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Gott oder kein Gott...

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    Du scheinst das nur aus Tollerei und Zeitvertreib zu machen ..
    (naja, wenn man nicht viel im Hirn hat das ist doch auch Leichtigkeit)

    @Miranda: Da Du neu bist, zitiere ich für Dich noch einmal einen Satz aus den Forenregeln:

    "Dies ist ein freundliches Forum, in dem das wertschätzende, konstruktive Miteinander im Vordergrund steht und von jedem Einzelnen erwartet wird."

    Bitte auf den Tonfall achten! Bei den nächsten groben Unhöflichkeit verwarne ich Dich offiziell.
    Moderatorin Glühwürmchen
    Zuletzt geändert von Moderatorin Glühwürmchen; 12.11.2017, 11:37.

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      Pitti

      Weisst du liebe Pitti, wenn im Forum nix los ist, ist (der liebe) Gott immer mal wieder für ein paar Zeilen gut und sei es nur, damit "man" widersprechen und mit seiner - wie "man" glaubt - maßgeblichen Meinung die tumbe Allgemeinheit endlich mal locker und heiteren Gemütes (sprich: humorvoll) über Tatsachen belehren kann.

      Es sind immer die anderen! Für den einen ist es Gott oder sind es die Götter, für den anderen die Natur oder die Naturen oder Außerirdische oder wasweissichnochalles. "Man" selbst ist nur ein unbedeutendes Teilchen eines großen Ganzen und nimmt sich nichtsdestoweniger sehr, sehr ernst, so ernst, dass "man" sich für die Krone der Schöpfung hält. (lustiger Widerspruch). Ob letztere nun ein Produkt Gottes, ein Teil der "natürlichen Entwicklung" oder ein Testprojekt außerirdischer Kronen der Schöpfung ist, wird unerheblich: es sind immer die anderen! Stichwort: Überantwortung und Negierung der (Eigen)Verantwortung.

      Was ist der Sinn des Lebens?
      Was ist nach dem Tod?

      Die letzte Frage ist leichter zu beantworten: Jesus ist ein Mythos.
      Die anderen beiden belegen die latenten Ängste der Fragenden. Sie brauchen als das höchstentwickelte Wesen (auf Erden) einen Sinn für ihr Dasein. Gäbe es den nicht so explizit wie es mitunter angenommen wird, könnten sie sich als höchstentwickelte Wesen nicht mehr von anderen Wesen unterscheiden.
      Dass nach dem Tod "etwas sein müsse" stimmt. "Nichts" ist den meisten zumindest sprachlich ein Begriff und als "nichts" definiert, kann man ihn getrost auch auf "was ist nach dem Tod" anwenden. "Es" ist genauso bedeutungsvoll oder bedeutungslos wie "es" der(die)jenige entsprechend seiner/ihrer Meinung von sich selbst und über "seine Welt" ausmalt.


      Was das Humor? Kann ich Humor?



      Zuletzt geändert von Shepherd; 12.11.2017, 11:22. Grund: Einfügung

      Kommentar


        Zitat von Miranda Beitrag anzeigen
        Du scheinst das nur aus Tollerei und Zeitvertreib zu machen ..
        (naja, wenn man nicht viel im Hirn hat das ist doch auch Leichtigkeit)
        Ups. Hat da jemand an deinem Käfig gerüttelt?

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          Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
          Pitti

          .......

          Was das Humor? Kann ich Humor?


          YES! You can!

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            "Dies ist ein freundliches Forum, in dem das wertschätzende, konstruktive Miteinander im Vordergrund steht und von jedem Einzelnen erwartet wird."

            Ein konstruktives Miteinander, war das von Pitti aber auch nicht. Das war eher eine Veralberung des Themas
            konstruktiv ja - aber Veralberungen sind bei mir nicht wertschätzend!

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              Zitat von Miranda Beitrag anzeigen
              "Dies ist ein freundliches Forum, in dem das wertschätzende, konstruktive Miteinander im Vordergrund steht und von jedem Einzelnen erwartet wird."

