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    die kinder

    eine umfrage unter schülern hat ergeben, daß ihnen der 'lebens-unterricht' fehlt: steuererklärung ausfüllen, im haushalt effektiv mitarbeiten, die eigenen rechte an der richtigen stelle einfordern etc...
    fragen, die eigentlich mit den eltern geklärt werden müßten, aber die sind oft aus verschiedenen gründen nicht erreichbar oder nicht glaubwürdig genug...
    der nachteil an unserem schulsystem: es vermittelt den eindruck und hat den anspruch, daß es die kinder für alles wappnen kann.
    der nachteil der eltern: sie verlassen sich auf das schulsystem oder darauf, daß im versagensfall das system schuld und anzuklagen ist.
    der nachteil an dem ganzen: daß die kinder mit jeder menge -auch völlig unwesentlicher- fakten vollgestopft werden und den kopf garnicht dafür frei haben, sich etwas mit zeit, lust und spiel anzueignen. die eltern unterstützen das und schicken ihre kinder zum ballet, geigenunterricht, japanisch lernen und judo. 'kann alles mal gebraucht werden!' das unterstützt wiederum die schule: 'allgemeinbildung ist wichtig!' den kindern wächst der kopf zu; viele flüchten ins computerspiel-gestütze nichtstun oder in den anschluß an eine straßen-gang. da lernt das katzenkind wenigstens, wie es eine maus fängt...
    wenn mein sohn mir erklärt, wie ein tablet mit wlan, hdmi-komponente und lte funktioniert, habe ich kein problem damit, von ihm zu lernen.
    das 'in-sich-spüren' wuchs von ganz alleine, einfach weil er genügend in ruhe gelassen wurde / wird...

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      Zitat von Yasinee Beitrag anzeigen
      Ein Arzt hatte mir mal verraten, dass nur deswegen so viele Medikamente ausgegeben werden, weil die Patienten das erwarten und sie sich mit drei Packungen Tabletten 'gesünder' oder versorgter fühlen als nur mit einer.
      Naja, also ich brauche bei weitem nicht alle dieser Medikamente, und oft hole ich ein verschriebenes Medikament gar nicht von der Apotheke, weil ich weiß, dass ich es nicht brauche.

      In etlichen Fällen gehe ich nur deswegen zum Arzt, weil ich ein Attest für den Arbeitgeber brauche. Das Rezept, das ich dann außerdem noch mitbekomme, löse ich nur bei wirklichem Bedarf ein.

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        Wie gesund man sich fühlt, hängt also auch davon ab, wie viel Arzt man in sich zulässt.

        Woran man glaubt und festhaltet, ist nicht entscheidend. Wichtig ist nur, dass es einen glücklich macht.

        Meine Einstellung zum Leben mag überheblich oder naiv klingen, aber sie hält mich gesund und glücklich, und nur das zählt

        Warten bis man geheilt wird, bis man geliebt wird, bis man glücklich wird, ist ein nutzloses Abmühen, wenn doch das wahre Glück nur aus uns selbst geschaffen werden kann. Nur so viel ich mir eben wert bin

        Im Bett liegen und jammern und Gott und die Welt für alles verantwortlich machen, ist sicher sehr menschlich, aber führt das zu Glück und Zufriedenheit? Das muss jeder für sich heraus finden und bei Bedarf, die eigenen Lebenseinstellung hinterfragen.

        Wir können das Leben nicht ändern, wohl aber unsere Sichtweise

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