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    Bevor irgendwer in diese Diskussion mit einsteigt, bitte ich darum, meinen vollständigen Text zu diesem Thema an anderer Stelle zu lesen...

    Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
    ...Und zum Schluss möchte ich auch noch betonen, dass dies kein offizielles Geisterposting ist, sondern nur die

    zwei Cent aus der Tasche
    der Tintenweberin
    Zuletzt geändert von Tintenweberin; 05.03.2010, 07:13.

    Kommentar


      Zitat von just me Beitrag anzeigen
      hier in zzl geht es um die persönliche entwicklung von menschen, die in der 1. welt leben.
      OT, aber das muß jetzt: ich habe bis gerade eben wahrhaftig blauäugigerweise gedacht, wir leben alle in einer Welt... und nicht in 1., 2., 3. und folgenden...

      Momentan fühle ich mich hier, wie von einem anderen Stern. OT-off

      LG
      Spunk

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        Hallo Spunk,

        OT on:
        Zitat von Spunk Beitrag anzeigen
        OT, aber das muß jetzt: ich habe bis gerade eben wahrhaftig blauäugigerweise gedacht, wir leben alle in einer Welt... und nicht in 1., 2., 3. und folgenden...
        Diese Begriffe sind historisch gewachsen (früher waren die Begriffe so definiert: die 1. Welt waren die kapitalistischen Industriestaaten, die 2. Welt die kommunistischen Blockstaaten und die 3. Welt die blockfreien Staaten, die v.a. auf der Südhalbkugel zu finden sind. Heute werden mit 3. Welt die sogenannten Entwicklungsländer bezeichnet.). Man kann die Begriffe und das, wa sie an Wertungen enthalten, zu Recht kritisieren, aber es ist eine Tatsache, daß sich die sozioökonomischen Voraussetzungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz anders darstellen als z.B. in Haiti. In ersteren lebt die Mehrheit der Einwohner in materiellem Wohlstand, auch wenn die Anzahl Unterprivilegierter wächst, in letzterem geht es insbesondere nach dem schweren Erdbeben v.a. darum, zu überleben.

        OT off

        Freundin der Weisheit

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          Liebe Freundin der Weisheit,

          weil mir die historischen Zusammenhänge bekannt sind, heißt das für mich nicht, dass ich sie auch heute noch so akzeptieren muss.

          Zitat von Freundin der Weisheit Beitrag anzeigen
          Man kann die Begriffe und das, wa sie an Wertungen enthalten, zu Recht kritisieren, aber es ist eine Tatsache, daß sich die sozioökonomischen Voraussetzungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz anders darstellen als z.B. in Haiti. In ersteren lebt die Mehrheit der Einwohner in materiellem Wohlstand, auch wenn die Anzahl Unterprivilegierter wächst, in letzterem geht es insbesondere nach dem schweren Erdbeben v.a. darum, zu überleben.

          Wäre nicht genau das Grund genug sich dafür einzusetzen, dass es keine Unterschiede mehr geben muss?

          LG
          Spunk (die verstanden hat, was Du ausdrücken wolltest )

          ... auch eins der Dinge, über das ich nicht ständig, aber manchmal nachdenke... *uff-OT-Kurve noch gekriegt*

          Kommentar


            Zitat von Spunk Beitrag anzeigen
            ...
            ... auch eins der Dinge, über das ich nicht ständig, aber manchmal nachdenke... *uff-OT-Kurve noch gekriegt*
            Danke. Ich erinnere auch nochmal sicherheitshalber an die Ausgangsfrage.
            Wie sieht das bei Euch aus? Gibt es wirklich Menschen, die NICHT ständig vor sich hin denken?

            Kommentar


              Zitat von Nomada Beitrag anzeigen
              Danke. Ich erinnere auch nochmal sicherheitshalber an die Ausgangsfrage.
              Sorry.

              Kommentar


                Ich habe vor ein paar Tagen ein Foto gefunden, was ich seitdem als Desktop-Motiv auf meinem Rechner habe. Ich habe es mal als Anhang mitgeschickt (weiß gerade nicht, wie man ein Bild hier einfügt).

                Schaut es euch mal an... zwei Mädchen, die im dicksten Regenguss einfach ganz selbstvergessen miteinander tanzen... wunderschön...! Die denken nicht nach... die machen einfach... tanzen im Regen... *seufz*

                Kommentar


                  @missisara das gefällt mir gut .... bin auch so eine Regentänzerin das macht voll Spass !


                  Dankeschön
                  Möglichkeiten !?

                  Kommentar


                    Zitat von missisara Beitrag anzeigen
                    Ich habe vor ein paar Tagen ein Foto gefunden, was ich seitdem als Desktop-Motiv auf meinem Rechner habe. Ich habe es mal als Anhang mitgeschickt (weiß gerade nicht, wie man ein Bild hier einfügt).

