@Tamina: Ja, so sehe ich das auch. Für viel Geld was tolles kaufen ist leicht, was schönes auf anderen Wegen finden, macht mehr Spaß. 
@bante: Ich bin mit diesem Thema wirklich inzwischen so verbunden, daß ich mich schon bremsen muß, um nicht alle meine Bekannten immerzu mit meinen Puzzle-Geschichten unterhalten zu wollen. Denn man muß ja verstehen, dass nicht alle diese Begeisterung teilen und es auch viele Menschen gibt, die es gar nicht nachvollziehen können, was mich daran so fasziniert.
Zum Teile-Ersetzen: das gleiche alte Holzpuzzle noch einmal zu bekommen, das ist ist fast ausgeschlossen. Hat die ungefähre Wahrscheinlichkeit eines Sechsers im Lotto. Würde auch nicht viel helfen, denn die Teile sind ja meist handgesägt und keins hat haargenau die gleichen Teile, wie sein "Bruder". Deswegen schrieben die Hersteller ja früher auch auf die Schachtel "hat etwa 100 Teile", weil es manchmal 100 waren und manchmal ebend 102. Je nach Tageslaune und Geschick des Sägers. Eben echte Handarbeit.
Ne, da muß man schon selbst tätig werden. Das ist eine Wissenschaft für sich und ich bin da noch nicht wirklich gut. Erstaunt stellt man fest, daß das Teile-Aussägen vom Holzteil nicht das einzige Schwierige an der ganzen Sache ist. Das Colorieren ist mindestens genau so anspruchsvoll. Ich bin ein recht guter Fälscher am Computer...aber die richtigen Farben zu treffen...ist echt ne Aufgabe. Man merkt schnell, daß "weiß" nicht "weiß" ist, sondern das es "50 shade of white" gibt, mindestens. Die alten Puzzle haben oft so eine schmutzig-weiße, wahlweise ins gelbliche oder grünliche gehend, manchmal auch mit einem Stich rot drin...da kann man stundenlang herumprobieren, ohne die richtige Farbe zu treffen.
Ich übe noch dran. Und was ich von meinem holländischen Puzzle-Freund gelernt habe: ich kennzeichne die Teile, die ich ersetzt habe, mit meinem Monogramm und der Jahreszahl. Er macht das, damit klar ist, daß dies keine Original-Teile sind und damit jeder erkennen kann, daß sie ersetzt wurden. Denn bei teuren Puzzlen macht es schon einen preislichen Unterschied, ob alle Teile original sind, oder welche ersetzt wurden. Bei mir besteht diese Gefahr zwar nicht, daß jemand nicht sieht, daß sie replaced sind, aber es ist ein schönes Gefühl, wenn man sein Kürzel zum Schluß drauf schreibt.
Und die Lücken eines alten Puzzles zu schließen, habt ein bisschen was von "die Welt ein bisschen wieder heil machen".
...und ja, ich habe eine Puzzle-Macke!!!

@bante: Ich bin mit diesem Thema wirklich inzwischen so verbunden, daß ich mich schon bremsen muß, um nicht alle meine Bekannten immerzu mit meinen Puzzle-Geschichten unterhalten zu wollen. Denn man muß ja verstehen, dass nicht alle diese Begeisterung teilen und es auch viele Menschen gibt, die es gar nicht nachvollziehen können, was mich daran so fasziniert.
Zum Teile-Ersetzen: das gleiche alte Holzpuzzle noch einmal zu bekommen, das ist ist fast ausgeschlossen. Hat die ungefähre Wahrscheinlichkeit eines Sechsers im Lotto. Würde auch nicht viel helfen, denn die Teile sind ja meist handgesägt und keins hat haargenau die gleichen Teile, wie sein "Bruder". Deswegen schrieben die Hersteller ja früher auch auf die Schachtel "hat etwa 100 Teile", weil es manchmal 100 waren und manchmal ebend 102. Je nach Tageslaune und Geschick des Sägers. Eben echte Handarbeit.
Ne, da muß man schon selbst tätig werden. Das ist eine Wissenschaft für sich und ich bin da noch nicht wirklich gut. Erstaunt stellt man fest, daß das Teile-Aussägen vom Holzteil nicht das einzige Schwierige an der ganzen Sache ist. Das Colorieren ist mindestens genau so anspruchsvoll. Ich bin ein recht guter Fälscher am Computer...aber die richtigen Farben zu treffen...ist echt ne Aufgabe. Man merkt schnell, daß "weiß" nicht "weiß" ist, sondern das es "50 shade of white" gibt, mindestens. Die alten Puzzle haben oft so eine schmutzig-weiße, wahlweise ins gelbliche oder grünliche gehend, manchmal auch mit einem Stich rot drin...da kann man stundenlang herumprobieren, ohne die richtige Farbe zu treffen.
Ich übe noch dran. Und was ich von meinem holländischen Puzzle-Freund gelernt habe: ich kennzeichne die Teile, die ich ersetzt habe, mit meinem Monogramm und der Jahreszahl. Er macht das, damit klar ist, daß dies keine Original-Teile sind und damit jeder erkennen kann, daß sie ersetzt wurden. Denn bei teuren Puzzlen macht es schon einen preislichen Unterschied, ob alle Teile original sind, oder welche ersetzt wurden. Bei mir besteht diese Gefahr zwar nicht, daß jemand nicht sieht, daß sie replaced sind, aber es ist ein schönes Gefühl, wenn man sein Kürzel zum Schluß drauf schreibt.
Und die Lücken eines alten Puzzles zu schließen, habt ein bisschen was von "die Welt ein bisschen wieder heil machen".
...und ja, ich habe eine Puzzle-Macke!!!

Mit einem unkalibrierten Bildschirm den richtigen Farbton zu treffen, ist wahrscheinlich reine Glücksache.






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