Sonntagsgottesdienst nachträgt, wenn man es nicht beichtet. Und wenn man nicht aufpasst und nicht regelmäßig betet und beichtet, dann hat man rasch sein Seelenheil verspielt - ohne Aussicht auf Wiedergutmachung, wenn man erst einmal als Sünder gestorben ist.

                      Dazu kommt das Theodizee-Problem, dass nur schwer wegzudiskutieren ist. Warum hilft Gott den einen, aber nicht den anderen? Warum gibt es all das Unglück, die Qualen und Schmerzen?

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                        Solipsist, genauso wie Du es beschreibst, bin ich auch aufgewachsen. Da es schon so lange her ist, habe ich es verdrängt, wobei ich nicht ausschließen will, dass irgendwo ganz tief drinnen noch Reste davon schlummern.
                        Die Wiedergutmachung ist doch immer die Aussicht auf das Fegefeuer gewesen.

                        Warum gibt es all das Elend der Welt?
                        Die Antwort ist ja aus Shepherds Post zu lesen: weil es keinen Gott gibt.

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                          Zitat von Tamina Beitrag anzeigen
                          Warum gibt es all das Elend der Welt?
                          Die Antwort ist ja aus Shepherds Post zu lesen: weil es keinen Gott gibt.
                          Deine Antwort könnte man auch so verstehen, dass - wenn es einen Gott gäbe - es nicht all das Elend der Welt gäbe.

                          All das Elend ist grob gesagt "hausgemacht". Inzwischen ist der Haufen Elend schon so gewachsen, dass die Menschen nicht mehr drüber hinweg schauen können. Sprich: der Mensch hat sich soviel Probleme gemacht, dass er beim Lösen der Probleme überfordert scheint. Die Menge jener, die nach dem Motto "Nach mir die Sintflut" leben wird größer. Da hilft es auch nichts, wenn die Plastik-Einkaufs-tüten jetzt was kosten und der Diesel zum schwarzen Peter gekürt wird.

                          Oder: Ein Bauer steht mit den Tierarzt vor dem Saustall. Im Stall sieht es schrecklich aus, so als sei er schon jahrelang nicht mehr ausgemistet worden. Alles ist mit Sch.. bekleckert und es stinkt fürchterlich. Die Säue sehen aus, als hätten sie sich gegenseitig besch... Überall liegen vergammelte Dinge rum.
                          Der Tierarzt ist entsetzt: "Was ist DAS denn!?!
                          Der Bauer zuckt verständnislos über die Erregung des Arztes die Schultern: "Na was schon, ... halt ein Saustall!"

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                            Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen

                            Deine Antwort könnte man auch so verstehen, dass - wenn es einen Gott gäbe - es nicht all das Elend der Welt gäbe.

                            Zumindest dann, wenn Gott ein gütiger, die Menschheit wertschätzender Gott wäre, denke ich. Und wenn er zudem so allmächtig wäre, dass er das Unglück von den Menschen fern halten könnte.

                            Im übrigen würde ich nicht sagen, dass alles Elend selbstgemacht ist: zumindest wäre es doch möglich, die Menschen vor Naturkatastrophen zu schützen (Erdbeben, Vulkanismus, Stürme, Hochwasser)....

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                              Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen



                              All das Elend ist grob gesagt "hausgemacht". Inzwischen ist der Haufen Elend schon so gewachsen, dass die Menschen nicht mehr drüber hinweg schauen können. Sprich: der Mensch hat sich soviel Probleme gemacht, dass er beim Lösen der Probleme überfordert scheint. Die Menge jener, die nach dem Motto "Nach mir die Sintflut" leben wird größer. Da hilft es auch nichts, wenn die Plastik-Einkaufs-tüten jetzt was kosten und der Diesel zum schwarzen Peter gekürt wird.

                              Es wäre für mich die logische Schlußfolgerung, gäbe es einen gütigen Gott, würde das Elend nicht so groß geworden sein.

                              Ja, so viele leben nach dem Motto: nach mir die Sintflut. Ich verzweifel daran.

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                                Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                                Meiner Meinung nach ist es eher umgekehrt: Gott ist nichts (Illusion) ohne den Menschen.
                                ja, das sehe ich eben anders.

