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Die Kraft der Gedanken

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    Hallo

    Fortuna,
    Regenbogenkolibri,
    Hubert,

    danke für eure Rückmeldungen.

    LG,
    success.

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      Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
      oder auch kleiner....
      Beispielsweise die Angst. Oft ist es so, dass wenn wir uns ihr "gedanklich stellen", d. h. darüber lange nachdenken, verliert sie ihren Schrecken.
      Gut, das kann so sein, muss aber nicht so sein.
      Der Ansatz der kognitiven Verhaltenstherapie beispielsweise funktioniert in etwa so. Man könnte diesbezüglich sagen, je länger wir uns gedanklich (verstandesmäßig) über ein Problem nachdenken, je kleiner wird es. Natürlich nur im Erfolgsfall.
      Ich habe mal über eine "große Liebe" nachgedacht. Es waren nahezu fünf Jahre. Jetzt ist sie so klein, dass sie unterhalb der Wahrnehmungsgrenze liegt. Spuren sind noch da, sonst würde ich mich jetzt nicht daran erinnern, aber da wurde etwas immer immer kleiner, je länger ich darüber nachgedacht habe.
      ich widerspreche

      in angst kann man sich ja auch herrlich reinsteigern, den hypotesen sind da ja kaum schranken gesetzt, was kann man sich nicht alles an horrorszenarien ausmalen...dies könnte und das...

      und auch in der liebe hab ich schön öfter beobachtet, dass eine verherrlichung keine seltenheit ist, da werden die macken des anderen winzig und seine guten seiten völlig überhöht dargestellt (ich mach das nach einer trennung andersrum und sehe die macken dann überdeutlich!). ist ja auch viel einfacher, in der phantasie perfekt zu lieben, als so echte menschen mit bauchspeck, pickel und schlechter laune...

      Kommentar


        Hallo
        Fortuna,

        hallo
        Hubert,

        zum Angst-Beispiel:

        Langes Nachdenken über die Angst.

        Fall 1:

        Man steigert sich durch das lange Nachdenken in seine Angstgefühle rein,
        weil immer neue Schreckensbilder durchgespielt werden.

        Fazit:
        Angst nimmt zu.

        Fall 2:

        Man erkennt durch das lange Nachdenken über seine Angst,
        dass dabei Vieles übertrieben ist, und deshalb nicht wert ist,
        davor Angst zu haben.
        Das wird immer wieder gedanklich durchgespielt.

        Fazit:
        Angst nimmt ab.

        In beiden Fällen gilt:
        "Alles, worüber ich lange nachdenke, wird grösser."

        Im Fall 1 denke ich über den Schrecken der Angst lange nach.

        Im Fall 2 denke ich über die Harmlosigkeit der Angst lange nach.

        LG,
        success.

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          Zitat von success Beitrag anzeigen
          In beiden Fällen gilt:
          "Alles, worüber ich lange nachdenke, wird grösser."
          Nehmen wir mal an es sei so...
          Gerade habe ich mir überlegt, ob ich mich heute nachmittag hinsetze und über meine Bankkonten nachdenke.
          Die könnten noch größer werden.
          Allerdings sind sie bisher nur größer geworden, wenn die Einzahlungen höher waren als die Abhebungen, oder ein Wertpapier ist im Kurs gestiegen ist, aber wahrscheinlich aus anderen Gründen, als mein Nachdenken über Kurse.
          Aber wenn ich über Peter Maffay nachdenke, wird der bestimmt nicht mehr größer, na ja, korrekt heißt es ja auch länger.
          Vielleicht ist es so, dass alles worüber ich nachdenke größer wird, im Sinne von transparenter. Aber auch hier bin ich skeptisch. Jeder, der schon mal intensiv über Dinge nachgedacht hat, hat die Erfahrung gemacht, dass wenn man sich einer Frage genähert hat, sich gleich zwei weitere neue Fragen auftun. So eine Art Gedankenhydra.

          Ich weiß nicht, was geschieht, wenn man über etwas sehr lange nachdenkt, ich denke, es hängt vom Problem ab und auch vom Denkenden.
          Bei vielen hat am Ende eines langen Denkprozesses der Suizid als logische Konsequenz gestanden. Da wird dann aber auch nichts mehr größer, es sei denn die nachfolgende Zeit, nach dem Motto: Wer früher stribt ist länger tot.

          Kommentar


            Im Fall 1 denke ich über den Schrecken der Angst lange nach.

