Zitat von Tintenweberin
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Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
Müll - Vermeidung
Einklappen
X
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Ein Modell was ich aus Hannover ebenfalls kenne.Zitat von elandi Beitrag anzeigenBei uns gibt es einen Rewe, der auch nach althergebrachtem Einkaufszettel den Einkauf ab einem Wert von 25 € bringt - das finde ich eine gute Alternative.
Gerade für die älteren Menschen sehr vorteilhaft finde ich.
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Ein gutes Thema :)
Nachfrage reguliert das Angebot.Denn selbst wenn ihr und ich und alle anderen, die diese Diskussion lesen, beschließen würden, Verpackungsmüll von jetzt auf gleich mit aller erdenklichen Konsequenz zu vermeiden, würde kein Gramm weniger Plastik produziert und in Umlauf gebracht.
Die Hersteller würden rasend schnell umstellen, wenn jeder einzelne sich überwinden könnte, plötzlich zu einer Alternative zu greifen statt die Plastikverpackung zu nehmen.
Wenn das Produkt im regal stehen bleibt und nicht verkauft wird, ist es für einen Hersteller verflixt interessant, möglichst schnell umzustellen. money, money, money...
Ich denke, es gibt sehr viele Möglichkeiten... - nicht nur der Griff zu einem anderen Produkt, zu einer anderen Verpackung oder der Weg in ein anderes Geschäft sind gute Ideen.
Die Nachbarschaftshilfe und ein soziales Miteinander könnten ebenfalls wieder gestärkt werden, wenn man sich zB bzgl Einkaufsfahrten abspricht, größere Mengen kauft (übrigens auch billiger) oder sich sogar einige Engagierte des Ortes zusammenschliessen und einen kleinen Laden nach eigenen Wünschen und Maßstäben unterhalten.
Geschäfte, in denen man das Gefäß mitbringen kann und abfüllt, gibt es schon, nur leider noch zu wenige.
Gerade hinsichtlich älterer Menschen und dem Wegfall von Tante Emma Läden, wären solche sozialen Projekte nicht nur eine Hilfe für den Einkauf, sondern wären auch von ökologischem und sozialem Nutzen.
Es gibt schon Discounter, die diese Marktlücke für sich entdeckt haben und sie wird genutzt.
Meiner Meinung nach steuert ohnehin im Moment sehr vieles auf immer mehr "Abgeben der eigenen Aktivität" hin. Die Dienstleistung könnte noch mal einen Aufschwung in neuen Dimensionen erfahren - allerdings könnte ich mir bessere Modelle vorstellen als sich derzeit abzeichnen.
Ein sehr weites und interessantes Feld.
Mein Maßstab bzgl Plastik ist zB nicht mehr Plastik in den Müll zu tragen als ich in einer Toilettenpapiertüte 1x füllen und raustragen kann bis die nächste wieder leer ist. Das klappt bzw zur Zeit wird sie oft nicht mal halb voll - allerdings bin ich auch kein so großer Schlemmer, der x Sachen kauft.
Im Prinzip ist es möglich und gar nicht mal so schwer - Auswahl an Alternativen gibt es oft schon genug.
Schwierig ist eher die Umstellung von einer Gewöhnung weg zu einer neuen, die Bedenken und Unlust, die einen ausbremsen, wenn man etwas anders machen will als es sich über lange Zeit ins Hirn und Verhalten eingeschliffen hat.
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Ok. ich schreibe mal, was ich an Lebensmitteln brauche ...
Obst ist nicht dabei ....
Aber Gemüse:
Tomaten
Gurken
Zucchini
Aubergine
Zwiebel
Lauch
Kohlrabi
Möhren
Salat und so
Kartoffel (leider auch in Plastik)
Gewürze (auch in Plasteverpackung)
Linsen (auch in Plasikbeuteln)
geräucherter Lachs (auch in Plaste)
marinierter Hering (auch in Plaste)
eier (in Pappe)
Hüttenkäse (in Plaste)
Fischbüchsen (in Alu)
geriebener Käse (in Plaste)
Milch (in Karton mit Alu)
Kaffee (Plastedeckel, sonst Glas)
Usw ....
Versteht ihr, es gibt so viel .... und man kann ja auch nicht alles vermeiden ... ich könnte zwar die Klopapierrollen auspacken, aber macht das einen sinn im Supermarkt ?
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Ich packe normalerweise nichts beim Einkaufen aus oder um.
Man hat den Müll nicht mehr zu Hause und der andere zahlt dafür - ok.
