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    Hallo Yulie,

    ich freue mich, dass Dir mein Faden gefällt!

    Auch Kommentare sind herzlich willkommen!

    Ich fahre ein sehr gutes Trekkingrad von velotraum.
    Besonderheit ist die 26''er Bereifung dafür und die kurze Geometrie des Rahmens bei trotzdem "normalen" Radstand. Ist also kein Mountainbike.

    Das nehme ich für alles: Wege zur Arbeit, Einkaufen, Feld und Wald, Straße.

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      Zitat von LiLeLo Beitrag anzeigen
      (...)Mir ist jetzt klar geworden, dass ich diesen Überschuß an Energie einfach nicht mehr habe. Und so langsam kommen Ideen, wie ich damit umgehen kann. Nicht nur aufräumen, sondern ausmisten.(...)
      Ist mit dem letzten Satz Dein neuer Umgang gemeint? Hier scheint sich (positiv gemeint) eine gewisse praktische und radikale Konsequenz aus Deiner Erkenntnis bezügl. Energie abzuzeichnen.
      Das mit der veränderten Energiemenge kenne ich auch. Mit der praktischen Umsetzung dieser Erkenntnis klappt es bei mir allerdings nicht immer. Körper vs. Verstand, Ich-Ideal, Sturheit, Leistungsdenken etc, pp.

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        Mein neuer Umgang? Du meinst meine Art, mich zu verhalten?

        Ja, da habe ich mich jetzt schon von einigen Dingen getrennt. Ein paar Bücher sind tatsächlich im Müll gelandet, weil einfach mittlerweile so unansehnlich geworden.

        Und viele Bücher, die für mich mal einen "Repertoire"-Wert hatten, habe ich abgeben können, weil ich sie sowieso nicht nochmal lese.
        (Z.B. "Das Jesus-Video" von Andreas Eschbach. Hat mir seinerzeit sehr gut gefallen, besonders der Schluß. Und es ist auch gut, dass man so lange darauf hinliest, aber es lohnt sich nicht, nochmal darauf hinzulesen.)
        Auch Ratgeber-Literatur habe ich (noch ungelesen!) abgegeben. Das waren einfach mal interessante Themen, wo ich dann nie zu gekommen bin. Anscheinend doch nicht interessant genug ...

        Allerdings laufe ich durchaus Gefahr, meinen e-book-reader zuzumüllen. weil die Bücher nur ein paar Megabyte wegnehmen und physikalisch fast keinen Platz brauchen. Das wirkt dann auch als Ballast.

        Einen Anfang habe ich jedenfalls gemacht. Und es tut mir gut, nicht mehr alles zu horten, sei es nun Bücher oder CD's oder irgendwas anderes.

        Auch von dem "Muss", mir bestimmte DVD's oder CD's zu kaufen, bin ich weg. Viele der Sachen finde ich heute auch bei youtube. Und wenn ich jetzt einmal z.B. die alten Rockpalast-Aufnahmen sehe und höre, dann erinnere ich mich, was ich damals toll fand und merke aber auch, dass ich nicht daran festhalten muss und nur wenig davon habe, mir diese Konserve noch ins Regal zu stellen.

        Ich fände es schön, wenn ich da noch radikaler werde.

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          Zitat von LiLeLo Beitrag anzeigen
          Einen Anfang habe ich jedenfalls gemacht. Und es tut mir gut, nicht mehr alles zu horten, sei es nun Bücher oder CD's oder irgendwas anderes.
          Hallo LiLeLo,

          ich habe die Erfahrung gemacht, daß es mir bei radikalen Brüchen in meinem Leben überhaupt keine Schwierigkeiten bereitet hat, Ballast los zu werden. In Zeiten, in denen es mir (vermeintlich) gut geht, sieht das anders aus. Da neige ich auch schnell dazu, zu viel anzuhäufen. Bücher, die mich im Moment interessieren, die ich aber wegen Zeitmangel dann doch nicht lese und die mich ein paar Monate später schon nicht mehr ansprechen etc.

          Im Magic Cleaning geht es, soweit ich das aus Videos erkennen konnte (ich habe das Buch nicht gelesen) ja auch darum, den emotionalen Wert zu erkennen, den die Dinge für einen haben. Und sich nur noch mit Dingen zu umgeben, die einen glücklich machen. (Ich fand es sehr berührend, wie Marie Kondo in einem Video davon sprach, daß Wäsche sich unbehaglich fühlt, wenn wir sie falsch zusammen legen.)

          Mag sich im ersten Moment völlig plemplem anhören, aber ich habe darüber nachgedacht, und... ja: wenn ich einen Lieblingspulli förmlich in den Schrank stopfe, weil da eigentlich kein Platz mehr ist, und er umgeben ist von Klamotten, die mir nicht 100 % gefallen, die ich aber benötige, weil ich auf der Arbeit nicht immer im selben Zwirn herum laufen kann (nur für mich privat würde ich deutlich weniger Zeugs benötigen), dann muss ich mich nicht wundern, wenn das Lieblingsteil sein "Lieblings" verliert. Ich weiß, es liest sich schräg, aber: wenn ich unterschiedliche Energien in einem Schrankfach zusammen stopfe, dann kann dabei nicht 100 % Energie, die mir gut tut, heraus kommen...

