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    PS:

    Zitat von _Yule Beitrag anzeigen
    Es ist mir schon klar, dass du in dir gefangen bist und halt so reagierst, wie du daraus reagieren musst. Aber ich will dir mit meiner "Heftigkeit" einfach nur sagen, dass auch Dein Verhaltend verletzend ankommen kann, auch wenn es nicht in deiner Absicht ist und du nicht anders kannst. Zieh es einfach in Betracht, dass du dich aus deiner Enge heraus miß-achtend verhältst(anstatt be-achtend), auch wenn du es im Moment nicht ändern kannst.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass dir das irgendwer persönlich krumm nimmt, kann aber natürlich nur für mich reden.
    Dem kann ich mich nur anschließen.

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      Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
      Mir scheint es am besten, wenn ich mich hier eh abmelde!?
      Liebe Träumerin!
      Na, na, jetzt mal immer mit der Ruhe und erst einmal darüber schlafen!
      Solche Entscheidungen sollte man nicht übers Knie brechen!
      Abmelden kannst Du Dich dann, wenn Dir dieses Forum keine neuen Inputs und Anstösse mehr bietet für die persönliche Weiterentwicklung, wenn es sich totgelaufen hat und Dich nur noch langweilt! Das scheint aber derzeit noch nicht der Fall zu sein und ich fände es schade, wenn Du mitten in den aufgegleisten Veränderungen den Bettel hinschmeisst.

      In solchen Situationen versuche ich immer etwas Abstand zu gewinnen, indem ich meine Kamera schnappe und draussen auf Fotopirsch gehe. Dann bekommt die Welt sehr schnell wieder ein freundlicheres Gesicht und viele Probleme relativieren sich ganz von selbst.
      Liebe Grüsse und ein entspanntes Wochenende

      Serafin

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        Entschuldigt, dass ich am vergangenen Samstag so reagiert habe wie ich reagiert habe. - Und: ich werde mich nicht abmelden. Es war etwas vorgefallen, was mich total runtergezogen hat. Habe dann allerdings Unterstützung bekommen - zum Glück!

        Allerdings habe ich momentan die "Power" nicht, hier so viel zu posten.

        Ihr wart in den letzten Tagen/Wochen/Monaten ALLE (!) - auf welche Art auch immer! - sehr hilfreich für mich. Auch wenn ich es nicht immer so ausdrücken kann/konnte.

        Gerade bin ich dabei, einfach Schritt für Schritt die Dinge zu erledigen, die anstehen. Alles in die Wege zu leiten für diese (ich sage immer noch) "Kur", kostet mich ziemlich viel Kraft und Energie, zumal ich alles alleine regeln und managen muss. Manchmal dauert es mir auch fast zu lange. Aber ich sage mir halt immer, eines nach dem anderen. Wenn die Zeit dann reif ist, dann wird es richtig sein.

        Nochmal: ich danke euch allen für alles! Vor allem auch den Leuten, die hier so ehrlich ihre Geschichte niedergeschrieben haben über ihren durchaus oft auch nicht so einfachen Weg!

        Weiß nicht, ob ich das jemals wieder gut machen kann.

        Eure Träumerin

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          Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
          Gerade bin ich dabei, einfach Schritt für Schritt die Dinge zu erledigen, die anstehen. Alles in die Wege zu leiten für diese (ich sage immer noch) "Kur", kostet mich ziemlich viel Kraft und Energie, zumal ich alles alleine regeln und managen muss. Manchmal dauert es mir auch fast zu lange. Aber ich sage mir halt immer, eines nach dem anderen. Wenn die Zeit dann reif ist, dann wird es richtig sein.
          Nenne Dein Vorhaben doch ruhig Kur, denn es ist im Enddefekt ja auch eine Kur. Vor allem, wenn Du Dich mit dem Begriff gut anfreunden kannst und es Di leichter fällt.

          Eins nach dem anderen finde ich auch ok. Ich erinner mich gerne an dem Spruch von meinen Opa: Arbeite langsam, damit die Arbeit schnell fertig wird.

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            Nenne Dein Vorhaben doch ruhig Kur, denn es ist im Enddefekt ja auch eine Kur
            ich hab mich in dem Punkt bisher sehr zurück gehalten, aber ich halte es für absolut kontrakproduktiv, die Dinge nicht beim Namen zu nennen. Der Effekt ist in etwa so - auch wenn das jetzt trastisch klingt - wie wenn ein Alkoholiker sich strikt weigert, sich dazu zu bekennen, dass er säuft.

