Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

mutters emotionale erpressung

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    this is not a therapie-faden, *mit der faust auf den tisch hau*

    schwarze schafe finden sich überall und pauschalisierungen bringen uns mal gar nicht weiter.

    zu meinen beeindruckensten erlebnissen gehört immer noch das aufstellungs-wochenende (wo ich "nur" gast war aber erfahren durfte, dass meine intuition so was von vorhanden und eine absolute stärke von mir ist), für schlappe 60 euro für zwei tage - fühlte mich nicht ausgenutzt, sondern reich beschenkt. punkt basta.

    Was macht man mit einem Vater, der versucht, einem ein schlechtes Gewissen zu machen, weil man Weihnachten nicht daheim war?
    kommt drauf an. ignorieren, wenn es unterschwellig ist. riegel vorschieben, wenn es beleidigend ist. schlechtes gewissen aushalten, wenn er sein ziel bei dir erreicht, du aber weißt, dass dies besser auszuhalten war als der besuch. das kleinere übel sozusagen.

    und: ehrliche konfrontation, wäre auch noch eine methode. ich wollte nicht kommen, weil. ja, weil? es wäre gut, mehr darüber zu wissen, liebe Ladymaryann ...

    Kommentar


      Zitat von queenie Beitrag anzeigen
      ...
      Mir wird bewusst, dass "mal jemanden anschreien, um eine Grenze zu ziehen, sicher völlig normal ist. Wenn man aber - so wie ich - gar keine anderen Handlungs- und Reaktionsmöglichkeiten kennt und auch in sich nichts findet, bei dem man sich wohl fühlt, dann wird's schon irgendwie bedenklich. Ja, ich glaube, dann ist man an dem Punkt einfach noch nicht erwachsen. Dann bin ICH an dem Punkt einfach noch nicht erwachsen...

      Wie wird man aber an dem Punkt erwachsen?
      liebe Queenie,

      wirklich keine handlungs- oder reaktionsalternative? kann ich mir bei dir gar nicht vorstellen. ich hätte gedacht, dich reizt das ausprobieren verschiedener möglichkeiten?

      weggehen beispielsweise, wenn man merkt, gleich platzt die hutschnur. darauf hinweisen, dass man gerade nicht einverstanden ist. den anderen vorwarnen: achtung, wenn du mich weiter provozierst, du weißt ja, was dann passiert ...?

      sich vor allem immer selber die erlaubnis geben: ich muss gar nichts. anstatt schreien geht auch: lächelnd fragen: welchen teil von NEIN hast du nicht verstanden?

      Kommentar


        Zitat von queenie Beitrag anzeigen
        Hm, in letzter Zeit stolpere ich bei mir immer wieder über den Begriff "erwachsen werden". Ich habe mich eigentlich immer für erwachsen gehalten, aber mir gibt mehr und mehr zu denken, dass ich in bestimmten Situationen immer so reagieren will (und es auch manchmal tue), wie ich dir ein paar Beiträge weiter oben geschrieben habe: mit schreien, ausrasten, laut werden, meine Interessen bzw. meine Grenzen mit voller Wucht durchzusetzen.
        Hmmm, es würde mich nicht wundern, wenn du diese Art des Reagierens bei Erwachsenen "gelernt" hast und du dir in Gegensatz zu solchen Menschen meist ziemlich "klein und hilflos", vielleicht sogar "ohnmächtig" (ohne Macht dich durchzusetzen oder selbst zu behaupten) vorkamst...
        Ich behaupte das nicht, sondern vermute es nur, wenn ich dies lese:
        Mir wird bewusst, dass "mal jemanden anschreien, um eine Grenze zu ziehen, sicher völlig normal ist. Wenn man aber - so wie ich - gar keine anderen Handlungs- und Reaktionsmöglichkeiten kennt und auch in sich nichts findet, bei dem man sich wohl fühlt, dann wird's schon irgendwie bedenklich.
        Was ich fett hervorgehoben habe, lässt mich zu meinem (vielleicht voreiligen) Schluss kommen, da ich deinen Teil von Fortunas Faden nicht ganz durchgelesen habe.
        Möglicherweise habe ich trotzdem bei dir (oder jemand ähnlich Betroffenem) etwas angesprochen, das dich zu weiteren Reflexionen veranlasst.
        Ja, ich glaube, dann ist man an dem Punkt einfach noch nicht erwachsen. Dann bin ICH an dem Punkt einfach noch nicht erwachsen...
        Wie wird man aber an dem Punkt erwachsen?
        Das "Ganze" hat meiner Meinung nach gar nichts mit "erwachsen sein oder erwachsen werden" zu tun.
        Wenn ich zu dir sagen würde: "Hey, nun werd endlich mal erwachsen!", würdest du mir vielleicht prompt antworten:"Red nicht so mit mir, ich bin kein Kind mehr".
        Wenn du das ein bisschen quer denkst, was fällt dir dazu noch ein?


