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    Traumtagebuch

    Wie ergeht es euch, wann träumt ihr besonders intensiv? Hattet ihr schon einen Klartraum? Träume die eingetreten sind bzw. versucht ihr sie zu deuten? Habt ihr vielleicht schon eine Schlafstarre erlebt oder euch sogar mit luzidem Träumen beschäftigt?

    Ich finde dies ein sehr interessantes Thema, jeder der will, darf hier seine Träume aufschreiben. Vielleicht können wir ja gemeinsam objektiv versuchen zu interpretieren oder sie einfach mal Schäume sein lassen.

    Mir hilft es ein Traumtagebuch neben dem Bett zu haben, ich verarbeite unglaublich viel mit meinen Träumen. Gerade in emotional hoch intensiven Phasen, Träume ich oft wie ein Buch.

    Legt los...

    #2
    Hallo :)

    Ich träume nie, bzw. ich kann mich nie an meine Träume erinnern... Ausser wenn ich Albträume habe, was nicht so oft vorkommt. Dann durchlebe ich ein schlechtes Erlebnis wieder, das mir mal wiederfahren ist... Aber ich weiss dabei immer, dass ich am träumen bin. Trotzdem kann ich den Traum nicht steuern :(

    Ich fände es sehr intressant, ein Traumtagebuch zu führen, aber erinnere mich nicht mal Sekunden nach dem aufwachen an Träume... Erinnerst du dich an vieles?

    Grüsse, Ana

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      #3
      Zitat von Anamika Beitrag anzeigen
      Hallo :)

      Ich träume nie, bzw. ich kann mich nie an meine Träume erinnern... Ausser wenn ich Albträume habe, was nicht so oft vorkommt. Dann durchlebe ich ein schlechtes Erlebnis wieder, das mir mal wiederfahren ist... Aber ich weiss dabei immer, dass ich am träumen bin. Trotzdem kann ich den Traum nicht steuern :(

      Ich fände es sehr intressant, ein Traumtagebuch zu führen, aber erinnere mich nicht mal Sekunden nach dem aufwachen an Träume... Erinnerst du dich an vieles?

      Grüsse, Ana
      Liebe Ana,

      Albträume sind wirklich alles andere als schön. Ich hab das Glück, dass ich mir meist während einem schlimmen Traum "bewußt" werde, dass ich träume.

      Und ja ich träume wenn, dann sehr intensiv, auch wenn ich im Moment eher eine ruhige Phase durchlebe. Ich habe Träume, die für mich stark an Symbolkraft besitzen. Kurz nachdem ein guter Freund von mir starb z.B., träumte es mir, dass ich ihn besuchen wollte. Ich sagte ihm per Telefon, dass ich mich auf ihn freue, aber nicht auf direktem Weg zu ihm kommen möchte, sei es doch eine lange Reise dahin, und ich würde sie geniessen wollen; ich finde dieser Traum sagt unglaublich viel aus... Er ist vorausgegangen und erwartet mich, aber meine Zeit ist noch nicht gekommen.

      Träume steuern bekomme ich auch noch nicht hin, aber dafür hatte ich schon etliche Schlafstarren, denen der Beginn von Ausserkörperlichen Wahrnehmungen vorausgesagt wird; wobei ich mich da nicht zu weit vordrängen will, für mich totales Neuland, dem ich zuweilen selbst ein wenig kritisch gegenüberstehe.

      Lieben Gruss an dich
      Zuletzt geändert von TheSoul; 19.10.2014, 11:16.

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        #4
        Hallo Soul und Ana,

        ich führe kein Traumtagebuch, aber ich erinnere mich auch so fast jeden Tag an meinen Träume. Klarträume habe ich auch. Und tagsüber erlebe ich öfter Deja-vus, die mir den Eindruck vermitteln, genau diese Situation schon einmal geträumt zu haben. Als Kind hatte ich öfter Träume, die sich immer aufs Neue wiederholt haben und die ich im Traum auch schon als den bekannten Traum erkannt habe. Albträume habe ich eher selten.

