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Mein Mann ist wieder fit!
War heute morgen beim Arzt und anschließend Halloween-Süßigkeiten für die Kinder unserer Nachbarschaft einkaufen!
Unsere Nachbarn sind alle in unserem Alter! Eigentlich klingeln höchstens 1 oder 2 Kinder bei uns an diesem Abend.
Mein Mann konnte sich aber mal wieder nicht bremsen, genau wie letztes Jahr.
Er muss ja dann die Reste essen, sonst wird ja was schlecht!
Verdammt noch mal, Bonny! Wieder denselben Fehler gemacht!
Da bin ich wirklich aus mitmenschlichen Gründen auf meinen Schwager zugegangen, und was war das Ergebnis?
Wieder abgewaaaatscht worden zu einem völlig anderen Thema.
Folge: Alpträume, geschrien im Traum, Herzrasen, sehr schlechte Nacht verbracht.
Es hat keinen Zweck. Ich werde den Kontakt abbrechen und alles im Haus lassen, was dort ist.
Es sei ja nur noch 1x ein Kontakt notwendig, hat man mir gesagt. Selbst der ist mir zu viel.
Jetzt muss ich erst mal wieder meine Panikattacken in den Griff bekommen.
Ich muss erneut lernen, alleine aus dem Haus zu gehen. Die Angst hat mich wieder im Griff.
Gestern Nachmittag hatte ich ein Erlebnis der besonderen Art.
Ich saß im Salon des Autohauses und wartete, bis die Räder gewechselt, das Licht überprüft und der Frostschutz eingefüllt war.
Ich war ganz entspannt und atmete, so wie ich es gelernt hatte. Eine friedliche , stille, angenehme Atmosphäre, die mir sehr gut tat.
Plötzlich: ein fast unmenschlich klingender lauter schriller Laut, im Moment für mich gar nicht zuzuordnen; ich erschrak fast zu Tode.
Es war die Besitzerin des Autohauses mit ihrer kreischenden überlauten schnellen Stimme, die mich begrüßte.
Sie redet außerdem wie ein Wasserfall.
Immerhin gelang es mir, in meiner ruhigen Verfassung zu verbleiben. Was sie mir alles erzählte, kann ich euch nicht wiedergeben, es plätscherte an mir vorbei.
Das Auto war dann auch schnell fertig und ich konnte fahren.
Tiiiiiiiief ausgeatmet habe ich!
Ein Schwager und eine Megäre können einen schon mal aus der Ruhe bringen.
Solche Begegnungen sind ein gutes Training, um solche Menschen fürderhin defokussiert an sich vorbei plätschern zu lassen und/oder die Ohren auf Durchzug zu stellen.
Der feine Unterschied, bzw. die Verbindung zwischen nerven und triggern ist:
Das Bewusste lässt sich nerven und das Unbewusste speichert das dabei entstehende Gefühl (falls es dies nicht schon kennt)
Das Unbewusste wird getriggert und schickt dem Bewussten eine oder mehrere Emotion(en) und Motive, sich "erneut" (vielleicht sogar von demselben Menschen) nerven oder auf die Palme bringen zu lassen und ... in alte Verhaltensmuster zurück zu fallen.
Dabei meint das Unbewusste es nicht schlecht. Es macht lediglich keinen Unterschied zwischen Gut und Böse.
Was tun?
Sich jeweils selbst hinterfragen, woher solche "Momente" kommen und zu was sie nütze sind. Einiges davon braucht kein Mensch, ... und doch fällt er manchmal erneut drauf rein.
Das liegt dann nicht am "Anderen", ...
Spirale.
Ich weiß, Shepherd, ich hab mich ungenau ausgedrückt.
Ich lasse mich triggern.
Oft dann, wenn ich nicht mehr damit gerechnet habe, dass so etwas kommt.
Auf unerwartetes Triggern bin ich noch nicht genügend vorbereitet bzw. habe die Verarbeitung noch nicht genug geübt.
Dennoch: Ich werde zukünftig wegbleiben, auch telefonisch.
Ich bin auf der Suche nach einem Ausdruck für meinen Zustand, in dem ich heute (mal wieder) vor dem Grab meiner Schwester stand.
Ich sehe das, habe aber den Eindruck, dass entweder meine Augen das Gesehene nicht weiterleiten oder dass weder mein Gehirn noch mein Herz damit etwas anfangen können.
Ich habe sogar das Kreuz angefasst, um mir ihren Tod be-greifbar zu machen im ganz konkreten Sinn.
Meine Wahrnehmung "nimmt" das Gesehene nicht als "wahr" an.
Ich komme mir vor, wie wenn ich entweder etwas sehe, was ich noch nie gesehen habe und absolut nicht weiß, was es sein könnte oder wozu es gehören oder dienen könnte, oder als ob ich etwas sehe, was gar nicht in mein Bewusstsein eindringt, z.B. verschiedene Käfer, die auf dem Grund eines Wiesenbodens herumkrabbeln, die mein Auge vielleicht zwar erfasst, aber letztendlich nicht aufnimmt.
Ich kann das Erlebte und Gesehene weder glauben noch es als nachweislich geschehen einordnen.
Irgendetwas in mir negiert, verweigert, sperrt aus, fasst nicht.
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