        lG

        Kommentar


          @shepherd:

          Ich würde gerne Fortuna´s Aussage unterstreichen:

          "This is NO THERAPIEFADEN!"

          Sie hat Recht.
          Ich halte ein öffentliches Forum auch nicht für den richtigen Ort für solche Fragestellungen, die meiner Meinung nach schon sehr in den Coaching-Bereich gehen. Dafür braucht es einen geschützten Raum.

          Kommentar


            ladymaryann, ich machs kurz und bündig und wenn es dir im Hals stecken bleibt und ich verwarnt oder gesperrt werde, ist mir das sowas von egal:
            wenn du zum Thema nichts Kontruktives und Zielführendes beizutragen hast, dann halt einfach mal den Mund.
            Zuletzt geändert von Shepherd; 30.12.2015, 17:19.

            Kommentar


              Liebe Fortuna,


              wirklich keine handlungs- oder reaktionsalternative? kann ich mir bei dir gar nicht vorstellen. ich hätte gedacht, dich reizt das ausprobieren verschiedener möglichkeiten?
              *kicher*
              Doch ja, man glaubt's kaum, aber im zwischenmenschlichen Bereich bin ich ganz schnell wie das berühmte Kaninchen vor der Schlange: bewegungs- und handlungsunfähig. Und ich fühle mich hilflos, was im weiteren Verlauf dann zu Aggressionen bei mir führt. Mir fallen einfach nie adäquate Möglichkeiten ein - weder in der Situation noch hinterher bei meiner "internen Manöverkritik".

              Das Weggehen halte ich prinzipiell für eine gute Handlungsmöglichkeit (auch wenn ich in der Beziehung mit meinem letzten Freund da völlig vor die Wand gelaufen bin. Aber ich weiß, dass es nicht an mir lag, dass dieses "aus der Situation herausgehen" im Grunde nix brachte... anderes Thema ).

              Mein Stolperpunkt ist immer, zu glauben, dem anderen eine Erklärung geben zu müssen, damit er meine Grenze(n) akzeptiert. Zu sagen "ich will nicht, weil ich nicht will"... ha, meine Mutter würde bei sowas keine Ruhe geben. Ich müsste schon irgendwann laut werden und sagen "lass mich in Ruhe, ich will dir dazu nichts Näheres sagen!".

              Womit ich dann wieder bei der Aggression wäre...

              ...darauf hinweisen, dass man gerade nicht einverstanden ist.
              Und dann will der andere wissen, warum... ich traue mich nicht zu sagen, "weil du mich nervst", suche daher nach einer "verträglichen" Antwort, die mir natürlich NICHT einfällt -> Wut brodelt langsam hoch, weil der andere mich so unter Druck setzt...

              ...den anderen vorwarnen: achtung, wenn du mich weiter provozierst, du weißt ja, was dann passiert ...?
              Und dann ist der andere entweder empört, dass ich ihm Provozierebn vorwerfe oder aber er versteht Ü-BER-HAUPT NICHT, was ich meine .... und will nähere Erläuterungen haben.

              Ich sehe da schon seit geraumer Zeit ein Muster, nämlich, dass ich immer glaube, reagieren zu müssen. Und warum muss ich reagieren? Weil der andere sonst nicht aufhört.