                    Schaut es euch mal an... zwei Mädchen, die im dicksten Regenguss einfach ganz selbstvergessen miteinander tanzen... wunderschön...! Die denken nicht nach... die machen einfach... tanzen im Regen... *seufz*


                    Aber dann hast Du es ja gefunden, liebe Isara, wie es geht, manchmal vom Gedankenkarusell herunterzuspringen...

                    Es genauso machen wie die zwei - danke für dieses Bild, das einen mitnimmt, in des Wortes doppelter Bedeutung.

                    Kommentar


                      Zitat von Pippa Beitrag anzeigen
                      Aber dann hast Du es ja gefunden, liebe Isara, wie es geht, manchmal vom Gedankenkarusell herunterzuspringen...

                      Nicht-Denken ist eine aufmerksame Wahrnehmung.

                      Es ist das unvoreingenommene Sich-Einlassen auf das was sich einem zeigt, oder was man spürt.
                      Man hat plötzlicheine Übereinstimmung mit dem Hier und Jetzt. In völliger Klarheit.

                      Kommentar


                        Zitat von Edgar Beitrag anzeigen
                        Nicht-Denken ist eine aufmerksame Wahrnehmung.

                        Es ist das unvoreingenommene Sich-Einlassen auf das was sich einem zeigt, oder was man spürt.
                        Man hat plötzlicheine Übereinstimmung mit dem Hier und Jetzt. In völliger Klarheit.
                        Klasse formuliert, genauso ist es!
                        Danke Edgar.

                        Kommentar


                          Edgar, Deine Schilderungen sind ganz wunderbar und bildhaft. So langsam dämmert es mir. Dankeschön!

                          Kommentar


                            Ja, Edgar, auch bei mir "sickert" es durch. Es ist zwar noch eher so wie die Idee eines Gedankens einer Vorstellung, aber ich denke, dass ich da im Laufe der Zeit immer klarer sehen werde.

                            Vielen Dank!

                            Kommentar


                              Es geht aber nicht um Theorie. Falsch wäre es auch, sich eine Vorstellung zu machen wie so was sein könnte.

                              Es genügt eigentlich nur, in die Zweige eines Baumes zu blicken (etwa wenn der Wind weht).
                              Wenn man dann auf Begriffe, Vergleichen, Werten, Geschichten,.... verzichtet, ist man im Nicht-Denken. Es muß nur die Aufmerksamkeit aufrecht erhalten werden.

                              Das klappt sofort.

                              Praktiziert man diese Art des Wahrnehmens, wird jeder Spaziergang, jeder Weg zum Supermarkt, ......etc. , ein angenehmes Erlebnis.

                              Man sucht nichts, entdeckt aber immer mehr. Indem man nicht mehr Wertet (was ja Denken wäre) erkennt man die Schönheit im Unscheinbaren. Die vertrockneten Pflanzen die aus dem Schnee heraus ragen, das Moos zwischen den Gehsteigplatten, die Gräser und Kräuter an Bordsteinen, den Pflanzenreichtum der Grünflächen zwischen Fahrbahnen, die Lebendigkeit des Verkehrslärms, die Frische des Windes, ......

                              Sich vorab eine Vorstellung davon zu machen würde die Wahrnehmung ohne Denken und Werten aber stören. Es ist das direkte unvoreingenommene Tun.
                              Und es ist ganz leicht. Jedesmal wenn sich ein Begriff oder sonstiges Denken dazwischen schiebt fängt man wieder von neuen an. Einfach tun. Vielleicht jetzt schon mal, mit einem Blick aus dem Fenster.

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                                Hallo Edgar,

                                okay, sehe ich ein, dass das Wort "Vorstellung" hier vielleicht etwas verwirrend ist. Oder ich bin einfach auch anders gestrickt als du. Mein Kopf (= bewerten, deuten etc.) steht mir halt immer im Weg. Deshalb ist ja das Nur-wahrnehmen für mich so schwer.

                                Ich nehme mal das viel strapazierte Beispiel, dem Blinden Farbe erklären zu wollen. Um zu verstehen, was ich tun soll, muss ich erst einmal eine Vorstellung davon haben, wie das ungefähr aussehen soll. Denn ich muss erkennen können, ob ich das, was ich tun soll, auch in dem Moment richtig mache. Ob es klappt (bitte hier die Wörter "sollen", "müssen" etc. wertfrei sehen). Ob das, was ich da gerade sehe (fühle, wahrnehme) Farbe ist.

                                Eine Verständnisfrage habe ich auch noch (und ich bin total glücklich, dass du dich von meiner Begriffsstutzigkeit nicht abschrecken lässt...): Ich muss doch aber irgendwie wahrnehmen (im Sinne von bewusst registrieren), dass ich da gerade etwas whrgenommen habe... Wie mache ich das, wenn ich doch nicht denken (und deuten und bewerten) soll...?

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