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Bonnys Diskutiereckchen

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    Gute Idee, FirstSunshine.
    Mein Knochen ist meine Wut, die von Zeit zu Zeit auf bestimmte (wenige) Personen hochkocht und sich dann auch schnell mal auf andere überträgt, die ähnlich strukturiert sind.
    Dazu käme (!) meine Angst vor Kontrollverlust, wenn ich denn eine Waffe besäße(!). Mein Temperament verleitet mich manchmal zu absoluter Zügellosigkeit in einigen Bereichen, was sich ausbügeln lässt. Im Falle eines Waffengebrauchs allerdings dann nicht mehr.
    (An die mitlesenden Fahnder: nein, ich bin keine Terroristin und auch keine Sympathisantin und besitze weder eine Schusswaffe noch werde ich mir eine besorgen).

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      Na ja ,da pass ich ja mit meinem "Wurfimpuls " auch gut dazu

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        Herzlich willkommen, Rosie!

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          Ach ja,mein letzter Wurfimpuls ist schon etwas länger her.
          DA war es ein Päckchen Butter.

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            Zitat von Rosie Beitrag anzeigen
            Ach ja,mein letzter Wurfimpuls ist schon etwas länger her.
            DA war es ein Päckchen Butter.
            Tiefgefroren?

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              Nu bin ich mal gespannt, Sheperd, aus welchen meiner Beiträge Du herausliest, dass sich meine Wut auch "auf andere(s)" richtet bzw. wo Du meine Antworten als über die Frage hinausgehend empfindest.
              Du meinst, du überlässt es mir jetzt, die entsprechenden Beiträge hierher rein zu kopieren?
              So wie du Bonnys Einverständnis voraussetzt, setze ich voraus, dass du genau weißt,welche Position du für dich hier im Forum beziehst und noch sinngemäß und gefühlt weißt, was du hier "im Forum" geschrieben und nicht selten mit eine Prise Sarkasmus, Zynismus und überspielender Burschikosität "eingefärbt" hast.
              Diese drei Äusserungs- oder Kommunikationsformen sind von Emotionen und daran angeschlossenen Motiven getragen: Trauer und Ent-Täuschung, Zorn, Freude und Angst.
              Demnach gibt es eine traurige Wut, eine zornige Wut eine freudige Wut und eine ängstliche/angstvolle Wut. Trauer, Zorn, Freude und Angst sind meist gepaart mit Hilflosigkeit (ja, es gibt auch eine "hilflose Freude", nämlich dann wenn sie einen regelrecht übermannt. Die freudige Wut lässt sich aus dem Französischen besser verstehen: la rage de la joie)

              Wut ist elementar, sie ist an sich "kein Problem". Es ist der Mensch, der eines daraus macht, bzw: der "seine Probleme mit der Wut hat", weil sie seine Selbstkontrolle über den Haufen werfen kann.
              Was wir mit oder aus unserer Wut machen, ist zwangsläufig "hausgemacht" und nicht der Wut anzulasten.
              Die Wut an sich - ohne emotionale und kognitive Ausschmückung, die wir in unser Tun "hineinlegen" - ist reine Energie und als solche "wertfrei", bzw. neutral > Power.
              Sie ist Quelle der Kreativität (aufbauend) und/oder gleich wirksam Quelle der Destruktivität (vernichtend). Wut ist nie passiv.

              Zitat von Shepherd
              Vielleicht liegt "in deiner Wut" ein alter Knochen begraben, der dir bis zum Himmel stinkt, dem du aber trotz aller Mühe nichts Wirksames entgegen zu setzen weißt? ... sonst würde die Wut - wie du sie in diesem Intermezzo verbal stellvertretend ausgedrückt hast - nicht so heftig ausfallen.
              Aufbrausendes Temperament und (gelegentlicher) Jähzorn sind an sich Symptome ...
              Zitat von FirstSunshine
              Neugierig wie ich bin, will ich schon wissen, wo meine Wut "rauslesbar" war und welche ungestellten Fragen im Spiel sind.
              Deine Rechtfertigung/Erklärung waren die Antworten auf (die) ungesagten Fragen. Wut ist (bei jedem) überall dort herauslesbar, wo er oder sie sich beschwert, etwas bemängelt, jemand angreift, sich verteidigt usw. Manchmal ist die Wut tragend, manchmal nur schwach, sie ist jedoch immer dabei ... und sie ist (metaphorisch gesehen) "ansteckend" und "mitreißend".

              Zitat von FS
              Kleine Kinder krankenhausreif schlagen. Das macht mich unbeschreiblich wütend!
              Das würde ich als tragende (ansteckende und mitreißende) Wut bezeichnen. Worauf? Wozu?
              Zuletzt geändert von Shepherd; 20.12.2015, 19:03.

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                selbstverständlich....

                Wut ist nie passiv.
                Selbstverständlich kann Wut auch passiv sein.
                das berühmte Innere, die Gedanken, die in einem brodeln z.B.
                Oder wenn sie noch kein Ventil nach draußen gefunden hat....

