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Das ist ja auch soweit ok. Doch wenn die Eltern dieses versuchen, indem sie nur Vorwürfe machen, läuft irgendetwas vekehrt. Bei Vorwürfen wird nur kritisiert, was verkehrt läuft, es kommt aer dabei kaum ein Lösungsvorschlag heraus.
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Auch wenn ich vielleicht zu der Minderheit(?) derer gehöre, deren Eltern die Meinung "mach was Du willst, es ist Dein Leben" vertreten - ich finde es recht "normal", dass sich Eltern darüber sorgen, was aus ihren Kindern wird und dass es ihnen möglichst gut geht. Normal auch, dass Eltern und Kinder wahrscheinlich unterschiedlicher Ansicht darüber sind, wie die "richtige" Entscheidung aussieht. Normal auch, dass Eltern den Kindern den Weg zur "richtigen" Entscheidung zeigen / mitreden wollen (eben weil sie (hoffentlich) das "Beste" für ihr Kind wollen).Zitat von Die_Reifende Beitrag anzeigenSie haben ja auch ihre eigenen Entscheidungen getroffen und ließen sich von den Eltern wohl nicht hineinreden. Warum also bei uns?
Und warum sollte das bei den Eltern unserer Eltern anders gewesen sein? Die wollten sicher auch mitreden und haben ihren Senf dazugegeben. Ob er (von unseren Eltern) gehört und befolgt wurde, ist dann wieder etwas anderes.
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Stimmt. Es ist aber eine wirksame Methode. So ähnlich habe ich es mal mit meiner Mutter gemacht und seit dem geht es einigermaßen.Zitat von Die_Reifende Beitrag anzeigen@ Wolle: Es sollte allerdings nicht in Spielchen ausarten!
Das ist ein Problem, was wohl vom Generation zu Generation so sein wird/könnte. Meine Mutter z. B. verhält sich meinem Bruder und mir gegenüber so, wie sie es bei meiner Oma nie gut geheißen hat. Sie hat genau das Verhalten meiner Oma eingenommen.Zitat von Die_Reifende Beitrag anzeigenIch kenne diese Kleinhalterei nur zu Genüge! Man traut einem nichts zu. Ich frage mich immer wieder: Meine Elterngeneration war ja Mitte zwanzig schon "erwachsen", sprich in ihrem Fall verheiratet, Kinder etc. Sie haben ja auch ihre eigenen Entscheidungen getroffen und ließen sich von den Eltern wohl nicht hineinreden. Warum also bei uns?
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@ Wolle: Es sollte allerdings nicht in Spielchen ausarten!
Ich kenne diese Kleinhalterei nur zu Genüge! Man traut einem nichts zu. Ich frage mich immer wieder: Meine Elterngeneration war ja Mitte zwanzig schon "erwachsen", sprich in ihrem Fall verheiratet, Kinder etc. Sie haben ja auch ihre eigenen Entscheidungen getroffen und ließen sich von den Eltern wohl nicht hineinreden. Warum also bei uns?
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Warum solltest Du das erklären müssen? Du musst Dich doch nicht rechtfertigen. Es ist Deine Entscheidung, Dein Leben.Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigenNur: wie erkäre ich das meinen Eltern?
Tust Du das denn? Akzeptierst Du Deine Entscheidungen (und heißt sie gut)? Vertraust Du Deinem Gefühl?Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigenWarum nur akzeptieren sie nciht endlich einmal MEINE Entscheidungen als (einigermaßen) erwachsene Frau?
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Spiel den Ball doch maöl zurück. Wenn Sie Dir wieder Vorwürfe machen, sagst Du ihnen, dass Du genau durch diese Vorwürfe zu dem geworden bist, was sie Dir vorwerfen. Und dann sagst Du, dass Du Deine Entscheidungen alleine triffst, denn sie betreffen Dich und Du bist alt genug dazu. Und dann knallst Du den Hörer auf und wartest mal ab, wie sie reagieren.Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigen
Nur: wie erkäre ich das meinen Eltern? Mal wieder - wie schon so manches mal - bin ich "gefühlt" das "Sorgenkind". Ging mir tatsächlich als Kind/Jungendliche schon so.
