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Kannst Du Dir vorstellen, dass das das Einzige ist, auf das ich wirklich stolz bin, in meinem ganzen so verkorksten Leben? Ich habe gewonnen, am Ende habe ich gewonnen - ICH habe überlebt.
Verstehst Du das?
Ja. Denn das habe ich schon die unterschiedlichsten Frauen sagen hören. Inklusive meiner einer ...
visionssuchen laufen ja auch auf ähliche initiierungs-situationen raus: du lebst oder stirbst... und etwas muß sterben um zu leben...
Out of the dark von Falco ??
Ich denke, du meinst das mit dem "sterben um zu leben" eher metaphorisch. Bei einigen wirkt es nämlich schon (oder auch), wenn sie sich selbst begegnen.
Da braucht auch nichts (und niemand) zu sterben: hinführen und konfrontieren, wahrnehmen und erkennen, akzeptieren und integrieren. Drei Kombinationen, hinter denen sich ein Haufen harte Arbeit und viel Selbsterfahrung verbirgt, sowohl für das Kind, bzw. für den Jugendlichen, als auch für den/die Mentor(in).
Wenns gelingt, haben beide gewonnen
Out of the dark von Falco ??
Ich denke, du meinst das mit dem "sterben um zu leben" eher metaphorisch. Bei einigen wirkt es nämlich schon (oder auch), wenn sie sich selbst begegnen.
Da braucht auch nichts (und niemand) zu sterben: hinführen und konfrontieren, wahrnehmen und erkennen, akzeptieren und integrieren. Drei Kombinationen, hinter denen sich ein Haufen harte Arbeit und viel Selbsterfahrung verbirgt, sowohl für das Kind, bzw. für den Jugendlichen, als auch für den/die Mentor(in).
Wenns gelingt, haben beide gewonnen
ich schrieb: etwas muß sterben um zu leben.
und ja, natürlich meine ich es metaphorisch.
Dich verstehe ich leider nicht wirklich, Windfrau. Sprichst du aus Erfahrung, wenn du von diesen erlebnispädagogischen Maßnahmen berichtest oder hast du nur darüber gelesen?
Und an wievielen Visionssuchen hast du schon teilgenommen, wenn du die so zielsicher in denselben Topf wirfst?
ad a) an dem noah - projekt war ich in den ersten zeiten indirekt (in der vorbereitungsphase und nacharbeit mit 2 jugendlichen) beteiligt, mein mann war zweimal co.skipper aufm schiff
zur visionssuche (den methoden die ich kenne) schrieb ich nicht, daß es dasselbe ist, sondern auf den selben PRINZIP (und damit meine ich in diesem kontext das psychische prinzip in erster linie) beruht: an seine grenzen gehen, sich im kontext eines größeren ganzen als einzigartig zu erleben und neu zu finden und dinge in sich "sterben" lassen, um etwas neues (sein neues ich) zum leben zu bringen.
ich spreche von den "alten" visionssuchen, nicht von den ausbildungsvisionssuchen vieler heutiger europäischer schamanenausbildungs- oder managementfortbildungsanbieter. daß die in unserer erlebnispädagogik modifiziert und angepaßt werden (müssen), versteht sich aber von selbst, oder?
(und ja, erfahrung ist vorhanden. solche und andere - ergo auch vergleichsmöglichkeiten)
ich spreche von den "alten" visionssuchen, [...] versteht sich aber von selbst, oder?
Nein, für mich versteht sich das nicht von selbst. Da wir über die "alten" Visionssuchen wenig genug wissen. Selbst die Schüler von Harner von der Foundation for Shamanic Studies schreiben, dass die Überlieferungen in diesem Bereich sehr unzuverlässig sind und eine gewisse "Legendenbildung" vorausgesetzt werden muss ...
