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Traumtagebuch

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    #16
    schäume?

    "...ein zahn ausgefallen..." das war bestimmt kein schöner traum. aber mir fällt beim lesen der (bösen) träume auf, daß es für den 'besitzer' eines traumes schlimmer gewesen sein muß als für mich nur-leser. ebenso bei schönen träumen. das heißt doch, daß ein traum nicht nur irgendein belangloser film ist, sondern ein abbild der jeweiligen persönlichkeit; zumindest eines teils davon. daher kann ich den spruch 'träume sind schäume' nicht unterschreiben. aber vielleicht ist das nur auf wunschträume gemünzt, die nicht in erfüllung gehen müssen?

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      #17
      Mir träumte von einem Erdbeben, Omas und der Grosstantes Haus auf einem Hügel, sie lebten beide noch, obwohl sie schon länger gestorben sind im wirklichen Leben.

      Ich war mitten in der Stadt, als die Häuser über mir einstürzten, sie verletzen mich jedoch nicht. Ich schützte mich mit meinen Händen über dem Kopf, vor herabfallenden Trümmern.

      Ich machte mir Sorgen um das Haus meiner Oma und ihrer Insassen, wo glaube ich auch meine Mutter zu Besuch war.

      Auf einmal war da ein alter Klassenkamerad, den ich früher nie wirklich leiden mochte; ich nahm ihn an die Hand und wir liefen hinunter zu einem Bahnhof. Auf einmal war, als ob ich eine Eingebung hatte, ich wüsste, dass es im Invalidendom am sichersten sein wird und es dort keine Verletzten geben würde; es sei sicher vor dem Erdbeben. Ich löste am Bahnschalter Tickets dahin... Mehr weiss ich nicht...

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        #18
        wie GUT...

        ...dass es diesen Austausch heir gibt!!
        ixh träume zur Zeit wieder sehr intensiv und habe im Freundeskreis leider nicht so viele Leute, mit denen ich offen darüber reden kann.

        ich habe auch neben meinem Bett ein Traumtagebuch liegen, was mir sehr hilft. Auch ein Symbolbuch habe ich hier, worein ich aber kaum sehe, weil die Bilder oft zu individuell sind und die Symbldeutungen mich persönlich zu sehr einschränken.

        Einmal ganz direkt gefragt:
        gibt es hier auch Leute, die Dinge "vorausträumen" ? (ich rede da nun nicht von den Lottozahlen...)

        Gerne auch Austausch via PM...

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          #19
          auweia

          ...ich schätze, diese Frage war wohl ZU direkt. Nun haltet ihr mich für gaga

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            #20
            ...überhaupt nicht ZU direkt!
            ich habe mal geträumt, daß ein kollege von mir gestorben ist. nächsten tag auf arbeit erfuhr ich, daß er wirklich tot war! unfall in der badewanne. ich hatte keine besondere beziehung zu ihm. aber in der ersten zeit fühlte ich mich irgendwie schuldig...
            das ist kein echtes 'vorausträumen', kommt dem aber nahe.

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              #21
              ich hab und hatte immer wieder kehrende träume. jahrelang träumte ich das mein auto gestohlen wurde als es dann wirklich gestohlen wurde hörten die träume schlagartig auf.
              nun träume ich einiges und fast in jedem traum suche ich meine Handtasche.außerdem lande ich immer an stellen wo ich immer am suchen bin wo ich hin will oder muss.
              einer weiss ich das ich unter einer großen verlustangst eile was auch grüne hat. und noch etwas sowas träume ich immer dann wenn ich zu lange schlafe......
              lg.-von monali

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                #22
                ich habe letzte Nacht geträumt, dass ich ein Kind auf die Welt bringe.

                eine Geburt wird oft ja als Neubeginn interpretiert...

                Somit hat dieses Traumbild mir in doppelter Hinsicht Mut gemacht:

                a) streichelt es meine Singleblues-Seele inkl. Wunsch nach einer kleinen, eigenen Familie irgendwann und

                b) nimmt es mir auch ein wenig die Angst vor der unklaren, unsicheren Jobsituation.

                Verwirrend fand ich nur, dass ich mich in dieser Geburtenszene quasi ganz allein gesehen habe- bis auf eine Frau, vermutlich die Hebamme...

                wie versteht ihr diese Traumbildr? Würde mich interessieren...