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hm, aus meiner eigenen Erfahrung wuerde ich sagen, die Frage ist eine andere.
Warum steht Deine Entshceidung ueber zur Diskussion oder Wertung?
Sie muessen damit nicht einverstanden sein. Du brauchst nicht mit allen Entshceidungen Deiner Eltern einverstanden sein.
Versuche mal zu ueben, bei Dir *und Deinen Entscheidungen* zu bleiben.
Ich finde es in einigen Bereichen muehsam - und da merke ich dann genau, wo meine Eltern, 'die anderen' etc. noch zu viel Einfluss auf mein Leben haben.
Ich vermute, das ist bei Dir aehnlich gelagert.
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Ein Gast antwortete@Lieber Wolle und @Kuestenkind,
danke!
Nur: wie erkäre ich das meinen Eltern? Mal wieder - wie schon so manches mal - bin ich "gefühlt" das "Sorgenkind". Ging mir tatsächlich als Kind/Jungendliche schon so.
Und jetzt wieder. Ich fühle mich "mal wieder" in eine Ecke gedrängt, weil ich eben nicht so funktioniere wie es sich meine Eltern wünschen. Und meistens habe ich keine WIRKLICHEN/RICHTIGEN Gegenargumente.
Die letzten Jahre wird/wurde mir ja immer meine jüngere Schwester vor Augen gehalten, wie es ihr geht, und dass ich froh sein kann, dass ich alleine lebe usw.
Auf einmal machen sie sich nur noch Sorgen um mich. Was mich wiederum in eine Posiition treibt wie eben als Kind/Jugendliche. Ich fühle mich danach noch schlechter als vorher. Anstatt, dass sie MEINE Entscheidungen/Bauchgefühle auch endlich einmal akzeptieren und auch GUTHEIßEN. Und MIR und meinem Gefühl VERTRAUEN. Stattdessen: Vorwürfe! Und Sorgen, die sie sich auf einmal machen. Und wenn dann gleich so, dass ich wieder(um) ein schlechtes Gewissen bekomme, meine Eltern so zu enttäuschen ...
Warum nur akzeptieren sie nciht endlich einmal MEINE Entscheidungen als (einigermaßen) erwachsene Frau? Warum nur werde ich schon wieder "in diese Schiene gedrängt"? Ich sage ja, wie früher als Kind/Jugendliche. Ich glaube, ich war schon immer ihr "Sorgenkind" ...!?
ICH HASSE ES! Das bin ich (zumindest heute) nicht mehr! Ich kann selber Entscheidungen fällen/treffen, auch wenn sie nicht so ausfallen wie es sich meine Eltern für mich wünschen!
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Liebe Traeumerin...
ich wuerde sagen, Du hast bereits auf Deinen Bauch gehoert!
Wenn sich alles in Dir straeubt, diese Klinik zu nutzen - dann wird es richtig sein.
Alles Liebe.
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Stimmt, Vorwürfe kannst Du momentan wirklich nicht gebrauchen und sie helfen Dir auch nicht weiter.Zitat von Träumerin!? Beitrag anzeigenVorwürfe kann ich gerade am wenigsten gebrauchen. Ich möchte halt einfach auf mein Bauchgefühl hören (können).
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Ein Gast antworteteErgänzend zu dem Beitrag, den ich in Reifendes' Faden angefangen habe ...
Kürzlich habe ich mir diese von meinem Arzt empfohlene Akutklinik angesehen. Diese Klinik ist (im Inneren) genauso hässlich wie diese Stadt. Ein Gefängnis ist wahrscheinlich nichts dagegen. Ich konnte sogar ein Zimmer anschauen, da im Internet so rein gar nichts davon zu sehen war.
