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    #31
    Also ich bin heilfroh, dass ich meinen Mann auf normalem Weg kennengelernt habe.
    Gut, damals gab es die Möglichkeit, in der Zeitung eine Heiratsannonce aufzugeben, aber das wär auch nicht meins gewesen. Aber solche Singlebörsen für die große Liebe, darauf möchte ich nicht angewiesen sein.

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      #32
      Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
      Aber solche Singlebörsen für die große Liebe, darauf möchte ich nicht angewiesen sein.
      Deiner Meinung nach sind also Singlebörsen-Nutzer schlechter dran als Offline-Verliebte?

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        #33
        Nach den Erfahrungen, die ich gemacht habe, ja.
        Wobei bei mir der Hauptunterschied darin lag, dass ich gar nicht aktiv gesucht habe.
        Ich habe mein Leben so eingerichtet, wie es mir Spaß gemacht hat und war der Meinung, dass ich es allein verbringe. Es ging mir gut , und ich war glücklich. Sexpartner findet man immer für zwischendurch.
        Selbst als ich meinen Mann dann kennen lernte, wäre ich nie auf die Idee gekommen, ihn zu heiraten. Das hat dann Jahre gedauert, bis es auf einmal geknallt hat.
        Ich habe keinen der Männer, die ich kannte, als potentiellen Partner angesehen.
        Ich weiß nicht, ob ihr mit einer aktiven Suche so richtig liegt.
        Als ich geheiratet habe, war ich 37.
        Am attraktivsten für Männer sind meiner Meinung nach immer noch die Frauen, die ihr Leben zufrieden leben und nicht den Eindruck erwecken, sie bräuchten unbedingt einen Partner, der sie glücklich macht.

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          #34
          Ich ergänze mal noch:

          Online wird ja zunächst mal sehr viel über das Außen definiert. Soweit ich da informiert bin, geht es zu, wie auf dem Pferdemarkt. wie siehst du aus, Größe, Gewicht etc. Es wird taxiert.
          Das fällt im real Life ja schon mal weg, weil man das Gegenüber sieht, und zwar handelnd, was einen komplett anderen Eindruck hinterlässt als ein starres Foto.
          Da kommt Sympathie rüber oder auch nicht, unabhängig vom Aussehen.
          Wenn ich mich mit jemandem träfe, von dem ich wüsste, der beobachtet mich mit dem Ziel, ob ich mich als Partnerin eigne, also ich weiß nicht, ob ich mich da so unbefangen verhalten könnte, wie ich das normalerweise tue.
          Im wirklichen Leben weiß ich auch, wo ich denjenigen kennen gelernt habe (wenn es nicht gerade im Straßencafé ist), also z.B. in meinem beruflichen Umfeld, bei Veranstaltungen, die mich interessieren, im Bekannten- und Freundeskreis, wo er dazu passt, das sind eine Menge Informationen, die ich online erst mal erfragen muss; das stelle ich mir schwierig vor und kann auch nicht beurteilen, ob die Infos stimmen.

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            #35
            Da hast du schon Recht.
            Und das mit dem Pferdemarkt trifft den Nagel ziemlich auf den Kopf.
            Ich persönlich werde so z.B. sehr schnell misstrauisch, wenn jemand mich in der ersten Mail gleich um ein Foto bittet-
            online erscheint mir vieles eher wie ein schnelles Abchecken, bestimmte Fragestellungen kommen immer wieder. Das nervt.

            Anderseits ticke ich da bezüglich mancher Themen schon anders als du.
            Ich könnte mir z-B. niemals vorstellen, unverbindlichen Sex mit jemandem zu haben, für den ich keine Liebesgefühle habe. Ich hätte dabei das Gefühl, mich und meiner Seele eher zu schaden als gut zu tun. Weil ich weiß, die Person interessiert sich nicht für mich, sondern nur für den schnellen Spaß. Mich würde das in ein tiefes Loch reißen.

            Ich würde mir auch jemanden wünschen, der mir schlichtweg als MENSCH begegnet.

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              #36
              Online wird ja zunächst mal sehr viel über das Außen definiert. Soweit ich da informiert bin, geht es zu, wie auf dem Pferdemarkt. wie siehst du aus, Größe, Gewicht etc. Es wird taxiert.
              Glaubst du, das ist real anders ? ;)

              Ich denke, manche fragen nur nicht mehr nach Gewicht, Größe etc, weil sie es dann sehen. Insofern kann das Inet sogar eine Hilfe sein: wer so fragt, ist gleich mal raus g

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                #37
                Zitat von ladymaryann Beitrag anzeigen
                Da hast du schon Recht.
                Und das mit dem Pferdemarkt trifft den Nagel ziemlich auf den Kopf.
                Ich persönlich werde so z.B. sehr schnell misstrauisch, wenn jemand mich in der ersten Mail gleich um ein Foto bittet-
                online erscheint mir vieles eher wie ein schnelles Abchecken, bestimmte Fragestellungen kommen immer wieder. Das nervt.