        Könnt Ihr im Traum fliegen? Als Kind konnte ich das problemlos, später sind die Gelegenheiten seltener und kostbarer geworden.

        Liebe Grüße,
        Chaja

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          #5
          Meistens träume ich zwar wirres, aber eigentlich schönes Zeug, weswegen ich gern schlafe. In vielen Träumen erlebe ich mich auf einer interessanten Reise, gemeinsam mit netten Menschen, häufig sehe ich vor meinem träumenden Auge fantastische Landschaften, weiträumige Ebenen, ich blicke von Bergen hinab oder aufs Meer hinaus. Manchmal kann ich das Reiseland genau spezifizieren (oft ist es Australien oder Kanada), manchmal ist es auch ein Konglomerat aus nicht näher identifizierbaren Exotismen. Solche Traumszenen spielen dann manchmal in einer südländisch-turbulenten Stadt.

          Manchmal träume ich im Gegensatz dazu auch ein Katastrophenszenario (eine Zeitlang träumte ich immer wieder, dass in meiner unmittelbaren Nähe ein Flugzeug abstürzen würde), aber auch diese Träume erschrecken mich nicht, und wenn es zu schlimm wird, fällt mir immer rechtzeitig ein, dass ich nur träume.

          Oft ist es so, dass der Traum kurz vor dem Aufwachen besonders plastisch und beeindruckend ist, weswegen ich dann beim Aufwachen erstmal enttäuscht bin, dass statt der anstehenden Wanderung im australischen Outback nur der Trip ins Büro auf mich wartet...

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            #6
            Was mich bei euch ein wenig wundert ist. Das ihr wisst, das es nur ein Traum ist.
            Das hab ich gar nicht.
            Zu mindestens bei Träume weiß ich nicht ob es ein Traum ist.
            Da wache ich auf und weiß ahh ein Traum.
            Könnt ihr euch auch sehr oft am nächsten Abend im Bett an dass erinnern, was ihr geträumt habt? bei mir ist es so.

            Ach ja, wer weiß schon warum wir leben, und Träumen.
            Schon traurig genug, das Kinder sich für essen bedanken sollen.

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              #7
              Zitat von Maraguna Beitrag anzeigen
              Was mich bei euch ein wenig wundert ist. Das ihr wisst, das es nur ein Traum ist.
              .
              Naja, es ist nicht direkt das bewusste Wissen, es ist eher das Gefühl, dass ich das geträumte Ereignis nicht so ernst nehmen muss. Irgendwie fühlt es sich eher an wie ein Zwischending zwischen realem Erlebnis und Spielfilm. Zwar fühle ich mich schon real mitten im Geschehen, aber gleichzeitig auch wie ein außenstehender Zuschauer.

              Aktuelles Beispiel:
              Heute nacht habe ich folgendes geträumt: ich befand mich auf der Kanareninsel Teneriffa und saß da in einem Restaurant oder etwas ähnlichem. In meiner Nähe bemerkte ich, dass da der Schauspieler Brad Pitt saß. Wir kamen ins Gespräch, er fragte mich ein paar Sachen über die Kanarischen Inseln. Ich erzählte ihm, dass es auf Teneriffa einen großen Vulkan gäbe. Als wir gerade drüber sprachen, begann plötzlich der Vulkan (Teide) auszubrechen.
              Normalerweise wäre das sicherlich ein bedrohliches Szenario, aber in meinem Traum erlebte ich den Vulkanausbruch wie ein ungemein spektakuläres, aber nicht beängstigendes Naturschauspiel. Obwohl sich bald eine riesige Aschewolke über der Insel erhob, spürte ich, dass mir keine ernsthafte Gefahr drohen konnte.

              Kurz danach wachte ich auf, und im Bett liegend dachte ich mir: Wow, das war aber jetzt spannend...

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                #8
                Ich wünsche euch jedenfalls, wunderschöne und ganz lange Träume.

