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Das Leben zu Ende leben

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    Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
    Angst ist die Mutter aller Gefühle.
    Du weißt ja, dass ich mit "Mutter" so meine Schwierigkeiten habe /hatte.

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      Sie werden in der Uniklinik alles tun, um ihm zu helfen. Sie werden aufpassen und nichts riskieren. Er wird es gut überstehen.
      Ich denke mal absolut positiv und vertrauensvoll.
      Ich geb mal schön alles ab an Gott, der weiß am besten, was zu tun ist.

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        Angst, du brauchst gar nicht zu kommen. Du hilfst mir nicht.
        Zuletzt geändert von ; 19.10.2012, 07:26. Grund: 1 Buchstabe hat gefehlt

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          Alors bon.
          Herzkatheter gesetzt, schwerer Hinterwandinfarkt, Hauptarterie zu, freigebohrt und Stent gesetzt.
          Puuuuuuuuuh, Glück hat er gehabt, sagt der Arzt.

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            Oh ja, kann ich mir vorstellen. Dann ist demnächst wohl eine Reha fällig. Sollte man echt ernst nehmen.

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              Keine Ahnung, er wird morgen voraussichtlich entlassen. Die sind da ja sehr schnell heute.
              Ich wäre froh, er ginge in eine Reha.
              Und er möchte bitte nicht mehr rauchen, sagte der Professor.
              Das wird ein Kampf hier zu Hause, da kann ich mich schon auf was gefasst machen.

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                Kumpel von mir hatte innerhalb 7 Monate zwei Herzinfarkte und kam jedesmal sofort in Reha. Allerdings hatt er sie ambulant gemacht.

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                  Ich würd gern mitfahren, ehrlich gesagt. Die Sportangebote würde ich nämlich auch gerne nutzen und der Nikotinentzug würde mir sicher auch leichter fallen, ich höre nämlich jetzt auch auf zu rauchen, das hat sonst keinen Zweck bei ihm.
                  Man nennt das, glaub ich,auch Liebe!

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                    Hast du nicht eine COPD? Da sollte man doch eh nicht rauchen

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                      Hast du aber ein gutes Gedächtnis!

                      Und alles wieder zurück, er muss noch bleiben. Hat erneut Druck in der Brust, hängt am Überwachungsmonitor, neue Blutwertbestimmung.
                      Fühlt sich nicht wohl.
                      Seufz!

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                        Ein Teil deines Drucks ist jetzt verpufft. Ein wenig davon bleibt immer zurück. Er soll zur Vorsicht mahnen, denn : er hat es "nur überlebt", jetzt geht es ums "weiterleben" !!
                        Hitnerwandinfarkte sind manchmal heimtückisch. Seid ihr über die möglichen Hilfsmittel und möglichen Konsequenzen aufgeklärt worden ? Ich will dir den Mut nicht nehmen und die Freude nicht verderben. Es gibt auch keinen Grund zur Panik. Weil es hier nicht um Kamellen geht, sondern um deinen Mann und um dich, solltest du dich genauesten informieren.
                        Hier mal ein Kurztext mit weiterführenden Links. Sprich den Arzt vielleicht mal darauf an.


                        Hinterwandinfarkte können zu einer Ischämie des AV-Knotens führen und damit einen AV-Block auslösen. In diesem Fall ist die passagere oder dauerhafte Therapie mit einem Herzschrittmacher notwendig. Darüber hinaus kann durch Ischämie oder Nekrose der Papillarmuskeln eine akute Mitralinsuffizienz auftreten.
                        (Quelle)

                        Aufhören mit Rauchen ist immer gut.
                        Ich denke auch, so eine Therapie zusamen mit deinem Mann könnte dir auch nicht schaden. Vielleicht kannst du es sogar über deine KK laufen lassen?

                        Ruhe bewahren.
                        LG

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                          Na bravo! Hast du gelesen, dass er erneut Beschwerden hat und noch bleiben muss?

