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    Dann mal gute Besserung! Manchmal braucht man einfach eine Auszeit; gut, dass du sie dir genommen hast.

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      Im Nachhinein wundere ich mich, dass ich mich darüber gewundert habe, auf einmal so erschöpft zu sein!

      Ich habe ja schon geschrieben, was davor alles war. Mir ist auch klar geworden, dass die Situation meiner Mutter mich doch mehr belastet hat als ich mir selber gegenüber zugegeben habe.

      Und zwar wohnt sie noch in ihrem eigenen Haus und hat in einer Wohnung Mieter. Denen wird die Wohnung zu klein und sind auf den Gedanken gekommen, das Haus kaufen zu können, meiner Mutter lebenslanges Wohnrecht einzuräumen, dann für die Kinder den Boden neu auszubauen etc. Das war schon im letzten Sommer. Im Herbst lag das erste Angebot vor. Damit hatte ich noch ein gutes Gefühl, vor allen, Dingen, weil sich meine Mutter und die Mieter wirklich gut zu verstehen schienen.

      Nun ist meine Mutter geistig noch fit und hat sich dann von einem Rechtsanwalt beraten lassen. Wobei herauskam, dass das Angebot viel zu niedrig war und natürlich unheimlich viel zu beachten wäre. Vor allen Dingen auch die Lebensumstände der Mieter. Die Mieterin laut Mietvertrag ist eine alleinstehende (geschiedene) Frau mit 2 Kindern. Irgendwann hatte sie dann einen neuen Freund, auch geschieden. Der Anwalt meinte, dass bei diesen "unsicheren" Verhältnissen schwer einzuschätzen sei, wie lange diese Beziehung hält und ob sie im Falle einer Trennung den Hauskauf überhaupt bewältigen können oder weiter verkaufen müssen und plötzlich jemand anders Eigentümer ist. Hinzu kamen ein paar Ereignisse, die gerade den Freund in weniger gutem Licht erscheinen lassen. Und zwar hat die Frau einen Gartenanteil mitgemietet. Jedoch fing der Freund dann auch an, sich im Garten meiner Mutter breit zu machen bzw. umzugestalten. Als wäre er schon Eigentümer. Er hat dann Obstbäume gepflanzt, im Gartenanteil meiner Mutter und ganz nahe an der Grundstücksgrenze zum Nachbarn. Meine Mutter hat ihn dann darauf angesprochen, höflich und sachlich, dass er das ja wohl mit ihr und dem Nachbarn absprechen müsste. Woraufhin er nicht diese Gespräche nachgeholt hat sondern wutentbrannt die Bäume wieder ausgerissen hat. Meine Mutter hat sich dann gefragt, wie das wohl wird, wenn deser Mann Eigentümer wäre. Wie übergriffig wäre er dann wohl. (Das war nicht das einzige Ereignis dieser Art!) Und als die beiden jetzt ein neues Angebot machen wollten, hat meine Mutter abgelehnt. Seitdem schläft sie wieder besser.

      Das war am letzen Wochenende. Und auch mir geht es besser.

      Daraus lerne ich, dass ich mir gut tun würde, wenn ich mir gegenüber ehrlicher wäre bzw. mir bewusst machen würde, was mich belastet und das nicht so einfach abtun.

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        Heute hatte ich dann die Gelegenheit, das in meiner Psychotherapie-Sitzung durchzusprechen.

        Und eigentlich ist es ganz einfach:
        Symptome wie Müdigkeit und Erschöpfung deuten auf eine Überlastung hin. Und wenn die nicht körperlich ist, ist sie auf der geistigen Ebene. Dort sind oft Ängste dafür verantwortlich. Wichtig ist nun, die Ängste zu benennen. Wenn man da angekommen ist, geht es dann den Weg zurück: Ängste ernst nehmen, rational einschätzen und Konsequenzen überdenken. Raus aus dem Diffusen!

        Ich konnte diesen Mechanismus dann am Beispiel meiner Mutter aber auch in anderen Situationen nachverfolgen und verstehen.

        Ein anstrengender und guter Tag!