              Jedoch komme ich mit dem Konzept "nicht reagieren, sondern den anderen einfach nur angucken" einfach innerlich (noch) nicht klar. Ich kann's (noch) nicht. Da dreht sich bei mir alles, da bin ich so unter Druck (viiiiiel mehr, als der Situation bzw. das, um was es geht, erfordert), da geht halt nix mehr.

              ...anstatt schreien geht auch: lächelnd fragen: welchen teil von NEIN hast du nicht verstanden?
              Klar, stimmt schon wohl.
              Aber ich habe jahrelang versucht, dergestalt Harmonie und Verrständigung zu erzielen, hat aber alles nix gebracht. Und inzwischen ist da in mir so eine Müdigkeit... ich will noch nicht mal mehr freundlich sein. Selbst mir eine scherzhafte, liebevolle Replik auszudenken, selbst dafür fehlt mir die Kraft und Energie.

              @ Shepherd:
              Ich habe gleich einen Termin, muss jetzt weg, aber ich hoffe, dir später noch antworten zu können.

              Kommentar


                Ich halte ein öffentliches Forum auch nicht für den richtigen Ort für solche Fragestellungen, die meiner Meinung nach schon sehr in den Coaching-Bereich gehen. Dafür braucht es einen geschützten Raum.
                hat halt, Ladymaryann, nicht mir das wort im mund herumdrehen. hör auf zu streiten!

                genau diese art von fragen halte ICH für SEHR zielführend, für sehr wertvoll, für sehr bereichernd. muss ja keiner beantworten.

                Kommentar


                  Ladymaryann ist heut gegen den Strich gebürstet, gell, Lady? Hab ich auch manchmal.

                  Kommentar


                    liebe Queenie,

                    siehste, du weißt doch deutlich mehr (über dich).

                    re-agieren macht müde, wie gut ich das kenne! und wie schnell wird aus einer reaktion eine rechtfertigung, ein fruchtloser schlagabtausch. kräftezehrend!

                    ich glaube, gerade wenn es darum geht, zu lernen, sich erwachsen auseinanderzusetzen, zu verhandeln, dann macht es sinn, nicht beim härtesten brocken, den eltern, damit anzufangen. ganz im ernst!

                    job und freunde sind dann erstmal dankbarere "opfer". du glaubst nicht, wie lange ich gebraucht hab, bis ich im job nur noch "ich muss heute früher los, ich habe einen termin" sagen konnte. wie lange ich mich erklärt habe - womit man manchmal wohl echt regelrecht "gegenwehr" provoziert. nein, ich habe TERMINE. und wer lieb ist, erfährt mehr. vielleicht.

                    und manchmal fährt man auch mit der wahrheit am besten, wie ich zuletzt bei meinen eltern: ich bin erschöpft hoch zehn, ich kann nicht. da wagen die wenigsten zu sagen: ach komm, stell dich nicht so an.

                    Kommentar


                      Zitat von Fortuna Beitrag anzeigen

                      ...momentan bin ich ja eher damit beschäftigt, frieden mit mir zu schließen, anstatt immer dagegen anzukämpfen, wie und wer ich nun mal bin. ich denke, wenn ich es schaffe, sanft zu mir selbst zu sein, kann ich auch viel toleranter mit anderen umgehen. es muss auch noch andere wege geben, als den weg des kämpfens. oder der anpassung. noch suche ich ...

                      ...
                      Und was wäre wenn diese Mischung aus Sanftheit, Suche, Rummuckern, Kontaktvermeidung zwecks Stressvermeidung und / oder zwecks Vermeidung von Machtkämpfen und was weiß ich nicht noch alles schon genau die richtige Lösung / Mischung / Persönlichkeit wäre? Mal Dampf ablassen ist genauso ok wie zu versuchen, immer zu Konsens zu kommen und dann zumindest das eine oder andre Mal doch zu versagen... Ein Gewitter klärt mal die Fronten. Danach kannst du es ja wieder sanft versuchen

                      Du sagst bewusst "nein", und klar wollen deine Eltern etwas anderes. Aber du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben. Denn du leidest, weil sie dir immer wieder etwas vorwerfen, für das es keine Berechtigung gibt. Sie haben dich irgendwie großgezogen, dafür bist du auch irgendwie dankbar. Aber das bedeutet nicht, dass du zu allem ja und amen sagen musst.