              Ein konstruktives Miteinander, war das von Pitti aber auch nicht. Das war eher eine Veralberung des Themas
              konstruktiv ja - aber Veralberungen sind bei mir nicht wertschätzend!

              Ein sehr passendes Zitat, wie ich finde. Zufall?
              Zitat von Insomnia Beitrag anzeigen
              Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

              Albert Einstein
              Freundlich, wertschätzend und konstruktiv ist individuell.
              Jede Herde hat da ihre eigenen Vorstellungen.
              Was der eine darf, darf der andere noch lange nicht.
              ​​​​​​​

              Kommentar


                Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
                Was der eine darf, darf der andere noch lange nicht.​​​​​​​
                "Quod licet Iovi non licet bovi". Womit wir wieder (bei einem) Gott (von vielen) wären.

                Kommentar


                  Miranda

                  Du schreibst, dass dir meine Reaktion auf deinen Einstieg hier "eher als Veralberung des Themas" vorkommt.

                  Zur Verdeutlichung: Das Thema "Gott oder kein Gott" zu veralbern, käme mir nicht in den Sinn!
                  Es hat wichtige Jahre in meinem Leben gegeben, in denen mein Gottesbezug ein überlebenswichtiger Anker war. Mein Gottesbild, meine Vorstellung von "wie es sein könnte", hat sich gewandelt. Und das tut es sicher auch weiterhin.
                  Und Wandel, das gilt meines Erachtens auch für die Wissenschaft. Auch sie ist nicht starr und festgelegt, vielmehr entwickelt sie sich permanent.

                  Es ist dein Einstieg hier mit der Behauptung "es gibt keinen Gott", der mich hat reagieren lassen. Nochmal: Nicht das Thema, sondern deine Behauptung! Ich war "reaktiv" mit Ironie und Übertreibung. Ist das nun konstruktiv? Hm....

                  Mein Wunsch unter meiner Übertreibung ist ein "Spiel-Angebot", Leichtigkeit einzuladen, statt in Behauptungen gegeneinander anzutreten. Kämpferisches Spielen / spielerisches Kämpfen ist eine Kunst, in der ich mich noch übe. Hier bei/mit dir ist meine Übung völlig daneben gegangen. Schade. Ich übe weiter. Nicht hier in diesem Faden. Aber so grundsätzlich....

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                    Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
                    Jede Herde hat da ihre eigenen Vorstellungen.
                    Eine Herde hat eigentlich keine Vorstellungen, sondern allenfalls die einzelnen Mitglieder der Herde. In einer Herde gelten Regeln, weshalb ... >>
                    Was der eine darf, darf der andere noch lange nicht. ("Quod licet Iovi non licet bovi")
                    So könnte man es ausdrücken.


                    @
                    "Normalerweise" wird erwartet oder verlangt, dass wer "darf" es auch in der Regel "kann" (können sollte/müsste) und das was er kann (oder darstellt, darstellen will, darzustellen können glaubt) meist nachdrücklich und nachweislich "zu sein hat", sonst findet sich meist eine(r), der/die ihm/ihr - aus welchen Motiven auch immer - den Rang streitig macht, weil auch sie/er sich vielleicht wähnt, als Rudelführer(in) oder Jupiter geeignet(er) zu sein.

                    Das war nicht nur auf dem Olymp oder im römischen Pantheon und ist nicht nur in Tier-Rudeln so. Wir haben dieses tief verankerte Bestreben/Verhalten von unseren Ur...ahnen übernommen (kollektives Unbewusstes) und leben es noch heute.

                    Zu diesem ergo nicht nur animalischen, sondern auch zutiefst menschlichen Bestreben kommen noch "Verfeinerungen" hinzu. Der ausgewiesene "Boss" hat meist einen Vertreter, der sich schon mit ihm gemessen hat und durch seine (Dis)Qualifikation in die Rolle des "Unterboss" eingefügt hat. Daneben gibt es im Rudel noch andere "Funktionen", die ebenso wichtig sind, wie die des Rudel-Führers. Auch der letzte in der Rang-Reihenfolge hat seine Funktion und Bedeutung.

