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    Letzteres vor allem ist mir sehr sympathisch, wir haben auch nie alle Tassen im Schrank, und zwar in jeder Beziehung. Es lebt sich wirklich einfacher damit, selbst wenn man von anderen etwas schief angesehen wird. Das stört mich gar nicht.
    Wir sind halt ein bisschen verrückt, mein Mann und ich, und das macht einen Heidenspaß mit viel Gelächter. Ist bestimmt gesünder als griesgrämisch in einer top geputzten Wohnung zu sitzen und Magazine über gesunde Ernährung zu lesen.
    Jedenfalls in unserem Alter!

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      Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
      Ist bestimmt gesünder als griesgrämisch in einer top geputzten Wohnung zu sitzen und Magazine über gesunde Ernährung zu lesen.
      Jedenfalls in unserem Alter!
      Jepp, obwohl wir uns damit nicht gerade werbungskonform verhalten.

      Die letzte geplante Fensterputzaktion endete im Dunkeln: Nachdem wir die Fenster blitzblank gewienert hatten, ließ mein Mann - es war heller Tag - plötzlich alle Rolläden runter und machte das Licht an. Es hatte nämlich angefangen zu regnen...

      Wir schauten uns an, schauten auf die Rolläden, schauten uns wieder an und mussten lachen.

      Seitdem ist die Position "Fensterputzen" aus unserem immer "schlanker" werdenden Putzplan verschwunden. Fenster werden geputzt, wenn wir Lust drauf haben oder es draußen neblig aussieht und das Öffnen der Balkontür gleißendes Sonnenlicht ins Wohnzimmer fallen lässt.

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        Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
        Ist das schon eins von euren, Tintenweberin?
        Goldig!
        Um nicht allzu ot-isch zu werden, bin ich mit meiner Antwort hierher umgezogen. Das ...
        Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen

        ... ist Bailey, unser Bonsai-Alpaka kurz nach dem Sommerschnitt. Alpakas sind ja sowieso schon nicht besonders groß, aber Bailey ist sogar für eine Alpaka ziemlich kurz geraten ...

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          Ist mir sehr sympathisch und hab ich mal bei Bekannten gelesen:

          Diese
          Wohnung ist
          ausreichend sauber,
          um gesund zu sein,
          und
          schmutzig genug,
          um glücklich
          zu sein.

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            Hach, so richtig zum Knuddeln, obwohl ich ja weiß, dass die das gar nicht mögen.
            Spuckt es?

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              Zitat von Hilla123 Beitrag anzeigen
              Ich erinnere mich an den ersten Besuch meiner Eltern in unserer neuen Wohnung. O-Ton mein Vater: "Man sieht, dass hier gelebt wird."
              Das ist doch nett.

              Als mein Vater zum ersten Mal aus unserem 1. Stock auf den Garten der Nachbarn schauen konnte, meinte er: "Das ist ein Garten nach meinem Geschmack."
              Der Garten unserer Nachbarn besteht hauptsächlich aus Rasen, der so heilig ist, dass deren Kinder im Carport zelten mussten oder, wie es die Mutter zu ihrem kleinen Sohn (damals 5) ausdrückte: "Steck das nicht in den Rasen, du weißt wie Vati ist."

              Nee, da mag ich es lieber, wie bei uns, auch und gerade, weil nicht alles perfekt ist. Die vielen Tiere danken es mir.

              Condor

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                Ich bin ja ein sehr wissbegieriger Mensch, schon immer gewesen.
                Wenn mir ein Begriff begegnet, den ich nicht kenne, schlage ich den nach oder frage jemanden, auch nach Zusammenhängen, die ich nicht kenne.
                Mir unbekannte Orte schlage ich im Atlas nach (ja, es gibt sie noch, die Atlanten! ).
                Ich bin der Meinung, dass ich so erzogen worden bin. Als Kind sind wir oft mit dem Zug gefahren; ich hing ständig am Fenster und bekam auch von meinen Eltern alles erklärt, was draußen zu sehen war. Mein Vater wusste immer, wie der nächste Bahnhof hieß, irgendwie übernahm ich das.
                Während meiner Zeit als Lehrerin stellte ich fest, dass sich z.B. auf Klassenfahrten die Schüler gar nicht für das Draußen interessierten, sondern mit anderen Dingen beschäftigt waren; dass es sehr schwierig war, Schüler bei Besichtigungen für Gebäude oder anderes zu interessieren, das ging nur mit Fragebögen in Preisausschreibenmanier, bei denen man am Ende als Sieger hervorgehen konnte.
                Heute sind die meisten Jugendlichen mit ihren Handys beschäftigt, wissen aber z.B. nicht, ob sie gerade über den Rhein fahren oder sie sich bereits in Frankreich befinden etc.