                      Manche sagen, Konfrontation wäre gut: "wisst ihr, was es mit mir macht, wenn ihr soundso handelt? Wisst ihr, was ihr mir damit antut?" So in der Art ungefähr. Mündlich oder schriftlich, als Brief, unter Umständen geübt in Rollenspielen. Ich glaube zu erkennen, dass du diese Art der Kommunikation schon geführt hast und keine für dich befriedigende Lösung / Antwort gefunden / erhalten hast, da Einsicht und Anerkennung des Eigenanteils bei deiner Mutter nicht erfolgt ist. Also dann: ein nein, ist ein nein, ist ein nein. Solange bis sie dir das geben, was du dir auch wünscht: Anerkennung und Liebe für dich, so wie du bist. So etwas wie eine Entschuldigung.

                      Ich habe gerade auch nochmal Samsaras link gelesen. Vieles davon trifft auch auf unsere (frühere) Familie zu. Die Folgen sind leider sehr lange zu er-tragen, aber man kann seine Ziele und sein Verhalten für sich so definieren, dass man glücklich ist. Du auch für dich. Die Frage ist vielleicht, wie viel mehr Nähe du dir von deinen Eltern wünschst und ob dieser Wunsch hinsichtlich seiner Erfüllung realistisch ist oder nicht. Falls er überhaupt existiert. Oder ob du nicht einfach sagst: ok, das hat irgendwie einen Stellenwert, aber ich mach einfach erstmal das, was mir gut tut. Ohne schlechtes Gewissen, wenn ich euch nicht besuche. So vielleicht, irgendwie?

                      Oder anders. Keine Ahnung

                      Kommentar


                        Hallo quennie,

                        das. was du da beschreibst, besonders diese verflixten Situationen, in denen man sich plötzlich wie gelähmt fühlt, die kenne ich auch.
                        In einem tobt es. und doch ist da so ein Stimmchen in einem, das sagt
                        "Halt Still! Stell dich nciht so an." etc.

                        Es gibt Situationen, in denen mir überdominant auftretende Menschen Angst machen. Das liegt an meiner Biographie; mir wurde es durchs Elternhaus so vermittelt, dass das Respektspersonen seien, denen man nicht zu widersprechen habe. Und so lernte ich, vieles (zu vieles) zu schlucken, mit mir machen zu lassen.

                        Ein befreundeter Coach gab mir dann den wertvollen Hinweis auf die Transaktionsanalyse. In vielen Gesprächen schlüsselten wir auf, was da in mir geschah, welche Ich-Zustände da miteinander in Konflikte gerieten.
                        Ich bin immer wieder erstaunt, was da so zutage kam...

                        Bonny:
                        Nein, bin ich nicht. Trotzdem #danke fürt die Ohrfeige.

                        Lag mir grade auf der Zunge, ein paar Hintergründe zu liefern zu meiner Thematik.
                        Bei der augenblicklichen Stimmung gerade allerdings (nur, weil man eine Meinung kund tut, gibts gleich jede Menge Gegenwind??) ist mir dazu aber spontan die Lust vergangen.

                        Wer sich mit mir via PM darüber austauschen möchte, ist dazu gerne eingeladen.
                        Zuletzt geändert von ladymaryann; 30.12.2015, 19:53.

                        Kommentar


                          Das sollte keine Ohrfeige sein; ich wollte lediglich Verständnis signalisieren für deine derzeitige Stimmungslage.

                          Kommentar


                            liebe Sabine,
                            Also dann: ein nein, ist ein nein, ist ein nein. Solange bis sie dir das geben, was du dir auch wünscht: Anerkennung und Liebe für dich, so wie du bist. So etwas wie eine Entschuldigung.
                            du, hab ich alles bekommen. meine mutter hat sich ja jahrelang entschuldigt, da hat sie noch so einige entschuldigungen "gut" für die nächsten jahre (wozu konfrontationen doch gut sind).

                            und was mir durchaus nicht entgeht: wenn ich mich meinen eltern gegenüber nicht stark und unnahbar, sondern schwach und angeschlagen zeige, dann bekomme ich anerkennung und liebe. DAS ist dann auch der moment, wo ich merke, wie ähnlich wir uns sind. aber das ist echt familie für fortgeschrittene.

