Hallo zusammen!
Ich möchte hier nun einen Faden beginnen, in dem ich Erlebtes festhalte und meine Sorgen/Ängste/Gefühle mitteile, um mit anderen darüber reden zu können. Ich könnte das auch mit der Familie oder Freunden. Aber ich habe das als Aufgabe für mich ausgemacht, dass ich mein Leben mit mir ausmache, da es mein Leben ist. Natürlich ist das nichts schlimmes, wenn ich mich mit den anderen darüber unterhalte, aber wenn die wüssten, was bei mir so alles abgeht, dann hätten die mehr Sorgen mich frei zu lassen.....
... naja, jedenfalls war heute wieder so ein typischer Himmelhochjauchzend und zu Tode getrübt Tag. Ich steh auf, alles ist super, hab nen schönen Plan vor mir liegen, was ich heute alles mache. Der Tag beginnt mit 11.00 Nachhilfe in Mathe. Dann gabs Mittagessen, anschließend bin ich ne Karte holen für ne Freundin, die heute Geburtstag hat. Heute Abend war ja schließlich Party angesagt in einem 10 km entfernten Ort. Nun ja, die Vorfreude war riesig, hätte es doch der Einstieg in mein freies Erwachsenleben sein sollen, den ich heute parallel feiern wollte (für mich).
Es begann super. Ich fand beim Kiosk bei uns im Ort ne schöne Karte, mal was schönes rein, schreib was liebes, bin total aufgelöst von positiven Emotionen, alles ist auf einmal so toll, die Ängste wie unterdrückt... ich fühl mich wie "lahmgelegt" oder glücksgesteuert, war es doch der glücklichste Tag in meinem "Erwachsenleben" (mehr dazu und zu meiner Vergangenheit folgt). Dann ging es los in den anderen Ort, schnell noch n Geschenkgutschein von einem Modehaus besorgt (wieder etwas selbstständig erledigt
) und dann machte ich mich auf zum vereinbarten Treffpunkt.
War übermäßig früh da, noch niemand da. Dachte ich gut, warteste halt, hatten ja eh 20.00 vereinbart. Um 20.00 immer noch nichts weit und breit zu sehen. Ich geh ins Lokal, frag, ob schon jemand da ist, nein hieß es. Nun gut, wollte ich mich großmütig zeigen da es ja der schönste Tag im Erwachsenleben war bisher, und wartete und wartete. Leider hatte ich Tage zuvor mein Handy verloren sodass ich unerreichbar war. Nach ner halben Stunde ging ich in ein benachbartes Lokal, wo wir uns erst verabredet hatten, vielleicht haben sie dort doch ein tisch gefunden, nix. Ich wartete wieder ne halbe Stunde und ging noch mal ins erste Lokal, aber immer noch nichts. Dann saß ich mich auf einen Sessel vor dem Lokal und versank in mich, in meinen Monologen und den Ängsten.
Nachdem ich mich ein wenig besänftigt hatte machte ich mich auf den Heimweg. Getragen von Monologen und Gedanken, hatte ich einen Denkfehler und dachte die Ampel sei grün, ich springe immer wie ein Hirsch über die Straße, damit ich schnell weg bin - bremst gerade so vor mir ein Auto und ich dacht mir bloß huch.. was war das denn für einer.. ich hätte im Krankenhaus liegen können und ich hab einen Verkehrsteilnehmer zu Tode erschreckt!!! Und mir macht das nichts aus, ich lauf seelenruhig monologführend weiter.. manchmal verstehe ich mich echt nicht mehr.
Dann nahm ich mir den Bus, stieg ein und fuhr nach Hause, wo mich ein Mädel beobachtete, und wir dann ein wenig Blickkontakt führten und als ich ausstieg sie mir nachgesehen hat.... hat der Tag damit zwar ein schönes Ende genommen.. aber manchmal frag ich mich, warum gerade die schönsten Momente immer von so "Zwischenfällen" geplagt werden? Bei mir ist das IMMER so, wenn es mir besser geht... irgendwas kommt dann immer dazwischen... mittlerweile hab ich mich aber dran gewöhnt und nimms nicht mehr persönlich, weil das aufregen auch nichts bringt... allerdings mach ich mir schon meine Gedanken, was mit mir los ist..... bin ich vielleicht doch depressiv? Ehrlich gesagt kann ich mir das gar niht vorstellen...
... aber ich lebe mehr in meinen Monologen und Fragen in mir als das ich mich traue mich auszuleben.... ich weiß zwar das ich bin.. und andere sehe ich auch.. aber die meisten (vor allem frauen) sehe ich nur verschwommen, weil ich mich selbst nicht richtig wahrnehmen will.... hab nämlich ein schiefes lachen (chromosomenschaden und deswegen dachte ich das auch ich nen schaden hab und nicht das recht habe wie ein normaler Mensch zu sein), das nur auf einer seite richtig runter geht und ich hab mich deswegen 19 Jahre (1 Jahr bin ich jetzt in Threapie weil ich offener werden will) verweigert, zu sein wie ich bin... und zudem eine arge Menschenphobie mit Situationsangst, dass ich nicht nur alleine von Menschen Angst hatte sondern auch vor sturen Lebenszenen weil die Menschen ja was über mein Lachen sagen könnten und ich deshalb bestätigt werde, kein Recht zu haben, das leben leben zu dürfen
Ich möchte hier nun einen Faden beginnen, in dem ich Erlebtes festhalte und meine Sorgen/Ängste/Gefühle mitteile, um mit anderen darüber reden zu können. Ich könnte das auch mit der Familie oder Freunden. Aber ich habe das als Aufgabe für mich ausgemacht, dass ich mein Leben mit mir ausmache, da es mein Leben ist. Natürlich ist das nichts schlimmes, wenn ich mich mit den anderen darüber unterhalte, aber wenn die wüssten, was bei mir so alles abgeht, dann hätten die mehr Sorgen mich frei zu lassen.....
