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    #31
    Einspruch!

    Wie kann ein Kollege von mir träumen, dass meine Mutter stirbt, die er gar nicht kennt, und meine Mutter stirbt am selben Tag, ohne dass wir vorher über meine Mutter gesprochen hätten oder sie krank gewesen wäre?

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      #32
      Zitat von Mane Beitrag anzeigen
      Zwei exakt gleiche Vorraussetzungen bringen jedoch auch gleiche Ergebnisse.
      Stimmt schon, aber oft genug sind diese gleichen Voraussetzungen unmöglich vorherzusagen oder herzustellen, weil es Tausende winziger Einflussfaktoren gibt.

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        #33
        Zitat von Nordhimmel Beitrag anzeigen
        Es liegt unter anderem auch daran dass unser Gehirn kein guter Statistiker ist und Wahrscheinlichkeiten meistens total falsch abschätzt.

        So erscheinen uns Dinge als Zufall die, würde man sie ordentlich berechnen, recht wahrscheinlich sind.
        sprich wer nur lange genug wartet mit dem bankwechsel, der hat mehr chancen, 1 millionster kunde zu werden?

        bei anderen sachen kann ich es nachvollziehen, wer zig kontakte knüpft, dessen wahrscheinlichkeit, dass was dabei rumkommt, ist damit auch höher...

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          #34
          Hallo Bonny123,

          Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
          Einspruch!

          Wie kann ein Kollege von mir träumen, dass meine Mutter stirbt, die er gar nicht kennt, und meine Mutter stirbt am selben Tag, ohne dass wir vorher über meine Mutter gesprochen hätten oder sie krank gewesen wäre?
          Ich denke mal, das ist kein Zufall.

          Dein Kollege ist wohl sehr sensibel. Er nimmt Dinge wahr, vielleicht ohne es zu wissen, die andere nicht wahr nehmen.

          Als meine Schwiegermutter krank (Krebs) wurde, wusste ich, dass sie sterben wird. Ich wusste es einfach und jeder andere hielt mich für unsensibel oder paranoid.

          Meine Schwiegermutter starb ein halbes Jahr später.

          Condor

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            #35
            Da bin ich wohl ziemlich unsensibel.... Ich träume merkwürdigerweise recht oft von Todesfällen, doch in aller Regel leben die Leute in Wirklichkeit noch lange weiter.

            Als jedoch im vergangenen Winter mein Vater gestorben ist, habe ich nicht von seinem Tod geträumt... Stattdessen träume ich jetzt recht regelmäßig, dass er wieder lebt...

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              #36
              Zitat von Mane Beitrag anzeigen


              Hallo,

              das, was wir Zufall nennen, ist ein Geschehen, welches wir nicht voraussehen und somit nicht beeinflussen können und welches uns unerwartet trifft.

              Ihm liegen jedoch Ursachen zugrunde, uns verborgene Zusammenhänge und mit ein paar Zusatzinformationen, könnten wir sie voraussehen. Somit wäre der Zufall auf unser Unwissen zurückzuführen.
              Zitat von solipsist
              Hm, ja, aber sind die Ursachen nicht häufig so komplex miteinander verknüpft und die Abfolge der Ursachenketten häufig so rasch, dass es realistisch gesehen unmöglich ist, alle Zufälle vorherzusehen?
              Zu-Fälle können nicht vorhergesehen werden, weil in dem Moment, wo wir sie vorhersehen wollten, die Kausalkette noch "am laufen ist", das heisst, dass das, was wir vorhersehen wollten, noch gar nicht geschehen ist und ergo auch nicht vorhergesehen werden kann.

              Wir können es auch lediglich im Nachhinein synchron nachvollziehen (bspw. wie in dem Clip), da es "in der Zukunft" noch nichts gibt, was nachvollziehbar wäre. Wir können also lediglich von Wahrscheinlichkeiten ausgehen, nicht aber von bestätigten Fakten.

              Wir können uns kognitiv, willentlich und rational nicht "aus der Gegenwart" hinaus bewegen, nicht aus der Gegenwart hinausdenken, allenfalls können wir "ahnen", oder Möglichkeiten in Betracht ziehen. WIr können also lediglich "spekulieren" ... und dann kommt es meist ganz anders, als wir "dachten".

              Rein Theoretisch könnte man die nahe Zukunft mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vorausberechnen, wenn man Ursache und Wirkung, bzw. Aktion und Reaktion beachtet, ... wenn man denn einen Rechner hätte, der "alle logisch denkbaren möglichen Abfolgen und Verkettungen und Verfilzungen" unter Berücksichtigung aller denkbaren Sekundär- und Tertiäreinflüsse usw. kausal (anhand einer Graphik oder durch Zahlenreihen) voraus zu berechnen imstande sei.

