Hallo zusammen!
Ich habe aktuell eine schwierige Phase mit meinem Freund. Dazu habe ich in einem thread weiter unten etwas geschrieben. Ausgelöst durch mein Nachdenken in den letzten beiden Tagen, stellt sich mir folgende Frage:
Verschwindet die Liebe in Krisenzeiten?
Meine Beobachtung ist: ich leide fürchterlich, unter dem vorangegangenen Streit und vor allem seinen Folgen. Ich verrichte tapfer das, was hier im Haus zu tun ist, mal geht es ganz gut, mal ist jeder Schritt bleischwer.
Ich schwanke zwischen Traurigkeit, Wut und Zweifeln.
Ich warte auf ein Zeichen von ihm, ein kleines Entgegenkommen. Beim letzten Mal bin ich auf ihn zugegangen und habe um ein Gespräch gebeten. Ich will nicht immer diejenige sein, die das tut. Also hoffe ich, dass er zu mir kommt.
Und werde enttäuscht. Er fährt stur seinen Film weiter. Sitzt in seinem Büro, telefoniert, fährt zu einem Termin – ohne sich zu verabschieden, ohne mir zu sagen, wann er ungefähr wieder zurück ist.
Ich bin eigentlich Luft für ihn. Er macht was er will. Gestern ist er mittags ohne ein Wort zu Freunden verschwunden, irgendwann abends wieder aufgetaucht, um sich direkt vor den Fernseher zu setzen.
Wenn wir auf dem Höhepunkt der Streiterei angelangt sind und ich in Tränen aufgelöst bin, reagiert er nicht darauf. Sieht nicht, dass ich nicht mehr kann. Neulich bekam ich vor lauter Anspannung Nasenbluten, ging deswegen ins Bad, und als ich wieder zurück kam, ging es in gleicher Härte weiter.
Deshalb frage ich mich: verschwindet die Liebe oder war sie nie da? Kann man(n) sie
an – und abschalten, je nach Situation? Oder ist sein Ärger einfach größer als jedes andere Gefühl, nimmt den ganzen Raum in Anspruch?
Vielleicht erscheinen meine Gedanken ein wenig naiv, kann schon sein, vielleicht darf ich einfach nicht davon ausgehen, wie ICH es empfinde.
Denn wenn ich ihn leiden sähe, würde ich ihn in den Arm nehmen. Wüsste, jetzt ist es genug, Zeit für ein Durchatmen, später kann man immer noch weiter reden.
Was meint ihr, wie erlebt ihr solche Dissonanzen, wie geht ihr damit um?
Shiva
Ich habe aktuell eine schwierige Phase mit meinem Freund. Dazu habe ich in einem thread weiter unten etwas geschrieben. Ausgelöst durch mein Nachdenken in den letzten beiden Tagen, stellt sich mir folgende Frage:
Verschwindet die Liebe in Krisenzeiten?
Meine Beobachtung ist: ich leide fürchterlich, unter dem vorangegangenen Streit und vor allem seinen Folgen. Ich verrichte tapfer das, was hier im Haus zu tun ist, mal geht es ganz gut, mal ist jeder Schritt bleischwer.
Ich schwanke zwischen Traurigkeit, Wut und Zweifeln.
Ich warte auf ein Zeichen von ihm, ein kleines Entgegenkommen. Beim letzten Mal bin ich auf ihn zugegangen und habe um ein Gespräch gebeten. Ich will nicht immer diejenige sein, die das tut. Also hoffe ich, dass er zu mir kommt.
Und werde enttäuscht. Er fährt stur seinen Film weiter. Sitzt in seinem Büro, telefoniert, fährt zu einem Termin – ohne sich zu verabschieden, ohne mir zu sagen, wann er ungefähr wieder zurück ist.
Ich bin eigentlich Luft für ihn. Er macht was er will. Gestern ist er mittags ohne ein Wort zu Freunden verschwunden, irgendwann abends wieder aufgetaucht, um sich direkt vor den Fernseher zu setzen.
Wenn wir auf dem Höhepunkt der Streiterei angelangt sind und ich in Tränen aufgelöst bin, reagiert er nicht darauf. Sieht nicht, dass ich nicht mehr kann. Neulich bekam ich vor lauter Anspannung Nasenbluten, ging deswegen ins Bad, und als ich wieder zurück kam, ging es in gleicher Härte weiter.
Deshalb frage ich mich: verschwindet die Liebe oder war sie nie da? Kann man(n) sie
an – und abschalten, je nach Situation? Oder ist sein Ärger einfach größer als jedes andere Gefühl, nimmt den ganzen Raum in Anspruch?
Vielleicht erscheinen meine Gedanken ein wenig naiv, kann schon sein, vielleicht darf ich einfach nicht davon ausgehen, wie ICH es empfinde.
Denn wenn ich ihn leiden sähe, würde ich ihn in den Arm nehmen. Wüsste, jetzt ist es genug, Zeit für ein Durchatmen, später kann man immer noch weiter reden.
Was meint ihr, wie erlebt ihr solche Dissonanzen, wie geht ihr damit um?
Shiva


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