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In einer Talkshow am Freitag wurde Peter Wohlleben zitiert.
So sinngemäß, dass Bäume sehr wohl merken, wenn man sie umarmt. Aber erst 10 Jahre später (weil sie ja so langsam getaktet sind)...
Vor Jahren habe ich mal mit einer Freundin im Harz eine homöopathische Verreibung einer seltenen Baum-Energie gemacht.
Nach der 4. Stufe (Seelenebene) wurde es sehr "speziell": Als wir gemeinsam zum Baum wanderten, waren wir erst enttäuscht, dass wir ihn dieses Mal nicht für uns allein hatten. Ein älterer Herr mit Hund unterhielt sich unter dem Baum mit 2 anderen Menschen.
Wir näherten uns respektvoll und wurden (über Körpersprache) eingeladen, zuzuhören. Der Herr kam aus dieser Gegend und erzählte von der Geschichte dieses Fleckchens Erde und von der Geschichte des Baums. Dass es früher hier in der Nähe noch 8 seiner Art gegeben hätte, die aber für "nutzlos" und "sperrig" erachtet und gefällt wurden. Er erzählte von seinem Erleben dieser Zeit und von seiner Freundschaft mit diesem Baum. Wir bekamen lebendigen Geschichtsunterricht vom Feinsten.
Ja, wir waren sicher, dass der Baum seinen "Freund" gebeten hatte, uns etwas über ihn zu erzählen....
Als ich erfuhr, dass es im Berggarten in Hannover noch ein Exemplar dieser Baumart gibt, bin ich hingefahren und habe etwas von der gewonnenen Essenz in die Hand getan und sanft über einem Aststückchen verteilt in der Hoffnung, der Baum "merkt", dass es noch andere seiner Art gibt. Der dicke Ast unter meiner Hand schien zu "pulsieren".
Und nach einer Weile kam es mir vor, als ob er die Info "geschnappt" hatte... und ich konnte innerlich "hören/sehen", wie er mir zeigte, wie Kommunikation auf Baumart funktioniert: Über das Netzwerk der Wurzeln.... Das schien und erscheint mir so einleuchtend.....
Seitdem verbinde ich mich bei Qi-Gong-Übungen draußen in meiner Vorstellung gern mit den mich umgebenden Baumwurzeln und sende einen Herzens-Funk. Antwort erhalte ich gelegentlich über Traumsequenzen oder Bilder im morgendlichen Fast-Wach-Sein....
(und nicht erst 10 Jahre später )
Ich freu mich so, dass der Peter Wohlleben diese Art "Wissen" so beherzt und klar in die Welt gibt.
Gestern gab's eine Sonnenlücke im Grau-in-Grau... so eine mit richtig blauem Himmel....
Und anstatt nach der Arbeit emsig von hier nach dort zu eilen, machte ich es mir auf dem Gepäckträger meines Fahrrades gemütlich und schaute in die Sonne..... Durchatmen.... Augen zu und die Wärme genießen..... einatmen... ausatmen, die Wärme im Gesicht fühlen....
"Herrlich, die Sonnenstrahlen, hm?" höre ich nach einer Weile...
"Mmmm-hmm" - ich öffne die Augen zu schmalen Schlitzen und sehe gleich rechts unter der Sonne, 3, 4 m von mir entfernt, die Umrisse einer Frau stehen. Und mache die Augen wieder zu....
"Ich wäre froh, wenn der Winter schon zu Ende wäre", sagt die Frau.
"Dabei hat er noch gar nicht angefangen", murmele ich zurück.
Was wird das hier? Egal. Ich bleibe beim Genießen ... halte den Raum...
Nach einer gefühlten kleinen Ewigkeit erzählt die Frau:
"Sonst bin ich um diese Zeit immer schon weg gewesen. Im Süden. Mit meinem Mann. Über Winter weg hier."
"Winterflüchtling?" ----- "Ja!"
"Und jetzt?"
"Jetzt bin ich allein. Ich bin so froh, dass wir das immer gemacht haben. Das war so schön.
Das erste Mal seit Ewigkeiten bin ich allein. Mein Mann ist gestorben. Das wird das erste Weihnachten ohne ihn."
Einatmen.... ausatmen.... die Sonne fühlen.... Den Sätzen nachspüren....
"Sie müssen sich Ihr Leben gerade völlig neu stricken?" frage ich...
"Ja. Das steht gerade an."
Ich blinzle in ihre Richtung. Sie dreht sich mit dem Gesicht zur Sonne.