            Wenn ich mir gegenüber bekennen kann, dass ich professionelle Hilfe in Form von Therapie brauche, weil ich am ende meiner persönlichen Fahnenstange bin, dann habe ich schon einen sehr großen Schritt getan. Und nach dem, was ich gerade die letzten Tage hier in diesem Faden mitgekriegt hab, ämpfände ich es als eine weitere Ermutigung, ständig weiter um die Probleme herumzukreiseln, wenn ich es ebenfalls weiter unterstützen würde, von "Kur" zu reden.
            Aber im Grunde ist es auch egal. :(

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              Liebe Träumerin,

              Zitat von _Yule Beitrag anzeigen
              ich hab mich in dem Punkt bisher sehr zurück gehalten, aber ich halte es für absolut kontrakproduktiv, die Dinge nicht beim Namen zu nennen. Der Effekt ist in etwa so - auch wenn das jetzt trastisch klingt - wie wenn ein Alkoholiker sich strikt weigert, sich dazu zu bekennen, dass er säuft.

              Wenn ich mir gegenüber bekennen kann, dass ich professionelle Hilfe in Form von Therapie brauche, weil ich am ende meiner persönlichen Fahnenstange bin, dann habe ich schon einen sehr großen Schritt getan. Und nach dem, was ich gerade die letzten Tage hier in diesem Faden mitgekriegt hab, ämpfände ich es als eine weitere Ermutigung, ständig weiter um die Probleme herumzukreiseln, wenn ich es ebenfalls weiter unterstützen würde, von "Kur" zu reden.
              Aber im Grunde ist es auch egal. :(
              Nein, es ist nicht egal! Ich kann das, was Du liebe Yule hier anmerkst, nur ganz fett unterstreichen!!!

              Liebe Träumerin, was meinst Du, wie lange es gedauert hat, bis mein Therapeut mich soweit hatte, dass ich mir eingestehen konnte: Ja, ich bin krank und zwar richtig, richtig krank. Das Problem ist: Wenn man das Ganze als "kleine Krise" deklariert, bringt man nicht die Energie auf, die man braucht, um wirklich etwas zu ändern. "Kleine Krisen" vergehen früher oder später von selbst, das lehrt die Erfahrung. Richtige Krankheiten aber muss man angehen, sonst enden sie unter Umständen tödlich. Insofern kann auch ich nur dazu raten, die Sache beim Namen zu nennen oder es zumindest zu versuchen.

              Liebe Grüße,
              Chaja

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                Zitat von _Yule Beitrag anzeigen
                Und nach dem, was ich gerade die letzten Tage hier in diesem Faden mitgekriegt hab, ämpfände ich es als eine weitere Ermutigung, ständig weiter um die Probleme herumzukreiseln, wenn ich es ebenfalls weiter unterstützen würde, von "Kur" zu reden.
                Aber im Grunde ist es auch egal. :(
                Liebe Yule,

                das sehe ich anders.

                Wenn es der Traeumerin hilft, den naechsten Schritt jetzt & heute als Kur zu bezeichnen, dann respektiere ich das.

                Zum Vergleich

                Wenn ich meine Bruecke schlage, einen Psychologen oder Coach oder aehnliches zu suchen, dann weil ich mit Therapie, Psychotherapueten so negative Erfahrungen gemacht habe, dass ich die Bruecke brauche, mich ueberhaupt dem Thema naehern zu koennen.

                Wuerdest Du dann kommen und sagen "mach Dir nix vor, Du brauchst eine Psychotherapie und nix anderes" wuerde ich Dir mit geballten FAeusten ins GEsicht springen - weil meine Motivation hin waere, ueberhaupt weiter in die Richtung zu gehen.

                Jeder wie er moechte in seinem Rhytmus und seinem Wortlaut.
                Holzhaemmer sind zum Aufwachen gut - aber nicht am Wegesrand.

                Der Rest findet sich dann eh, wenn die Dinge in den Gang gekommen sind.

                Kommentar


                  Küstenkind, es ist nicht so, dass ich das nicht respektiere, sonst hätte ich schon viel früher was dazu gesagt. Grundsätzlich sehe ich es so, dass jeder Schritt, den man macht, wenn man sich nicht mehr bewegen kann, gut ist, weil er eine Bewegung ist und zu was führen wird.