          Ihr Ansatz, die Dinge zu "sehen", hat mir geholfen. Ich erkenne, daß es mir in meinem (vermeintlich) gut eingerichteten Leben eben nicht gut geht, wenn gleichzeitig meine vier Wände "voll gemüllt" sind. Dieses Mehr an Zeugs hält mich fest und sorgt dafür, daß ich immer unbeweglicher werde. Mein Energielevel sinkt merklich, da vieles um mich herum zu viel abzieht. Das rumort zuerst unterbewusst, bis es ins Bewusstsein drängt und unter Umständen dazu führt, daß man einen Müllcontainer vor's Haus stellt.

          Ich bin da erst am Anfang, das alles ist mir erst vor ein paar Tagen bewusst begegnet, aber ich bin gespannt, wohin es mich führen wird. Es hat auf jeden Fall schon mal einen Energieschub ausgelöst, die Dinge endlich anzupacken und mich in mir und meiner Umgebung wieder wohler zu fühlen (was dann auch wieder zu mehr Energie führt).

          Danke für Deinen Gedankenanstoss dazu.

          LG
          Spunk

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            Deine Gedanken zum Thema Energie bringen in mir etwas zum Klingen, Spunk. Und ich überlege jetzt, da ich so manches habe, mit dem ich Positives verbinde, es also aus meiner Sicht positive Energie hat, ob es mich quasi mit seiner positiven Energie erschlägt.
            Danke für die Anregung.

            Kommentar


              Zitat von Mistral1 Beitrag anzeigen
              Deine Gedanken zum Thema Energie bringen in mir etwas zum Klingen, Spunk. Und ich überlege jetzt, da ich so manches habe, mit dem ich Positives verbinde, es also aus meiner Sicht positive Energie hat, ob es mich quasi mit seiner positiven Energie erschlägt.
              Danke für die Anregung.
              Also, das verstehe ich jetzt nicht. Man kann doch gar nicht genügend positive Energie haben???

              Oder ist es eher so, dass Du Sachen angehäuft hast, mit denen Du mal was Positives verbunden hast? Und heute erschlägt Dich das, weil die Verbindung nicht mehr da ist?

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                In der letzten Woche habe ich mich übrigens von allen drei Spielen auf meinem Handy getrennt!

                (Wobei es noch einen Computer und ein Tablet gibt, auf denen Spiele sind.)

                Jedenfalls habe ich die kurzfristige und manchmal zeitraubende Ablenkung, die ich quasi immer dabei hatte, abgeschafft.

                Das erste (Subway Surfer) wurde auf Windows Phone nicht mehr unterstützt,
                d.h. keine neuen Landschaften/Figuren/Boards mehr.

                Das zweite (Candy Crush Soda) verkommt in den höheren Leveln zu einem reinen Glücksspiel.

                Das letzte war ein Geschicklichkeitsspiel (Mit verschieden Autos über verschiedene Strecken)

                Und insgesamt kam mir das ganze als Pseudo-Leistung vor: man hat das Gefühl, was zu schaffen, indem man ein höheres Level erreicht oder Missionen abschliesst. Oder eine neues Auto bekommt/aufrüstet bzw. eine neue Strecke freischaltet.

                Und tatsächlich habe ich durch diese Spiele eine zeitlang das Gefühl gehabt, was zu leisten und weiterzukommen.

                Im Endeffekt ist es aber reine Zeitvergeudung.

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                  Zitat von LiLeLo Beitrag anzeigen
                  Also, das verstehe ich jetzt nicht. (...)
                  Ich auch nicht.
                  Das war ein spontaner, unausgegorener Gedanke. Ich verstehe nichts von Heilenergetik, Energiearbeit, Schwingungen etc. Mein Gedanke war, es könnte vielleicht auch ein Zuviel an positiver Energie, unterschiedlichen Schwingungen geben und damit zu einem Overload oder Durcheinander kommen.

                  Die positiven Sachen wirken ja nicht nur passiv durch ihr alleiniges Vorhandensein auf mich, sondern ich reagiere auch aktiv, indem ich bspw. den Erinnerungen, die sie wecken, nachhänge. Und das ist wiederum mit Energieverbrauch verbunden.
                  Wie gesagt, ein unausgegorener Gedanke...

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                    Zitat von LiLeLo Beitrag anzeigen
                    Und tatsächlich habe ich durch diese Spiele eine zeitlang das Gefühl gehabt, was zu leisten und weiterzukommen.

                    Im Endeffekt ist es aber reine Zeitvergeudung.
                    Wenn du es gebraucht hast, dann war es doch keine Zeitvergeudung.