Hallo , empfehle das Buch von Manfred Lütz
IRRE - Wir behandeln die Falschen-Unser Problem sind die Normalen-
Eine heitere SEELENKUNDE-mit einem Vorort von Ekkard von Hirschhausen
Sehr befreiend und erfrischend
Gruesse
Ich habe einen Linktipp, den ich persönlich als die beste Erklärung empfinde (besonders der Abschnitt: "Diagnose" und die explizite Aufschlüsselung der Symptome) die mir im Web bisher begegnete. Kein Fachchinesisch, sondern ganz klare, nachvollziehbare Beschreibungen.
der Unterschied zwischen unangepassten Menschen und an Borderline Leidenden (und das meine ich wörtlich) ist, dass Letztere in der Regel nicht glücklich damit sind. Es ist kein Spaß, sich innerlich zerrissen zu fühlen, ständig auf einer emotionalen Achterbahn zu fahren und sich nach dem überstandenen Crash schon vor dem nächsten Anlass zu fürchten, der einen aus dem Gleichgewicht bringt. Bordis haben keine Wahl, sich anzupassen oder nicht. Es geht nicht.
Ich bin selber kein Borderliner, kenne aber einige, mit denen ich in engem und vertrautem Kontakt stehe. Ich habe hohen Respekt vor jedem, der sich bemüht, damit zu leben, denn das ist extrem anstrengend. Der Respekt gilt ausdrücklich auch dir, Danny.
Ich habe übrigens irgendwo gelesen, dass das zwar nie ganz weggeht, aber mit der Zeit schwächer werden kann.
Etwas anderes sind für mich Borderliner, die sich bewusst weigern, mit sich und anderen besser umgehen zu lernen und der Überzeugung sind, die Umwelt müsse sie unbedingt so tolerieren, wie sie sind. Sie können hoch manipulativ und dabei ignorant gegenüber dem Leiden anderer unter ihrem Verhalten sein, gnadenlos. Von so jemand abzuhängen (geistig, emotional oder finanziell) ist die Hölle. Ich bn mit so was groß geworden.
Bordis haben keine Wahl, sich anzupassen oder nicht. Es geht nicht.
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Etwas anderes sind für mich Borderliner, die sich bewusst weigern, mit sich und anderen besser umgehen zu lernen und der Überzeugung sind, die Umwelt müsse sie unbedingt so tolerieren, wie sie sind. Sie können hoch manipulativ und dabei ignorant gegenüber dem Leiden anderer unter ihrem Verhalten sein, gnadenlos. Von so jemand abzuhängen (geistig, emotional oder finanziell) ist die Hölle.
Hier müsstest Du Dich entscheiden. Entweder ein "Bordi" kann nicht anders, dann gilt das für alle. Oder aber das Manipulieren u. ä. wird von Dir nicht als Teil der Krankheit anerkannt und folglich kann jeder "Bordi" der manipuliert, unverzüglich damit aufhören, wenn er es denn will.
Ein bisschen schwanger gibt es nicht. Auch wenn ich verstehe, dass persönliche Betroffenheit oftmals die Sicht beeinflusst.
Hier müsstest Du Dich entscheiden. Entweder ein "Bordi" kann nicht anders, dann gilt das für alle. Oder aber das Manipulieren u. ä. wird von Dir nicht als Teil der Krankheit anerkannt und folglich kann jeder "Bordi" der manipuliert, unverzüglich damit aufhören, wenn er es denn will.
Ein bisschen schwanger gibt es nicht. Auch wenn ich verstehe, dass persönliche Betroffenheit oftmals die Sicht beeinflusst.
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Also ich denke schon, das es einen Unterschied macht, ob ein Mensch, egal ob mit Borderline Störung oder nicht, sich bemüht sich anzupassen bzw. mit anderen Menschen gut klarzukommen und dabei immer wieder scheitert oder ob er es gar nicht erst versucht und gleich sagt ich bin eben so. Ich denke so hat Mygga das gemeint. Oder?
Also ich denke schon, das es einen Unterschied macht, ob ein Mensch, egal ob mit Borderline Störung oder nicht, sich bemüht sich anzupassen bzw. mit anderen Menschen gut klarzukommen und dabei immer wieder scheitert oder ob er es gar nicht erst versucht und gleich sagt ich bin eben so.