Nein! Nein sage ich nur dazu. Haltet mich jetzt alle für verrückt. Gerade zweifle ich an mir, ob ich das überhaupt alles will,
Jetzt habe ich auch noch einen Anruf von meiner Mutter bekommen, die sich offensichtlich totale Sorgen um mich macht und mir Vorwürfe macht, warum ich das alles nun nicht in Anspruch nehme.
Nur: ich habe von Kliniken hier im Internet gelesen, die eine viel schönere Umgebung haben, viel schönere Zimmer als solche "Zellen" ...
Man, man, man, was mache ich nur? Ich weiß gerade selber nicht weiter!
Vorwürfe kann ich gerade am wenigsten gebrauchen. Ich möchte halt einfach auf mein Bauchgefühl hören (können).
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Ein Gast antworteteGuten Morgen allerseits,
bin wieder online. Fast zwei Wochen ohne, war ein ganz neues Gefühl ... Manchmal frage ich mich, wie man früher überhaupt ohne den ganzen "Schnickschnack" wie PC bzw. Internet und/oder Handy gelebt hat.
@Serafin: die Dosis der Johanniskraut Laif ist bei mir zum Glück auch nicht so hoch (denke ich mal). Ich nehme pro Tag eine halbe ein. Na ja, etwas ruhiger/entspannter fühle ich mich dadurch.
@Basti: Ja, ich bin weiterhin auf der Suche. Die kommende Woche habe ich einen Termin bei einem neuen Arzt. Es ist schon eine blöde Rennerei, kostet viel Kraft und Energie. Und das, obwohl ich Vertrauen in meinen bisherigen Arzt hatte und dachte, er kann mir behilflich sein, da er meine Geschichte kennt. So fange ich wieder von vorne an alles zu erzählen ...
@Reifende: mir ist schon klar, dass ein Partner nicht die Rettung aller Dinge sein kann.
Hm. Ja. Dass ich weiterhin Vollzeit arbeite, liegt wohl daran, dass ich mir selber gar keine Schwäche zugestehe/eingestehen mag ...? Ich versuche einfach immer weiterzumachen und weiterzumachen und es allen zu beweisen ...
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Ein Gast antwortete2./neuer Versuch mit meinem neuen Rechner und Windows7-Oberfläche ... Alles sieht etwas anders aus. Über den I-Explorer habe ich bereits etwas geschrieben, aber es wurde nicht abgeschickt, warum auch immer. - Naja, erste "Gehversuche". Mal sehen, ob es hier und jetzt klappt.
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Ich möchte dir jetzt einfach mal was schreiben:
Du schreibst ja immer davon, dass du so fertig bist und dich niemand unterstützt. Trotzdem schaffst du es ja (noch immer), vollzeit zu arbeiten. Ich möchte dir mal ein Beispiel von einer Kollegin erzählen: Dein Alter, verheiratet (keine Anzeichen einer schlechten Ehe), keine Kinder, aber einen Hund. Sie ist häufig krank, IMMER gestresst, ihr ist alles zuviel, und das, obwohl sie nur ca. 70 % arbeitet, einen Tag frei hat in der Woche, und als Krönung arbeitet sie nächstes Jahr nur noch die Hälfte (wenn sie nicht schon vorzeitig aufhört...) mindestens eine Klasse abgegeben hat sie auch schon...
Ich denke mal, es liegt auch ganz arg in der Persönlichkeit begründet, wie man seinen Alltag bewältigt. Da kann der beste Mann nicht mal helfen...
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Liebe Träumerin,
Ich habe vor nicht all zu langer zeit eine Partnerschaft mit einer Borderlinerin geführt.
Durch diese Umstände bin ich mit vielen Ärzten, Psychotherapeuten, Psychiatern sowie mit mehreren Kliniken in Kontakt gekommen.
Auch wenn dies etwas anmaßend klingt aber ich denke es gibt nur sehr wenige die Ihren Job wirklich aus Überzeugung ausüben.
Darum kann ich dir nur empfehlen so lange zu suchen bis der richtige Therapeut/in gefunden ist. Bei meiner Ex-Freundin hat sich dies letzten Endes ausgezahlt.
liebe grüße
basti
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