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Ich bin durch dieses Auf und Ab mental so unglaublich erschöpft; das wirkt sich auch körperlich aus. Ich bin wie aus Blei, richtig gelähmt.
Weil ich nicht weiß, was kommt, ob es diesmal gut geht oder noch schlimmer kommt.
Ich kann gar nichts tun, nur abwarten, ob die Werte besser d.h. ob das Blut flüssiger wird.
Ich bin richtig "verschreckt"; bei jedem Schnaufer von ihm denke ich: Jetzt!
Wielange hält ein Mensch das aus, bzw. wielange halte ich das noch aus?
Zu früh gefreut!
Das Marcumar wirkt nicht. Noch nicht? Die Blutwerte sind jedenfalls katastrophal.
Sie haben jetzt die Dosis stark erhöht, und mein Mann muss zusätzlich noch Heparin spritzen.
Dazu können auch noch Cumarin-Derivate eingesetz werden, so weit ich das weiß.
Der Körper versucht ja den Thrombus wieder abzubauen.
Oft ist diese Erkrankung ja schon begleitet durch ein chronisches Vorhofflimmern. Aber ich denke, das hat er nicht, sonst hättes Du es wohl geschrieben.
Ja, das ganze ist sicherlich nicht ohne, aber Panik nützt auch nichts.
Was sagen denn die Ärzte?
Abwarten wahrscheinlich, oder?
Ja klar.
Er muss Rosenmontag wieder zur Kontrolle.
Nee, Vorhofflimmern hat er nicht.
Der Thrombus ist verschwunden, aber das Blut ist noch viel zu dick.
89% (normal zwischen 20 und 30).
INR 1,0 (normal 2-3)
Ich bin mir darüber im klaren, dass es in jedem Menschenleben ein Auf und Ab gibt.
Allerdings verläuft das bei mir seit meiner Kindheit/Jugend immer äußerst heftig, immer grenzwertig, sowohl beruflich als auch privat.
Ich frage mich, ob das so ist, oder ob ich das lediglich so empfinde.
Im Grunde genommen weiß ich nicht, wie andere Menschen mit solchen Situationen umgehen.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass viele wesentlich gelassener damit umgehen.
Das mag daran liegen, dass diese Menschen ihr ganzes Leben "einfach" leben, während ich die verschiedenen Bereiche voll ausgelebt habe bzw. auslebe.
Ich bin immer "ganz" dabei (gewesen), im Beruf: volle Pulle, in der Familie: volle Pulle, in der Partnerschaft: volle Pulle. Immer ja oder nein.
Ich habe nie nach dem Motto gelebt: Kommst du heut nicht, kommst du morgen.
Entweder alles oder nichts, so lebe ich.
Das beschert mir sehr viel Glück, aber auch sehr viel Leid.
Nein, ich glaube nicht, dass ich das ändern möchte.
Ich bin durch dieses Auf und Ab mental so unglaublich erschöpft; das wirkt sich auch körperlich aus. Ich bin wie aus Blei, richtig gelähmt.
Weil ich nicht weiß, was kommt, ob es diesmal gut geht oder noch schlimmer kommt.
Ich kann gar nichts tun, nur abwarten, ob die Werte besser d.h. ob das Blut flüssiger wird.
Ich bin richtig "verschreckt"; bei jedem Schnaufer von ihm denke ich: Jetzt!
Wielange hält ein Mensch das aus, bzw. wielange halte ich das noch aus?
Das was du jetzt erlebst fällt für mich unter das Kapitel "Schockauswirkungen" ("Schockstarre") - das ist einfach so. Versuche dir trotzdem etwas Gutes zu tun - ganz kleine Dinge nur. Und wenn dir irgendwann nach Bewegung ist dann tu sie - schwimmen, schnell gehen was auch immer - das löst dann Stress aus dem Körper auf.
Gerade, da du ja immer sehr aktiv bist ist natürlich dieses warten müssen sehr anstrengend und mit einem bestimmten Ohnmachtsgefühl verbunden.
Ich bin mir darüber im klaren, dass es in jedem Menschenleben ein Auf und Ab gibt.
Allerdings verläuft das bei mir seit meiner Kindheit/Jugend immer äußerst heftig, immer grenzwertig, sowohl beruflich als auch privat.
Ich frage mich, ob das so ist, oder ob ich das lediglich so empfinde.
Im Grunde genommen weiß ich nicht, wie andere Menschen mit solchen Situationen umgehen.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass viele wesentlich gelassener damit umgehen.
Das mag daran liegen, dass diese Menschen ihr ganzes Leben "einfach" leben, während ich die verschiedenen Bereiche voll ausgelebt habe bzw. auslebe.
Ich bin immer "ganz" dabei (gewesen), im Beruf: volle Pulle, in der Familie: volle Pulle, in der Partnerschaft: volle Pulle. Immer ja oder nein.
Ich habe nie nach dem Motto gelebt: Kommst du heut nicht, kommst du morgen.
Entweder alles oder nichts, so lebe ich.
Das beschert mir sehr viel Glück, aber auch sehr viel Leid.
Nein, ich glaube nicht, dass ich das ändern möchte.
danke, mensch, dafür!
ja, ich kenn das auch - bei mir sind es andere bereiche, zeigt es sich anders, aber ich bin auch so ein mensch, wo das, was sie lebt, so intensiv lebt, dass sie damit auch das daraus entstehende leid so intensiv lebt...
und mir ist bei deinen worten auch klar geworden, warum ich dir so gern zulese... warum ich dabei nie richtige ungeduld empfinde, wie es manche hier schon geäussert haben und wie ich es beim lesen von anderen fäden öfter mal empfinde: ich glaub, wir sind uns sehr ähnlich. deshalb kann ich das soo gut verstehen.. auch deine inneren kämpfe, freier zu werden von den belastungen durch die krankheit deiner schwester... ich kann das soo gut nachvollziehen...
jetzt hoffe ich sehr, dass die gesundheitliche situation deines mannes sich stabilisiert bzw. es schritt für schritt wieder bergauf geht.
Ich kenne das auch, mensch. Manchmal wünschte ich auch, es wäre anders.
Aber du lebst intensiver - ich glaube, das andere wäre einfach zu langweilig. Du wirst dich wohl nie fragen: "Was heißt eigentlich Leben?" oder in Gleichgültigkeit und Langeweile versacken.
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