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    Zwischenfrage:

    wird dann bei der Krankheit Alzheimer im Endstadium ein Stuhl nicht mehr als solcher erkannt, weil die Erinnerung verloren gegangen ist, wozu er dient?

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      Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
      Um das noch weiter zu führen:
      ... dass alles, was ich "mit meinen Sinnen wahrnehme" erst dann entsteht, wenn ich "es glaube".
      Der Stuhl wird erst zum Stuhl, wenn ich ihn als solchen entsprechend meiner (aus vorigen Erfahrungen geprägten/gespeisten) Erinnerung und Imagination "erkannt" habe.
      Um ein Miteinander, innerhalb unserer Rahmenbedingungen gestalten zu können, muss ein Übereinkommen über Gegenstände, Werte … getroffen werden/bestehen.
      Mein Stuhl ist nicht dein Stuhl. Wir beide sind übereingekommen, dass ein Stuhl im Raum steht. Und somit „erschaffen“ wir durch unseren Glauben einen Stuhl.
      Ein Stuhl > 10 Betrachter > 10 Stühle

      Übrigens, mein oben erwähntes gefundenes Ersatzteil habe ich aufgrund der Vorstellung von den Beteiligten gefunden. Ich hab das Teil zuvor noch nie gesehen. Wusste nur dass es rund und 0,5mm groß ist

      Benzingestank wird erst zu Benzingestank, wenn ich ihn als solchen entsprechend meiner Erinnerung (etc) identifiziert habe. Ob er mich stört oder ob ich ihn als angenehm empfinde, sind persönliche, emotionsgeladene wertende Zusatzerinnerungen.
      Usw.
      Mit (etc) meinst du vermutlich, was jemand darüber gehört hat, wie es riechen soll.
      Ein Kind wird schnuppern, was da so riecht.
      Vom Gegenüber wird dem Kind erklärt, so riecht Benzin.
      Hierbei kommt es auf das Empfinden des Erklärers an, wie für „ihn“ Benzin riecht. Für einen Motorsportler ein Duft. Für einen Autogegner ein Gestank. Das Kind wird nach dem Muster des Erklärers geprägt und speichert dessen Bewertung ab. Es ist für das Kind im Endeffekt eine unreflektiert abgespeicherte Bewertung, welche für ihn nun so zu sein hat.
      Diese seine abgespeicherte Bewertung kann aber jederzeit, wenn es hinterfragt wird, verändert werden.

      Kommentar


        Mir wurde als Kind immer in Dieselautos vom Gestank übel und ich musste mich übergeben.
        Das ist bis heute in Bussen so geblieben, weshalb ich keine Busreise unternehmen kann.
        Wie sollte ich dies ändern können?

        Kommentar


          @Bonny
          Mir wurde als Kind immer in Dieselautos vom Gestank übel und ich musste mich übergeben.
          Das ist bis heute in Bussen so geblieben, weshalb ich keine Busreise unternehmen kann.
          Wie sollte ich dies ändern können?
          Indem du versuchst, Zusammenhänge herauszufinden. Scheinbar banal wirkende Kleinigkeiten können der große Wurf sein.

          zB.....Wie empfanden deine Eltern den Dieselgeruch?
          Ist dir beim Autofahren mal übel geworden und jemand hat zB gesagt: das kommt bestimmt von dem Gestank....kein Wunder, bei dem Gestank...

          Vielleicht hilft dir mein Anschauungsbeispiel:
          Ich habe von klein auf x-Jahre unter Milchunverträglichkeit gelitten.

          Wenn die Sprache darauf kam, erklärte meine Mutter immer: das ich als Kind schon keine Milch vertragen habe.
          Ich erinnere mich, dass ich so gerne heiße Schokolade oder warme Milch trank, aber ich hab sie immer mit dem Hinweis serviert bekommen, dass ich bestimmt wieder Bauchschmerzen davon bekommen werde. Und ich bekam sie!

          Als ich mich mit dem Thema der Veränderung befasste, sagte ich mir:
          Obwohl ich glaube, dass ich bei... (Bauchschmerzen bekomme), muss dies nicht der Wahrheit entsprechen.
          Ich glaube ab jetzt, dass (mir Schokolade wunderbar bekommt)!
          Ich habe mich in meiner Vorstellung, zusätzlich genussvoll Schokolade trinken sehen. Also schon so getan, als ob ich mein Ziel, meinen Wunsch schon lebe.