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                  #9
                  Zitat von Maraguna Beitrag anzeigen
                  Was mich bei euch ein wenig wundert ist. Das ihr wisst, das es nur ein Traum ist.
                  Das hab ich gar nicht.
                  Zu mindestens bei Träume weiß ich nicht ob es ein Traum ist.
                  Da wache ich auf und weiß ahh ein Traum.
                  Könnt ihr euch auch sehr oft am nächsten Abend im Bett an dass erinnern, was ihr geträumt habt? bei mir ist es so.

                  Ach ja, wer weiß schon warum wir leben, und Träumen.
                  Schon traurig genug, das Kinder sich für essen bedanken sollen.
                  Ich weiss glaube ich was deine Intention ist Maraguna. Das Leben selbst ist alles anders als ein Traum, nein es kann wunderschön aber auch bitter, bitterhart sein.

                  Gerade uns, denen es sicherlich besser geht als Kindern die hungern sind oft kalt geworden, Medien haben uns abgestumpft; wir sehen tatsächlich das Leben dann nur als einen "Traum."

                  Ich sehe das so, im Traum verarbeiten wir Dinge, schöne wie auch traumatische Ereignisse und manchmal ist da vielleicht ein wenig mehr. Dann sind da unsere Visionen, also unsere Wünsche, Dinge die wir im Leben erreichen möchten.

                  Auch da, jeder Mensch träumt ob reich oder arm, die einen intensiver und die anderen weniger. Und auch jeder Mensch hat Visionen in seinem Leben, wünsche. Ob man sie erreichen kann oder nicht, hängen nicht wenig mit den äusseren Umständen ab. Ein Kind das hungert oder ein Mensch der in jungen Jahren hierzulande bereits in jungen Jahren eine schwerwiegende Diagnose gestellt bekommt; ich denke der Mensch passt sich dementsprechend an.

                  Menschen die keine Möglichkeiten haben grossen Wünsche zu verwirklichen, schaffen sich kleinere Träume und Visionen, aber sie sind da; sie erhalten am Leben. Und ein bedürftiger-, oder ein Mensch der an seinem letztem Lebensweg angelangt ist der träumt im Gegensatz vielleicht intensiver, als ein Mensch der sich "nur" mit Alltagsproblemen beschäftigen muss.

                  Ganz liebe Grüsse

                  The Soul
                  Zuletzt geändert von TheSoul; 22.10.2014, 11:54.

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                    #10
                    Zitat von Maraguna Beitrag anzeigen
                    Was mich bei euch ein wenig wundert ist. Das ihr wisst, das es nur ein Traum ist.

                    Wußte ich auch nie (ich glaub, in meinem ganzen Leben wußte ich nur ein oder zwei Mal, daß ich träume - und da war's eher ein "Traum im Traum").

                    Ich erinnere mich heute nur noch äußerst selten an Träume, manchmal wache ich auf und mein Herz klopft oder ich lache über irgendwas, aber ich erinnere mich eigentlich nicht worum es geht, außer gelegentlich beim Mittagsschlaf, wenn ich nicht so tief schlafe.

                    Darüber bin ich sehr früh, meine früheren Träume waren immer voller Tiere, die mir die Kehle zerreißen oder ich mußte unendlich oft auf einen Turm flüchten, weil mich eine Meute gehetzt hat und bin beim Absturz dann schreiend aufgewacht, so'n Zeug halt. Bin froh, daß der Zirkus schon lange vorbei ist.

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                      #11
                      Hallo Chaja (und alle anderen :) )

                      Könnt Ihr im Traum fliegen? Als Kind konnte ich das problemlos, später sind die Gelegenheiten seltener und kostbarer geworden.
                      Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich als Kind in meinen Träumen fliegen konnte. Habe es immer sehr genossen...
                      Wie auch immer, es heisst, dass Fliegen im Traum bedeutet, dass man sich nach Freiheit, Unabhängigkeit und Ungebundenheit sehnt. Oder dass man sich nach der Befreiung von gesellschaftlichen oder anderen Zwängen sehnt. Ich weiss nicht, ob das stimmt oder immer zutrifft... Was denkt ihr?