                            aber du siehst, es bewegt sich durchaus eine menge!

                            ja, ich sehe es wie du, alle stimmungen sind erlaubt. auch meine diffuse, was das thema besuchen angeht. und meine stimmung darf schwanken, muss nicht in stein gemeißelt sein.

                            letztendlich sprang hier tatsächlich eine uralte angst von mir an, die da lautet: wenn du eh schon angeschossen bist, dann beschützen dich deine eltern nicht, sondern es gibt da auch noch eine obendrauf. ja, manchmal sind sie so unsensibel, es ist immer eine 50:50 chance. und wer macht schon gern angeschossen experimente? wenn ich bei dem beispiel bleibe, würde ich sagen, bin ich letztes mal weiße fahne schwenkend aus der deckung gekommen und es hat funktioniert. ich werde es merken, ob sich die weiße fahne abnutzt (meine erfahrung sagt: ja). aber das ist noch nicht heute thema.

                            erstmal bin ich froh, diese situation bestmöglich gelöst zu haben.

                            danke dir!

                            Kommentar


                              Lieber Shepherd,

                              leider erst jetzt eine Antwort; ich laboriere mit Ohrenschmerzen herum und so ist der Kopf nicht wirklich frei für Antworten. Ich will aber mal eine kurze Antwort versuchen.

                              Imersten Teil deines Beitrags lese ich eine Zusammenfassung (und ein miteinander in Bezug bringen) dessen, was ich zuvor schrieb.

                              Das "Ganze" hat meiner Meinung nach gar nichts mit "erwachsen sein oder erwachsen werden" zu tun.
                              Wenn ich zu dir sagen würde: "Hey, nun werd endlich mal erwachsen!", würdest du mir vielleicht prompt antworten:"Red nicht so mit mir, ich bin kein Kind mehr".
                              Hm, unter "erwachsen werden" verstehe ich im Zusammenhang dieses Fadens eben genau die Fähigkeit, nicht nur auf andere Lösungsmöglichkeiten zu kommen, sondern sie auch ohne innere Widerstände anwenden zu können. Und das fällt mir im Bezug auf meine Eltern nunmal total schwer.

                              Denn natürlich bin ich erwachsen. Aber in bestimmten Bereichen ist mein Verhalten nun mal nicht erwachsen, sondern kindlich. Ich weiß nicht genau, welche Entwicklungsstufe das ist, aber wenn ein Kind den Lolli nicht bekommt, dann macht es Krach und vesrucht den Lolli zu kriegen. Und wenn das nicht klappt, dann stampft es auf und schreit herum und schmeißt sich auf den Boden - weil der Lolli nun mal gerade ALLES ist.

                              Der Erwachsene hingegen, der den Lolli vielleicht auch will, merkt "ok, egal, was ich versuche, es klappt nicht", zuckt mit den Schultern - und kauft sich selber einen (ganz überspitz gesagt... )

                              Na ja, ich KANN halt nicht mit den Schultern zucken, und mich etwas anderem zuwenden, weil ich... tja, was ist es...? ich WILL den Lolli haben!!! Alles andere ist keine Option! Nervige Kollegen, die man nicht ändern kann, Arbeit, die mir aufgehalst wird, rücksichtslose Verkehrsteilnehmer, laute Nachbarn, dummes Geschwätz allgemein... ich will es nicht, muss es aber weiterhin ertragen. Ich kann es nicht ändern.

                              Wobei das es ertragen müssen ja auch zu einem nicht geringen Teil darin begründet liegt, dass ich die Sache, um die es in dem Moment geht, nicht loslassen kann. Dass ich NICHT mit der Schulter zucken und mich anderem zuwenden kann. Und das ist für mich das "nicht erwachsen sein".

                              Wenn du das ein bisschen quer denkst, was fällt dir dazu noch ein?
                              Was meinst an dieser Stelle in dem Kontext mit querdenken?

                              Kommentar


                                *off Topic* aufgefallen

                                Hm.
                                Zuletzt geändert von ladymaryann; 02.01.2016, 13:58. Grund: ach, egal.

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X