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          Dieser übergriffige Freund der Mieterin hätte mich übrigens ebenfalls schwer belastet. Bis man diese Grenzüberschreitungen innerlich erst mal klar hat - und sich mit passenden Worten wappnen kann, dauert es oft länger.

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            Ein anderer Tipp meiner Psychotherapeutin:

            Mir ein Spardose zuzulegen, in die ich jedesmal einen Euro werfe, wenn ich meine alten "Überlebensregeln" verletze, z.B. "Nein" sage wenn ich früher zähneknirschend "Ja" gesagt hätte.

            Das werde ich machen. Und zusätzlich gibt es einen Euro, jedesmal, wenn ich meine Komfortzone verlasse.

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              Zitat von LiLeLo Beitrag anzeigen
              Mir ein Spardose zuzulegen, in die ich jedesmal einen Euro werfe, wenn ich meine alten "Überlebensregeln" verletze, z.B. "Nein" sage wenn ich früher zähneknirschend "Ja" gesagt hätte.

              Das werde ich machen. Und zusätzlich gibt es einen Euro, jedesmal, wenn ich meine Komfortzone verlasse.
              Das ist ein guter Tipp, danke, dass du den hier teilst.

              Liebe Grüße, mikie

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                Mittlerweile ist der Urlaub wieder vorbei.

                Ich war in der Türkei zu einem Erholungsurlaub. Es war sehr schön, gutes Wetter, Hotel klasse, die Leute freundlich. Die haben sich gefreut, ein paar Deutsche zu sehen! Nicht, dass das Hotel leer gewesen wäre; es gibt dann entsprechend viele Russen mehr. Wir hatten ja bereits letzten Herbst gebucht ("Frühbucherpreis") und es ist nicht so, dass die Preise dort heruntergegangen wären.

                Hier in München ist es zur Zeit zwar genauso warm, aber irgendwie ist die Wärme hier unangenehm, meistens mit etwas Schwüle verbunden.

                Und so weiß ich noch nicht, ob ich am Wochenende wirklich den 10 km-Lauf (Münchener Stadtlauf) mitmache. Wenn es so heiß ist wie die letzten Tage, sicherlich nicht. Den Halb-Marathon habe ich wegen erkältungsbedingtem Trainingsrückstand eh' schon gestrichen.

                Ansonsten übe ich Achtsamkeit. Dazu gehört für mich eine morgendliche Meditation von 10 Minuten, einmal wöchentlich Yoga sowie andere, kürzere Übungen. Dazu demnächst mehr im Faden "Achtsamkeit für Anfänger".

                Mir geht's gut.

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                  Heute war dann der Stadtlauf und das hieß wirklich: "Raus aus der Komfortzone!"

                  Das war nämlich eher 10 km Duschen als Laufen.
                  Aber geschafft! Und ich habe es trotz Regen genossen!
                  (Und jetzt bin ich geschafft ...)

                  Jetzt habe ich noch etwas Organisation und Verwaltung vor mir und dann werde ich den Abend in Ruhe ausklingen lassen.

                  Nächste Woche liegt viel an; da will ich ausgeruht in die Woche starten!

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                    Da zieh ich doch mal meinen Hut ... früher bin ich auch gerannt, aber nun hab ich so viel zugenommen, dass ich gar nicht mehr den Anfang finde ....

                    Regen war sicher auch besser, als knallende Sonne mit 40° im Schatten ....

                    Und, bist du entspannt in die Woche gestartet ?

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                      Nach dem Foren-Software-Update schreibe ich erstmals wieder.

                      Natürlich habe ich gleich die Gelegenheit genutzt, mein Profilbild zu ändern. Leider ist es etwas zu klein, um irgendetwas zu erkennen. Es ist ein Verkehrsschild, dem Kreisverkehrs-Schild nachempfunden, aber mit Pfeilen in die unterschiedlichsten Richtungen. Dazu ein Text: "Choose new ways".

                      Gesehen beim Tollwood-Festival in München. Vielleicht stelle ich ein paar Bilder davon noch bei flickr ein und verlinke die hier.