            Im Fall 2 denke ich über die Harmlosigkeit der Angst lange nach.
            jeep... ein schöner vergleich, success..


            was in jedem fall grösser im sinne von verstärkt wird, ist unser resonanzfeld - je nach dem WIE und WIE OFT wir über etwas nachdenken...
            denn gedanken ziehen gefühle nach sich.. und gedanken und gefühle verstärken sich gegenseitig und ziehen genau diese art wieder an...

            wie im vergleich verstärke ich mein "schreckensfeld" oder mein "ge-lass-enheitsfeld" ...

            daher kommt auch der bibelspruch:
            die armen werden immer ärmer.
            die reichen werden immer reicher.

            mmn ist das gar nicht (ausschließlich) finanziell gemeint, sondern so, dass ich mit angenehmen gedanken und gefühlen noch mehr angenehme dinge, situationen und menschen in mein leben ziehe.. und umgekehrt funktoniert das genauso (schreckliche gedanken und gefühle ziehen noch mehr schreckliches an,usw.)



            und hubert, dein vergleich mit personen , an die man denkt, und sie werden dann größer, ist witzig. und ich bin sicher, wenn man lange gaaanz positiv und dankbar an eine person denkt, dann funkioniert das sogar, wenn sie empfänglich ist, denn dann FÜHLT sie sich einfach GROSS! (und wir mit ihr)

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              Hubert,

              es hängt natürlich vom Problem und vom Denkenden ab,
              wie du sagst.

              Das persönliche Nachdenken im diskutierten Fall,
              macht Sinn,
              bei Dingen, die ich beeinflussen kann.

              Aktienkurse, Euro-Krise........
              kann ich durch mein Denken nicht beeinflussen,
              so schön es wäre.

              Über den Selbstmord,
              der ja wirklich persönlich beeinflussbar ist,
              kann man sich aber in zwei Richtungen
              intensiv Gedanken machen:

              1.
              Nach langem, intensiven Nachdenken
              kommt man zum Ergebnis:
              Es lohnt nicht mehr weiter zu leben.

              Fazit:
              Selbstmord.

              2.
              Nach langem, intensiven Nachdenken über den Selbstmord
              kommt man zu folgendem Ergebnis:

              So schlecht ist das Leben nicht,
              auch, wenn ich mal keine Lust mehr hab`......
              Aber den Selbstmord werden wir mal noch etwas aufschieben...

              Fazit:
              Weiterleben.

              Ferner:
              Wenn ich z. B. positiv über meine Mitmenschen denke,
              dann spüren die das in der Regel,
              und werden mir auch positiv begegnen.

              LG,
              success.

              Kommentar


                Hallo
                regenbogenkolibri,

                danke für deine mich motivierende Rückmeldung.

                LG,
                success.

                Kommentar


                  Zitat von success Beitrag anzeigen
                  Das persönliche Nachdenken im diskutierten Fall,
                  macht Sinn,
                  bei Dingen, die ich beeinflussen kann.

                  Aktienkurse, Euro-Krise........
                  kann ich durch mein Denken nicht beeinflussen,
                  so schön es wäre.
                  Einverstanden.
                  Dann könnte der Satz lauten:
                  "ALLES, worüber ich
                  LANGE NACHDENKE, (und worauf in Einfluß nehmen kann)
                  wird GRÖSSER."

                  Wobei ich auch hier noch einmal darüber nachdenken muß ob er stimmt.

                  Kommentar


                    Zitat von Hubert1
                    Ich weiß nicht, was geschieht, wenn man über etwas sehr lange nachdenkt, ich denke, es hängt vom Problem ab und auch vom Denkenden.
                    Ich komme nicht mehr drauf wer es sagte: "Es kommt nicht darauf an, vielerlei Verschiedenes zu denken, sondern (es reicht) einen Grundgedanken zu Ende zu führen".

                    Ausgehend von einem Grundgedanken, werden alle daraus sich ergebenden Gedanken unbewusst "mit behandelt".
                    Unsere unbewusste Kompetenz vergleicht, assoziiert, ordnet sie zu, verbindet und splittet, erweitert usw... Das Unbewusste erfasst "das Ganze", es funktioniert schnell und absolut mühelos. Es funktioniert "dauernd", während unsere bewusste Kompetenz durch ihre Koppelung an die menschliche Biologie und Physiologie(Endokrinologie) nach einer gewissen Beanspruchung Ruhepausen bedarf (wie der Körper auch).