                    Auf den Menschen übertragen erhalten diese Ränge (leider) eine andere Bedeutung als bei den Tieren, ... weil der Mensch dazu tendiert, Rollen "wert zu schätzen". Er misst ihnen einen (meist sozialen oder kulturellen) Wert zu und weil er ein wertendes Wesen ist, das entsprechend seiner individuellen Prägung nicht objektiv, sondern nur äußerst subjektiv (polarisierend) werten kann, wird er sich (auf Dauer) nicht mit einer simplen Rudel-Ordnung abfinden können, es sei denn, er unterwirft sich entsprechend seiner Prägung und seinen sich daraus ergebenden Qualifikationen der geltenden Rudel-Ordnung.

                    Um es anders und vielleicht provokanter auszudrücken, stehen in unserem Gesellschafts-Rudel (leider) beispielsweise die Klo-Frauen und -Männer nicht auf derselben Rangsprosse, beziehungsweise genießen nicht die gleich "Wert-Schätzung" wie ein Arzt oder Bundeskanzler.
                    Dieses "nach-Wert-Beurteilen oder -Verhalten" aufgrund eines "nach-Wert-Schätzens" zieht sich über Ethnien, Kontinente, Länder, Gemeinden und Vereine bis hinunter in die Familie und - ziehen wir unsere Persönlichkeitsanteile mit in Betracht - bis in den einzelnen Menschen - ein Persönlichkeitsanteil ist jeweils "der Boss" ... und das kann unter Umständen sehr schnell wechseln.

                    Wertschätzung ist nicht gleich Wertschätzung als Positivum, sondern eine Einschätzung nach subjektiv empfundenem Wert, unbesehen welchen "Stellen-Wert" dieser Wert in die Werte-Ordnung des Einzelnen hat.
                    Zuletzt geändert von Shepherd; 14.11.2017, 14:30.

                    Kommentar


                      ergänzende Gedanken

                      https://www.forum-treffpunkt-leben.d...29#post1241729

                      Kommentar


                        Gott oder kein Gott?
                        Ich verschiebe den Akzent. Wobei kann der Glaube an Gott helfen? Ich ersetze Gott durch den Begriff Spiritualität, womit Geistigkeit aller Art gemeint ist.*
                        Wobei kann Spiritualität helfen?

                        Es gibt Probleme und Lebensereignisse, bei denen Fragen aufkommen, die viele kennen: Warum musste mir das passieren?! Warum ich?! – Dahinter verbirgt sich Leid und Unbegreifliches. Spiritualität als Thema während der Psychotherapie kann eine Bearbeitungsebene im Therapieprozess leidvoller Erfahrungen sein.

                        Spiritualität umfasst die Beschäftigung mit Wert- und Sinnfragen. Sinn bietet Orientierung und ist ein Weg, der Verarbeitung ermöglicht und bezieht sich auf eine transzendente mit dem Verstand nicht erfassbare Wirklichkeit. Spiritualität beinhaltet, woran ein Mensch glaubt und was zu seiner Konstruktion von Identität, seinem Entwicklungspotential und seinen Grenzen beiträgt.

                        Der eine findet Seelenfrieden, Halt und Kraft z.B. in der Religion und der andere im Buddhismus, Schamanismus oder in esoterischen Gedankengebäuden etc.

                        Spiritualität ist Ressource in dunklen Stunden, Impuls für Such- und Wandlungsprozesse, sinnstiftend, Trost und Ermutigung. Sie hat Auswirkungen auf das Gefühl der subjektiven Beeinflussbarkeit des Lebens, auf das posttraumatische Wachstum.

                        Vor diesem Hintergrund wird deutlich, wobei Spiritualität helfen und welchen Stellenwert sie haben kann.


                        * Ich zitiere dazu aus einem früheren Beitrag von mir.

                        Kommentar


                          Ich finde es interessant wozu das von mir gepostete Zitat herhalten muss, dabei hatte ich im Moment des Postens einen ganz anderen Gedanken.