                                Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, mit Gott über Menschen zu reden, als mit Menschen über Gott.
                                In Anbetracht der Reinkarnation, verbringe ich jetzt ein Leben mit dem Glauben an Gott und du eines ohne den Glauben an Gott.

                                Ob es Gott gibt ist für mich keine Frage, aber wie dieser Gott ist, schon, ob er liebend, böse oder sonst wie usw ist, darüber kann ich reden, aber ob es Gott gibt kann keiner beweisen, sowenig wie jemand beweisen kann, dass es Gott nicht gibt.

                                Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
                                Wenn er denn auch wirklich "lieb" wäre, ein guter und fürsorglicher großer Vater für die Menschen. Aber mir scheint, dass Gott ja auch nachtragende und cholerische Charakterzüge hat. Jedenfalls bin ich ein wenig mit dem Glauben aufgewachsen,
                                das klingt einfach nur furchtbar, ich hatte das Glück nicht religiös aufgewachsen zu sein, ich fühlte mich frei von jeglichem religiösen Druck, aber mir fehlte etwas, weshalb ich mich als junges Mädchen auf die Suche nach Gott machte...

                                Hast du dich nie gefragt ob das nicht alles Lügen sind von Machtgierigen Patriarchen erfunden um das Volk dumm zu halten und die Frau weiter gemütlich zu unterdrücken?

                                Die Bibel ist voller Übersetzungsfehler, es gibt keinen rachsüchtigen Gott, aber es war so einfacher die Menschen zu manipulieren, die damals nicht lesen konnten und die Bibel wurde nur vorgelesen.

                                Gott ist für mich reine Liebe und ich fühlte mich immer behütet, obwohl ich von Gott nichts wusste.

                                Als ich mich dann Christen angeschlossen hatte und die Bibel las usw, hat mir das zuerst gar nicht gut getan, ich hatte für diese Zeit meinen Glauben ver-und überintellektualisiert, das war doof und hat mich von Gott und der Wahrheit entfernt. Danach habe ich die Bibel näher betrachtet und sties auf unzählige Übersetzungsfehler.

                                Ich vertraue keinen frommen Priestern die Wasser predigen und Wein trinken. Ich persönlich brauche keine Institution zwischen Gott und mir.

                                Jesus hat keine Kirche gegründet und er hat keine Schriften hinterlassen, seine Lehre geht von Herz zu Herz und seine Botschaft ist die Liebe, denn nur Liebe heilt.

                                Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
                                Da ich wissenschaftlich orientiert bin,
                                das bin ich auch und es hat mich in jeder Glaubenskrise gestärkt, denn heute weis man, dass es keine Materie geben kann ohne Information, also ohne Geist, Gott ist Geist und in unserem Geist sind wir mit ihm verbunden.

                                Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
                                Hältst du denn die Evolutionstheorie für gültig, oder wie ist das Leben auf der Erde nach deiner Ansicht entstanden?
                                sie wurde nie bewiesen, im Gegenteil, aber wer sich informiert, weil er nicht alles glaubt was erzählt wird, der findet bei Tante Google alles dazu.


                                Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
                                Warum hilft Gott den einen, aber nicht den anderen?
                                das weis ich nicht, ich hatte viele Jahre Schmerzen und konnte nicht richtig Gehen, obwohl ich dafür täglich gebeten habe, dass ich doch wenigstens spazieren gehen kann, nichts geschah über viele Jahre hinweg bis eines Tages eine Glaubensschwester mit mir zusammen betete und in der selben Stunde hatte ich diese Schmerzen nicht mehr und sie kamen nicht wieder.


                                Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
                                Warum gibt es all das Unglück, die Qualen und Schmerzen?

                                Weil der Mensch es zulässt?

                                aber dazu habe ich keine Antwort, ich weis nicht wer oder was Gott ist, ich habe für mich erkannt, dass er/es nur Liebe ist und alles aus Liebe geschieht, ob der Mensch Mitgefühl oder Vergebung lernen muss, kann ich nur vermuten, egal was ich darüber denke, ändert es nichts hier in der Welt, aber für mich persönlich ändert es viel.

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