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                  #23
                  'neubeginn' finde ich passend -was auch immer. was du verwirrend nennst, bedeutet für mich, daß du das alleine durchziehen mußt und dein wunsch, dabei jemanden an deiner seite zu haben. die frau: hebamme, eine frau aus deinem leben? standard: deine mutter?
                  wichtig ist vielleicht noch, was du bei der geburt gespürt hast. schmerz, freude, anstrengung, 'normale verrichtung' , stolz...
                  ach ja: geburt kann auch 'etwas loswerden' bedeuten...

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                    #24
                    damit liegst Du wohl nicht so ganz falsch, Benno.

                    Das mit dem allein durchziehen ist seit quasi Jahren elementarer Teil meines Lebens- dadurch an für sich nicht ungewöhnlich. Nur im Traumbild eher schon verstörend, weil zu der Zeugung eines Kindes immer zwei gehören und es mir im ersten Moment die Angst, wieder allein da zu stehen, hervor gerufen hat.

                    Das Gefühl, das ich in dem Traumbild hatte, war jedoch größtenteils sehr angenehm. Eine Art Vorfreude, sicher auch Unsicherheit, wie das alles zu schaffen, das Neue, doch... weitestgehend schön.

                    Die Frau... nee, meine Mutter war es mit Sicherheit nicht.

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                      #25
                      Zitat von TheSoul Beitrag anzeigen
                      Habt ihr vielleicht schon eine Schlafstarre erlebt oder euch sogar mit luzidem Träumen beschäftigt?
                      Was ist denn eine Schlafstarre?

                      Luzide Träume, also Träume bei denen man weiß dass sie Träume sind, machen den Großteil meiner Träume aus. Das ist lustig wenn man weiß das man träumt, damit kann man seinen Traum oft auch selbst bestimmen

                      "Ich träume mein Leben und damit ist mein Leben ein Traum"

                      träumende Yasinee

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                        #26
                        ganz verstörend :( *ggf Trigger*

                        Hey ihr,

                        liest hier noch jemand mit?

                        Ich möchte mir das von letzter Nacht mal von der Seele schreiben..

                        Ich träumte von meinem Elternhaus und dass wohl Krieg war. Ich war im Traum Kind und im Haus. Draußen wüteten die Bomben und Gewehre und plötzlich klingelten aufgebrachte Soldaten bei uns und wollten uns (Frauen?) mitnehmen. Wir verbarrikadierten uns im Haus, während die Soldaten anfingen, unser Haus abzureißen. Alle außer mir saßen seelenruhig im Wohnzimmer....und im Keller sollten angeblich Schätze lagern, sah ich in einer weiteren sekundenartigen Bildfequenz.
                        Als sie die Tür einschlugen, bin ich -Gott sei Dank- und hätte fast nen Physiotherapietermin verschlafen...

                        Das Eigenartige ist, dass ich selbst die Kriegszeit nicht mit erlebt habe (zum Glück!!) Meine Großeltern aber....
                        ob es eine Übertragung von Generation und Generation gibt?!

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                          #27
                          großer traum, lady!

                          dir bricht was weg, und keiner merkt es. aber du hast noch einen schatz im keller.
                          die soldaten sind keine personen, sondern dein umfeld.
                          tür einschlagen: schade, daß du nicht weiter geträumt hast. aufwachen als selbstschutz. aber die erfahrungen danach wären vielleicht wertvoll...
                          passiert mir auch öfter. im augenblick bin ich durch das aufwachen erleichtert, aber letztlich fehlt noch ne menge.
                          die übertragung ist wohl eine mischung aus erzählungen dir bekannter personen und dem ganzen medien-zeugs.

                          du solltest mal dem wegbrechen und dem schatz nachspüren.

                          meine interpretation kann völlig daneben liegen. ich bin kein ober-spezi auf dem gebiet, sondern reagiere intuitiv...

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                            #28
                            Liebe Ladymaryann,

                            ich kann mir vorstellen, dass dieser Traum sehr verstörend für Dich war! Dein Traum hat mich an etwas erinnert, was ich immer wieder geträumt habe, als es mir seelisch richtig schlecht ging: Bei mir war es kein Krieg mit Soldaten, der meinen persönlichen Lebensraum bedrohte, sondern ein Flut, die nach einem Deichbruch die Küste übeschwemmte und damit in ähnlicher Weise akut bedrohlich war wie bei Dir die eindringenden Soldaten. Ebenso wie bei Dir blieb das Umfeld so gelassen, dass es für die von mir wahrgenommene Situation einfach nur unangemessen war. Mich machte das wütend, dass niemand diese Ausnahmesituation als solche zu behandeln schien. Während Du Dich in Deinem Traum selbst als Kind gesehen hast, stand ich vor der Aufgabe, ein Kind aus den Fluten zu retten, während eben andere Menschen sich um ihre eigenen Angelegenheiten kümmerten.