                  Es gibt aber auch nicht wenige Menschen, die schon ihr halbes Leben lang "kuren", ohne dass sich irgendwas Grundlegendes verändert hätte, weil sie sich im Grunde die Taschen voll hauen und weigern, die Verantwortung für sich zu übernehmen. Dann werden es halt immer die äußeren Umstände bleiben, dass man sich schlecht fühlt. Aber das ist in einem gewissen Sinne ja auch ok, so lange ich nicht gezwungen bin, aufgrund Verwandtschaftsverhältnisse oder Zweckgemeinschaften (Kollegen) mich dafür zur Verfügung stellen zu müssen.

                  Ich kenne natürlich Träumerins Geschichte nicht, wenn es schon gescheiterte, negative Therapieerfahrungen gibt, dann ist das leichter nachvollziehbar. Aber auch hier wäre es dann vll angebracht zu gucken, woran genau es denn damals gescheitert ist, weil es nicht immer nur allein am falschen Therapeuten oder an der falschen Therapieform liegt.

                  Es gibt nunmal einen Unterschied zwischen Brücke bauen und Vermeidungshaltung. Wobei ich hier niemandem was unterstellen will.

                  Kommentar


                    Zitat von _Yule Beitrag anzeigen
                    Es gibt aber auch nicht wenige Menschen, die schon ihr halbes Leben lang "kuren", ohne dass sich irgendwas Grundlegendes verändert hätte, weil sie sich im Grunde die Taschen voll hauen und weigern, die Verantwortung für sich zu übernehmen.
                    Ja, Yule, aber das hat nix mit Kur, Therapie, Klinik, Arzt etc. als solchem zu tun - sondern weil man sich nicht veraendern moechte.
                    Das Thema haben wir hier aber auch. Der Wunsch nach eigener Veraenderung, nach Heilung, nach Leben - ohne den, bringt es nichts.

                    Kommentar


                      Zitat von Kuestenkind Beitrag anzeigen
                      Ja, Yule, aber das hat nix mit Kur, Therapie, Klinik, Arzt etc. als solchem zu tun - sondern weil man sich nicht veraendern moechte.
                      Das Thema haben wir hier aber auch. Der Wunsch nach eigener Veraenderung, nach Heilung, nach Leben - ohne den, bringt es nichts.
                      So ist es! Nichts anderes steht hinter meinen Posts. Ich drücks nur vll etwas anders aus.

                      Kommentar


                        Zitat von Kuestenkind Beitrag anzeigen
                        Man muss die Veränderung wollen.

                        das ist meine Rede , auch unabhaengig von Therapie.
                        Nur mit dem Willen geht es vorwaerts (oder eben in Wartephasen schleppend)
                        das kam von der Reifenden vor 2 Tagen.
                        aber egal.

                        Ich wuensche jedenfalls der Traeumerin, dass sie die Veraenderung wirklich will.

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                          Zitat von Kuestenkind Beitrag anzeigen
                          Das Thema haben wir hier aber auch. Der Wunsch nach eigener Veraenderung, nach Heilung, nach Leben - ohne den, bringt es nichts.
                          Ich denke, so einfach ist das nun auch wieder nicht.
                          Der Wunsch nach Veränderung ist sicherlich vorhanden, bei ganz vielen Menschen, aber...
                          der Wunsch bedeutet nicht viel.
                          Ihm liegt lediglich die Erkenntnis oder das Gefühl zu Grunde etwas sollte sich verändern.

                          "Wäre tun so leicht, als wissen, was gut zu tun ist, so wären Kapellen Kirchen geworden und armer Leute Hütten Fürstenpaläste.

                          Shakespeare (1564 – 1616),
                          im "Kaufmann von Venedig" :


                          Das Problem ist also nicht neu.
                          Die zentrale Frage ist, wann und wie ist Veränderung möglich und bewegt die Ratio (alleine) dabei was?

                          Kommentar


                            Zitat von Kuestenkind Beitrag anzeigen
                            das sehe ich anders.
                            Ich auch.

                            Wenn es der Traeumerin hilft, den naechsten Schritt jetzt & heute als Kur zu bezeichnen, dann respektiere ich das.
                            Ich denke, das tut jeder hier, der nur ein wenig mehr als die Buchstaben in ihrem Faden gelesen hat.

                            Zum Vergleich

                            Wenn ich meine Bruecke schlage, einen Psychologen oder Coach oder aehnliches zu suchen, dann weil ich mit Therapie, Psychotherapueten so negative Erfahrungen gemacht habe, dass ich die Bruecke brauche, mich ueberhaupt dem Thema naehern zu koennen.
                            ("Schlechte Erfahrungen" stehen meist relativ zu den gehegten Erwartungen und Vorstellungen.)