                Seid ihr der Ansicht, dass eine gewisse Neugier auf die Umwelt und auch das dann damit verbundene Wissen mit der Erziehung zusammenhängt oder ist es angeboren?

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                  Tolles Thema, Bonny.
                  Ich stimme ganz eindeutig für die Erziehungsvariante.
                  Gerade in den ersten Lebensjahren des Kindes wird die natürliche Neugier durch das Interessantmachen von Dingen angestoßen und ausgebildet.

                  Wenn ich jetzt die jungen Eltern sehe - nur noch der Blick auf dem Handy - und die Kinder in der Karre oder dem Buggy sind sich total selbst überlassen. Da gibt es keine Erklärungen für`s Kind mehr, was da im Moment drumherum passiert...

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                    Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen

                    Seid ihr der Ansicht, dass eine gewisse Neugier auf die Umwelt und auch das dann damit verbundene Wissen mit der Erziehung zusammenhängt oder ist es angeboren?
                    Ich gehe davon aus, dass diese Neugier angeboren ist.
                    Ich weiß gerade nicht, war es Platon oder Sokrates, der meinte:

                    "Wir müssen unsere Kinder nicht erziehen, wir brauchen nur ihre Fragen beantworten. "

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                      Zitat von Kalua Beitrag anzeigen
                      Tolles Thema, Bonny.
                      Ich stimme ganz eindeutig für die Erziehungsvariante.
                      Gerade in den ersten Lebensjahren des Kindes wird die natürliche Neugier durch das Interessantmachen von Dingen angestoßen und ausgebildet.
                      So sehe ich das - eigentlich - auch. Und habe mich bemüht, meinen Kindern die Welt zu erklären, angefangen vom Drinnen und Erklären meiner Aktivitäten bis nach Draußen und den dort stattfindenden Aktivitäten. Wir haben (Bilder-)Bücher geguckt, gemeinsam gelesen und gemeinsam gespielt. Jetzt habe ich zwei "Pubertiere", von denen eines zu geschätzten 90 % immer ein Handy in Reichweite hat und nur noch auftaucht, um zu fragen, ob wir auch gerade kein WLan haben und eines, das seine Freizeit zum größten Teil zwischen Handy und Fernsehen aufteilt. Beide würden kein Buch freiwillig lesen und finden Erklärungen eher nervig.

                      Das ist überspitzt ausgedrückt, sie gehen beide zur Schule, machen Sport, treffen Freunde, aber manchmal frage ich mich auch, ob die o. g. Theorie wirklich stimmt. Für jemanden wie mich, der nachfragt, nachguckt und viel liest und sich bemüht hat, das weiterzugeben, ist das wirklich ein niederschmetterndes Resultat.

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                        Pubertisten sind nur entfernt mit dem Homo Sapiens verwandt. Wer oder wie sie wirklich sind, zeigt sich vermutlich erst, wenn sie (und alle anderen Familienmitglieder) diese hochkritischen Phase überlebt haben ...

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                          Dann könnte es vielleicht auch daran liegen, dass es zu unserer Zeit nicht so viele Dinge gab, die uns vom Außen und auch vom Innen ablenkten.
                          Deshalb beobachteten wir, sowohl im Haus als auch draußen.
                          Ich möchte jetzt nicht behaupten, diese Zeit sei besser gewesen, aber vielleicht einfacher.
                          Ich kann mich nicht erinnern, mich gelangweilt zu haben; es gab immer Neues.Am Interessantesten war es halt draußen; das ist heute weniger so.
                          Schade; die Kinder und Jugendlichen verpassen so viel, findet ihr nicht?