Das Letztere ist meist die Folge von Ersterem, wenn die Umwelt immer wieder spiegelt, dass es "eh nie genug" ist. Es gehören immer mindestens zwei Parteien dazu, wenn einer sich terrorisieren lässt und folglich gibt es immer mindestens zwei Interpretationen von "hat sich bemüht". Wenn ein BLer sich bemüht, heißt das nicht, dass die Umwelt das auch wahrnimmt und irgendwann kommt dann halt ein resigniertes: "Ich bin halt so."
Nicht alles ist dem BLer zuzuschreiben. Das wäre etwas zu einfach. ;o)
Hier müsstest Du Dich entscheiden. Entweder ein "Bordi" kann nicht anders, dann gilt das für alle. Oder aber das Manipulieren u. ä. wird von Dir nicht als Teil der Krankheit anerkannt und folglich kann jeder "Bordi" der manipuliert, unverzüglich damit aufhören, wenn er es denn will.
Sehe ich nicht so. Das bezieht sich inhaltlich auf zwei verschiedene Sachverhalte.
Zum Borderline-Syndrom gehört ein ganzer Komplex psychischer und tatsächlich körperlicher, neuronal bedingter Prozesse. Die setzen ein, wenn bestimmte Reize erfolgen, und sie sind zum Teil stärker als der Wille. Das ist etws Grundsätzliches, womit Betroffene leben müssen. Das unterscheidet sie von anderen, die in der glücklichen Lage sind, für sich zu entscheiden, ob sie sich "konform" verhalten wollen oder nicht - sie geraten damit deutlich weniger unter inneren Druck.
Manipulieren ist ein Teil der Strategien, auf die zurückgegriffen wird. Aber es macht einen deutlichen Unterschied, ob man es bedenkenlos einsetzt, mit der Begrüundung "Ich bin halt so!" (und ja, diese Argumentation benutzen auch Nicht-Betroffene zum Teil gern und ausgiebig, um sich dafür zu rechtfertigen, sich keinerlei Zwang auferlegen zu müssen - das ist auch ein Problem, weil sich tatsächlich Betroffene und um normales Leben bemühte häufig genug auch mit diesem Schema noch auseinanderstzen müssen). Oder ob man sich bewusst ist, dass man das einsetzt bzw. dass es zum Symptombild dazu gehört, dass man sich aber bemüht, das auf ein für die Umwelt UND sich vertretbares Minimum zu beschränken. Und es gibt viele, die das versuchen, und es ist verdammt schwer.
Ich wende mich gegen den Standpunkt "Ich bin so, und dann darf ich alles.", weil ich den für verantwortungslos halte - eigene Betroffenheit hin oder her.
Man kann doch auch nicht einfach losgehen und jemand anders zusammenschlagen, mit der Begründung: "Ich rege mich so leicht über andere auf, dann rutscht mir halt die Hand aus...."
Und es gibt viele, die das versuchen, und es ist verdammt schwer.
Und woran konkret würdest Du es festmachen, dass jemand sich nicht bemüht?
Man kann doch auch nicht einfach losgehen und jemand anders zusammenschlagen, mit der Begründung: "Ich rege mich so leicht über andere auf, dann rutscht mir halt die Hand aus...."
Kennst Du eine solche Person persönlich, die exakt so agiert?
Wenn ein BLer sich bemüht, heißt das nicht, dass die Umwelt das auch wahrnimmt und irgendwann kommt dann halt ein resigniertes: "Ich bin halt so."
Natürlich, das ist auch eine Möglichkeit zu dieser Einstellung zu kommen. Gerade weil das Bemühen oft nicht wahrgenommen wird. Da gebe ich dir vollkommen recht. Es gibt viele Gründe, zu dieser Haltung zu kommen.
Ich habe mich gegen einen davon ausgesprochen. Und auch das aus meiner persönlichen Sicht heraus, mit der Begründung, dass dieses "Ich kann mich einfach ausleben" extremen Schaden anrichten kann. Darüber gibt es wissenschaftliche Untersuchungen, die Beurteilung basiert nicht auf eigener Betroffenheit.
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