                            Wenn ein Kopfmensch mir das sagt, glaube ich nicht, dass er das, was er sagt, verinnerlicht hat. Er hat es sich wahrscheinlich und lediglich im Kopf so zurecht gebogen. Eine Brücke braucht der, welcher Angst vor dem Schwimmen hat. Er sucht den bequemen Weg und baut sich eine Brücke ... um nicht ins kalte Wasser springen zu müssen. Brücken sind - um es mit deinen Worten zu sagen - Streicheleinheiten am Wegesrand, wo ein Schubs ins kalte Wasser hilfreicher gewesen wäre. Das hat nichts mit Holzhaemmerhieben eines Außenstehenden zu tun, sondern mit der inneren Überzeugung des Betroffenen, das Richtige hier, jetzt und gleich richtig zu tun.

                            Wuerdest Du dann kommen und sagen "mach Dir nix vor, Du brauchst eine Psychotherapie und nix anderes" wuerde ich Dir mit geballten FAeusten ins GEsicht springen - weil meine Motivation hin waere, ueberhaupt weiter in die Richtung zu gehen.
                            Womit du gleichzeitig bekennst, dass deine "Motivation" auf ziemlich wackligen Beinen stand. Du wärst zornig auf dich selbst, weil deine inneren Befürchtungen eingetroffen sind.
                            Motivation ist in der Regel ein flüchtiges Ding, wenn vorher keine klare und verbindliche Entscheidung getroffen wurde. Eine solche Entscheidung erfordert die innere Überzeugung (den Willen es zu tun).
                            Wenn ich eine Therapie nur von meiner Motivation abhängig mache, habe ich mich wahrscheinlich noch nicht dazu entscheiden "sie auch zu tun".

                            Motivation ist zwar nützlich, allein, wo würde beispielsweise ein Depressiver noch "Motivation" herholen ... wenn sein Verstand blockiert und seine Emotionen in der Talsohle seines Lebenswillens auf dem Zahnfleisch herumkriechen ?

                            Viel wichtiger und quasi eine Voraussetzung, sich z.B. für eine Therapie(Kur) zu entscheiden, ist die "gefühlte (und ggf. die kognitive) Erkenntnis der Notwendigkeit" ("Ich kann nicht mehr so leben. Ich will anders, besser, glücklicher leben"). Ohne diese Erkenntnis, ohne die Entscheidung, ohne das Ziel (Ich werde gesund >> Reiz) nützt die beste Motivation nichts, weil sie keinen Grund hat überhaupt zu sein.

                            Jeder wie er moechte in seinem Rhytmus und seinem Wortlaut.
                            Mit Verlaub: das ist zwar eine noble und viel beanspruchte Aussage, die allerdings nichts anderes im Hintergrund mit sich schleppt als: "Ich bin noch unentschieden - lasst mich, ich weiss schon was für mich gut ist - ich bin eben anders gestrickt - ...."
                            Im Grund sehe ich dahinter lediglich eine Entschuldigung für Zögerlichkeit und Unentschiedenheit ... die ihrerseits wieder Anlaß geben für Klage und Niedergeschlagenheit. Hinter deinem Zitat steckt die Bekenntnis eines Rauchers, der "irgendwann" mit Rauchen aufhören wird. Wann? Mal sehen. Kommt Zeit, kommt Rat. Ich bin noch nicht soweit. Aber alles wird wieder gut ....
                            Holzhaemmer sind zum Aufwachen gut - aber nicht am Wegesrand.
                            Du wärst nicht die Erste, die am Wegesrand einschläft

                            Der Rest findet sich dann eh, wenn die Dinge in den Gang gekommen sind.
                            Wenn nichts in Gang kommt, findet sich der Rest nie.

                            Noch was: ein Patient ist nur dann "therapietauglich"(therapiefähig) wenn er sich für die Th. entscheiden hat. Ein nur motivierter Kranker ist das nicht zwingend auch.