          Und ich habe dies verändert. Ich kann heiße Schokolade (Milchprodukte) zu mir nehmen, bis zum abwinken.

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            Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigen
            Mit (etc) meinst du vermutlich, was jemand darüber gehört hat, wie es riechen soll.
            Ja, die Identifikation und die Wertung > z.B.: Benzin"gestank" (per se negativ) - Blumen"Duft" (eher positiv)

            Ein Kind wird schnuppern, was da so riecht.
            Vom Gegenüber wird dem Kind erklärt, so riecht Benzin.
            Hierbei kommt es auf das Empfinden des Erklärers an, wie für „ihn“ Benzin riecht. Für einen Motorsportler ein Duft. Für einen Autogegner ein Gestank. Das Kind wird nach dem Muster des Erklärers geprägt und speichert dessen Bewertung ab.
            Nach diesem (Wertungs)Prinzip (sowohl im Positiven wie auch im Negativen) "funktioniert" quasi jede "unachtsame oberflächliche kulturelle und soziale Erziehung", bzw. werden (Selbst)Erfahrungs-Lernprozesse des Kindes quasi vorweggenommen, bzw. die Chance sie zu machen vertan.
            Aus der Übernahme der Wertung des Erklärers entsteht ein primärer Basiswert, der je nach "Nachdrücklichkeit und Informationsgehalt der Erklärung" (Erklärung oder Belehrung oder Introjekt) spätere Ängste oder Gemütszustände retroaktiv "füttern" oder vermindern kann.

            Klassische Beispiele von "Meinungsprägung": Hunde beißen - Schlangen sind giftig - Würmer sind eklig - Sex ist schmutzig - usw. Man stelle sich vor, dass die dreiBeispiele mit Tierarten noch je um zwei Wörter "ergänzt" werden: alle und immer. (Alle Hunde beissen immer) (zugegeben sind das nur negative Beispiele)][/COLOR]

            Es ist für das Kind im Endeffekt eine unreflektiert abgespeicherte Bewertung, welche für ihn nun so zu sein hat.
            Diese seine abgespeicherte Bewertung kann aber jederzeit, wenn es hinterfragt wird, verändert werden.
            Ja, ... irgendwemseidank.

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              Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
              Mir wurde als Kind immer in Dieselautos vom Gestank übel und ich musste mich übergeben.
              Das ist bis heute in Bussen so geblieben, weshalb ich keine Busreise unternehmen kann.
              Wie sollte ich dies ändern können?
              Außer Faszinosums Erklärung (und im Zusammenhang damit) gibt es auch eine "körperliche". In diversen Stoffen und Gasen sind Reizstoffe enthalten, die in unserem Organismus die unterschiedlichsten Reaktionen hervorrufen können.

              Z.B.: Abgaspartikel sind für Mensch per se gesundheitsschädlich, weil sie (wie die Zigarette) zahlreiche Reizstoffe und unseren Organismus schädigende Substanzen enthalten, hauptsächlich olfaktorisch, gustatorisch oder taktil (über den Geruchs- oder Geschmacks- oder Tastsinn/Berührung) erfasst und - auf kleinen Umwegen oder direkt - in den Blutkreislauf gelangen, ... somit auch ins Gehirn. (Die Suizid-Praxis mit Autoabgasen ist hinlänglich bekannt).
              Kein Wunder dass einem von "Einatmen von Abgasen" schlecht werden oder vom "Kauen von Teer oder Uhu" in der Regel ein wenig "schummerig" werden kann.

              Du wirst das wahrscheinlich nicht ändern können, aber vermeiden kannst du es.

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                Ich behalte das alles mal im Hinterkopf, mit der Umsetzung wird es dauern, da ich zur Zeit völlig saft-,kraft- und energielos bin und mir das auch nicht in Erwartungen umdenken kann.

                Kommentar


                  Bonny, eine frühere Therapeutin von mir sagte mir damals:
                  Erwartungen vermindern die Freude.
                  Diesen Satz habe ich beherzigt und meine Erwartungen abgeschafft. Seitdem geht es mir deutlich besser.

                  Was dir vermutlich fehlt, ist der Glaube in dich selbst. Oder, wie ich neulich gelesen habe:
                  Nicht, was wir wünschen trifft ein, sondern das, was wir im Innersten glauben.
                  Seitdem arbeite ich damit und es geht mir auch schon besser.