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                  Hallo Shepherd,

                  danke für Deinen ausführlichen Beitrag.

                  Die Antwort hat nun doch etwas länger gedauert, da ich mein Kind zwischendurch ins Bett bringen musste. Schlechtes Timing.

                  Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                  Du meinst, du überlässt es mir jetzt, die entsprechenden Beiträge hierher rein zu kopieren?
                  Nun ja, wenn ich mich damit befassen will, wo meine Beiträge wütend wirken, muss ich schon wissen, wovon wir reden. Vielleicht empfinde ich das, was sich von außen betrachtet als Wut liest, ja als ganz anderes Gefühl. Ich dachte, Du hast da konkrete Beiträge im Sinn. Ich erwarte nicht, dass Du jetzt einen Riesenaufwand betreibst und alte Beiträge zusammensuchst, nur um zu meiner Selbstfindung beizutragen.

                  Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                  So wie du Bonnys Einverständnis voraussetzt, setze ich voraus, dass du genau weißt,welche Position du für dich hier im Forum beziehst und noch sinngemäß und gefühlt weißt, was du hier "im Forum" geschrieben und nicht selten mit eine Prise Sarkasmus, Zynismus und überspielender Burschikosität "eingefärbt" hast.
                  Schön, dass Du mir ein gutes Gedächtnis zutraust , aber ich habe über die Jahre viel geschrieben und so weit ich mich erinnere eher selten mit "Wut im Bauch". Ein rotes Tuch ist definitiv die katholische Kirche, da weiß ich aber auch genau, wo es herkommt. Da war ich eins der kleinen Mädchen, dem von einer "Übermacht" übel mitgespielt wurde - um den Bogen zum aktuellen Anlass zu ziehen.

                  Falls Du weitere Themen meinst, brauche ich tatsächlich Hinweise. Mir ist jetzt auch nicht klar, welche Quantität "nicht selten" ausdrückt. Ich kann durchaus mal sarkastisch schreiben, aber ich halte mich nicht für besonders sarkastisch oder zynisch. (Ist typisch für Zyniker, oder? )

                  Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                  Diese drei Äusserungs- oder Kommunikationsformen sind von Emotionen und daran angeschlossenen Motiven getragen: Trauer und Ent-Täuschung, Zorn, Freude und Angst.

                  Demnach gibt es eine traurige Wut, eine zornige Wut eine freudige Wut und eine ängstliche/angstvolle Wut. Trauer, Zorn, Freude und Angst sind meist gepaart mit Hilflosigkeit (ja, es gibt auch eine "hilflose Freude", nämlich dann wenn sie einen regelrecht übermannt. Die freudige Wut lässt sich aus dem Französischen besser verstehen: la rage de la joie)
                  Da bin ich mir jetzt nicht sicher, ob ich Dich richtig verstehe: Steckt in den von Dir genannten Emotionen immer ein "Wutanteil" drin oder kann man auch aus reiner Freude "burschikos" schreiben? Ich bin sicher kein besonders "mädchenhafter" Typ, aber das hat für mich nichts mir Wut zu tun.

                  Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                  Wut ist elementar, sie ist an sich "kein Problem". Es ist der Mensch, der eines daraus macht, bzw: der "seine Probleme mit der Wut hat", weil sie seine Selbstkontrolle über den Haufen werfen kann.
                  Was wir mit oder aus unserer Wut machen, ist zwangsläufig "hausgemacht" und nicht der Wut anzulasten.
                  Probleme mit der Selbstkontrolle bezüglich meiner Wut (nämlich die Angst, sie zu verlieren) hatte ich eigentlich nur, solange ich versucht habe, Wut schon im Keim zu ersticken und als "unerwünschten Persönlichkeitsanteil" weg zu optimieren. Seit ich mir zugestehe, aufsteigenden Ärger und Zorn einfach auf dem "niedrigen Anfangslevel" zu zeigen, hat sich das Problem verflüchtigt. Oder ich empfinde es nicht mehr als Problem. Aber Du anscheinend schon, sonst würdest Du mir nicht nahelegen, nach dem zugrunde liegenden "stinkenden Knochen" zu buddeln, oder?

                  Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                  Die Wut an sich - ohne emotionale und kognitive Ausschmückung, die wir in unser Tun "hineinlegen" - ist reine Energie und als solche "wertfrei", bzw. neutral > Power.
                  Sie ist Quelle der Kreativität (aufbauend) und/oder gleich wirksam Quelle der Destruktivität (vernichtend). Wut ist nie passiv.
                  Ich empfinde Wut durchaus als eine meiner Energiequellen. Nicht die einzige, aber doch die mit der meisten "Power".

                  Wobei ich mir da nicht so ganz schlüssig bin, ob das tatsächlich "Wut" ist. Von den Begrifflichkeiten her würde ich Ärger, Zorn und Wut in dieser Reihenfolge als Steigerungen eines Gefühls betrachten. Wut hat vielleicht sogar einen destruktiven Anteill: sie wird beim "wüten" freigesetzt. Wüten empfinde ich nicht als konstruktiv, es ist eher ein "zielloses Austoben".