                    Du hast die Spiele gebraucht, jetzt brauchst du sie nicht mehr, freu dich, ist doch schön und selbst, wenn du sie irgendwann noch mal wieder brauchst, ist das auch in Ordnung.

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                      Das sehe ich anders. Gebraucht habe ich die Spiele bestimmt nicht.

                      Die waren eine Ersatzbefriedigung für irgendwas anderes. Teilweise auch einfach eine Flucht vor all dem Mist, der so passiert ist.

                      Es gibt bessere Möglichkeiten, nur habe ich die zu der Zeit nicht gesehen.
                      Obwohl ich die teilweise schon sehr lange kenne ...

                      Aber ich bin den Weg gegangen und das war ok, weil ich es sowieso nicht mehr ändern kann.

                      Und natürlich ist es ein Erfolg, dass ich es jetzt geschafft habe, die Spiele zu löschen.

                      Genauso ein Erfolg, dass ich heute im Supermarkt alle Süßigkeiten habe links liegen lassen können und dafür nichtmals Disziplin notwendig war.

                      Ein Teil meines Ausmistens ...

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                        Oh, ich gehe davon aus, dass alles, was der Mensch so tut, braucht, sonst würde man dieses oder jenes ja nicht tun.

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                          Das finde ich naiv und ist eine Denkweise, die jede Selbsterkennung verhindert.

                          Natürlich habe ich die Spiele in gewissem Sinne gebraucht, aber nur, weil ich keinen besseren Weg gesehen bzw. den aus dem Blick verloren habe. Also habe ich mich in einen Ersatz geflüchtet.

                          Die wichtige Frage ist doch: welches wirkliche Bedürfnis steckt dahinter?

                          Wenn ich einfach sage: ich habe mich so und so verhalten, also habe ich das gebraucht, dann ist keine Entwicklung möglich. Dann brauche ich überhaupt nichts zu reflektieren. Dann brauche ich nicht nach den wirklichen Bedürfnissen zu schauen.

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                            Zitat von LiLeLo Beitrag anzeigen
                            Das finde ich naiv und ist eine Denkweise, die jede Selbsterkennung verhindert.
                            Diese Denkweise könnte womöglich auch Suchtverhalten fördern, weil man somit dieser Sucht quasi zustimmt, mit der Begründung: "Es tut mir (scheinbar) gut, also brauche ich es, also muss ich nichts dagegen unternehmen."

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                              Zitat von LiLeLo Beitrag anzeigen
                              Wenn ich einfach sage: ich habe mich so und so verhalten, also habe ich das gebraucht, dann ist keine Entwicklung möglich. Dann brauche ich überhaupt nichts zu reflektieren. Dann brauche ich nicht nach den wirklichen Bedürfnissen zu schauen.
                              Der Weg ist das Ziel. Ausgeleierter Spruch, aber so ist es nun mal.
                              Der Weg ist individuell. Aber gehen kann man ihn nur selber.

                              Alles was du tust ist Bestandteil deines Weiterkommens Richtung Ziel.
                              Ob dieses tun sinnvoll erscheint liegt an einem selber.

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                                Zitat von LiLeLo Beitrag anzeigen
                                Das finde ich naiv und ist eine Denkweise, die jede Selbsterkennung verhindert.

                                Natürlich habe ich die Spiele in gewissem Sinne gebraucht, aber nur, weil ich keinen besseren Weg gesehen bzw. den aus dem Blick verloren habe. Also habe ich mich in einen Ersatz geflüchtet.

                                Die wichtige Frage ist doch: welches wirkliche Bedürfnis steckt dahinter?

                                Wenn ich einfach sage: ich habe mich so und so verhalten, also habe ich das gebraucht, dann ist keine Entwicklung möglich. Dann brauche ich überhaupt nichts zu reflektieren. Dann brauche ich nicht nach den wirklichen Bedürfnissen zu schauen.
                                Oje...

                                Genau das Gegenteil ist der Fall.

                                Wenn ich mir bewusst bin, dass ich etwas brauche, dann habe ich dem gegenüber erst mal kein schlechtes Gewissen und mache mich selbst nicht schlecht oder klein. Ich wertschätze mich dabei.

                                Dann frage ich mich allerdings, warum ich etwas brauche und für welchen Ersatz z.B. eine Sucht steht? Auch hierbei wertschätze ich mich, weil ich mich ja nicht dafür verurteile, dass ich etwas brauche, selbst dann nicht, wenn es eine Sucht ist.

                                Und danach kann ich daran arbeiten, entweder dieses Tun noch ein Weilchen zu behalten, weil ich mir bewusst darüber bin, dass ich es brauche oder ich kann damit beginnen, es langsam abzuschaffen, weil ich inzwischen so weit bin, es nicht mehr zu brauchen. Auch hier wertschätze ich mich.

                                Für mich steht dabei im Vordergrund zum einen mir mein Verhalten bewusst zu machen und zum anderen mich dabei wert zu schätzen.

                                Für mich ist das ein guter und richtiger Weg.

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