                    Unser Bewusstsein, bzw. unser "Verstand" ist begrenzt (ein Grund wäre z.B.: er ist nicht genug trainiert oder unterfordert). Wir sind nur in der Lage linear und nur einen Gedanken zur gleichen Zeit zu denken. Das Unbewusste seinerseits ist völlig unabhängig von der Begrenzung unserer kognitiven Ressourcen. Bildhaft dargestellt, ist das Unbewusste "ein Fass ohne Boden". Es kann "alles" gleichzeitig erfassen und "alles" gleichzeitig bearbeiten, verfügt jedoch im Gegensatz zum Bewusstsein nur über eine sehr begrenzte Syntax um sich "auszudrücken". Es ist zudem extrem sensibel, weshalb es durch die unscheinbarsten Trigger dazu veranlaßt wird, Impulse, Emotionen, Motive usw. ans Bewusstsein zu "schicken" .

                    Unser Bewusstsein hält sich an das Ursache-Wirkungsprinzip. Selbst wenn es dazu verleitet wird, analog zu reflektieren, wird der Gedankenfluß durch seine Eigendynamik "irgendwann" (durch Denkprägungen = erworbene logische Denk-Passungen = Denkschemata) wieder auf die kausale Schiene zurückgeholt.

                    Indem wir unsere unbewusste Kompetenz "füttern", füttern wir automatisch unser Bewusstsein mit den Aspekten, die das Unbewusste ihm im Kontext zur Verfügung stellt. Es entsteht ein "Fluß", eine "Anzapfung" des Unbewussten (nicht steuerbar) woraus sich der Gedankenfluß bildet, worauf er reagiert und sich verändert, sich in eine andere Bahn begibt (von einem Gedanken auf einen völlig anderen kommt) wieder (mit dem Bewusstsein, der erworbenen Denkschemata) zurückgeholt wird und zusammen mit den "Randerkenntnissen aus der anderen Bahn" weiter fließt.

                    Der Grundgedanke (oder der Haupt- oder Ausgangsgedanke) hat sich inzwischen inhaltlich vervielfacht und währenddem schon seinerseits wieder Abgaben ans Unbewusste geleistet. Das UB "verarbeitet" sie und schickt seinerseits neue Impulse zurück ans Kognitive.
                    Von einem Grundgedanken ausgehend, ist es ergo (nur theoretisch) möglich "alle Impulse" zu erfassen und alle daraus entstehenden Gedanken zu denken. Praktisch stehen uns da allerdings Grenzen (Schutzmechanismen) im Wege, die uns davor bewahren, unser Denken zu überfrachten (entsprechend dem individuellen Vermögen = Intellekt zu überfordern)

                    Der disziplinieteste Denker kann nicht über die Fähigkeit des linearen Denken hinaus gehen, weil das Bewusste "nur eine Ebene" hat. Zudem denken wir "in Worten und Begriffen", die wir als Impulse aus dem UB "willkürlich" (passend zum momentanen Gedanken) assoziieren, auch wenn die Passung nicht funktioniert = ... und daraus ein Gedanken-Emotions-Konflikt entsteht, ... und oft ein Kommunikations-Konflikt.

                    (Nach dem Beispiel der Interpretation oder des "Mißverständnisses" von etwas, das jemand sagte, das wir zwar bewusst von der Syntax und der Grammatik her texto wahrgenommen hatten, durch unsere getriggerten Emanationen aus dem UB jedoch unter Umständen "verfälscht" werden.
                    Dann sagen wir vielleicht: "Du hast das zwar "so" gemeint. Es ist bei mir jedoch "so" angekommen.
                    Wir könnten solche Mißverständnisse allerdings vermeiden, wenn wir sie hinterfragen und dadurch dem Konflikt zuerst einmal die Schärfe nehmen und zweitens wahrscheinlich DAS, was der andere ausdrücken wollte, dann auch annähernd ähnlich sehen wie er.
                    Nur nehmen wir uns dazu in den seltensten Fällen die nötige Zeit. Zeit ist dem Unbewussten KEIN Begriff. Nur das Bewusste wird von uns selbst in einen Zeitrahmen gepresst ... und dieser Zeitrahmen bekommt dem Bewusstsein nicht gut ... Warum sonst, "meldet sich das Bedürfnis, uns von Zeit zu Zeit einmal die Zeit zu nehmen, um etwas in Ruhe durch denken zu können ?? )


                    Das Bewusstsein ist - im Gegensatz zum Unbewussten - abhängig von der Begrenzung seiner kognitiven Ressourcen. Das Bewusstsein kann zwar auf Erfahrungen und Werte zurückgreifen, muss sie jedoch "jeweils" immer wieder neu einordnen. Das Unbewusste reagiert unselektiv, es sammelt gewissermaßen und stellt infolge bei Triggeranspruch "zur Verfügung", bzw. "bringt sich ins bewusste Denken ein".