                          1. Eine gute Herde wird nicht von einem Hammel geführt, sondern von einem Hirten. (Zitat von Thomas Niederreuther)
                          2. Ohne Hirten wird aus Schafen keine Herde (rumänisches Sprichwort).
                          3. Wer der Herde folgt, muss sich nicht wundern, wenn er nur Ärschen hinterher läuft.

                          Da sich der Mensch nun einmal als Herdentier erwiesen hat (bis auf ein paar Ausnahmen), wird es auch immer Hammel geben die sich als Hirten aufspielen und dumme Schafe, die diese annehmen.

                          Ich habe nicht alle Posts gelesen, aber dennoch muss ich meinen Senf dazugeben.

                          Ich würde nicht die Frage stellen ob Gott oder kein Gott, sondern Glaube oder kein Glaube ... und wenn Glaube, ist er dann auch authentisch?
                          Ich lebe in einer bis ins Mark katholischen Gegend und ich habe selten so viele Heuchler auf einem Haufen kennen gelernt, doch genauso habe ich auch authentische Christen kennen gelernt, die ihren Glauben nicht nur verbal (sogenannte Blabla-Christen bzw. Blabla-Gläubige, denn man findet sie in allen Glaubensrichtungen), sondern auch praktisch praktizierende, die nicht nu Wasser predigen, sondern auch nur Wasser trinken. Und das beeindruckt mich, denn ich frage mich, was lässt sie ihren Glauben derart festigen. Das sind auch keine begriffsresistenten Intelligenzallergiker, die stupide alles nachplappern was ihnen vorgebetet wird, sondern Menschen die sich jeden Tag hinterfragen, die ihre Worte und ihr Handeln jeden Tag aufs neue auf den Prüfstand stellen. Es sind Menschen, die nicht behaupten alles richtig zu machen, sondern die auch Fehler machen und daraus lernen, denn schließlich sollte man keinen Fehler zweimal machen ... gibt schließlich genügend andere die man machen kann. Ich beneide Menschen die glauben können und Hoffnung und Kraft aus diesem Glauben schöpfen können, denn mir fällt es oft schon schwer genug an mich selbst zu glauben. Dabei ist die Art des Glaubens zweitrangig (ich kenne einige, für die ist Politik auch eine Art Glaube). Von daher finde ich es anmaßend zu sagen, dass alle Menschen die an Gott glauben dumme und vertrottelte Schafe sind. Und selbst wenn ... ich bin nicht der Hammel der meint, sich über andere erheben zu müssen und das Recht zu haben ihnen vorzuschreiben wie sie ihr Leben führen müssen. Ich habe genug mit meinem eigenen Leben zu tun und wenn jeder einfach mal bei sich selbst anfangen würde, statt die Klappe wegen anderer groß aufzureißen, wäre für den Weltfrieden schon eine Menge getan.

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                            Zitat von Insomnia Beitrag anzeigen
                            1. Eine gute Herde wird nicht von einem Hammel geführt, sondern von einem Hirten. (Zitat von Thomas Niederreuther)
                            Ich weiss nicht, wie der Herr Niederreuther das im Detail sieht, aber nach meiner Sichtweise "hütet" ein Hirte seine Herde. Wenn er sie "führen" würde, wäre er ein Hammel.
                            2. Ohne Hirten wird aus Schafen keine Herde (rumänisches Sprichwort).
                            Also doch ein Hammel?

                            3. Wer der Herde folgt, muss sich nicht wundern, wenn er nur Ärschen hinterher läuft.
                            ich bin nicht der Hammel der meint, sich über andere erheben zu müssen und das Recht zu haben ihnen vorzuschreiben wie sie ihr Leben führen müssen.
                            Aber du wertest sie als Ärsche, oder habe ich da etwas falsch verstanden?




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                              Kommt auf die Definition von "hüten" und "führen" an. Für mich ist beides eng miteinander verknüpft. Ein Hirte mag dem Leithammel die Aufgabe übertragen vorweg zu schreiten und er bildet die Nachhut, aber letztendlich entscheidet er wo es lang geht. Das wäre eine gute Herde. Eine schlechte Herde folgt nur dem Leithammel.

                              Mist, jetzt habe ich "Gute Herde, schlechte Herde...." mit der der Titelmelodie von GZSZ im Kopf.