                            Dieser Traum hat mich damals immer wieder verfolgt und mir Nacht für Nacht gezeigt, dass es höchste Zeit war, mich um meine Seele, um das Kind in mir zu kümmern und es vor den immer bedrohlicher werdenden Bedrängungen/Überflutungen von außen zu retten. Dein Traum kommt mir da ganz ähnlich gelagert vor. Du musst selbst keinen politischen Krieg miterlebt haben, damit Deine Seele einen kriegartigen, bedrohlichen Zustand wahrnehmen kann, dem sie sich ausgeliefert fühlt - wie ein hilfloses Kind.

                            Aber - wie Benno - denke ich, dass der Blick auf den "Schatz" ein wichtiger Ansatzpunkt ist. Der Schatz soll im Keller, an der Basis des Hauses, in der Tiefe sein. Er ist nicht in einem fremdem Haus, sondern in dem, in dem Du im Traum lebst. Ich denke, dass ich mich deutungsmäßig nicht zu weit aus dem Fenster lehne, wenn ich das so interpretiere: Der Schatz liegt in Dir, in Deiner Tiefe, Deinem Inneren. Da Du im Traum nur einen flüchtigen Blick darauf erhaschen kannst, könnte es sein, dass er in Dir ein wenig "verschüttet", nicht ständig greifbar oder verfügbar ist. Aber er ist da, und dieses Wissen ist entscheidend, denn er ermöglicht Dir, ihn aktiv freizulegen. Wer weiß, vielleicht kannst Du Dich in Deinen nächsten Träumen auf "Schatzsuche" begeben und Dir das zurückerobern, was Dich beglückt und wahrhaft reich macht?

                            Alles Liebe,
                            Chaja

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                              #29
                              Ich habe jetzt erst den Faden entdeckt !

                              Ich träume viel, wenn ich dann über mein geträumtes Nachdenke, schlummer ich wieder ein , und weiß es dann doch nicht mehr.
                              ich versuche mir Stickpunkte zu notieren. Wenn ich mir diese anschaue, kommt meist die zum Traum die Erinnerung wieder.

                              Meist träume ich nach einen Homöopathischen Einnahme:

                              Nach der C 30 von Natrium phosphoricum ( Einnahme am 20.01.2015 am Abend )

                              Bach breit ,
                              Seiten gehen steil nach oben
                              klares Wasser
                              hellblaue Fahrrinne
                              rotes Schlauchboot
                              weiße Schleuse / Eingang
                              verliere einen Schuh
                              bin durch die Schleuse
                              sehe vor mir die steile Abfahrt
                              Ich will nicht vorn sitzen
                              Tochter auch nicht
                              die Söhne sollen vorn einsteigen
                              einer bringt mir meinen Schuh
                              Ich möchte nicht fahren ,
                              ich kann nicht aussteigen
                              die anderen diskutieren
                              sehe den weißen Schalter an der Wand, starre ihn an,
                              wenn man darauf drückt geht die Fahrt los
                              verzweifelt schaue ich mich um

                              Wenn nich mit die Punkte durchlese, habe ich es vor Augen.
                              Dieses mal kann ich nichts damit anfangen!

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                                #30
                                wow

                                ...Chaja und benno,

                                ich bin immer wieder beeindruckt, wie tiefgründig einige hier sind.
                                Eure Gedanken, Interpretationen dazu- das berührt mich sehr. Vielen, vielen Dank! Besonders Dir, liebe Chaja für den Einblick in Deinen damaligen Traum, der durch die Wiederholungen gewiss um so belastender für Dich gewesen sein muss...

                                Ja, der Keller. Das zunächst nicht Sichtbare, ggf in Vergessenheit geratene, etwas, worauf nur ich im Traum einen Blick erhaschte...es wird spannend sein, da nochmal auf Spurensuche zu gehen. Real und ... vielleicht auch im Traum.

                                Interessant finde ich auch in diesem Zusammenhang, dass ich in letzter Zeit sehr oft von meinen (verstorbenen) Großeltern, speziell meiner Oma träume.

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