                      Ansonsten geht's gut. Im August gönne ich mir ein Sabbatical, d.h. die Freizeitphase davon. Geplant habe ich zwei Verwandtenbesuche, einen bei meiner Mutter, der ich dann helfe, ihr Telefon und den Computer wieder zum Laufen zu bekommen, nachdem die Telekom auf VoIP umgestellt hat. Und den anderen bei der Verwandtschaft meiner Frau, ein 60ter Geburtstag.

                      Dazwischen zwei Wochen, um mal richtig auszumisten! Meine Musik-Ecke soll wieder ein Wohlfühl-Ort werden.
                      Tatsächlich habe ich schon angefangen. Dann ist noch der Kleiderschrank dran.

                      Und zwischendurch Radeln und Laufen, relaxen.

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                        Hier der Link zu meinem Foto-Faden:
                        Zeige im Forum deine kreativen Werke! Wie funktioniert unser Gehirn? Diskutiere über Lernstrategien, gemeinsames Brainstorming für neue Ideen!

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                          Mein Freizeitmonat ist jetzt herum. Montag geht's wieder zur Arbeit.

                          Ich habe den Monat wie beschrieben genutzt, allerdings haben sich die Prioritäten sich etwas verschoben. Und zwar habe ich mich einfach treiben gelassen, viel geschlafen und letztendlich weniger geschafft als ich mir vorgenommen habe. Meine Musikecke nimmt so langsam Form an, ist aber noch nicht fertig. Allerdings fühle ich mich dort schon wesentlich wohler als vorher, muss mittlerweile nicht mehr die Sachen von links nach rechts räumen, wenn ich Gitarre spielen will oder von rechts nach links, wenn ich Tagebuch schreiben will ... Das mit dem Computer bei meiner Mutter habe ich geschafft, samt Telekom.

                          Also insgesamt habe ich schon viel geschafft, interessant, dass der Blickwinkel mal wieder auf das nicht Erreichte geht!
                          Wobei ich tatsächlich das wichtigste gemacht habe, was ich mir vorgenommen habe: einfach mal ausklinken und relaxen.



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                            Lieber LiLeLo,

                            wie gut, dass Du in einen richtigen Entspannungsmodus gekommen bist! Oft nimmt man sich für eine solche freie Zeit ja viel zu viel vor und will plötzlich all das schaffen, wozu man sonst nicht kommt. Deswegen finde ich es gut, dass Du das Wichtigste, die Regeneration, darüber nicht vergessen hast!

                            Wie beurteilst Du inzwischen die Zeitspanne eines Monats für eine solche Auszeit? Hättest Du jetzt doch gerne noch länger Zeit oder freust Du Dich auch schon wieder auf Deine Arbeit, Deine Kollegen oder überhaupt Deinen gewohnten Alltag?

                            Einen guten Wiedereinstieg am Montag wünscht Dir
                            Deine Chaja

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                              Hallo Chaja,

                              ein Monat ist gut und ich habe mich auch darauf gefreut, wieder in die Arbeit zu gehen.
                              Ich bin natürlich auch etwas abgeschlafft in der Zeit und brauche jetzt wieder etwas Spannung im Leben.
                              Im Beruf kommt die automatisch, ob ich zuhause so einfach wieder darein kommen würde, weiß ich nicht.
                              Dazu habe ich nette Kollegen, auf die ich mich ebenfalls gefreut habe.

                              Nach den ersten beiden Arbeitstagen bin ich abends natürlich ziemlich geschafft, weil ich das ja nicht mehr gewohnt bin.

                              Ich habe die 5 Wochen auch ganz konsequent das Diensthandy ausgelassen, ganz wichtig bei so was.

                              Viele Grüße,
                              Martin

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                                Am Sonntag habe ich den Achenseelauf mitgemacht!

                                23,2 km um den See 'rum. Gebraucht habe ich über 3 Std. Eigentlich hatte ich weniger erwartet, aber ca. 8 km sind ein Steig nur für Geübte. Teilweise mit Drahtseil zum Festhalten, weil es sehr steil zum See 'runter geht!

                                Der Teil hat dann doch Zeit gekostet, aber es hat mir riesig Spaß gemacht. Vielleicht nächstes Jahr noch mal.

                                Übernächstes Wochenende ist erstmal der Tegernseelauf dran, ein normaler Halbmarathon.

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