                      Wie schon oben erwähnt, erinnere ich mich sonst nie an Träume, ausser wenn es Albträume sind. Früher habe ich geträumt, dass meine ganze Familie stirbt, jetzt durchlebe ich einen bestimmten Moment in meinem Leben wieder.
                      Aber auch Albträume habe ich nicht sehr viele. :)

                      @The Soul:
                      Das Leben selbst ist alles anders als ein Traum, nein es kann wunderschön aber auch bitter, bitterhart sein.

                      Gerade uns, denen es sicherlich besser geht als Kindern die hungern sind oft kalt geworden, Medien haben uns abgestumpft; wir sehen tatsächlich das Leben dann nur als einen "Traum."
                      Es gibt Leute, die überzeugt sind, dass die Wirklichkeit nur ein Traum ist - nur eine von vielen Möglichkeiten... Mal eine Ebene höher bezogen: Habt ihr schon mal mit dem Gedanken gespielt, dass das Leben ein Traum ist?

                      "All that we see or seem
                      Is but a dream within a dream"
                      - Edgar Allen Poe

                      Gruss, Ana

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                        #12
                        Zitat von Anamika Beitrag anzeigen
                        Hallo Chaja (und alle anderen :) )@The Soul:

                        Es gibt Leute, die überzeugt sind, dass die Wirklichkeit nur ein Traum ist - nur eine von vielen Möglichkeiten... Mal eine Ebene höher bezogen: Habt ihr schon mal mit dem Gedanken gespielt, dass das Leben ein Traum ist?

                        "All that we see or seem
                        Is but a dream within a dream"
                        - Edgar Allen Poe

                        Gruss, Ana
                        Ja und ob, eine sehr interessante Überlegung wie ich finde.

                        Ich denke, dass das alles hochspirituell- wie auch philosophisch ist. Darüber zu diskutieren ist hochspannend...

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                          #13
                          Momentan träume ich nur sehr wirr oder nichts erkennbares. Ob "traumlose Phasen" eher gut sind oder schlecht, sei mal so dahingestellt. Man träumt ja jede Nacht, nur erinnern kann man sich nicht jedesmal.

                          Interessanterweise träume ich meist beim Mittagsschlaf, ja so alt bin ich schon, dass ich jenen ab und an brauche; liegt wohl daran, dass ich dann zu wenig lange schlafe um in einen Tiefschlaf zu fallen, in dem wir eh nicht träumen.

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                            #14
                            träume begleiten mich schon immer und haben mit mir eine entwicklung gemacht. als knirps hatte ich einen ständigen traum: 'ich ging nach hause, aber das sah alles irgendwie anders aus, im treppenhaus waren andere namen, auch an unserer wohnungstür. ich klingelte aber und ein bedrohlicher mann wie eine dunkle wolke öffnete. ich erschrak, wachte auf und rief nach meine mutter. aber ich hatte keine stimme! ich erschrak wieder und wachte dann wirklich auf.' als junger erwachsener träumte ich ihn zum letzten mal: 'alles wie gehabt bis zum klingeln und dem fremden mann. ich begrüßte ihn und trat ein.' später folgten 'große' träume, die ich aufschrieb. sie sind aber zu komplex, um sie hier zu schreiben. zu viele worte. heute träume ich absolut alltägliches. am nächsten tag kann ich dann oft nicht mehr zwischen traum und wirklichkeit unterscheiden: 'habe ich gestern wirklich abgewaschen?' ein gang in die küche belehrt mich eines besseren.

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                              #15
                              Ja wiederkehrende Träume hatte ich gerade in der Jugend oft. Ich würde von vielen angriffslustigen Wespen gejagt und auch das mir ein Zahn ausgefallen ist, war ein sehr häufiger Traum damals.

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