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    Jeder Schritt auf dem Weg gehört zu diesem, sobald ich ihn vollzogen habe.

    Erst danach kann ich beurteilen, ob er zielführend war und, wenn nötig, korrigieren. Das ist die Verstandesebene.

    Die Gefühlsebene, die jeden Schritt ebenso beeinflußt, sieht komplexer aus. Vor allem verbergen sich sekundäre Gründe(Gefühle, Gedanken) oft hinter Vordergründigem. Das zu durchschauen erfordert einige Übung und vor allem Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.

    Achtsamkeit, die Gedanken auf die Gegenwart fokussieren, hat mir persönlich geholfen, Ruhe einkehren zu lassen. Und der ebenso stark beanspruchte Satz: "In der Ruhe liegt die Kraft" wird zur Tatsache.

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      Zitat von LiLeLo Beitrag anzeigen
      Natürlich habe ich die Spiele in gewissem Sinne gebraucht, aber nur, weil ich keinen besseren Weg gesehen bzw. den aus dem Blick verloren habe. Also habe ich mich in einen Ersatz geflüchtet.

      Die wichtige Frage ist doch: welches wirkliche Bedürfnis steckt dahinter?
      Ich denke, es ist entscheidend, ob die Ersatzbefriedigung einfach nur "eine kleine Auszeit" ist, die dadurch zwar nicht das zugrundeliegende Bedürfnis erfüllt, aber dafür vielleicht ein anderes oder ob man sich durch einen "untauglichen Ersatz" selbst abhält, das eigentliche Bedürfnis zu erfüllen, was den "Mangel" immer mehr vergrößert und einen immer weiter in die Ersatzbefriedigung treibt, ohne dass sich echte Befriedigung einstellen kann.

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        Vielen Dank für Eure Antworten.

        Solipsist beschreibt ziemlich genau das, was ich beim Lesen von Condors früheren sehr kurzen Beiträgen denke.

        Faszinosum: das ist für mich pures bla bla. Ich verstehe es einfach nicht und das kommt mir vor wie eine Aneinanderreihung von Allgemeinplätzen. Könntest Du das genauer formulieren?

        Condor: wenn Du es so beschreibst, ist es ok.
        Aber die vorherige Zusammenfassung ist zuallermindest sehr leicht misszuverstehen. Danke für die ausführliche Erklärung!

        bante: Kann ich verstehen, aber ich trenne Gefühl und Verstand nicht so stark. Vieles, was man denkt, kann man erst später gefühlsmässig nachvollziehen und bei vielem, was man fühlt, sind einem die zugrundeliegenden Gedanken nicht klar.

        FirstSunshine: Ja, in diesem Sinne war es sicher die kleine Auszeit. Danke, das hilft mir, denn ich bin doch dabei, mich für die vergeudete Zeit zu verurteilen, wenn auch längst nicht so krass wie früher.

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          Hallo LiLeLO
          Zitat von LiLeLo Beitrag anzeigen
          Faszinosum: das ist für mich pures bla bla. Ich verstehe es einfach nicht und das kommt mir vor wie eine Aneinanderreihung von Allgemeinplätzen. Könntest Du das genauer formulieren?
          Ich habe dich in deinem Tun bestätigt, nichts weiter.

          Zitat von LiLeLo
          Wenn ich einfach sage: ich habe mich so und so verhalten, also habe ich das gebraucht, dann ist keine Entwicklung möglich. Dann brauche ich überhaupt nichts zu reflektieren. Dann brauche ich nicht nach den wirklichen Bedürfnissen zu schauen.
          Zitat von Faszinosum
          Der Weg ist das Ziel. Ausgeleierter Spruch, aber so ist es nun mal.
          Der Weg ist individuell. Aber gehen kann man ihn nur selber.

          Alles was du tust ist Bestandteil deines Weiterkommens Richtung Ziel.
          Ob dieses tun sinnvoll erscheint liegt an einem selber.
          In deinem speziellen Fall geht es um die Spiele
          Zitat von LiLeLo
          Natürlich habe ich die Spiele in gewissem Sinne gebraucht, aber nur, weil ich keinen besseren Weg gesehen bzw. den aus dem Blick verloren habe. Also habe ich mich in einen Ersatz geflüchtet.
          Das Ziel ist uns letztendlich nicht bekannt. Wir erkennen auf unserem Weg, mit unseren individuellen kleinen Zielen, immer mehr vom „großen“ Ziel.
          Wir entwickeln uns.
          Wir machen uns kleine Ziele, welche wir erreichen wollen, und streben diese beständig an. Ist ein Ziel erreicht suchen wir uns ein Neues. Sie sind Bausteine auf unserem Weg zum Ziel.