... naja, jedenfalls war heute wieder so ein typischer Himmelhochjauchzend und zu Tode getrübt Tag. Ich steh auf, alles ist super, hab nen schönen Plan vor mir liegen, was ich heute alles mache. Der Tag beginnt mit 11.00 Nachhilfe in Mathe. Dann gabs Mittagessen, anschließend bin ich ne Karte holen für ne Freundin, die heute Geburtstag hat. Heute Abend war ja schließlich Party angesagt in einem 10 km entfernten Ort. Nun ja, die Vorfreude war riesig, hätte es doch der Einstieg in mein freies Erwachsenleben sein sollen, den ich heute parallel feiern wollte (für mich).
Es begann super. Ich fand beim Kiosk bei uns im Ort ne schöne Karte, mal was schönes rein, schreib was liebes, bin total aufgelöst von positiven Emotionen, alles ist auf einmal so toll, die Ängste wie unterdrückt... ich fühl mich wie "lahmgelegt" oder glücksgesteuert, war es doch der glücklichste Tag in meinem "Erwachsenleben" (mehr dazu und zu meiner Vergangenheit folgt). Dann ging es los in den anderen Ort, schnell noch n Geschenkgutschein von einem Modehaus besorgt (wieder etwas selbstständig erledigt
) und dann machte ich mich auf zum vereinbarten Treffpunkt.War übermäßig früh da, noch niemand da. Dachte ich gut, warteste halt, hatten ja eh 20.00 vereinbart. Um 20.00 immer noch nichts weit und breit zu sehen. Ich geh ins Lokal, frag, ob schon jemand da ist, nein hieß es. Nun gut, wollte ich mich großmütig zeigen da es ja der schönste Tag im Erwachsenleben war bisher, und wartete und wartete. Leider hatte ich Tage zuvor mein Handy verloren sodass ich unerreichbar war. Nach ner halben Stunde ging ich in ein benachbartes Lokal, wo wir uns erst verabredet hatten, vielleicht haben sie dort doch ein tisch gefunden, nix. Ich wartete wieder ne halbe Stunde und ging noch mal ins erste Lokal, aber immer noch nichts. Dann saß ich mich auf einen Sessel vor dem Lokal und versank in mich, in meinen Monologen und den Ängsten.
Nachdem ich mich ein wenig besänftigt hatte machte ich mich auf den Heimweg. Getragen von Monologen und Gedanken, hatte ich einen Denkfehler und dachte die Ampel sei grün, ich springe immer wie ein Hirsch über die Straße, damit ich schnell weg bin - bremst gerade so vor mir ein Auto und ich dacht mir bloß huch.. was war das denn für einer.. ich hätte im Krankenhaus liegen können und ich hab einen Verkehrsteilnehmer zu Tode erschreckt!!! Und mir macht das nichts aus, ich lauf seelenruhig monologführend weiter.. manchmal verstehe ich mich echt nicht mehr.
Dann nahm ich mir den Bus, stieg ein und fuhr nach Hause, wo mich ein Mädel beobachtete, und wir dann ein wenig Blickkontakt führten und als ich ausstieg sie mir nachgesehen hat.... hat der Tag damit zwar ein schönes Ende genommen.. aber manchmal frag ich mich, warum gerade die schönsten Momente immer von so "Zwischenfällen" geplagt werden? Bei mir ist das IMMER so, wenn es mir besser geht... irgendwas kommt dann immer dazwischen... mittlerweile hab ich mich aber dran gewöhnt und nimms nicht mehr persönlich, weil das aufregen auch nichts bringt... allerdings mach ich mir schon meine Gedanken, was mit mir los ist..... bin ich vielleicht doch depressiv? Ehrlich gesagt kann ich mir das gar niht vorstellen...
... aber ich lebe mehr in meinen Monologen und Fragen in mir als das ich mich traue mich auszuleben.... ich weiß zwar das ich bin.. und andere sehe ich auch.. aber die meisten (vor allem frauen) sehe ich nur verschwommen, weil ich mich selbst nicht richtig wahrnehmen will.... hab nämlich ein schiefes lachen (chromosomenschaden und deswegen dachte ich das auch ich nen schaden hab und nicht das recht habe wie ein normaler Mensch zu sein), das nur auf einer seite richtig runter geht und ich hab mich deswegen 19 Jahre (1 Jahr bin ich jetzt in Threapie weil ich offener werden will) verweigert, zu sein wie ich bin... und zudem eine arge Menschenphobie mit Situationsangst, dass ich nicht nur alleine von Menschen Angst hatte sondern auch vor sturen Lebenszenen weil die Menschen ja was über mein Lachen sagen könnten und ich deshalb bestätigt werde, kein Recht zu haben, das leben leben zu dürfen


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