                    (Dieses "Einbringen" enstspringt "ur-eigensten", quasi archaischen Bedürfnissen nach kongruentem Fließen/Entwicklung/Entfaltung. Da wir uns jedoch weitgehend tagtäglich Zwängen, moralischen Regeln und einer sozialen Ordnung quasi unterwerfen müssen (weil wir glauben es so zu müssen/wollen) und uns durch Wahrnehmung und die Interpretationen der Wahrnehmung usw. mitunter gerne ablenken lassen, verfälschen wir diesen Fluß und hemmen unsere/die (in der Konsequenz gesamte) Entwicklung.)
                    Ein Kernsatz drängt sich auf, ein Paradoxon: wenn wir langsamer denken, leben wir länger.

                    So wie sich ds Unbewusste einbringt, erscheint uns willkürlich, dabei verfolgt das UB nichtsdestoweniger die Andauerung des Fließens ... und einen wichtigen anderen Zweck: nämlich den (aus Selbstschutz) auf "gärende Unstimmigkeiten" hinzuweisen - Inkongruenzen, Verdrängungen, Selbstlügen, Selbstbetrug, Selbsttäuschungen und daraus erfolgende Ent-Täuschungen usw.

                    Da der Mensch sich selbst in seiner Kulturellen Entwicklung anders "gepolt" hat, wurden/werden diverse Emanationen aus dem Unbewussten mitunter als "schlecht", weil beispielsweise angeblich sündhaft, oder unbotmässig, oder ungezogen bewertet und katogerisiert. Andere wurden als "gut" und wünschenswert bewertet und katalogisiert.
                    Das Unbewusste macht seinerseits keinen Qualitätsunterschied . Nur das Bewusstsein ist quasi darauf "gedrillt". Dass hier in der Kommunikation zwischen Bewusstsein und Unbewusstem Konflikte entstehen, ist quasi vorprogrammiert. Daraus entwickeln sich "Gemügtszustände" und unter Umständen seelische Krankheiten nach sich ziehen, die sich in der Konsequenz oft in organischen Krankheiten oder unerklärlichen Mangelerscheinungen manifestieren.

                    Dem Unbewussten kommt ergo eine Rolle zu, die man mit dem "Recht des Älteren" oder dem "Recht des Stärkeren" vergleichen könnte. Deshalb ist es auch schlicht falsch, das Unbewusste als "Unterbewusstsein" zu bezeichnen, da es dem Bewusstsein "nicht untergeordnet" ist, sondern das Bewusstsein in gewisser Weise sogar dominiert.

                    Die "Kraft unserer Gedanken" ist nicht allmächtig. Sie kann immer nur so groß sein, wie wir sie bewusst zulassen, sprich: was wir aus unserem Verstand, unserem "Bewusstein" herausholen, wie wir ihn trainieren.
                    Die Kraft der Gedanken hat nichts Magisches. Sie ist so, wie jeder sie sehen und erklären will. So wie er sie mit seinem Verstand und mit Hilfe seines Unbewussten verwaltet.
                    Zuletzt geändert von Shepherd; 22.08.2012, 09:02.

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                      Dieses "Einbringen" enstspringt "ur-eigensten", quasi archaischen Bedürfnissen nach kongruentem Fließen/Entwicklung/Entfaltung.
                      is das jetzt eine herausforderung für meinen verstand?


                      wenn wir langsamer denken, leben wir länger
                      geil, da hab ich ja noch gaaaaanz viel leben zur verfügung!!!
                      Zuletzt geändert von ; 23.08.2012, 14:51. Grund: buchstabe

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                        Die Kraft der Gedanken hat nichts Magisches.
                        da sehe ich eine pararllele zu folgender weisheit:

                        für den, der verstanden hat,
                        sind wunder nichts außergewöhnliches,
                        sondern etwas NATÜRLICHES!


                        (leider weiß ich nicht mehr, von wo ich das hab, es gefällt mir aber voll gut.

                        für mich hat die kraft der gedanken, und vor allem - wie du es nennst, shepard: der GRUNDGEDANKE, der für mich mit einem GRUNDGEFÜHL, mit einer GRUNDEINSTELLUNG zu sich selbst, zu den mitmenschen und zum leben einhergeht, sehr viel magisches.... eine magie, die ich mir selbst ins leben holen kann/ darf ...