                  Also würde ich meine Energiequelle eher als Zorn bezeichnen, denn ich empfinde sie als konstruktive Energie.

                  Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                  Deine Rechtfertigung/Erklärung waren die Antworten auf (die) ungesagten Fragen.
                  Ah, ok. Es war aus meiner Sicht eine Erklärung, da Du mir keine Vorwürfe gemacht hast, so dass ich mich hätte rechtfertigen müssen.

                  Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                  Wut ist (bei jedem) überall dort herauslesbar, wo er oder sie sich beschwert, etwas bemängelt, jemand angreift, sich verteidigt usw. Manchmal ist die Wut tragend, manchmal nur schwach, sie ist jedoch immer dabei ... und sie ist (metaphorisch gesehen) "ansteckend" und "mitreißend".
                  Ich wage zu behaupten, dass man sich auch ganz gelassen verteidigen kann und da keine Wut mitschwingen muss.

                  Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                  Das würde ich als tragende (ansteckende und mitreißende) Wut bezeichnen. Worauf? Wozu?
                  Die Wut auf Menschen, die Kinder verprügeln (bzw. im aktuellen Fall ihre eigenen Kinder dazu anstiften), fühlt sich weniger tragend als hilflos an. Das ist keine Energie, die in eine "befreiende Handlung" mündet. Ich glaube, ich werde dann wütend, wenn ich mich hilflos fühle, wenn ich den Eindruck habe, ich könnte mit den Mitteln, die mir zu Verfügung stehen (und die ich als "angemessen" betrachte) nichts ausrichten, um Grenzen, die mir wichtig sind, zu verteidigen.

                  Worauf bin ich wütend? Auf Menschen, die (für mich) grundlegende Voraussetzungen eines vertrauensvollen Miteinanders missachten. "Man" schlägt nicht einfach irgendjemanden zusammen, nur weil man ihn nicht mag. Schon gar nicht als 30-köpfigen Gruppe Jugendlicher ein paar Grundschulkinder. Wer erzieht seine Kinder so, dass sie keine Skrupel haben, etwas so Brutales zu tun? Wer sowas tut, macht mich wütend. (Jaja, ich weiß: der macht gar nix, die Wut ensteht allein in mir )

                  Wozu bin ich wütend? Ich sehe hier kein Ziel. Im Gegenteil: ich bin wütend, weil ich die Energie, die das Geschehen in mir frei setzt, nicht "nutzen" oder in eine bedriedigende Aktion umsetzen kann.

                  So, ich hoffe, ich habe jetzt nichts wesentliches vergessen.

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                    Ich verstehe Wut als unterdrückte Angst. Stelle ich mich meiner Angst, bin ich auch nicht mehr wütend.

                    Condor

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                      Bei mir ist das nicht so.

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                        Ich hoffe, hier wird demnächst weiter diskutiert.
                        Ich habe allerdings Verständnis dafür, dass Hochzeiter nicht diskutieren, sondern anderes im Sinn haben.

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                          Zitat von Rosie Beitrag anzeigen
                          Na ja ,da pass ich ja mit meinem "Wurfimpuls " auch gut dazu
                          Wirfst du Gegenstände nur dann, wenn du allein bist oder auch, wenn andere dabei sind?

                          Condor

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                            Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                            Ich hoffe, hier wird demnächst weiter diskutiert.
                            Ich habe allerdings Verständnis dafür, dass Hochzeiter nicht diskutieren, sondern anderes im Sinn haben.
                            Ich habe nicht nur rund ums Hochzeiten ganz viel "anderes" im Sinn. Beim Thema "Wut" hat es mir in der Tat so sehr in den Fingern gekribbelt, mitzuschreiben (zumal ich gerade erst von einer Gestaltwoche über den "Umgang mit mörderischer Wut" zurück gekommen bin), dass ich mich mit aller Strenge an meinen Entschluss erinnern musste, im "großen Forum" überhaupt nichts mehr zu diskutieren ...

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                              Och, wie schade! Wenn jede nur in ihrem ET schreibt, ist hier bald nichts mehr los.
                              Hast du die Befürchtung, du wirst missverstanden oder verletzt, wenn du hier schreibst?

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                                Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                                Hast du die Befürchtung, du wirst missverstanden oder verletzt, wenn du hier schreibst?
                                Ich befürchte zum einen, dass meine Beiträge Mitschreiber auf den Plan rufen, die gar nicht verstehen wollen, was ich schreibe, weil es ihnen ausreicht, dass ich schreibe, um wieder einmal Giftspritzereien zu sehen, wo ich meine aktuellen Lieblingsideen (mit)teile.

                                Zum anderen macht es mich ramdösig, wenn ich mir die Mühe mache, komplexe Zusammenhänge zum besseren Verständnis auseinander zu fisseln und der nächste (oder übernächste) Mitschreiber verwechselt seine Fähigkeit "Nein" zu sagen mit Fachwissen oder Diskussionskultur.

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