              Da ein Rechner kein Unbewusstes hat, ist(wäre) er von seiner emotionalen Sterilität her dazu imstande - vorausgesetzt, er hat einen "riesigen" Arbeitsspeicher. Er hat auch keine "Emotionen", die ihm permanent und unaufhörlich getriggerte Informationen liefern,welche ihrerseits wieder die rein rechnerischen Abläufe beeinflussen und dadurch neue Aspekte schaffen, welche die Kausalität (den kausalen Ablauf) wieder um etliche Infos bereichern, erweitern und inhaltlich komplizierter gestalten und die Menge der zu verarbeitenden Daten quasi ins Unendliche steigen würden.

              Ein absurdes Beispiel ??
              Wenn Hans-Peter am 5. Juli 2015 in Wuppertal anstatt um halb Acht, erst um Viertel vor Neun aufsteht und im Stress seine Zähne nicht putzt, ist es möglich, dass am 26. November 2018 der alte Han Chung in Beijing abends um Zehn nach Sieben beim Verspeisen von Reis mit Huhn von seiner Matte rutscht und sich seine Stäbchen in die Nase bohrt.


              Würden wir es schaffen, die Synchronizität dieses kausalen Ablaufs zu rekonstruieren? Wie könnten wir beweisen, dass beide Abläufe miteinander zu tun haben, bzw. dass "das eine durch das andere erst möglich wurde"?

              Ich denke, wir sind inzwischen in der Chaostheorie gelandet. Viel Spaß beim hirnen.

              Stichwort: Schmetterlingseffekt.

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                #37
                Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
                Da bin ich wohl ziemlich unsensibel.... Ich träume merkwürdigerweise recht oft von Todesfällen, doch in aller Regel leben die Leute in Wirklichkeit noch lange weiter.

                Als jedoch im vergangenen Winter mein Vater gestorben ist, habe ich nicht von seinem Tod geträumt... Stattdessen träume ich jetzt recht regelmäßig, dass er wieder lebt...
                Diese vom Thema her "inkongruenten" Träume kann man unter Umständen "deuten", nicht aber "klarstellen". Man kann sie deuten und in Zusammenhang bringen mit realen Vorkommnissen oder auch mit Wünschen und Vorstellungen und und und ...

                Dazu bräuchte es keine Chaostheorie, sondern einen Psychotherapeuten, der entweder analytisch oder hypnotisch oder hypnoanalytisch arbeitet.

                Wenn du davon ausgehst, dass ausnahmslos alle Personen, so auch dein Vater, die in deinen Träumen vorkommen, eigentlich nur Repräsentationen deiner Ich-Zustände sind - dass sie allesamt immer nur Aspekte von dir zeigen - erhalten deine Träume eine völlig andere Qualität.

                Doch dieses Thema würde uns hier völlig OT führen

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                  #38
                  Es wird noch überlegt ob Herr Han Chung zum Verzehr von Reis mit Huhn gezwungen werden kann ... denn würde er am Montag den 26.November 2018, wie immer Montags seine Gemüsesuppe trinken, käme es dazu das in Peking die HNO-Abteilung von Dr. HonChonZu aus Mangel an Patienten geschlossen wird.



                  hahahaha Shepherd, .... du bist soooooo witzig!

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                    #39
                    Zitat von Möglichkeiten !? Beitrag anzeigen
                    Es wird noch überlegt ob Herr Han Chung zum Verzehr von Reis mit Huhn gezwungen werden kann ... denn würde er am Montag den 26.November 2018, wie immer Montags seine Gemüsesuppe trinken, käme es dazu das in Peking die HNO-Abteilung von Dr. HonChonZu aus Mangel an Patienten geschlossen wird.
                    [CENTER]
                    Ups, diese Möglichkeit hatte ich doch glatt übersehen. Ja, so eine Gemüsesuppe hat es in sich. Sie kann durch einen blöden "Zufall" das ganze Gesundheitssystem auf die Kippe stellen.
                    Bleibt noch die Frage: wer isst in dem Fall eigentlich den Reis mit Huhn?

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                      #40
                      keine Ahnung

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                        #41
                        Ich übernehme das. Mit Gabel. Und hoffe, dass ich mir dabei kein Auge aussteche

                        Aber um noch mal etwas ernster zu werden. "Zufälle" bestimmen unser aller Leben. Vielleicht erinnert man sich an unsere Atom-Strom Politik. Erst hieß es Ausstieg, dann hieß es ätsch, doch keine Ausstieg. Und plötzlich dann von einer Stunde auf die andere doch. Weil etwas passiert ist, was statistisch gesehen, relativ unwahrscheinlich ist, nämlich ein absoluter Super-Gau.