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                            Ich war noch am schreiben, als du das geposted hattest. Habs jetzt erst gelesen.
                            Dort wo er ist, ist er jetzt gut aufgehoben. Entlassen wird er wohl nicht mehr, das ist beruhigend, trotz der beunruhigenden Nachricht.

                            Akzeptiere, dass ihr (und viele viele andere) im reparaturbedürftigen Alter seid und euch beide wahrscheinlich bis heute nur selten (nicht oft genug) geschont und euch keine Verschnaufpause erlaubt habt. (Dazu zählen Urlaub und Ferien nicht - gemeint sind Bewusstseins- und Persönlichkeitsentwicklung und - pflege)
                            Nur, woher solltet ihr (und die meisten anderen) das gewusst haben? Da war niemand, der euch (und eure Generation) auf eine solche Entwicklung vorbereitet hätte ... weil die, die es hätten tun können, es auch nicht besser wussten.

                            Hinter solchen Lebensphasen steckt auch die Chance, durch einen Rückblick auf das gelebte Leben, nachträglich noch aus Fehlern zu lernen ... um sie fürderhin ganz bestimmt nicht noch einmal zu machen. Eine solche Chance wird uns nicht oft zuteil. Wir sollten sie nutzen ... und nicht lamentieren oder blind gegen Windmühlen ankämpfen.

                            Wenns es ums Überleben geht, wird vielen erst klar, dass sie am Leben hängen. Da nützt es nichts, nachträglich Vorwürfe zu formulieren oder Schuldige zu suchen - es geht darum, aus dieser Erkenntnis zu lernen, endlich bewusst zu leben und die Zeit, die bleibt, bewusst und verantwortlich sich selbst gegenüber zu (er)leben.

                            Lebensqualität heisst nicht nur Luxus und Konsum, sondern "Qualität des Lebens".



                            Ich wünsche euch was.

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                              Danke, Shepherd, wir werden das Beste draus machen.
                              Noch behalte ich die Nerven, bin nur sehr müde und erschöpft und geh deshalb auch jetzt schlafen.
                              Gute Nacht!

                              Kommentar


                                @Shepherd

                                Dein Post 1363 liest sich gut.
                                Ich bin durchaus gewillt, diese Sache als Chance zu begreifen, ob mein Mann das auch so sieht, ..da habe ich meine Zweifel.
                                Ich muss aufpassen, dass ich nicht einen Riesenberg vor mir aufbaue, den ich nicht werde bewältigen können, denn wie heißt es so schön:
                                Ändern kann nur ich mich, ich kann nicht andere ändern.

                                Ich werde mit ihm sprechen, klar. Wenn er jedoch nicht zu einer Änderung bereit ist, und das hat er oft genug erklärt, stehe ich da und werde das so akzeptieren müssen.
                                Er möchte so leben, wie er es die ganze Zeit getan hat und ist nicht zu Änderungen und erst recht nicht zu Einschränkungen bereit. Das hat er auch seinen Ärzten immer wieder gesagt. Lieber stirbt er früher, hat aber gelebt, wie er es ausdrückt. So sei er glücklich.
                                Wir haben oft darüber gesprochen, nicht gestritten.
                                Da ich möchte, dass er glücklich ist, habe ich das bisher akzeptiert.

                                Ich werde , bei aller Liebe, nicht meine gesamte Kraft verpulvern, um einen Berg zu versetzen, der sich einfach nicht bewegen lässt.

                                Ihr habt erfahren, dass ich stur und bockig sein kann.
                                Ihr kennt meinen Mann nicht. Der ist Bonny hoch 2!

                                Natürlich werde ich mich bemühen, ihn zu motivieren, mit Liebe und Geduld.
                                Die letzte Entscheidung über sein Leben und auch seinen Tod trifft aber er.
                                Damit werde ich dann leben müssen und auch können.

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