                              Ich oute mich mal als ehemalige Waldorfschülerin (ja, ich kann auch meinen Namen tanzen), an deren Schule es eine Schafherde gab. Im Fach "Gartenbau" gehörte es auch zu unseren Aufgaben "Schafe zu hüten" .... gut, es heißt Schafe hüten und nicht Schafe führen, wenn man jetzt auf Wortklaubereien bestehen will. Jedenfalls haben wir entschieden, auf welche Weide es ging und wann es zurück ging, nicht der Leithammel .... wenn ich mich recht erinnere hieß er "Wolle".
                              Vermutlich hat er dann entschieden wer wo im Stall schläft, denn dann war keiner da, der "hütet".

                              Das Wort "Pastor" ist ja Latein für "Hirte" ... aber dennoch frage ich mich , ob es nicht oft nur Leithammel sind.

                              Aber du wertest sie als Ärsche, oder habe ich da etwas falsch verstanden?
                              Ja, hast Du ... aber ich hätte auch näher darauf eingehen können, um ein mögliches Missverständnis zu vermeiden.

                              Wenn Du als Schaf einem Schaf hinterher läufst, was siehst Du dann? Genau, dessen Hintern. Hinter jemandem her zu laufen, zu folgen, hat zum einen der Vorteil, dass man in dessen Windschatten laufen kann und das Vorderschaf sich zuerst überlegen muss, wie ein Hindernis zu bewältigen ist ... oder er stolpert als Erster und ich habe Zeit mir zu überlegen, wie ich das Hindernis bewältige. Es kann aber auch passieren, dass das Vorderschaf mal etwas langsamer unterwegs ist, als man selbst es gerne hätte oder Fliegen am Hintern oder Blähungen hat und es unter Umständen auch mal unangenehm werden kann hinterher zu laufen.

                              Was ich eigentlich damit sagen will ist, wenn ich mich entscheide einer Herde (einem Rudel, einer Glaubensrichtung, einer Partei, einer Gruppe, einer Clique, einer Familie etc.) anzugehören, dann ist das nicht wie ein Buffet, wo ich mir rauspicken kann was mir schmeckt. Damit eine Gemeinschaft funktioniert, hat jeder seine Rechte, aber auch seine Aufgaben und Pflichten .... und das kann auch mal unangenehm werden. Ich habe so meine Probleme mit "Sonntags-Christen" .... immer schön im Windschatten laufen und dabei bleiben solange es einem selbst von nutzen ist, aber sobald das Vorderschaf nicht so funtioniert wie erwartet "Huch, ich bin ja einem Hintern hinter her gelaufen."

                              Wie gesagt, ich bewundere Menschen, die soviel Glauben, Vertrauen und Hoffnung haben und sagen "Hey, ich habe mich entschlossen ein Schaf zu sein und zu dieser Herde zu gehören. Gut, ich sehe vor mir einen Hintern, aber es liegt an mir achtsam genug zu sein, um genügend Abstand zu halten und nicht mit der Nase in dessen Hintern zu landen, wenn er plötzlich stehen bleibt, aber auch nicht zuviel, um immer verstehen und ihm zuhören zu können. Klar kann er sich auch mal irren, den falschen Weg nehmen, ein Hindernis übersehen, Blähungen haben ... aber hey, die alternative wäre für mich schlimmer."

                              Um ganz ehrlich zu sein bin ich in meinem Verhalten oft wesentlich mehr Arsch, als Schafe die voller Vertrauen einem Hintern hinterher laufen.

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                                Zitat von Lodda Beitrag anzeigen
                                Ich habe daher die Schlagzeile geändert in:

                                Gott oder kein Gott - Sorge Dich nicht und genieße Dein Leben!
                                Einen Gott muss es geben, sonst könnte der Mensch nicht danach fragen oder suchen, wie käme er sonst auf die Idee?

                                Allerdings wird das Gottesbild komische Formen annehmen, sobald es mit unserem menschlichen Denken, kollidiert.

                                Wie man das Leben genießt, dazu hätte ich gerne ein Rezept.

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