Aber meiner Meinung nach ist das auch eher Selbsttäuschung oder rosa Brille oder "geht eher ums Geld als um die Umwelt", denn gekauft hat man es doch, auch wenn man die Verpackung schnell aus dem Blickfeld schafft.
Aber Kartoffeln kaufe ich zB lose, finde ich eh praktischer.
Nach wie vor ultra-ärgerlich: dass Bio-Gemüse in Plastik verpackt wird im Gegensatz zum anderen. *kein Verständnis dafür*
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Gast -
Mir fällt spontan die BIO-Gurke ein, die ich bei uns immer in einem festanliegenden, fast unzerreißbaren Verhüterli sehe. Konsequenz: Ich kaufe mittlerweile nur noch die unverpackte Normal-Gurke, sie wird eh geschält...
Eine (gute) Idee zur Müllvermeidung habe ich leider nicht.
Ich setze auf strikte Mülltrennung. Dies scheinen bei uns viele andere auch zu tun, denn der Kunststoff-Container ist meist übervoll. Plastiktüten nutze ich solange, bis sie unbrauchbar geworden sind. Verpackungsmaterial wandert in den Kunststoff-Container, da mir die Phantasie kreativer Weiterverwendung fehlt.
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Gast
Ich versuche Plastikfolien oder -tüten bei Obst und Gemüse zu vermeiden und greife soweit möglich zur Papiertüte. Ganz vermeiden kann ich das Zeug aber auch nicht.
Ich bin ein Freund von "Upcycling". Wenn man ein Kind hat, das gerne bastelt, muss man sich sowieso schützend vor den Wertstoffsack stellen, wenn der Aufschrei "das kann ich für ... irgendwas ... brauchen!!!" ertönt.
Tetrapacks kann man beispielsweise wunderbar aufschneiden und als verstärkende Einlagen für Taschen und Täschchen verwenden oder direkt mit Stoff überzogen als "Utensilos" für alles mögliche verwenden. Manche Nähfee schält auch die bedruckte Schicht (nach Einweichen in Wasser) ab und näht direkt was draus. Für alle, die zu faul dafür sind, gibt es das supertolle, "neuartige" und sackteure "Snappap" - angepriesen als "veganes Leder" - zu kaufen.
Einkaufstüten habe ich durch Stoffbeutel ersetzt. Die lassen sich z.B. ganz wunderbar aus ausgedienter Bettwäsche, alten Jeans oder Hemden, ... "en masse" produzieren. Das ist auch ein prima Ersatz für Geschenkpapier (das Konzept habe ich sowieso nie verstanden: Geschenkpapier wird ja praktisch direkt für den Mülleimer produziert!): Geschenk im hübschen Stoffbeutel überreichen und z.B. durch einen draufgestickten Namen oder Spruch sicherstellen, dass er danach auch weiterverwendet wird und die eine oder andere Platiktüte ersetzt. (Ok, ich gebe zu: ich bin da missionarisch unterwegs
.) Und jedes kleine Mädchen "braucht" zig solcher dezent aufgehübschten Täschchen (gerne auch im "Turnbeutel-Look" mit Kordelzug) im Miniformat, um irgendwas irgendwohin mitzunehmen: Spielzeug zur Freundin, Bücher zur Oma, Wasserflasche auf den Spielplatz, ... 
Den Umweltgedanken und die Reduzierung von Plastik habe ich allerdings auch schon verflucht: ich benutze heute noch "Plastikmüll" als Aufbewahrungsboxen für Nähkram und alles mögliche weitere. Das sind teilweise Erbstücke von meiner Oma, die darin mal Obst oder Tomaten gekauft und sie dann ganz selbstverständlich weiterverwendet hat. Das habe ich übernommen. Seit die Bestrebung, solche Verpackungen so dünn wie möglich zu halten, fruchtet, kannst Du solche Plastikteile tatsächlich nur noch wegschmeißen, weil sie kaum noch ihr Eigengewicht tragen und Stapeln utopisch wäre. Dafür kannst Du Dir dann andere Plastikbehälter für teures Geld als explizit deklarierte Aufbewahrung kaufen. *seufz*
Und auch die "kostenlosen Wochenzeitungen" verweigern wir nicht durch Aufkleber am Briefkasten, darin landet der Biomüll (auch dafür könnt man explizit produzierte Papiertüten kaufen).