                        Der Unfall in Fukushima hat unser Leben hier sehr beeinflusst. Deshalb stimmt dieser Spruch: was kümmert es mich, wenn in China ein Reissack umfällt auch nicht. Es kümmert uns eben doch. Manchmal dauert es nur sehr lange, bis die Wirkung bei uns ankommt. Und dann erkennen wir die Ursachen nicht und halten es für einen Zufall

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                          #42
                          Ich glaube, es gibt zwei Arten von "Zufällen".
                          Die einen, die man mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung berechnen kann, so z.B. wie wahrscheinlich es ist, daß eine Person zwei- oder mehrfach vom Blitz getroffen wird oder im Lotto gewinnt. Diese Art von Berechnungen werden u.a. in der Versicherungsbranche angewendet.

                          Daneben gibt es Zufalls-Zufälle . Sie können nicht berechnet werden, da ihr Eintreten derart unwahrscheinlich ist, daß eine Berechnung unsinnig wäre. So z.B. einen Treffer zu landen mit folgenden Punkten - Person 110 Jahre alt, zweimal im Leben vom Blitz getroffen und Lottogewinn am 100 Geburtstag.

                          Je unwahrscheinlicher also ein Zufall ist, desto interessanter wird er. So hört man dann und wann, daß jemand wohl einen Schutzengel gehabt haben muß, da er allen Wahrscheinlichkeiten zum Trotz etwas überlebt hat.

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                            #43
                            Zitat von Chrysothemis Beitrag anzeigen
                            Je unwahrscheinlicher also ein Zufall ist, desto interessanter wird er. So hört man dann und wann, daß jemand wohl einen Schutzengel gehabt haben muß, da er allen Wahrscheinlichkeiten zum Trotz etwas überlebt hat.
                            Ja, da kam jemand Knall auf Fall zu Fall und hat durch Zufall einen Unfall überlebt.

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                              #44
                              Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                              (...) Rein Theoretisch könnte man die nahe Zukunft mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vorausberechnen, wenn man Ursache und Wirkung, bzw. Aktion und Reaktion beachtet, ... wenn man denn einen Rechner hätte, der "alle logisch denkbaren möglichen Abfolgen und Verkettungen und Verfilzungen" unter Berücksichtigung aller denkbaren Sekundär- und Tertiäreinflüsse usw. kausal (anhand einer Graphik oder durch Zahlenreihen) voraus zu berechnen imstande sei.

                              Da ein Rechner kein Unbewusstes hat, ist(wäre) er von seiner emotionalen Sterilität her dazu imstande - vorausgesetzt, er hat einen "riesigen" Arbeitsspeicher. Er hat auch keine "Emotionen", die ihm permanent und unaufhörlich getriggerte Informationen liefern,welche ihrerseits wieder die rein rechnerischen Abläufe beeinflussen und dadurch neue Aspekte schaffen, welche die Kausalität (den kausalen Ablauf) wieder um etliche Infos bereichern, erweitern und inhaltlich komplizierter gestalten und die Menge der zu verarbeitenden Daten quasi ins Unendliche steigen würden.
                              Wieso "könnte"? So einen Rechner gibt's doch schon, wenn ich mich nicht irre. Es heißt, die Antwort sei immer "42". Das ist zuuuufällig genau das aktuelle Alter der Fadenerstellerin.

                              Das kann kein Zufall sein!

                              LG
                              Spunk

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                                #45
                                Zitat von Spunk Beitrag anzeigen
                                Wieso "könnte"? So einen Rechner gibt's doch schon, wenn ich mich nicht irre. Es heißt, die Antwort sei immer "42". Das ist zuuuufällig genau das aktuelle Alter der Fadenerstellerin.

                                Das kann kein Zufall sein!

                                LG
                                Spunk
                                ... ist ja auch keiner, weil beide Zahlen in keiner weiteren Beziehung stehen, als dass sie den gleichen Zahlenwert darstellen. Diese Passung gibt es wahrscheinlich einige Millionen Mal und ist damit von der Wahrscheinlichkeit her, dass auch nur einige Wenige der paar Millionen 42er etwas mit der einen Adams´schen 42 (°) zu tun hätten, ziemlich weit entfernt, ... etwa so weit, wie die Adams´schen Hitchhiker reisen mussten, um Deep Thought zu finden.

                                Und ja, du irrst, denn einen irdischen Deep Thought gibt es noch nicht, es sei denn, die NSA hätte ganz vergessen es uns mitzuteilen ...


                                (°) Zitat Adams zu der 42: "Die Antwort darauf ist ganz einfach. Es war ein Scherz. Es musste eine Zahl sein, eine gewöhnliche, relativ kleine Zahl, und ich entschied mich für diese.
                                Binäre Darstellungen, Basis 13, tibetische Mönche: das ist alles kompletter Unsinn. Ich saß am Schreibtisch, blickte in den Garten hinaus und dachte ‚42 geht‘. Ich schrieb es hin. Das ist alles."
                                Zuletzt geändert von Shepherd; 14.08.2014, 19:26. Grund: Fehler

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