                            Ich gehe mit Yule konform, dass der Begriff "Kur" sowohl eine Verniedlichung des Begriffs "Therapie" ist als auch eine Verharmlosung dessen ist, was auf einen zukommt ... um die Angst davor zu besänftigen, abzuschwächen, sich selbst zu beruhigen ...) (Das Beispiel vom Alkoholiker/Säufer war sehr treffend)

                            Eine Therapie "Kur" zu nennen, ist sicher nicht das Wahre. Nur ist es eine durchaus legitime und verständliche "Maßnahme" um die Zeit bis zum Beginn der Th. einigermaßen stabil zu überbrücken. Der Begriff hat die Wirkung eines Medikaments, das dann, wenn die Behandlung anfängt, radikal abgesetzt wird.

                            Träumerin ist sich der Ambivalenz ihrer Wortwahl sehr wohl bewusst. Das hat sie hier klar gemacht, als sie eine "Kur" ins Auge fasste. DAS sollte man respektieren ... wie ihren Wunsch, nicht länger gegängelt oder noch zusätzlich verunsichert werden zu wollen.

                            Jedwede weitere Diskussion (hier in ihrem Faden) über die Für und Wider einer Therapie, bzw. die Wahl des Begriffs sind meiner Meinung nach kontraproduktiv.

                            Letzendlich geht sie ihren Weg ... und dann ist keiner von hier dabei, oder ?

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                              Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
                              Ich denke, so einfach ist das nun auch wieder nicht.
                              Der Wunsch nach Veränderung ist sicherlich vorhanden, bei ganz vielen Menschen, aber der Wunsch bedeutet nicht viel.
                              Ihm liegt lediglich ... das Gefühl zu Grunde etwas sollte sich verändern.
                              (...)
                              Die zentrale Frage ist, wann und wie ist Veränderung möglich und bewegt die Ratio (alleine) dabei was?
                              Ich habe "das Gefühl" betont, weil die "Erkenntnis" nicht zwingend notwendig ist, um einen Wunsch zu gebären. Ein Grund zu einem Wunsch ist sicher vorhanden, ob es jedoch auch einer Erkenntnis bedarf, dessen bin ich mir nicht sicher.

                              Eine Veränderung ist dann möglich, wenn ein Reiz dazu auftaucht, z.B. "die Last so schwer zu wiegen beginnt" - emotional und kognitiv - dass der Lebensfluss empfindlich gestört wird. Der Empfindlichkeitsquotient dieser Wahrnehmung ist allerdings von Mensch zu Mensch verschieden.

                              Das Bedürfnis nach Veränderung entsteht nach dem Wahrnehmungsprinzip (Reiz, Wahrnehmung(kognitiv und emotional), Reflektion)

                              Die Ratio alleine kann sehr wohl eine "rationale" Entscheidung zur Veränderung verlangen, befürworten und auch initiieren, kommt im ganzen Prozess der Reflektion bei der zwangsläufigen (Be)Wertung nicht um den Einfluß der Emotionen(Trigger) herum.

                              Wann und wie?

                              Veränderung ist im Prinzip immer irgendwie möglich ... wenn die notwendigen Voraussetzungen vorhanden sind:

                              - die Erkenntnis der Notwendigkeit einer Veränderung(rational) geweckt durch das Gefühl eines Mangels(emotionaler Reiz)

                              - die rationale Entscheidung, gestützt durch das emotionale Bedürfnis

                              - der Wille die Veränderung durch zu ziehen aufgrund der initialen Erkenntnis der Notwendigkeit

                              Die Ration ordnet und die Emotionen "prüfen" diese Ordnung dadurch, dass sie sie triggern(herausfordern, stören). Wenn die Herausforderungen aufgelöst sind, machen sie Platz für Motivationen, welche die Veränderung unterstützen.

                              Bildich gesehen sind die ersten "Prüfer" niemand anders als unser innerer Schweinehund, der (als Teufelchen >> Verwirrer) die Veränderung verhindern, bzw. stören will, bzw. seine "alten Hausrechte" durchsetzen will.
                              Die Motivationen (Ermunterungen, Lust und Begeisterung) sind die bildlichen Engelchen, die nach dem Sieg über den Schweinehund dazu beitragen, dass die Praxis der Veränderung leichter "empfunden" wird.

                              Wer seinen Schweinehund mit in die Veränderung nimmt, wird umso schwerer zu kämpfen haben. Tabula rasa mit den Triggern ist allemal vorzuziehen.

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                                Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                                Jedwede weitere Diskussion (hier in ihrem Faden) über die Für und Wider einer Therapie, bzw. die Wahl des Begriffs sind meiner Meinung nach kontraproduktiv.

                                Letzendlich geht sie ihren Weg ... und dann ist keiner von hier dabei, oder ?
                                ja eben.

                                Kommentar

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