Auch die Bestrebung alles möglichst billigbillig und auf Kurzlebigkeit auszulegen, hat mich letztens auch tierisch aufgeregt: ich habe einen Füller, den ich von meinem Vater bekommen habe - vor fast 40 Jahren und da war er schon "ein paar" Jahre alt. Das Ding ist tipptopp! Hat mich nicht einmal im Stich gelassen. Mein Kind hat zur Einschulung einen "Schreiblernfüller" geschenkt bekommen: ergonomisch geformter Plastikmüll!!! Nach nicht mal drei Jahren zerbröselt die Kappe komplett (Mitmami erzählt: ist iher Tochter im gleichen Zeitraum schon zum zweiten Mal passiert, kann man aber für nur den halben Preis des Füllers nachkaufen - ja warum das wohl explizit als Ersatzteil zu haben ist?!). Und ich benutze Küchenwerkzeug, das ich damals beim Auszug von Zuhause als Grundausstattung mitbekommen habe - das Zeug ist unkaputtbar. Die Farben sind zwar zwischendurch immer mal wieder ein paar Jahre out, aber dann wieder - dank Retro-Kult - total in! In den letzten Jahren nachgekauftes Küchenutensil war nach ein paar Jahren mürbe und rissig und ist inzwischen auf der Deponie. Manchmal ist gar nicht die Verpackung der Plastikmüll sondern das Produkt in der Verpackung. Dafür war das Material aber vielleicht "umweltfreundlicherer" Kunststoff.
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Ich denke auch, dass das Selbermachen von Dingen ein Weg ist, Müll zu vermeiden.
Hat von euch denn schon jemand (flüssiges) Waschmittel hergestellt? Da nervt es mich jedes mal die Plastikflasche wegzuwerfen. Viel besser wäre es doch, sie immer wieder zu füllen. Aber lässt sich selbstgemachtes Flüssigwaschmittel von der Maschine genauso gut auswaschen und kann jede Waschmaschine damit umgehen?
LG, mikie
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Gast -
@ mikie
Ich mache mein Waschpulver selbst. Ich nehme Waschsoda, Natron und Kernseifenflocken (reine Olivenölseife in Flocken ist auch gut) im Verhältnis 1:1:1. Als "Weichspüler" nehme ich 4 EL Zitronensäure auf einen halben Liter destilliertes Wasser. Abgekochtes Wasser geht aber auch. Letztes ist wichtig, damit es nicht schlecht wird. Vom Waschpulver nehme ich 2 EL (ist aber nach Waschmaschine, Kleidermenge und Vermutzungsgrad unterschiedlich), von der flüssigen Zitronensäure 3 EL. Dazu nehme ich 3 Tropfen ätherisches Öl Zitrone. Letzteres ist aber optional.
Wichtig zu wissen ist: Wer mit Waschsoda wäscht, sollte damit weder Seide noch Wolle waschen.
Warum eigentlich Flüssigwaschmittel? Pulver geht genauso gut. Die Waschmaschine macht das doch von selbst. Wenn man es als Pulver macht, braucht es kein Kochen, sondern nur abwiegen und mischen. Ich mache das in einem 1L-Bügelglas.
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Flüssigwaschmittel weil das Pulver oft nicht richtig herausgewaschen wird und besonders auf dunkler Kleidung Spuren hinterlässt. Deshalb nehme ich es nur bei 60° C. Werde im Laufe der Zeit wohl alle drei Möglichkeiten ausprobieren, Pulver, flüssig und Waschnuss und wäre dann für alle Eventualitäten gewappnet.
Bin schon richtig neugierig, ob und wie das funktioniert!
Danke Euch dreien, Frau Anfängerin, Kalua und Kaktusine!
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Gast
Selbstgemachtes Flüssigwaschmittel habe ich zwar noch nicht benutzt, aber ich habe kürzlich eine Seite (die ich jetzt auf die Schnelle nicht mehr finde
) gesehen, auf der ein Rezept für Waschmittel aus (Ross-)Kastanien vorgestellt wurde. Den Kommentaren nach haben es einige ausprobiert und für gut befunden.
Derjenige hat die - selbstgesammelten - Kastanien erst mal grob zerhackt, die gröbsten Schalenstücke aussortiert, dann feiner gehackt und getrocknet. Dann eine Handvoll (?) "Trockenmasse" pro Waschgang in einem Schraubglas für zwei Stundent mit 200 ml Wasser angesetzt und die abgesiebte Flüssigkeit als Waschmittel verwendet.
Kastanien (also nicht die Maroni zum Essen sodern die "echten") wurden früher auch zur Herstellung von Duschdas verwendet, also scheint es zu wirken und nicht allzu "aggressiv" zu sein.
Wäre vielleicht eine Projekt-Idee für kommende Herbstspaziergänge.
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Hier ist es nochmal erklärt. Kastanien enthalten auch die Saponine
Waschmittel aus Kastanien herstellen
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