Eine kurze Weile genießen wir gemeinsam die warmen Strahlen.
"Danke" sagt sie und geht.
"Danke" denke ich. Und genieße noch ein wenig die Sonne.
Den ganzen Tag lang meldet sich ein kleiner fieser Kopfschmerz in mir....
Atmen, reinatmen, auf etwas anderes konzentrieren, und er bleibt.... kaum merklich, aber da....
Irgendwas heute ist "anders", nur ein klein wenig, und doch....
Dann, kurz vor Feierabend, ploppt eine Email auf meinem PC auf:
Eine Kollegin hat auf dem Parkplatz entdeckt, dass mein Autoreifen hinten rechts platt ist.
"Fast platt", schreibt sie.
Ich danke ihr für die Info.... Was für ein Sch....! Und nu'?
Mein Kopfschmerz ist jetzt hellwach, scheint nur darauf gewartet zu haben, endlich hat er seinen vollen Auftritt...
Er macht den Raum, den er "gehalten" hat auf, damit ich ihn nutze:
Mein Verstand "checkt" meine Möglichkeiten:
Endlich das Reserverad kennen lernen, meine helle Jacke im Reifenwechsel völlig einzusauen....
Hat das Reserverad genug Luft?
Werde ich die Radschrauben gelöst kriegen?
Wird der Parkplatz sich mit Schlaumeiern füllen, die mir gute Ratschläge geben?
Bah, Ratschläge sind auch Schläge.... usw., usw.
Ich kann auch erst mal nur gucken, wie platt das Dingens eigentlich ist, dann meine Werkstatt anrufen und
fragen, ob sie vorbeikommen, um mir zu helfen....
Hilfe. Will ich welche? Brauch ich welche? Kann ich damit allein klarkommen?
Will ich damit allein klarkommen? Muss ich das? Will ich das?
All diese Gedanken (und mehr), während ich weiterarbeite, Telefonate entgegen nehme, Fragen beantworte,
Dinge zu Ende bringe.... Völlig ruhig, während der Gedanken-Raum in mir weiter checkt....
Meine Arbeit ist getan. Nächster Schritt: Jetzt gehe ich mal auf den Parkplatz und schaue, was da ist....
"Mehr Vertrauen könnte ich gerade gebrauchen", denke ich, während ich meine Jacke anziehe....
"Hab ich gerade nicht. Machen kann ich Vertrauen nicht auf Knopfdruck", denkt etwas in mir.
"Okay. Was ist mit 'geschehen lassen'?" - Check: Ja. Das geht....
Eine Kollegin kommt mir auf dem Flur entgegen und sagt beiläufig, dass sie gesehen hat, dass der Hausmeister gleich vorbeikommt, etwas zu bringen...
Ich begegne ihm und frage, ob er mir mit dem platten Reifen helfen mag.
"Jepp", sagt er, "lass uns mal schauen, was da los ist".
Hinten rechts: Fast platt!
"Das reicht für die 200 m bis zu meiner Werkstatt. Komm damit rum. Ich geb dir mehr Luft. Damit kommst du zum Reifen-Fritzen", sagt der Hausmeister.
Gesagt. Getan.
....
Der Reifen-Fritze hört sich mein Anliegen an.
"Vielleicht ist der Reifen hin! Wir gucken mal".
"Ja bitte".
Gesagt. Getan.
Er ist nicht hin. Hat nur einen Nagel "intus". Sonst paletti.
"Glück gehabt", denke ich beim Nachhausefahren.
"Und Vertrauen geschehen lassen" höre ich eine Stimme aus dem "Innen-Off".
Eine sehr schöne Begebenheit, die so schön aufzeigt um was es geht. Mit all den querschießenden Gedanken und dem Ergebnis, dass es (vorerst) an genügend Vertrauen (gelassen, vertrauensvoll geschehen lassen) fehlte.
Je mehr Vertrauen man etabliert hat, um so besser flutscht alles.
Danke fürs daran teilhaben lassen
..."Mehr Vertrauen könnte ich gerade gebrauchen", denke ich, während ich meine Jacke anziehe....
"Hab ich gerade nicht. Machen kann ich Vertrauen nicht auf Knopfdruck", denkt etwas in mir.
"Okay. Was ist mit 'geschehen lassen'?" - Check: Ja. Das geht....
....
"Und Vertrauen geschehen lassen" höre ich eine Stimme aus dem "Innen-Off".
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