          Verlieren wir unser Ziel auf unserem Weg kurzfristig aus den Augen bedeutet es nicht mehr und weniger, als dass wir etwas verändern müssen um wieder auf den Weg zum Ziel zurückzukehren.

          Wir müssen etwas an unserem Denken und Handeln verändern. Wenn nicht, treten wir auf der Stelle und kommen nicht weiter (welches nichts anderes als unsere Probleme sind)

          In deinem Fall war es eine Abschweifung zu den Spielen und deinem anschließenden erkennen, dass du sie nicht (mehr) brauchst und ein Schritt dahingehend, dass du Erkenntnis erlangt hast und das du von den Spielen loslassen hast können.

          Diese Spiele sind „nur“ ein Symbol für etwas gewesen.
          Der Thematik der Erkenntnis und des anschließenden Zulassens und Loslassens steckt überall drin.

          Und dies ist mEn ein großer Schritt. Denn anzuerkennen dass man etwas nicht mehr braucht und dann davon Loslassen zu können, was man vorher dachte, man braucht es ist für weitere Themen eine hilfreiche Erkenntnis.

          Vielleicht kannst du auch mehr von dem vorschnellen Gedanken loslassen, dass alles blabla ist. Er hat blockierende Wirkung.
          Ein Offen sein verhindert so manche Umwege, welches es bei „zulassen“ nicht bräuchte.

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            Zitat von LiLeLo Beitrag anzeigen
            aber ich trenne Gefühl und Verstand nicht so stark. Vieles, was man denkt, kann man erst später gefühlsmässig nachvollziehen und bei vielem, was man fühlt, sind einem die zugrundeliegenden Gedanken nicht klar.
            Wenn du in deiner Fantasie dem Gefühl und dem Verstand jeweils eine Person zuordnen kannst, dann können diese in deiner Fantasie miteinander kommunizieren. Diese Personen können sowohl reale Personen sein, vielleicht aus deinem Umfeld, es können aber auch Schauspieler, Musiker sein, die du gar nicht kennst oder es können auch Fantasiewesen sein oder Tiere, je nachdem, was du dir am Besten vorstellen kannst.
            Mit der Zeit, es braucht etwas Übung, werden Gefühl und Verstand immer besser zusammen arbeiten und sich später auch sehr mögen.

            Zitat von LiLeLo Beitrag anzeigen
            denn ich bin doch dabei, mich für die vergeudete Zeit zu verurteilen, wenn auch längst nicht so krass wie früher.
            Streich doch bitte mal das Wort "vergeudet" aus deinem Wortschatz!

            Dies ist ein Grund, warum du dich verurteilst.

            Wenn du dich lieber gar nicht mehr verurteilen möchtest, dann wäre es besser für dich, wenn du verstehen lernst, dass...

            1. Keine Zeit, nicht mal eine Sekunde, deines Lebens vergeudet war, ist und sein wird.
            2. Jeder Mensch, auch du, gibt jeder Zeit sein Bestes, was ihm aufgrund seiner Lebensgeschichte, seines Wissens und seiner Möglichkeiten möglich ist. Deswegen gibt es keinen Grund (und wirklich keinen) sich für sein Denken, Fühlen und Handeln im Nachhinein zu verurteilen (vor allem ändert das auch nichts an dem Geschehenen ). - Du hättest damals anders gehandelt, wenn du es gekonnt hättest, ganz sicher, aber du konntest nicht anders und das ist völlig in Ordnung.
            3. Und immer wichtig, wird schnell vergessen, du bist ein Mensch und alle Menschen machen Fehler, denn nur durch seine Fehler lernt der Mensch.

            Ich schreibe das hier nicht, weil ich als Besserwisser dastehen möchte, sondern, weil ich der König der Selbstverurteilung war und einen Weg daraus gefunden habe, den ich gern mit anderen teile, damit auch du dich irgendwann nicht mehr selbst verurteilen brauchst.

            Condor

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              @Faszinosum:
              Danke für die Erklärung. Das kann ich verstehen.