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                            Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                            Dann könnte es vielleicht auch daran liegen, dass es zu unserer Zeit nicht so viele Dinge gab, die uns vom Außen und auch vom Innen ablenkten.

                            Schade; die Kinder und Jugendlichen verpassen so viel, findet ihr nicht?

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                              Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
                              Pubertisten sind nur entfernt mit dem Homo Sapiens verwandt. Wer oder wie sie wirklich sind, zeigt sich vermutlich erst, wenn sie (und alle anderen Familienmitglieder) diese hochkritischen Phase überlebt haben ...


                              Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                              Schade; die Kinder und Jugendlichen verpassen so viel, findet ihr nicht?
                              Genau das weiß ich eben nicht. Es könnte ja auch sein, dass wir total viel verpassen, oder? Wenn man etwas gar nicht kennt, vermisst man es dann? Mir hat ein Freund damals nahegelegt, "unbedingt" Segeln zu lernen, das wäre das Allertollste überhaupt. Nicht meine Welt, habe ich gesagt, und natürlich vermisse ich Segeln nicht in meinem Leben. Aus Sicht des Freundes verpasse ich natürlich etwas, aber ist das tatsächlich so?

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                                Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                                Seid ihr der Ansicht, dass eine gewisse Neugier auf die Umwelt und auch das dann damit verbundene Wissen mit der Erziehung zusammenhängt oder ist es angeboren?
                                Ich denke, beides ist richtig. Manche Kinder haben von Geburt an diese Neugierde auf die Welt, andere nicht. Bei manchen Kindern kann man diese Neugierde später noch wecken, bei anderen nicht.

                                Wenn ich mich und meine Schwester betrachte, dann haben wir von unseren Eltern das eine und andere übernommen, aber in unterschiedlicher Ausprägung. Mein Vater war immer für den Garten zuständig und sowohl meine Schwester, als auch ich, haben diese Leidenschaft für Garten, Pflanzen und Wildtiere übernommen, wobei ich etwas intensiver als meine Schwester. Dafür kann sie besser mit Hunden, als ich, obwohl wir zu Hause nie einen Hund hatten. Meine Mutter war stets Hausfrau und hat gekocht und genäht, aber weder meine Schwester, noch ich, haben Spaß am Nähen gefunden und den Spaß am Kochen haben wir beide erst später entdeckt. Meine Schwester hat keine Kinder, ich einen Sohn.
                                Wir Kinder hatten in unserer Kindheit keine Computer, weil es keine gab, meine Schwester hat sehr viel gelesen und ich habe sehr viel gespielt.

                                Heute hat meine Schwester mit Computern nicht viel am Hut, ich dagegen schon, Foren, Spiele etc.

                                Mit unserem Sohn haben wir wirklich viel unternommen, immer viel erklärt, aber viel gefragt hat er nie (Autist).
                                Und obwohl ich mit ihm viel in der Natur war, lag sein Interesse schon sehr früh an Experimenten, Technik und Spielen. Er ist mit dem Computer groß geworden, auch, weil sein Papa und ich beide am Computer gearbeitet haben. Heute beherrscht er ihn besser als ich.

                                Ich war immer ein Sandkastenkind, mein Sohn überhaupt nicht, obwohl wir ihm 3 Sandkästen gebaut haben.

                                Wir waren viel mit unserem Sohn schwimmen, obwohl wir beide keine super Schwimmer sind und ich mich in Freibädern sehr unwohl fühle (zu laut, zu viele Menschen). Letzte Woche hat unser Sohn Silber im Schwimmen erreicht, er ist der Erste aus unseren Familien, der das geschafft hat.

                                Ich glaube nicht, dass man pauschal sagen kann, dass die Neugierde angeboren oder nur anerzogen wird. Ich denke, dass bestimmte Faktoren da zusammen spielen müssen und die ergeben dann eben, ob ein Mensch neugierig ist und auch bleibt oder nicht.

                                Mein Sohn ist auch neugierig, aber es bezieht sich eben nicht auf Flora und Fauna, sondern auf Computer, Hard- und Software.

                                Condor

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