                Anderseits ticke ich da bezüglich mancher Themen schon anders als du.
                Ich könnte mir z-B. niemals vorstellen, unverbindlichen Sex mit jemandem zu haben, für den ich keine Liebesgefühle habe. Ich hätte dabei das Gefühl, mich und meiner Seele eher zu schaden als gut zu tun. Weil ich weiß, die Person interessiert sich nicht für mich, sondern nur für den schnellen Spaß. Mich würde das in ein tiefes Loch reißen.

                Ich würde mir auch jemanden wünschen, der mir schlichtweg als MENSCH begegnet.
                Da hast du schon Recht, das mit dem Sex sehe ich anders als du.

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                  #38
                  Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                  Ich habe mein Leben so eingerichtet, wie es mir Spaß gemacht hat und war der Meinung, dass ich es allein verbringe. Es ging mir gut , und ich war glücklich.
                  Jetzt mal ganz unabhängig vom Sex finde ich das beachtlich, dass du so unabhängig warst. Mal ne ganz doofe Frage: Warst du da nicht mit Erwartungen des Umfelds konfrontiert - war es nicht ncoh mehr als heute eine Zeit wo Mann, Kind, Haus und HUnd einfach dazu gehörten?

                  Wie gelang es dir so entspannt zu bleiben, und wie kamst du darauf du würdest dein Leben alleine verbringen? Wieso konntest du so gut damit umgehen :) ?

                  Ich kann es nämlich nicht, oder nur teilweise. leider kann ich unverbindlichen SEx nicht sehr genießen, so das mir Zärtlichkeit und Umarmungen besonders fehlen.

                  Ich finde es bewundernswert, dass du es so entspannt erlebt hast. hast du dioch nicht ausgeschlossen gefühlt (so wie ich manchmal), weil alle anderen vergeben waren und Familien gründeten? Keine Angst gehabt, für immer alleine zu sein?

                  Sorry fürs löchern

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                    #39
                    Nein, mit Erwartungen war ich in keiner Weise konfrontiert. Noch nicht mal von meinen Eltern her, was äußerst erstaunlich war, wie mir jetzt erst auffällt.
                    In meinem Kollegium gab es auch etliche Nichtgebundene, sowohl Männer als auch Frauen, ebenso in meinem Bekanntenkreis. Das war nie Thema.
                    Ich war sehr gerne Lehrerin, war ja auch in der Gewerkschaft tätig und in etlichen Gremien, das hat mir Spaß gemacht und hat mich beruflich voll ausgefüllt.
                    Ich hatte eine eigene Wohnung, nicht so groß, 2 Zimmer, Küche, Bad, Balkon, in der ich tun und lassen konnte, was ich wollte; ich besaß einen großen Bekanntenkreis, mit denen konnte ich was unternehmen, wenn ich wollte, und wenn ich allein wollte, war das auch möglich.
                    Urlaube verbrachte ich entweder mit meiner Schwester, damals auch noch nicht verheiratet oder mit einer Freundin, aber auch alleine. Dafür suchte ich mir meist Sportcamps aus, zum Tennisspielen oder Bergwandern, also Urlaub in einer Gruppe mit gleichen Interessen und Trainern.
                    Ich hatte gar nicht das Bedürfnis, mich zu binden.
                    Natürlich war ich auch in Beziehungen, mal kürzer, mal länger, aber ans Heiraten habe ich eigentlich nie gedacht, was natürlich auch mit meiner Einstellung zu Sex zu tun hatte.
                    Ich fühlte mich in keiner Weise unterversorgt.

                    Als mein (späterer) Mann dann eines Tages zu mir sagte, wann wir eigentlich heiraten würden, bin ich fast vom Stuhl gefallen und fing da erst an zu überlegen, was das für mich bedeuten würde, mich fest zu binden.
                    Das Sprichwort: Drum prüfe, wer sich ewig bindet.....traf auf mich ganz ernsthaft zu.
                    Würde ich es aushalten können, immer jemand an meiner Seite zu haben?
                    Würde ich auf die wechselnden Sexpartner verzichten können?
                    War das wirklich der Mann, mit dem ich bis zum Tod zusammen sein wollte?
                    Würde ich ihn pflegen können/wollen, wenn er alt und krank wäre?

                    Ich hab es mir wirklich gut überlegt, und ja, er war der Mann; meine Liebe war groß genug; die Einschränkungen konnte ich hinnehmen.Er ließ mir Freiheiten genug und ich ihm auch, jeder respektierte den anderen als eigenständige Persönlichkeit; wir hingen auch nicht Tag und Nacht zusammen, jeder unternahm auch mal was für sich mit anderen zusammen.
                    Und so heirateten wir dann tatsächlich; dieses Jahr werden es 31 Jahre. Unvorstellbar!
                    Ich habe es nicht bereut, allerdings die Zeit vorher auch nicht. Da wäre ich gar nicht reif gewesen für eine Ehe.
                    Wir sind übrigens gleichaltrig.