              Aber ich freue mich darüber, dass ich heute schneller reagiere und auch etwas, was ich für bla bla halte, auch öffentlich so bezeichne.

              Ich habe gelernt, meine spontanen Reaktionen zu verstecken und hinter wohlgesetzten Worten zu verbergen.

              Um so mehr freue ich mich, dass Du Dir den Aufwand gemacht hast, dies nochmal genau zu erklären.

              @Condor:
              Danke.

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                Ich hatte noch nach dem "Last Train Home" von Pat Metheny gesucht. Es erschien mir angemessen, Spunk mit diesem Lied zu verabschieden, weil Spunk mir das zu meiner Verabschiedung als "Martin Mutig" und weit später in diesem Faden nochmal geschenkt hat.

                Und da bin ich auf meinen ersten Beitrag in diesem Faden gestossen:
                Und denke: wie wahr! Habe ich das nicht wieder aus den Augen verloren?

                Zitat von LiLeLo Beitrag anzeigen
                ...

                Und was liegt noch an: mir endlich eine Karte für das Deep Purple-Konzert im November zu besorgen. Denn die sind nach wie vor richtig gut und wenn ich eins von meinem Bruder gelernt habe, dann ist es, dass auch meine verbleibende Zeit endlich ist und ich diese wirklich genießen sollte.

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                  Gestern hat mich noch der Beitrag von Gemma in dem Faden "Selbstoptimierung" berührt.

                  Insbesondere, wie sie zu der Haltung "für mich" gekommen ist. Nicht, um irgendetwas zu vermeiden oder gegen irgendetwas zu sein sondern etwas für sich zu tun.

                  Ich habe den Eindruck, dass ich gerade jetzt sehr viel lerne und wieder offener für neue Erkenntnisse über die Welt und mich bin.

                  Auch dank Eurer Rückmeldungen!

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                    Soeben habe ich meinen Benutzertitel von "Action, please!" in "Im Fluß des Lebens" geändert.

                    Ich spüre, dass ich wieder mehr Energie habe und bereits wieder viel tue. Und damit ändert sich mein Fokus wieder, "Action" ist nicht mehr der Hauptpunkt.

                    Ich will wieder mehr die Fülle des Lebens spüren.

                    Gleichzeitig werde ich wieder weicher, fließender. Sehr schön!

                    Jetzt noch das passende Profilbild dafür finden ...

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                      Oh, wie schön, lieber LiLeLo! Da freue ich mich mit Dir und bin schon auf Dein neues Bild gespannt!

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                        Zitat von LiLeLo Beitrag anzeigen
                        Gleichzeitig werde ich wieder weicher, fließender. Sehr schön!
                        Das freut mich besonders.

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                          So, jetzt habe ich meinen neuen Avatar.

                          Nicht das, was ich wollte, aber das habe ich noch nicht (wieder-)gefunden.

                          Aber diese Bild sprach mich beim Durchschauen meines Archives besonders an: weil sich da jemand auf dem Wasser bewegt, alles dabei hat, was man so (im Urlaub?) braucht und das noch auf einem besonderen, aber einfachem Fahrzeug. Dazu der Kontrast zwischen weichen Wellen und scharfen Schatten und Umrissen.

                          Und: Stand-up Paddling (SUP) will ich auch mal ausprobieren! Diesen Sommer noch!

                          PS: das Bild habe ich 2013 in Venedig aufgenommen.

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                            Ein schöner Avatar - so passend

                            Diese Stand-up-Paddler sieht man ja seit letztem Jahr sehr häufig. Zum ersten Mal versuchten sich ein paar junge Leute auf der Donau in Regensburg auf den Brettern (mein erstes Mal).
                            Hast Du denn eine Affinität zum Wasser(sport)? Willst Du Dir so ein Board leihen?

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                              Als ich das Bild sah, dachte ich eher an Charon, den Fährmann aus der griechischen Mythologie, der die Totenseelen über den Acheron setzt.

                              Ich finde dein Bild sehr dunkel und mystisch...

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                                Aus meiner Sicht ging es nicht um Dunkelheit oder Mystik.

                                Das Gesamtbild ist auch erheblich heller. Und so habe ich den Versuch gemacht, einen größeren Ausschnitt zu wählen.
                                Ich lasse das mal so und werde es in den nächsten Tagen entweder zurück oder zu einem anderen Bild hin ändern. Denn so ist es zwar heller, aber es ist kaum noch was zu erkennen.

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