                        kurz gefasst nach meiner erfahrung:

                        früher hatte mein leben nix magisches, eher ernsthaftigkeit, traurigkeit, kampf, probleme, usw. seit einigen jahren empfinde ich vieles in meinem leben als magisch.... (früher empfand ich mein leben als anstrengend,furchtbar und überflüßig, heute empfinde ich es als leicht und schön)
                        und ich weiß, dass es sehr viel mit dem mut zu einem neuen denken (also mit einer schrittweisen veränderung vieler kleiner gedanken, und darauffolgend zur veränderung von grundgedanken, demzufolge zur veränderung von meiner grundeinstellung zu mir selbst, zu den menschen und dem leben an sich geführt hat...

                        und allein, dass dies möglich war... (und gott weiß, wie schlimm ich mich früher gefühlt habe)... ist für mich pure MAGIE ...

                        oder den gesetzmäßigkeiten der gedankenkraft zufolge: ganz NATÜRLICH!

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                          Zitat von Regenbogenkolibri
                          is das jetzt eine herausforderung für meinen verstand?
                          Das fragst du mich doch sicher nicht im Ernst ?

                          Kommentar


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                              Die "Kraft unserer Gedanken" ist nicht allmächtig. Sie kann immer nur so groß sein, wie wir sie bewusst zulassen, sprich: was wir aus unserem Verstand, unserem "Bewusstein" herausholen, wie wir ihn trainieren.
                              Die Kraft der Gedanken hat nichts Magisches. Sie ist so, wie jeder sie sehen und erklären will. So wie er sie mit seinem Verstand und mit Hilfe seines Unbewussten verwaltet.
                              da stimme ich Shepherd zu.

                              spontan fiel mir dazu ein, wie 1996/97 mein damaliger freund versuchte mir klarzumachen, dass ich mein wahres ich hinter einer dicken mauer verstecke. damals war ich 25 jahre alt, everybodys darling, und in der tat weit weit entfernt von meinen gefühlen.
                              schlau war ich damals bestimmt genauso wie heute .
                              mein damaliger freund hatte kurz bevor ich kennenlernte eine dreimonatige therapie mit alkoholentzug gemacht und sich viel mit psychologie beschäftigt.
                              heute weiß ich ganz genau, was er damals meinte. aber damals war es mir völlig unmöglich, zu erkennen, was er meint. ich hatte nur einen ganz begrenzten zugang zu meinem inneren. vielmehr war es so, dass ich mir etwas zurechtgebastelt hatte, wie ich sein möchte und welche gefühle dazu gehören. ich hatte damals sogar versucht. offen zu sein, für das was er mir über mich sagt, aber das funktionierte natürlich nicht. erst jahre später, so 2006, fügten sich die puzzleteile zusammen, als ich nach meinem panikattacken in meiner ersten therapie mühsam lernte, dass ich vielleicht gar nicht so bin, wie ich immer dachte. als ich lernte, die kellertür aufzumachen und mir die monster da unten mal so ganz vorsichtig anzuschauen und mich mit ihnen anzufreunden.

                              heute bilde ich mir ein , bin ich offen dafür, dass u.U. meine gefühle ganz anders sind als ich mir das so vorstelle! ich muss meine gedanken nicht mehr in einen gewissen rahmen pressen, damit sie mir nicht gefährlich werden. sie werden mir immer wieder mal gefährlich und ich habe angst, aber ich weiß heute, dass das dazu gehört zum leben...

                              die kraft der gedanken...kann magisch werden, wenn wir erkennen, dass wir nur das wenigse in unserem leben unter kontrolle haben. wenn wir anfangen, dem leben zu vertrauen. solange wir das alles selber beherrschen wollen, wirds nix mit der magie- würde ich mal so sagen....!

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                                Zitat von Shepherd:
                                Die "Kraft unserer Gedanken" ist nicht allmächtig.
                                Sie kann immer nur so groß sein,

                                wie wir sie bewusst zulassen,

                                sprich: was wir aus unserem Verstand, unserem "Bewusstein" herausholen,

                                wie wir ihn trainieren.

                                Die Kraft der Gedanken hat nichts Magisches.
                                Sie ist so,

                                wie jeder sie sehen und erklären will.

                                So wie er sie mit seinem Verstand und

                                mit Hilfe seines Unbewussten verwaltet.
                                Zitat-Ende.

                                Shepherd,

                                sehr gut auf den Punkt gebracht,
                                sehr gut erklärt,
                                sehr gut ausgedrückt.

                                Danke.

                                LG,
                                success.

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