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                      #40
                      So interessant, danke! Auch dass kein druck von der Umgebung, nicht mal den Eltern kam.

                      Darf ich etwas persönliches fragen, du musst ja nicht antworten (!!): Wolltet ihr Kinder?

                      Ich habe nämlich keinen Kinderwunsch und das wird von meinen Freundinnen meist so kommentiert, wenn du einen mann hättest würdest du auch Kinder wollen... ich merke dass es mein Umfeld befremdliich findet, dass ich keine Kinder mag. ja, ich mag tatsäcvhlich Kinder nicht so :)

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                        #41
                        ES hilft mir wirklich weiter mal einen solchen "anderen" Lebenslauf zu lesen, mit solcher Selbstverständlichkeit. Danke

                        Kommentar


                          #42
                          Als Lehrerin hatte ich genug Kinder!
                          Nee, im Ernst, wir haben uns das überlegt und gesagt, wenn es klappt, ist es gut, wenn es nicht klappt, ist es auch gut.
                          es klappte nicht in den ersten 3 Jahren, und als ich dann 40 war, wollte ich nicht mehr, weil ich prinzipiell der Ansicht bin, dass Kinder junge Eltern haben sollten.
                          Und heute? Du glaubst gar nicht, wie oft wir zueinander sagen, wie froh wir sind, dass wir keine Kinder haben.
                          Ich mag Kinder sehr, aber ich muss keine eigenen haben. Ich könnte jetzt auch nicht sagen, dass ich was verpasst hätte durch das nicht Mutter Sein; also kein Nichtgebärenden-Trauma, wie manche meinen. Für mich hängt ein erfülltes (Frauen-)Leben nicht davon ab, dass man ein Kind geboren hat.
                          Das Leben hat das für uns schon richtig entschieden, dass es nicht geklappt hat.

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                            #43
                            Zitat von Maika Beitrag anzeigen
                            ES hilft mir wirklich weiter mal einen solchen "anderen" Lebenslauf zu lesen, mit solcher Selbstverständlichkeit. Danke
                            Du wirst doch nicht erst was durch einen Mann, Maika! Lass dir das bloß nicht einreden.

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                              #44
                              Bonny, das halte ich auch für die beste "strategie". und ich kenne ja nun beide varianten.

                              das blöde am internet: es wirft alle in einem topf. und bringt suchende zusammen, die sich im real life nie auch nur mit dem popo angeguckt hätten.
                              nur weil man das gleiche alter hat und der andere die richtige haarfarbe hat, passt es ja noch lange nicht.

                              es hat schon seinen grund, warum freunde von freunde meist gut funktionieren, es geht um eine ähnliche basis, lebenseinstellung, umfeld, gehaltsklasse.

                              und ich denke, im internet macht sich inzwischen auch eine gewisse konsumhaltung breit, sobald es die ersten probleme gibt, tauchen die herren sofort wieder ab in die internetwelt, die nächste bitte (wird bei den frauen vermutlich nicht anders sein). die typen erkennt man daran, dass sie als spruch: wenn es nicht passt, ist es nicht die richtige, angegeben haben ...

                              wie ich darauf komme: einfach mal über die jahre bei so ner flirtbörse immer wieder anmelden. ist faszinierend, wie viele bekannte gesichter da über jahre immer "da" sind ...

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                                #45
                                Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                                Als Lehrerin hatte ich genug Kinder!
                                Nee, im Ernst, wir haben uns das überlegt und gesagt, wenn es klappt, ist es gut, wenn es nicht klappt, ist es auch gut.
                                es klappte nicht in den ersten 3 Jahren, und als ich dann 40 war, wollte ich nicht mehr, weil ich prinzipiell der Ansicht bin, dass Kinder junge Eltern haben sollten.
                                Und heute? Du glaubst gar nicht, wie oft wir zueinander sagen, wie froh wir sind, dass wir keine Kinder haben.
                                Ich mag Kinder sehr, aber ich muss keine eigenen haben. Ich könnte jetzt auch nicht sagen, dass ich was verpasst hätte durch das nicht Mutter Sein; also kein Nichtgebärenden-Trauma, wie manche meinen. Für mich hängt ein erfülltes (Frauen-)Leben nicht davon ab, dass man ein Kind geboren hat.
                                Das Leben hat das für uns schon richtig entschieden, dass es nicht geklappt hat.
                                Du glaubst gar nicht, wie sehr mich das erleichtert

                                Die meisten Kinder meiner Freunde gehen mir so unglaublich auf den Sack. Ich will das Leben mit Kindern einfach nicht, und zwar ohne so angeguckt zu werden als würde was mit mir nicht stimmen!

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