                  Wenn du möchtest, dass es dir besser geht, dann nimmt von deinen Erwartungen Abstand.

                  Condor

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                    Im Moment kann ich gar nichts, weder das eine noch das andere.
                    Ich hab einen depressiven Schub, der sich gewaschen hat.

                    Kommentar


                      Das tut mir leid...

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                        Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                        Außer Faszinosums Erklärung (und im Zusammenhang damit) gibt es auch eine "körperliche". In diversen Stoffen und Gasen sind Reizstoffe enthalten, die in unserem Organismus die unterschiedlichsten Reaktionen hervorrufen können.

                        Z.B.: Abgaspartikel sind für Mensch per se gesundheitsschädlich, weil sie (wie die Zigarette) zahlreiche Reizstoffe und unseren Organismus schädigende Substanzen enthalten, hauptsächlich olfaktorisch, gustatorisch oder taktil (über den Geruchs- oder Geschmacks- oder Tastsinn/Berührung) erfasst und - auf kleinen Umwegen oder direkt - in den Blutkreislauf gelangen, ... somit auch ins Gehirn. (Die Suizid-Praxis mit Autoabgasen ist hinlänglich bekannt).
                        Kein Wunder dass einem von "Einatmen von Abgasen" schlecht werden oder vom "Kauen von Teer oder Uhu" in der Regel ein wenig "schummerig" werden kann.

                        Du wirst das wahrscheinlich nicht ändern können, aber vermeiden kannst du es.
                        Fett von mir
                        @ Sheperd
                        Das soll jetzt bitte nicht als Kritik aufgefasst werden.
                        Ich weiß ja nicht, inwieweit ihr euch persönlich kennt, euren persönlichen Hintergrund. Ich möchte den Gedanken und das drumrum nur gerne weiterspinnen.


                        @ all

                        Allgemein stellt sich mir die Frage: Ist diese, in den Raum gestellte Aussage tatsächlich förderlich? (Und es liest nicht nur Bonny. Aussagen werden von uns automatisch abgespeichert. Mal mit Gewicht, mal Verflüchtigend)
                        Wir sind kollektiv darüber übereingekommen, dass derartige Substanzen dieses und jenes auslösen können.

                        Vermutlich (mE) ist dieser (betroffene) Personenkreis übereingekommen, dass sie gemeinsam an Zusammenhängen forschen wollen. Die einen sind die Forscher, die anderen stellen sich als Forschungsobjekt zur Verfügung.

                        Wenn jemand, egal wer, diese beiden Varianten an (Ursache-)Möglichkeiten liest oder hört, und somit die Wahl hat zwischen:
                        >ich versuche, mir die Arbeit zu machen, in mich zu gehen und zu forschen, um hinter den störenden Auslöser (Prägung/Glaubenssätze) zu kommen um letztendlich mein Problem zu lösen.
                        (Was aber erfahrungsgemäß nicht von heute auf morgen geht.)
                        oder aber:
                        > es gibt Substanzen da wird mir schlecht und ich kann wahrscheinlich sowieso nichts ändern, außer den Umgang zu meiden.

                        Erfahrungsgemäß entscheidet (glaubt) der Großteil der Betroffenen automatisch dem Massenglauben. Und für diesen blinken die Worte und Bestätigung des leichteren Weges auf, wie Checkpot-Lichter.
                        Er gehört ja bestimmt zu denen, welche bei diesen Substanzen so reagiert. Er kann nichts dagegen tun, er hat keinerlei Schuld dass er so reagiert. Das einzige was einem bleibt ist, sich dem nicht auszusetzen, sich nicht damit konfrontieren.

                        Ich persönlich finde es nicht förderlicher, dem vielleicht doch Mutigen, die Negativvariante im selben Atemzug mitanzubieten.
                        Die Aussage (wie ein Damoklesschwert) in den Raum zu stellen, etwas nicht verändern, sondern nur vermeiden zu können, empfinde „ich“ als kontraproduktiv.

                        Das sind aber nur meine Gedanken dazu.

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                          Faszinosum:

                          Das sind zwei unterschiedliche Sachlagen bei mir: Zum Busfahren:
                          Heute riechen Busse nicht mehr nach Diesel, ich könnte also problemlos damit fahren, wenn, ja wenn da nicht eine Verknüpfung stattgefunden hätte: Bus = Diesel = Übelkeit. Solange ich an dieser Verknüpfung nicht arbeite, um sie aufzulösen, wird das nichts.

                          Zweitens: Damoklesschwert:
                          Dass meine Blutwerte schlecht sein werden, wusste ich bereits vorher, nicht weil ich das erwartet hatte, sondern weil ich mich so ernährt hatte, wie es sich negativ auswirkt. Da besteht eben ein direkter Zusammenhang, der auch medizinisch untersucht ist. Das hat mit einer falschen Erwartungshaltung nichts zu tun.

                          Drittens:
                          Du darfst meiner Intelligenz schon zutrauen, dass ich einen Einwurf von Shepherd richtig werte.
                          Ich entscheide nämlich selbst, und lasse mich nicht von dem einen bzw. anderen Argument, einer bestimmten Einstellung oder Meinung auf eine Seite ziehen, wenn ich sie hier gelesen habe.
                          Ihr braucht euch also nicht zurückzuhalten mit euren Ansichten.

                          Kommentar


                            Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                            Faszinosum:

                            Das sind zwei unterschiedliche Sachlagen bei mir: Zum Busfahren:
                            Heute riechen Busse nicht mehr nach Diesel, ich könnte also problemlos damit fahren, wenn, ja wenn da nicht eine Verknüpfung stattgefunden hätte: Bus = Diesel = Übelkeit. Solange ich an dieser Verknüpfung nicht arbeite, um sie aufzulösen, wird das nichts.
                            Ein darum wissen, kann mitunter schon gewisse Veränderungen herbeiführen. Schritte einleiten, welche zur Problemlösung führen.

                            Zweitens: Damoklesschwert:
                            Dass meine Blutwerte schlecht sein werden, wusste ich bereits vorher, nicht weil ich das erwartet hatte, sondernweil ich mich so ernährt hatte, wie es sich negativ auswirkt. Da besteht eben ein direkter Zusammenhang, der auch medizinisch untersucht ist. Das hat mit einer falschen Erwartungshaltung nichts zu tun.
                            Fett von mir = das sind Erwartungshaltungen.
                            Diese sind kollektive Übereinkommen.
                            Solange man daran glaubt, dass einem Mediziner helfen können, soll man sich auch den Medizinern anvertrauen.
                            Das ist mE die Übereinkunft von Personengruppen, von der ich oben gesprochen habe. Forschung/Forschungsobjekt

                            Drittens:
                            Du darfst meiner Intelligenz schon zutrauen, dass ich einen Einwurf von Shepherd richtig werte.
                            Ich entscheide nämlich selbst, und lasse mich nicht von dem einen bzw. anderen Argument, einer bestimmten Einstellung oder Meinung auf eine Seite ziehen, wenn ich sie hier gelesen habe.
                            Ihr braucht euch also nicht zurückzuhalten mit euren Ansichten.
                            Ich stelle deine Intelligenz absolut nicht in Frage!!!

                            Danke für deine Gastfreundschaft

                            Kommentar


                              Faszinosum, du kannst nicht wissen, in welchem medizinischen Zustand ich mich befinde.
                              Es sind Genanalysen gemacht worden, um herauszufinden, was ernährungstechnisch los ist mit mir. Selbst du wirst wohl nicht der Ansicht sein, dass ich meine Gene gedanklich abändern kann.
                              Wenn ich bestimmte Dinge esse, für die meine Gene nicht geeignet sind, zeigt sich das eben an schlechten Blutwerten. Das ist keine Erwartungshaltung, sondern eine logische, wissenschaftlich abgesicherte Erkenntnis.
                              Falls dich das näher interessiert, kann ich dir eine PN schreiben.

                              Kommentar


                                moin @ all:

                                Mir erschließen sich nicht die Einwände von Faszinosum auf Shepherds Beitrag.
                                Offensichtlich siehst Du Faszinosum darin etwas Manipulatives bzw. eine Einstellung, die einem Menschen schaden kann, wenn er sie einfach so übernimmt. Hab ich das richtig verstanden?

                                Ich kann dem Beitrag von Shepherd jedoch zustimmen, er ist für mich vollkommen logisch. Solltest Du es für möglich halten, dass manche ungesunde Stoffe im Körper nichts Negatives auslösen, solange man diese Stoffe für sich selbst als 'nicht ungesund' empfindet?

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